Günstigste Option Transfer von Schweizer Konto (CHF) auf Deutsches Konto (EUR)

  • Hallo liebe Foren Mitglieder,


    ich ziehe bald aus beruflichen Gründen in die Schweiz und werde dort ein Konto mit Debitkarte eröffnen (voraussichtlich Migros mit monatlichen Kosten von 3 CHF).

    Parallel werde ich noch ein deutsches Konto behalten (DKB), aufgrund verschiedener monatlichen Abbuchungen in Euro.

    Auch um den kostenfreien Aktivkundenstatus zu erhalten, plane ich monatlich eine Überweisung von 750 Euro auf das DKB Konto.

    Was wäre nach euren Erfahrungen die kostengünstigste Transferoption vom Schweizer Konto auf das Deutsche DKB Konto?


    Bis dato schwanke ich zwischen

    - Nutzung von Transferwise/ Wise zur DKB

    - einem Grenzgängerkonto (z.B. Sparkasse Hochrhein oder Volksbank Rhein Wehra). D.h. Überweisung in CHF und SK/VB wechselt in EUR. Von dort aus Transfer zur DKB


    - Die direkte Überweisung (CHF und SEPA) von Schweizer Konto zur deutschen DKB scheint nicht in Frage zu kommen. Denn wenn ich die Bedingung der DKB richtig gelesen habe, wird der Überweisungseingang mit 12,50 Euro berechnet.


    Wie sind eure Erfahrungen bzw. gibt es noch bessere Alternativen?


    Vorab lieben Dank an alle, die sich die Zeit für eine Antwort nehmen.


    Petra

  • Ich mache alle Transfers mit Revolut*. Lade das Konto per Knopfdruck von der CH-Kreditkarte auf (gibt 0.9% Kickback) und überweise dann zum Interbanken-Kurs wohin ich möchte. Ich habe allerdings ein kostenpflichtiges Abo. Bei den gratis Abos gibt es irgendwelche Grenzen. 750 EUR sind jetzt aber ja nicht so viel - ich vermute mal, dass das auch mit dem Gratis Konto noch so geht. Generell

  • Ich hab mir gerade mal die Seite von Revolut* angesehen. Liest sich nicht so schlecht. Bisher nutze ich ja (Transfer)Wise und bin damit auch ganz zufrieden. Was mich jetzt an Revolut* reizen würde sind die kostenlosen Geldabhebungen im Ausland. Hat da jemand Erfahrungen mit deren Karten?

  • Ich hab mir gerade mal die Seite von Revolut* angesehen. Liest sich nicht so schlecht. Bisher nutze ich ja (Transfer)Wise und bin damit auch ganz zufrieden. Was mich jetzt an Revolut* reizen würde sind die kostenlosen Geldabhebungen im Ausland. Hat da jemand Erfahrungen mit deren Karten?

    Ja, habe ich. Benutze ich regelmässig. Revolut* selbst nimmt keine Gebühren, aber gerade im Ausland gibt es eben teilweise auch viele kostenpflichtige Automaten, bei denen der Aufsteller abkassiert (genau wie in D/CH oft an Autobahnraststätten & Co - die kosten einfach). Aber in der App zeigt er dir eigentlich ganz gut wo die meisten gratis Automaten sind. Das beste an Revolut* ist der Kickback. Wie lange die das noch erlauben: keine Ahnung. Aber noch funktioniert das. Bei Geschäftskreditkarten ist es unterdessen gesperrt (da warnt er aber auch und nimmt eine Gebühr).

  • Gerade für den Einsatz mit Fremdwährungen ist Revolut* super. Wenn die Konditionen auch schon besser waren. Sind aber immer noch sehr gut. In den Ferien und in Deutschland nutze ich praktisch nur noch diese Karte. Nicht nur die Wechselkurse sind sehr gut, sondern dass ich alle Transaktionen in Echtzeit sehe.


    Gebühren bei Automaten im Ausland hatte ich damit noch nicht. Nutze aber auch kaum noch Bargeld. Kommt sehr auf das Abo und die Höhe der Abhebung an.


    Mehr Infos zur Revolut* hatte ich mal in einem Blogbeitrag im März 2020 zusammengefasst: https://www.auswandern-schweiz…rungen-zu-revolut-und-n26

  • Wise ist schon sehr günstig und schnell. Bei Revolut* muss man wirklich schauen, ob man bei den kostenlosen Konten im "Freibetrag" für den Umtausch bleibt. Die Konten mit mehr Features und Freibeträgen sind auch nicht gerade günstig.

  • Der Freibetrag für den Interbankenkurs (es ist nicht ganz der Interbankenkurs, aber sehr nah dran) liegt bei CHF 1'250.- pro Monat. D.h. für die Überweisung von 700€ auf das DKB-Konto bietet es sich an. Wie lieberjott richtig schreibt, sind die kostenpflichtigen Abos bei Revolut* auch nicht gerade günstig. jan82 holt sich das durch sein 0.9% Cashback zurück, wobei viele Banken das mittlerweile eingestellt haben für Revolut*.


    In der kostenlosen Version wird ab CHF 1'250.- ein Aufschlag von 0.5% für das Geldwechseln verlangt. Das ist immer noch erheblich günstiger als Kreditkarten von traditionellen Banken wie UBS, CS, Raiffeissen etc. Dort sprechen wir über 1.5 bis 2.5% Aufschlag für Fremdwährungseinsätze.


    Für grössere Beträge empfehle ich weiterhin Interactive Brokers. Echter Forexkurs, 2$ Wechselgebühr (egal für welchen Betrag) sowie eine SEPA-Überweisung kostenlos pro Monat.

  • Vielleicht habe etwas nicht verstanden, aber laut moneyland.ch-Privatkontovergleich gibt einen Haufen angebotener schweizer Privatkonten mit freien EURO-Überweisung.


    Also warum nicht direkt ein schweizer Konto nehmen mit denen Überweisung in EURO möglich sind?
    Dann sollten für das deutsche Konto doch keine weiteren Gebühren mehr anfallen?

  • Vielleicht habe etwas nicht verstanden, aber laut moneyland.ch-Privatkontovergleich gibt einen Haufen angebotener schweizer Privatkonten mit freien EURO-Überweisung.


    Also warum nicht direkt ein schweizer Konto nehmen mit denen Überweisung in EURO möglich sind?

    Gebühren sind das eine, Wechselkurse das andere. Kostenlose SEPA-Überweisungen sind keine Kunst, aber wenn die Schweizer Bank 2% bei ihrem Bankkurs auf den Börsenkurs draufschlägt, dann ist die "kostenlose" Überweisung ziemlich teuer!

  • Kleine Anmerkung zur Migros Bank:

    Wir wechseln jetzt nach nur 2 Monaten zur Raiffeisen Bank.

    Gründe:

    Die Migros Bank

    - hat 2 Wochen für die Kontoeröffnung gebraucht (Bankmitarbeiter hat laut Hotline unseren Vor- und Nachnamen vertauscht, was erst manuel korrigiert werden musste). Wobei der Vorname klar als solcher erkennbar ist. :thinking_face:

    - Mitarbeiter konnte uns nach einer Woche nicht einmal unsere Kontonummer nennen, die wir dringend für die Gehaltszahlung brauchten.

    - Hotline der Bank ist keine lokale Telefonnummer, sondern teurere Sonderrufnummer. Netterweise 3x über 10 min in Warteschleife, dann brach Verbindung ab. Also 30 min schön bezahlt, Kontonummer hatten wir dann immer noch nicht.

    - Einen Monat nach Eröffnung direkt eine Abbuchung doppelt, Fehler der Bank. Bank wird dies korrigieren, aber wann wurde nicht mitgeteilt. Zum Glück bei uns nur ein kleiner Betrag, aber das Problem der Doppelabbuchungen war wohl vor Monaten schon einmal vermehrt der Fall.


    Daher unser Wechsel nach nur 2 Monaten, da in unseren Augen sehr unprofessionell.


    Bei unser lokalen Raiffeisenbank kann man für 200 CHF pro Person einen Genossenschaftsanteil kaufen. Als Mitglied hat man dann in vielen Museen Gratis Eintritt und Vergünstigung bei Konzerten, Schiffahrten, Ski-Tagesfahrten etc. was für uns ein wesentlicher Entscheidungsgrund ist:

    MemberPlus | Raiffeisen


    Ich mache alle Transfers mit Revolut*. Lade das Konto per Knopfdruck von der CH-Kreditkarte auf (gibt 0.9% Kickback) und überweise dann zum Interbanken-Kurs wohin ich möchte. Ich habe allerdings ein kostenpflichtiges Abo. Bei den gratis Abos gibt es irgendwelche Grenzen. 750 EUR sind jetzt aber ja nicht so viel - ich vermute mal, dass das auch mit dem Gratis Konto noch so geht. Generell

    Hi Jan 82, haben jetzt auch Revolut am Start. Mal schauen, ob die DKB den Eingang doch berechnet, da GB IBAN, statt Litauen GB (somit Eingang aus Nicht-EWR)

    Einmal editiert, zuletzt von Maik () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Freedom2022 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • ... Wir wechseln jetzt nach nur 2 Monaten zur Raiffeisen Bank...

    Ich bin von Beginn an Mitglied bei der Raiffeisenbank und sehr zufrieden. Die 200 Stutz sind gut angelegt und nicht verloren. Überweisungen auf mein deutsches Konto tätige ich allerdings mit Wise, mit dem ich genauso zufrieden bin.


    Zu den von dir genannten gratis Eintritten gehört auch der Ballenberg. Dieses Freiluftmuseum ist unheimlich interessant und gibt einen tollen Einblick in das Leben der alten Schweiz. Unbedingt besuchen.