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Wie ist der optimale Chef in der Schweiz?

  • Amadeus
  • 7. Oktober 2023 um 14:56
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    • 7. Oktober 2023 um 14:56
    • #1

    Hallo Ihr Lieben :grinning_face: Ein anderer Thread im Forum beinhaltet die Aussage zu Chefs (ich füge das Chefinnen hinzu) in Deutschland: Nur Druck, Gemotze, Schuldzuweisungen und Chefs, die nix davon interessierte. Ich habe dazu geschrieben, dass dieses Verhalten kein Alleinstellungsmerkmal von Deutschland ist, bezogen auf meine Erfahrungen in den Kulturkreisen.

    Hier im Forum wurde schon häufig über (negative) Chefs in der Schweiz gesprochen, oder Foren thematisch vertieft, ich habe hier gelesen von peniblen Chefs und auch guten Chefs. Meist wechselten die Dialoge darüber schnell in den kulturellen Bereich. Bildlich: Bei Dialogen mit dem Thema Chef/Vorgesetzter in der Schweiz, wurde die Lupe in die Schublade gepackt und auf der Tischplatte mal wieder diskutiert. Ausführlich sind Anjas Schilderungen über Ihren Stellungskrieg mit Vorgesetzten in der CH- Medizin/Pflegebrache auf dem eigenen Schirm. An löbliche Aussagen zu CH-Chefs sind mir an keinem konkreten Beispiel Erinnerungen geblieben.

    Was ist Deine Erfahrung mit Chefs oder Chefinnen in der Schweiz ? Wenn ich anfange, hätte ich zwei passende Geschichten. 1. Eventhotel im AT-Salzkammergut mit sehr negativem Hoteldirektor, ein Magister aus Holland. Der im Großraumbüro seine Auszubildende an ihrem Arbeitsplatz morgens beim Reinkommen mit Fahne "na, die Dings hier" nennt, mit dem Finger auf sie deutet, obwohl sie schon zwei Jahre seine Auszubildende war. 2. Ich als superkorrekter Chef mit 14 südamerikanischen Landarbeitern, ein Patron. Der Duden übersetzt das Wort mit "Schutzheiliger". Ich hatte Träume. Im Süden von Südamerika wird Patron in der Jetztzeit allerdings anders formuliert, nach mehreren Jahren war ich mit fasst jedem bei einer Schlichtungsstelle; vor den Arbeitsgerichtsprozess geschaltet.

    Wie soll er/sie sein, der optimale Chef der Schweiz?


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  • Kabelsalat
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    • 7. Oktober 2023 um 19:15
    • #2

    Vorab: Mein direkter Chef ist Deutscher, der Chef eine Ebene weiter ist Elsässer.

    Und ich bin sehr zufrieden, aus folgendem Grund: Mein Chef ist das Gegenteil von einem Mikromanager. Er lässt uns eine sehr lange Leine, gibt eine grosse Autonomie und schenkt uns viel Vertrauen. Die Kommunikation ist ehrlich und auf Augenhöhe, unser Wort hat viel Gewicht, wenn er um unsere Expertise bittet. Im Gegenzug hält er alles politische und administrative von uns fern, so dass wir einfach unsere Arbeit (gut) machen können. Und wir honorieren das von unserer Seite eben mit möglichst guter Arbeit.
    Dementsprechend haben wir praktisch keine Fluktuation im Team. Er hat auch eh ein gutes Händchen dafür, die passende Leute zu finden, damit das im Team harmonisch funktioniert.

    Mein Chef im vorherigen Unternehmen war ein Schweizer. Eher Typ Mikromanager, Laaferi, hat sich selbst und seine Stellung im Unternehmen total überschätzt und nix auf die Reihe bekommen. War emotional und oft "krank" oder krank. War sehr mühsam. Und ein Grund zum wechseln...

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    • 7. Oktober 2023 um 21:37
    • #3

    Auch mein jetziger Chef ist eigentlich Deutscher, allerdings mit Ausbildung u.a in USA und sonstigem internationalen Werdegang.

    Bis jetzt habe ich nur in eher kleinen Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern gearbeitet und alle Chefs kannten meinen Namen :winking_face:

    Konzerne kenne ich nur als externer Mitarbeitet und Berater und möchte dort wegen der strengen Hierarchien auch nie arbeiten.

    Wirklich schlechte Chefs oder gar Psychopathen hatte ich nie, aber allen war bis jetzt gemeinsam, dass sie nie grosse Strategen waren, "wir machen das was wir schon immer machen, nur besser und effizienter".

    Der jetzige Chef ist da etwas anders gestrickt, er kam erst vor ein paar Wochen ins Unternehmen, ist noch relativ jung und hat es in der kurzen Zeit schon geschafft ein paar Revolutionen anzustossen, Im Moment schwanke ich noch zwischen "Hurrah endlich, das habe ich mir schon immer so gewünscht". "Mist, jetzt reicht es nicht nur aus es besser zu wissen, ich muss es jetzt auch wirklich besser machen" und "ich hoffe der verarscht uns nicht alle" :winking_face:
    Zum Kennenlernen hat er mit jedem! Mitarbeiter ein längeres Videogespräch geführt und wenn er im Büro ist, dann setzt er sich nicht in sein "Chefbüro" sondern sucht sich irgendwo einen freien Schreibtisch (wir sind immer noch zu mehr als 50% im Home-Office), gerade bei uns in der Softwareentwicklung sitzt er gerne, weil es bei uns immer so schön ruhig ist :smiling_face:

  • Amadeus
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    • 8. Oktober 2023 um 13:08
    • #4
    Zitat von lieberjott

    Mein Chef ist das Gegenteil von einem Mikromanager

    Diese Bezeichnung war mir bisher unbekannt. Vor 2 Jahrzehnten ist mir die Bezeichnung "Key Account Manager" erstmals begegnet und wohl einer breiten Masse, weil plötzlich sind mir mehrfach im B2B Menschen mit diesem "Titel" begegnet. Klassisch ist ein Mikromanager dann ein Abteilungsleiter? Deine Schilderungen vom aktuellen Chef der Ebene liest sich gut, ich freue mich für Dich. :slightly_smiling_face:

    Zitat von fillg1

    Zum Kennenlernen hat er mit jedem! Mitarbeiter ein längeres Videogespräch geführt und wenn er im Büro ist, dann setzt er sich nicht in sein "Chefbüro" sondern sucht sich irgendwo einen freien Schreibtisch

    Ein Team orientierter und modern denkender Chef. :slightly_smiling_face: Dein Hurra-Gefühl ist gut, in derartigen Situationen bekommt man Motivationsschübe bei der Arbeit und auch das generelle Interesse an der Firma steigt. :grinning_face: Ein Hurra-Gefühl konnte ich mal 3 Jahre in einer Firma erleben und ausleben. Doch dann haben sich Fehler beim Arbeitgeber eingestellt. Denk- und Vorgehensweisen im Umgang und Dialog zur Belegschaft, von denen der Arbeitgeber zuvor immer referierend gewarnt hatte. Da habe ich verstanden, wo Team und entsprechendes "Fluidum" eines Teams auf der Verpackung steht, muss nicht immer mit dem Inhalt identisch sein. Vor allem während einer wirtschaftlichen Flaute.

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    • 8. Oktober 2023 um 15:07
    • #5
    Zitat von Amadeus

    Diese Bezeichnung war mir bisher unbekannt.

    Micromanager ist keine offizielle Amtsbezeichnung :winking_face:

    Es ist jemand, der die Arbeit seiner "untergebenen" soweit bestimmen möchte, dass er sie eigentlich gleich selbst erledigen kann, aber leider kann er sich ja nicht um alles gleichzeitig kümmern. Im Extremfall müssen die Mitarbeiter zum Ein- und Ausatmen auf die offizielle Erlaubnis des Chefs warten.

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    • 8. Oktober 2023 um 20:37
    • #6
    Zitat von Amadeus

    Diese Bezeichnung war mir bisher unbekannt. Vor 2 Jahrzehnten ist mir die Bezeichnung "Key Account Manager" erstmals begegnet und wohl einer breiten Masse, weil plötzlich sind mir mehrfach im B2B Menschen mit diesem "Titel" begegnet. Klassisch ist ein Mikromanager dann ein Abteilungsleiter?

    fillg1 hat ja schon geantwortet.
    Die Beschreibung von meinem ersten Google Treffer finde ich sehr zutreffend:

    Micromanagement ist ein Führungsverhalten, das von sehr starker Detailorientierung und fehlendem Vertrauen geprägt ist. Solche Führungskräfte haben ein großes Bedürfnis nach Kontrolle: Sie wollen möglichst in allen Aufgaben beteiligt sein und über jedes Detail Bescheid wissen. Das führt dazu, dass sie ihre Mitarbeitenden ständig kontrollieren, viele Abstimmungsschleifen fordern und Arbeitsschritte überwachen.

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    • 8. Oktober 2023 um 21:33
    • #7

    Das stelle ich mir im Arbeitsalltag beängstigend vor. :worried_face: Vielleicht ist so ein Führungsverhalten sinnvoll, bei der Turbinen-Wartung von Lufthansa Technik, wie in der Meta-Werbung, da muss jeder Schritt zur 100% sitzen. Bei Herzoperationen oder im Satellitenbau, aber unter normalen Umständen, mit so einem "Micro-Chef" möchte ich nicht arbeiten.

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    • 9. Oktober 2023 um 10:48
    • #8
    Zitat von Amadeus

    aber unter normalen Umständen, mit so einem "Micro-Chef" möchte ich nicht arbeiten.

    Ja, ich hatte dann eben nach geraumer Zeit die Konsequenzen gezogen, als es immer schlimmer wurde. Wobei es zum Schluss teilweise ins Gegenteil umschlug. Bei einem grossen Projekt hatte ich mit der Zeit fast freie Hand, aber dafür ging dann bei allen anderen Dingen gar nix mehr voran, weil er einerseits überall die Hoheit und Führung haben wollte, aber die Dinge einfach blockierte, weil er rein gar nichts machte, irgendwie überfordert war, aber andererseits auch keine Aufgabe delegierte.

    Letztendlich hat man ihm gekündigt. Aber viel zu spät in meinen Augen.

  • fillg1
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    • 9. Oktober 2023 um 20:54
    • #9

    Ich habe mal in irgendeiner Schulung gehört, dass eine gute Firma zwei sich ergänzende Chefs benötigt, einmal den Excel-Chef für die Feinarbeit, der einem sofort darlegen kann wie sich der zusätzliche Löffel Zucker im Kaffee auf die zu erwartende Prämie und den Aktienkurs auswirkt und einen Powerpoint-Chef, der sich um langfristige Planungen und Visionen kümmert, der dann aber auch die Blut-, Schweiss- und Tränenrede halten muss.Und

    Und ich denke da ist wirklich etwas dran.

  • Amadeus
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    • 10. Oktober 2023 um 08:40
    • #10

    Ich resümiere: Der optimale Chef sollte kein "Micro Manager" sein, zumindest nicht so, wie hier charakteristisch beschrieben. Die Variante mit zwei Chefs, wie es fillg1 anspricht, hat Vorteile. Ich kenne das meist aus Familienbetrieben, in denen ein Ehepaar die Chefs sind und jeder der beiden einen gewissen Part übernimmt. Bei einem Familienbetrieb ist dann wieder das kontraproduktive Risiko, was ich schon erleben musste, wenn plötzlich der allwissende Junior in die Firma eintritt. :face_with_raised_eyebrow:

    Mich stören Chefs, die bei jeder Gelegenheit das optimale Team beschwören und dann selbst die eigenen Team-Regeln missachten. "Wir haben in der Firma ganz flache Strukturen". Dann habe ich argumentiert, das jede Firma mit mehreren Mitarbeiter eine Hierarchie braucht/hat. Schlimm ist es oft, wenn Kollegen plötzlich befördert werden und somit ein gutes und konstruktives Miteinander durch Eitelkeiten des Beförderten blockiert wird.

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    • 14. Oktober 2023 um 10:07
    • #11

    Wer von Euch möchte uns hier im Forum ebenfalls von seinem Chef seiner Chefin berichten? Oder von Eurer Erwartung und Euren Vorstellungen, wie ein Chef/Vorgesetzter sein sollte? :slightly_smiling_face: Vielleicht bietet Euch dieser Thread auch die Gelegenheit mal Dampf abzulassen, oder lobende Worte zu formulieren. Traut Euch :winking_face: Oder, wer ist ein Chef und schreibt uns hier sein Verhältnis zu seinem Team? Ein spannender Einblick.

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    • 15. Oktober 2023 um 22:46
    • #12
    Zitat von Amadeus

    Wer von Euch möchte uns hier im Forum ebenfalls von seinem Chef seiner Chefin berichten? Oder von Eurer Erwartung und Euren Vorstellungen, wie ein Chef/Vorgesetzter sein sollte? :slightly_smiling_face: Vielleicht bietet Euch dieser Thread auch die Gelegenheit mal Dampf abzulassen, oder lobende Worte zu formulieren. Traut Euch :winking_face: Oder, wer ist ein Chef und schreibt uns hier sein Verhältnis zu seinem Team? Ein spannender Einblick.

    Amadeus ich finde das ist keine so gute Idee, hier im Forum solche Themen zu diskutieren bzw. "Dampf abzulassen"!

    Dafür gibt es das Netzwerk Arbeit und Konflikt. Dort bekommen Arbeitgeber und Arbeitnehmer von Experten entsprechend Hilfe!

    Der "optimale" Chef, als auch der "optimale" Mitarbeiter sollten aus meiner Sicht beide ein hohes Mass LOYALITÄT zum Arbeitsklima beitragen.

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    • 16. Oktober 2023 um 08:37
    • #13
    Zitat von AnjaB

    Netzwerk Arbeit und Konflikt.

    Guten Morgen Anja :red_heart: Interessanter Hinweis: Arbeit und Konflikt: Schutz der persönlichen Integrität

    Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich mit ernsthaften und schwerwiegenden Konflikten und auch Straftatbeständen. Derartige Problemstellungen sind nicht meine Intention für diesen Foren-Thread.

    Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen!

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    • 16. Oktober 2023 um 13:10
    • #14
    Zitat von Amadeus

    Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich mit ernsthaften und schwerwiegenden Konflikten und auch Straftatbeständen. Derartige Problemstellungen sind nicht meine Intention für diesen Foren-Thread.

    "Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen!" In der Tat!!!

    Ich teile bei weitem nicht alle meine Erfahrungen in den "SOZIALEN MEDIEN" bzw. hier Forum!

    Und ich streite mich auch nicht gerne vor Gericht!

    Stattdessen hole ich mir Informationen aus entsprechenden Quellen (Arbeit und Konflikt, bzw. Broschüre vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO vom RAV) oder hole mir eine Rechtsauskunft ein.

    Quelle: Broschüre SECO - Arbeitsbedingungen - Mobbing und andere Belästigungen - Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz

    • Im Arbeitsgesetz wird der Arbeitgeber verpflichtet, die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der persönlichen Integrität der Arbeitnehmenden vorzusehen!

    Egal was Du für eine Intention für diesen Thread hast oder hattest, dieses Thema gehört nicht hierher, es bleibt dabei!

    Wenn Du im Arbeitsprozess stehen würdest, egal in welchem Land, wüsstest Du wovon ich rede,

    ansonsten kannst Du nur Dein eigener Chef werden!

    Deine Zeit läuft auch Amadeus als 50+ Kandidat sieht es auch für Dich schlecht aus auf dem Arbeitsmarkt :winking_face:

    • Ich bekomme jetzt ein persönliches Coaching, anstelle den obligatorischen Standortbestimmungskurs 50+ vom RAV :winking_face: Das hatte ich auch noch nie. Ganz speziell, denn wenn alles geklappt hätte, wäre ich seit April selber Life Coach, bin allerdings aus dem Kurs geflogen, weil ich laut Kursleiter und einer Teilnehmerin nicht dazu geeignet bin, Menschen zu coachen...

    Nun ja, wenn alle die ein Zertifikat bekommen, die das wirklich nicht können, dann brauche ich auch keins :smiling_face_with_halo: Ich habe ja genug Zertifikate, Lebens- und Berufserfahrungen gesammelt und Führungsqualitäten habe ich mit in die Wiege bekommen :smiling_face_with_halo: Es lebe die Emotionale Intelligenz, welche mehr Wert ist als ein hoher IQ!

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    • 16. Oktober 2023 um 13:41
    • #15
    Zitat von AnjaB

    Amadeus ich finde das ist keine so gute Idee, hier im Forum solche Themen zu diskutieren bzw. "Dampf abzulassen"!

    Dafür gibt es das Netzwerk Arbeit und Konflikt.

    Es geht hier nicht um Dampf ablassen, sondern um die Zuschreibung von Charaktereigenschaften, Soft Skills oder Führungsstilen.

    Nicht jeder hat automatisch ein stark konfliktbelastetes Verhältnis zu seinen Vorgesetzten, nur weil ihm oder ihr etwas nicht passt - sondern sie halten das aus, weil sie wissen, dass Menschen nun mal unterschiedlich sind und gerade Führungspositionen oft einen gewissen Typ Mensch anziehen.

    Wenn das Unternehmen - bei objektiv zu starken Defiziten - keine Konsequenzen sieht, dann muss man halt entweder innerlich gegenüber dem Vorgesetzten kündigen oder sich umorientieren, anstatt seine Energie aufzubrauchen oder tatsächlich Konflikte zu starten, die man nicht befrieden kann oder bei denen man den kürzeren zieht.

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    • 16. Oktober 2023 um 23:53
    • #16
    Zitat von lieberjott

    Wenn das Unternehmen - bei objektiv zu starken Defiziten - keine Konsequenzen sieht, dann muss man halt entweder innerlich gegenüber dem Vorgesetzten kündigen oder sich umorientieren, anstatt seine Energie aufzubrauchen oder tatsächlich Konflikte zu starten, die man nicht befrieden kann oder bei denen man den kürzeren zieht.

    Es bleibt dabei, diese Thematik / Problematik gehört nicht ins Forum!

    Ich informiere Euch aber gerne darüber, wer in meinem Fall am Ende den kürzeren gezogen hat!

    Das mein 7. Jahr in der Schweiz so verflixt wird, daran hätte ich im Traum nicht gedacht.

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    • 17. Oktober 2023 um 14:20
    • #17
    Zitat von AnjaB

    Es bleibt dabei, diese Thematik / Problematik gehört nicht ins Forum!

    Warum? Du ziehst doch in fast jedem Thread, egal ob passend oder nicht, langatmig über Arbeitgeber, Vorgesetzte oder Arbeitskollegen her.

  • Amadeus
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    • 17. Oktober 2023 um 17:59
    • #18
    Zitat von AnjaB

    Deine Zeit läuft auch Amadeus als 50+ Kandidat sieht es auch für Dich schlecht aus auf dem Arbeitsmarkt

    Das ist eine völlig zusammenhanglose obsolete Aussage! Vor allem mit COPD und sehr krassen Intubationen meiner Lunge und dem Ratschlag der Ärzte zu meiner Schwester, sie solle schon mal nach einem neuen Zuhause für meine Katze Ausschau halten, ist der Arbeitsmarkt für mich eher in Richtung Frührente zu bewerten. :expressionless_face: Dennoch verstehe ich nicht, weshalb Du meinen Thread hier im Forum derart zu zertreten versuchst. :face_with_rolling_eyes: Warum machst Du das?? Ich habe den Thread eröffnet, um die Interaktion des Forums mit einem durchaus interessanten Thema zu fördern und unser geschätztes Mitglied lieberjott hat es auf den Punkt gebracht, "...um die Zuschreibung von Charaktereigenschaften, Soft Skills oder Führungsstilen" zu beschreiben, wozu ich nach wie vor jeden und jede hier einlade, thematisch etwas zu schreiben. Wie ist Dein Chef, wie bist Du als Chef ?!

    Anja, bitte komme mal wieder auf den Boden!    :face_with_monocle:

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  • Hapargo
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    • 25. September 2026 um 12:50
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    • #19
    Zitat von AnjaB

    "Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen!" In der Tat!!!

    Ich teile bei weitem nicht alle meine Erfahrungen in den "SOZIALEN MEDIEN" bzw. hier Forum!

    Und ich streite mich auch nicht gerne vor Gericht!

    Stattdessen hole ich mir Informationen aus entsprechenden Quellen (Arbeit und Konflikt, bzw. Broschüre vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO vom RAV) oder hole mir eine Rechtsauskunft ein.

    Quelle: Broschüre SECO - Arbeitsbedingungen - Mobbing und andere Belästigungen - Schutz der persönlichen Integrität am Arbeitsplatz

    • Im Arbeitsgesetz wird der Arbeitgeber verpflichtet, die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der persönlichen Integrität der Arbeitnehmenden vorzusehen!

    Egal was Du für eine Intention für diesen Thread hast oder hattest, dieses Thema gehört nicht hierher, es bleibt dabei!

    Wenn Du im Arbeitsprozess stehen würdest, egal in welchem Land, wüsstest Du wovon ich rede,

    ansonsten kannst Du nur Dein eigener Chef werden!

    Deine Zeit läuft auch Amadeus als 50+ Kandidat sieht es auch für Dich schlecht aus auf dem Arbeitsmarkt :winking_face:

    • Ich bekomme jetzt ein persönliches Coaching, anstelle den obligatorischen Standortbestimmungskurs 50+ vom RAV :winking_face: Das hatte ich auch noch nie. Ganz speziell, denn wenn alles geklappt hätte, wäre ich seit April selber Life Coach, bin allerdings aus dem Kurs geflogen, weil ich laut Kursleiter und einer Teilnehmerin nicht dazu geeignet bin, Menschen zu coachen... Wer dort übrigens professioneller unterwegs sein will und seine Kennzahlen aufpeppen muss, greift ja oft zu Mitteln wie Followerfabrik – aber das nur am Rande.

    Nun ja, wenn alle die ein Zertifikat bekommen, die das wirklich nicht können, dann brauche ich auch keins :smiling_face_with_halo: Ich habe ja genug Zertifikate, Lebens- und Berufserfahrungen gesammelt und Führungsqualitäten habe ich mit in die Wiege bekommen :smiling_face_with_halo: Es lebe die Emotionale Intelligenz, welche mehr Wert ist als ein hoher IQ!

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    Da sprichst du ein echtes Brett an! Mit dem RAV und solchen Kursen ist das ja ohnehin so eine Sache – oft hat man das Gefühl, dass dort vor allem Verwaltung betrieben wird, statt den Leuten wirklich praxisnah zu helfen.

    Und ganz ehrlich: Wer mit so einer Begründung aus einem Coaching-Kurs fliegt, hat am Ende wahrscheinlich einfach nur die passenden Ecken und Kanten, die in solche genormten Schablonen nicht reinpassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Hapargo (25. September 2026 um 13:20)

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