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Wohnen/Umzug in die Schweiz aber weiterhin arbeiten in Deutschland ( Grenzregion)

  • Mari43
  • 16. April 2022 um 09:34
  • Mari43
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    Mari43
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    • 16. April 2022 um 09:34
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier angemeldet weil ich langsam am verzweifeln bin und hoffe hier auf Gleichgesinnten zu treffen oder an Erfahrung von Mitgliedern die das gleiche Problem haben oder hatten.

    Ich bin seid drei Jahren in einer Fernbeziehung ( nicht verheiratet), mein Partner ist deutscher und lebt in der Schweiz (Kanton Aargau). Ich lebe und arbeite im Raum Freiburg i. Breisgau (Deutschland).

    Wir möchten gerne zusammen ziehen und kriegen es aufgrund der zwei Länder seit Monaten nicht geregelt. Ich möchte mein Job in Deutschland behalten und könnte auch evtl. drei Tage Home Office kriegen.

    Wir hätten auch eine Wohnungszusage in Rheinfelden (Schweiz).

    Mein Problem:

    Ich mache mir Sorgen und Gedanken wie ich dies alles Regeln soll und leider finde ich kein Steuerberater in der Region der diese Konstellation kennt oder bei anderen Paare schon betreut weil die meisten Steuerberater sich nur in der Konstellation wohnhaft Deutschland und arbeiten in der Schweiz auskennen.

    Ich habe das Gefühl für mich bedeutet wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland nur Probleme, massive Kosten und sehr viel Behördengänge und Papierkram.

    Thema:

    1. Krankenversicherung:

    wird wohl aufgrund E106 Formular kein Problem darstellen d.h ich bleibe in Deutschland versichert und kann auch in der Schweiz aufgrund von diesem Formular E106 zum Arzt ohne zusätzliche Kosten?.

    2. Steuer:

    Ich gelte 5 Jahre als Wegzüglerin ( Grenzregion) d.h ich zahle 5 Jahre weiterhin meine Steuer in Deutschland d.h mein Nettogehalt bleibt gleich? oder kommt die Schweiz und zieht mir auch noch Steuer ab? Kann ich evtl. die Wegzügler Steuer auch mit z.b 3 Tage Home Office umgehen und zahle nur für zwei Tage vor Ort in Deutschland die Steuer? Bin bei diesem Thema überfordert :(.

    Unfallversicherung:

    Muss ich mich extra in der Schweiz noch extra versichern? oder läuft das über Deutschland?

    Autoversicherung:

    Muss ich komplett mein Auto ummelden d.h in Schweiz einführen obwohl ich mich tagsüber immer in Deutschland aufhalte und dort arbeite?

    Bankkonto:

    Muss ich ein Schweizer Bankkonto eröffnen oder geht das alles noch über mein Deutsches Bankkonto?

    Handyvertrag/ Fitnessstudio/allgemeine Verträge?:

    muss ich aufgrund keiner Wohnadresse in Deutschland alle Verträge in Deutschland ändern oder kündigen lassen d.h neuer Handyvertrag usw....

    Umzug:

    Kann mein Partner ein Nachzug meiner Möbel beantragen oder muss ich alles verzollen etc? Besser Umzugsunternehmen beauftragen?

    Aufenthaltsgenehmigung:

    Muss ich zum Migration Amt? und für wie lange kriege ich eine Aufenthaltsgenehmigung? Kosten?

    Ich weiß es sind viele Fragen und Gedanken aber ich hoffe hier Mitglieder zu finden die genau die gleiche Konstellation hatten oder noch aktuell haben und mir Ihre Erfahrung mitteilen und mir vielleicht Mut zu diesen Schritt mitgeben oder mir doch zu empfehlen es nicht zu machen aufgrund massiver Kosten und Probleme.

    Vielen Dank für eure Hilfe und Rückantwort

    LG Mari43

  • Kerstin
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    Kerstin
    Autorin Auswandererblog
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    • 17. April 2022 um 23:34
    • #2

    Hallo Mari43

    Willkommen im Forum. Echt viele Fragen. Ich versuche mal einige zu beantworten - kein Profi, nur Erfahrungswerte.

    Krankenversicherung - du kannst dich mit Job in Deutschland von der CH-Krankenversicherung befreien lassen

    Zur Steuer: das beantworten dir die Profis hier

    Unfallversicherung: Sollte ebenfalls von Deutschland her dann abgesichert sein

    Autoversicherung: Wenn du in der Schweiz wohnst, musst du nach spätestens 1 Jahr dein Auto und deinen Führerschein ummelden, danach kannst du aber ohne Probleme immer über die Grenze nach Deutschland fahren

    Bank: Da du keinen Lohn in der Schweiz hast, kannst du dein deutsches Konto behalten - das kannst du auch behalten, wenn du irgendwann mal in der Schweiz arbeiten und wohnen solltest

    Fitness-Studio kann bleiben - wir gehen auch in Deutschland in ein Studio - kein Problem

    Umzug: Wenn du umziehst, dann machst du einfach eine Liste für den Zoll wo alles drauf steht (Möbel, Kartons usw.)

    Umzugsunternehmen ist oft teuer, wenn es nicht so viel ist, lieber einen Sprinter mieten und selbst fahren

    Da du nicht verheiratet bist, muss dein Partner für dich bürgen - damit du eine Bewilligung bekommst. Oder du musst über ausreichende Mittel für dich selbst verfügen, um in der Schweiz leben zu können.


    Jetzt meine Frage zum Schluss - was machst du beruflich? Denn wenn du hier eine Arbeit suchen und finden würdest, wäre es mit Sicherheit einfacher und oft auch lukrativer

    Freue mich auf deine Antwort, bis dahin liebe Grüsse


    Falls ich mich bei irgendeiner Antwort geirrt habe, werden dir die anderen hier im Forum sicher Bescheid geben :grinning_face:

    LG Kerstin

  • Mari43
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    Mari43
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    • 18. April 2022 um 09:59
    • #3

    Hallo Kerstin,

    vielen lieben Dank für deine Rückantwort 😊

    Zu deiner Frage bezüglich Job, Ich bin im Finanzbereich eines Industrie Unternehmen tätig und spreche auch vier Sprachen d.h bestimmt ist ein Job für mich in der Schweiz lukrativer und vielleicht einfacher aber ich fühle mich in meinem aktuellen Job in Deutschland wohl und möchte nicht nur weil ich mit einem Partner zusammen ziehen möchte sofort alles hier aufgeben und kündigen weil dazu bin ich zu sehr ein Sicherheit Mensch und mache gern ein Schritt nach dem anderen.

    Ich habe das Gefühl die meisten die es andersrum machen ( Schweiz wohnen und in Deutschland arbeiten) sind die Berufsgruppen Beamten/Lehrer etc. da soweit meine Informationen diese Berufsgruppen von dieser 5 Jahre Wegzügler Steuer in Deutschland ausgenommen werden und nur die 4,5 Quellensteuer zahlen aber falls ich mich irren sollte bitte gerne mich sofort korrigieren. Ich glaube ansonsten macht es niemand ohne Job in der Schweiz mit dem Partner zusammen ziehen und sein Job weiterhin in Deutschland behalten. Vielleicht melden sich noch weitere Mitglieder die es gemacht haben oder sich in dieser Konstellation aktuell sich noch befinden.

    Thema Steuer: ja, großes Thema habe noch niemand gefunden der mich beraten kann zum Thema Wohnen in der Schweiz aber arbeiten in Deutschland.

    Thema Unfallversicherung: bin mir nicht sicher wenn ich z.b täglich von der Schweiz zu meiner Arbeit nach Deutschland fahre ob ich da wirklich abgesichert bin ( Arbeitsweg länderübergreifend und Arbeitgeber Sitz Deutschland) ?

    Thema Verträge: ( Handy, Fitness, Versicherung etc): Ich dachte ich brauche ein Wohnsitz in Deutschland? d.h ich kann alles an Veträge behalten und weiterlaufen lassen obwohl Wohnsitz Schweiz.

    Thema Autoversicherung: d.h ein Jahr lang kann ich angemeldet sein in Deutschland dann alles ummelden? und bis dahin der Versicherung die Adresse in der Schweiz angeben und das aktzeptieren die? wahrscheinlich wird dann die Versicherung doch teurer oder?

    Thema Umzug: vielen Dank, nehme auch gerne auch Erfahrungswerte von anderen Mitgliedern an die mit Umzugsunternehmen aus der Region ein Umzug gemacht haben und sich um Zoll etc. auch gekümmert haben.

    Thema Aufenthalt: Ich bin deutsche und wir wollen auch heiraten nur eben zuerst zusammen ziehen d.h dann müssen wir natürlich erst diese Einbürgerung machen was bestimmte auch viel Bürokratie und Kosten verursacht.

    Momentan bin ich etwas demotiviert weil meine Konstellation etwas schwierig ist d.h man nur zusammen in der Schweiz leben kann wenn jeder dort eine Arbeit hat und nicht einer die Arbeit in Deutschland erstmal behält aber wie gesagt ich hoffe es melden sich noch weitere Mitglieder die diese Konstellation haben oder schon durchgemacht haben und mich dazu motivieren ;).

    Vielen Dank für deine Rückantwort und auch an alle anderen Mitgliedern.

    Lg Mari

  • fillg1
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    • 18. April 2022 um 11:17
    • #4
    Zitat von Mari43

    Muss ich ein Schweizer Bankkonto eröffnen oder geht das alles noch über mein Deutsches Bankkonto?

    Handyvertrag/ Fitnessstudio/allgemeine Verträge?:

    Wenn du keine Einnahmen in CHF hast würde ich auf ein Schweizer Bankkonto erst mal verzichten, es ist zur Zeit schwierig ein kostengünstiges Konto zu bekommen. Auf Dauer kann es aber günstiger sein, doch ein Schweizer Konto zu eröffnen, das du dann regelmässig von deinem € Konto in D mit grösseren Summen befüllst um Wechselgebühren zu sparen. Hängst ein bisschen davon ab, wieviel Geld du selbst in der Schweiz ausgeben wirst. Hier und hier findest du noch ein paar Diskussionen zu dem Thema.

    Fitnessstudio sollte kein Problem sein, im Normfall sind die über jeden Abonnenten froh :winking_face:

    Beim Handy solltest du beachten, dass im Normalfall die Schweiz als nicht EU-Land nicht unter die Roaming-Regelung fällt, je nach Anbieter, Vertrag und Tarif kann das teuer werden. Die Business-Tarife von Vodafone inkludieren die Schweiz allerdings normalerweise. Falls du ein Dienst-Smartphone hast, wäre das eventuell noch eine Option.

  • Markus Schulz
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    Markus Schulz
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    • 18. April 2022 um 11:24
    • #5

    Deine Informationen scheinen lückenhaft zu sein. Gerade Beamte sind nach §1.2. EStG eher im Nachteil, weil sie unbeschränkt steuerpflichtig bleiben, u.U. sogar mit Ausdehnung auf Haushaltsangehörige. Zusätzlich gibt es im DBA Deutschland-Schweiz die 4.5% nur in der Version "Schweiz arbeiten, Deutschland wohnen". Im umgekehrten Fall gibt es das nicht. D.h. Deutschland erhebt seine "ganz normale" Steuer auf das Arbeitseinkommen das aus Deutschland stammt. Ggfs. unter Wegfall des steuerfreien Existenzminimums, also noch teurer.

    Daher erscheint Dein Plan als zumindest mal "sportlich".

    Weiter ist der Aufenthaltstitel ein Thema. Auf ein "wir wollen heiraten" erhält man nur einen Titel wenn man die Vorbereitungen belegen kann. Einfach so "bürgen lassen" ist ebenfalls ein Thema das mit dem zuständigen Migrationsamt diskutiert werden muss.

    Das wäre auch der erste Punkt auf der Pendenzenliste: Ohne Abklärung mit dem Migrationsamt muss Du Dich um alle weiteren Punkte gar nicht erst kümmern.

    Was die Hochzeit mit "Einbürgerung" zu tun hat, verstehe ich nicht, ausser Du bist keine deutsche Staatsangehörige. Dann wird es aber noch viel komplizierter, fürchte ich.

  • Mari43
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    Mari43
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    • 18. April 2022 um 12:20
    • #6

    Hallo Markus,

    ja, mein Plan wäre sehr sportlich und ich versuche auch dies gerade mit meinem Partner zu klären, dass dieses Vorhaben für mich sich momentan mit den aktuellen Fakten oder fehlenden Informationen sich sehr kompliziert anhören deswegen suche ich nach Lösungen und Hilfe zu diesem Thema und bin froh das ich dazu Rückantwort von euch erhalte.

    Thema Heirat: mein Partner und ich sind beide deutsche und es geht nicht um eine Einbürgerung ( wir bleiben deutsche Staatsbürger) sondern bei der telefonischen Anfrage beim Amt (Rheinfelden Schweiz) sagten die es ist einfacher einer "Aufenthaltsbewilligung B zu erhalten wenn ich mit dem Partner verheiratet bin und er ein Familien Nachzug beantragen tut statt für mich zu bürgen aber evtl. reicht auch mein deutsches Gehalt das müsste natürlich alles geklärt werden. Ich bin ja deutsche mit Grenzregion Bezug vielleicht ist das auch kein Thema und ich mache gerade ein Thema daraus wegen der Aufenthaltsbewilligung und evtl ist es doch nicht so kompliziert und ich kriege auch ohne Einkommen in der Schweiz sondern mit Einkommen in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis!

    Thema Steuer: dann bin ich wohl falsch informiert worden zum Thema 5 Jahre Wegzügler Steuer bei den Berufsgruppen Beamten. Ich war der Meinung diese Berufsgruppen zahlen nicht die komplette Steuer wenn sie in der Schweiz wohnen und in Deutschland arbeiten. Für mich würde ja jetzt die 5 Jahre Wegzügler Steuer Regelung gelten d.h komplett Steuerabzug in Deutschland wie jeden Monat und nach den 5 Jahre dann nur Steuerabzug in der Schweiz ? korrekt? aber was bedeutet "Wegfall Existenzminimum"? aber wie gesagt da bräuchte ich einen richtigen Steuerprofi mit weiteren Informationen und Hilfe. Weil wenn ich mit wohnen in der Schweiz noch mehr Steuerabzug hätte " Wegfall Existenzminimum?" als wohnhaft in Deutschland ja dann Gute Nacht :(.

    Du hast aber Recht als erster Punkt zuerst beim Migration Amt anzurufen.

    Danke für eure Rückantwort

    LG Mari

  • Mari43
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    Mari43
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    • 19. April 2022 um 16:55
    • #7

    Hallo Zusammen,

    ich konnte heute zwei Themen klären zur Konstellation wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland!

    Thema Krankenversicherung:

    Von der Abteilung ÜZR

    (Grenzgänger/Auswanderung) der gesetzlichen deutsche Krankenkasse wird mir ein S1 (früher E106) zugesendet. Dieses Formular muss ausgefüllt werden und von dieser Abteilung geprüft werden d.h ob keine Einnahmen in der Schweiz bestehen dann wird eine Bescheinigung ausgestellt und mit dieser muss man z.b zur KVG ( gesetzliche Krankenversicherung Schweiz) und dort wird mir auch eine Krankenversicherung Karte ausgestellt und somit kann ich in der Schweiz wie auch in Deutschland zum Arzt ohne Zuzahlung d.h immer mit dem Hinweis beim Schweizer Arzt nur Leistungen zu vollbringen die mit Deutschland abgerechnet werden kann. Falls man schwanger wird und das Kind kommt in der Schweiz zur Welt dann muss es über die Schweiz versichert werden d.h das Kind ist nicht mehr über die Mutter gesetzlich im Deutschland mitversichert d.h die Mutter bleibt nach der Geburt weiterhin in Deutschland/Schweiz gesetzlich mit dem Formular S1 versichert aber das Kind nicht ist evtl. ein wichtiger Punkt bei Grenzgänger mit wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland.

    Thema Aufenthaltsbewilligung:

    Anruf beim zuständigen Migration Amt des zuständigen Kanton hat folgendes ergeben! eine Email an das Amt verfassen ( es gibt nämlich dazu keine Formulare) und grundsätzlich hat jeder EU Bürger ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz und die Bewilligung B mit Einkommen aus dem Ausland ( Deutschland) erhält man wenn man ca. 3000 Chf hätte

    ( Existenzminimum in der Schweiz) d.h das Jahresgehalt inkl. Weihnacht/ Urlaubsgeld reicht als Gesamtsumme und der Nachweis von drei Monatsgehälter um dies zu prüfen und falls es nicht reicht dann muss der Partner evtl. bürgen aber ansonsten wäre das ganze keine große Sache lt. Auskunft!

    Jetzt fehlt mir nur noch das Thema Steuer d.h falls jemand ein Steuerberater/ in kennt der sich mit Grenzgänger andersrum ( wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland) sehr gut auskennt bin ich um jeden Tipp glücklich :).

    Danke und LG

    Mari

  • LarissaWegzügler
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    LarissaWegzügler
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    2
    • 26. April 2022 um 23:20
    • #8

    Hallo zusammen,

    ich wohne seit kurzem bei meinem Freund (Bewilligung C) bin jedoch noch nicht „umgezogen“. Da mein Freund bereits die Wohnung vollständig eingerichtet hat und wir ebenso schon ein Auto für mich in der Schweiz gekauft haben ziehe ich ja nur mit „Kofferinhalt“ um, somit könnte ich mir doch den Antrag bzw. Aufwand mit dem Umsiedlungsgut einfach sparen und meine Koffer einfach so in die Schweiz mitnehmen oder nicht?

    Von meinem Steuerberater habe ich bis jetzt die Informationen erhalten, dass er für mich weiterhin meine Steuerrechtlichen Angelegenheiten erledigen wird . Allgemein gilt wenn ich meinen Arbeitsort und Wohnort in Deutschland habe und dann in die Schweiz ziehen möchte jedoch weiterhin meinen Arbeitsplatz in Deutschland behalten werde, gelte ich als Wegzügler/in. Deutschland behält sich somit das Besteuerungsrecht im Wegzugsjahr und in den folgenden fünf Jahren vor.

    Krankenversichert bin ich weiterhin bei meinem deutschen Arbeitgeber. Laut dem deutschen Finanzamt kann ich eine Befreiung der Schweizer-Krankenkasse beantragen, da ich im deutschen arbeite und auch versichert bin.


    Ich habe mich gegen Ende März im deutschen abgemeldet und am darauffolgenden Tag in der Schweiz angemeldet. Da ich bereits im Vorfeld das Migrationsamt kontaktiert hatte, solle ich laut deren Aussage als Aufenthaltszweck "erwerbstätig im Ausland" angeben.

    Liebe Grüsse

  • Elke
    1
    Elke
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    1
    • 19. Juli 2023 um 22:54
    • #9

    Hallo Mari,

    ich bin in einer ähnlichen Situation und würde gerne wissen, wie es bei dir weitergegangen ist. Können wir irgendwie Kontakt aufnehmen?
    Danke!
    Elke

  • Juli93
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    Juli93
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    • 18. September 2023 um 14:16
    • #10

    Hallo Elke, Hallo Mari43

    Ich möchte ebenfalls Ende diesen Jahres zu meinem Freund in die Schweiz ziehen aber meinen Job in Deutschland behalten. Ich würde gerne wissen, ob bei euch alles geklappt hat bezüglich Aufenthaltsbewilligung oder ob jemand für euch bürgen musste.

    Außerdem interessieren mich natürlich die üblichen Themen, vor allen Steuer.

    Ich würde mich total freuen, wenn ihr mir Tipps geben könnt bzw. Mir einfach mal erzählen könnt, wie es letztenendes bei euch lief.

    Liebe Grüße

    Julia

  • rebe
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    rebe
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    • 16. Januar 2024 um 11:44
    • #11

    Hallo Alle,

    ich dachte ich hol das Thema nochmal hoch da ich aktuell in der Situation bin.

    Ich werde im März zu meinem Partner ziehen, der bereits seit ca. einem Jahr in der Schweiz lebt und arbeitet (Kanton BS). Aktuell befinde ich mich auch Jobsuche, habe ein paar Angebote aus CH und D, jedoch ist das ganze noch fraglich da es an meiner Berufsanerkennung in der Schweiz noch mangelt (warte auf das Feedback des BAG, absolut offen wie das ausfällt).

    Deshalb (und noch aus berufsspezifischen Gründen) tendiere ich aktuell auf deutscher Seite eine Stelle anzunehmen, allerdings schlagen bei der Aussage gefühlt alle Leute die Hände überm Kopf zusammen "wie man denn in der Schweiz leben will und in Deutschland arbeiten". Ein Umzug ist unrealistisch, da mein Partner jetzt schon knapp 45-50 min "weiter in die Schweiz rein" pendelt.

    Ich weiß das verdienstlich CH besser wäre, aber es gibt ja auch noch mehr als Geld :grinning_squinting_face:

    @Posterinnen über mir, konntet ihr weitere Dinge insbesondere der Steuerlichen Fragen herausfinden? Habe bereits mehrere "Grenzgänger Agenturen" angeschrieben aber leider nie eine Antwort erhalten.


    Viele Grüße

    Rebe

  • RaboCo
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    • 16. Januar 2024 um 12:17
    • #12

    Hallo Rebe,

    Bald kommt hier im Forum ein Link zum Thema Steuern da wird Dir geholfen. Ist noch in Arbeit.

    Zu Deiner Frage: Das BAG ist (soweit ich mitbekommen habe) relativ schnell, da es sich oft um Mangelberufe in der Schweiz handelt. Dazu würde ich mit einem der potentiellen Arbeitgeber sprechen. Die können da in der Regel sehr gut helfen. Was die Frage nach D vers. CH angeht kann ich Dir nicht besonders helfen. Das muss Du nach Deinem Gefühl entscheiden. Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass die AG in der Grenznähe auch gut zahlen, ansonsten laufen ihnen die Leute ständig weg. Und je nach Beruf z.B. in der Chemie oder im Krankenhaus habe ich mitbekommen, dass die AG in D wirklich bemüht sind und auch besondere Sozialleitungen usw, aufgebaut haben. Themen wie Anzahl Urlaub, Sozialleistung für Familien (wenn man das hat oder will) spielen da natürlich auch eine sehr grosse Rolle. Ich habe Kunden, die haben sich je nach Lebenssituation hin und her verändert.

    Es ist sehr individuell. Wie Du schon geschrieben hast, es gibt mehr als Geld. Aber dazu gehört eben auch so ein Thema wie Fahrzeit. Zeit zu haben ist Lebensqualität. Ich arbeite gerne in der Schweiz aber es ist auch nicht ALLES

    Grenzgänger Agenturen leben vom Verkauf von Versicherungen und Finanzdienstleistungen und nicht von Steuerberatung. Je nach dem wie Du Deine Mails formulierst, reagieren diese oder eben nicht oder vielleicht ein wenig später.

  • rebe
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    rebe
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    • 17. Januar 2024 um 12:39
    • #13
    Zitat von RaboCo

    Hallo Rebe,

    Bald kommt hier im Forum ein Link zum Thema Steuern da wird Dir geholfen. Ist noch in Arbeit.

    Zu Deiner Frage: Das BAG ist (soweit ich mitbekommen habe) relativ schnell, da es sich oft um Mangelberufe in der Schweiz handelt. Dazu würde ich mit einem der potentiellen Arbeitgeber sprechen. Die können da in der Regel sehr gut helfen. Was die Frage nach D vers. CH angeht kann ich Dir nicht besonders helfen. Das muss Du nach Deinem Gefühl entscheiden. Grundsätzlich ist es tatsächlich so, dass die AG in der Grenznähe auch gut zahlen, ansonsten laufen ihnen die Leute ständig weg. Und je nach Beruf z.B. in der Chemie oder im Krankenhaus habe ich mitbekommen, dass die AG in D wirklich bemüht sind und auch besondere Sozialleitungen usw, aufgebaut haben. Themen wie Anzahl Urlaub, Sozialleistung für Familien (wenn man das hat oder will) spielen da natürlich auch eine sehr grosse Rolle. Ich habe Kunden, die haben sich je nach Lebenssituation hin und her verändert.

    Es ist sehr individuell. Wie Du schon geschrieben hast, es gibt mehr als Geld. Aber dazu gehört eben auch so ein Thema wie Fahrzeit. Zeit zu haben ist Lebensqualität. Ich arbeite gerne in der Schweiz aber es ist auch nicht ALLES

    Grenzgänger Agenturen leben vom Verkauf von Versicherungen und Finanzdienstleistungen und nicht von Steuerberatung. Je nach dem wie Du Deine Mails formulierst, reagieren diese oder eben nicht oder vielleicht ein wenig später.

    Vielen Vielen dank für die Antwort. Dann warte ich mal auf das Posting :smiling_face:

    Und beim Rest hast du recht, denke mein Gefühl entscheidet sich aktuell eher für eine Stelle in D weil es eben besonders viel Entgegenkommen neben der Bezahlung dort gibt.


    VG

    Rebeca

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