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Neue Job in Zürich, bin aber schwanger

  • Margarita Jung
  • 21. Oktober 2023 um 08:27
  • Margarita Jung
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    Margarita Jung
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    • 21. Oktober 2023 um 08:27
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich habe ein Arbeitsangebot erhalten,der Arbeitgeber würde mich nehmen und ich bin mir etwas unsicher, ob ich hetzt diesen Schritt gehen soll, da ich vorkurzen erfahren, dass ich mein 3-tes Kind erwarte. Der AG ist diesbezüglich informiert und würde mich trotzdem anstellen.

    Was mich sehr beschäftigt ist natürlich die finanzielle Seite. Ich habe vor nach Mutterschutz wieder mit Teilzeit einzusteigen.

    Mein Lebensgefährten hat noch in Schweiz kein Job, ist aber auf der Suche. In DE ist er in seinem Job sehr flexibel, so dass er such aus der Schweiz arbeiten könnte, nur dann aus finanzieller Sicht ist natürlich besser was in der Schweiz zu suchen.

    Es wäre mir sehr hilfreich, wenn ihr mir eure Erfahrungen, vielleicht Sorgen oder Tipps mitteilen, damit ich mir die Entscheidung treffen kann.

    Ich habe noch 2 größere Kinder(11 und 9)

    Vielen Dank in Voraus für eure Zeit und Antworten

    Margarita

  • Kutscher
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    • 21. Oktober 2023 um 09:23
    • #2

    Mit 3 Kinder und nur einen Job ,kannste in der Schweiz vergessen.Sorry aber das ist die Realität.

    Ausser du verdienst über 100000.- Es sîst schon schwierig mit einem Kind und 80000.- verdienst ind der Schweiz.

    Die Schweiz ist nicht so Kinderfreundlich wie Deutschland.

  • Gut Gut
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    Gut Gut
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    • 21. Oktober 2023 um 09:27
    • #3

    Und gleich wieder Teilzeit mit Säugling, wie soll das gehen? Dann hast Du doch gar kein Einkommen oder mußt das Kind in Betreuung geben und das ist sauteuer, vermutlich würde das dann Deinen Verdienst schon wieder auffressen. Die Konstellation ist ungünstig, davon kann man nur abraten.

  • Margarita Jung
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    Margarita Jung
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    • 21. Oktober 2023 um 12:09
    • #4

    Vielen Dank für die schnelle und ehrliche Antworten.

    Es ist in der Tat schwierig mit Säugling schon nach der Mutterschutz anzufangen. Ich habe die Möglichkeit komplett von zu Hause zu arbeiten und die Zeiten sind flexibel. Mein Mann wird was finden, es ist natürlich die Frage der Entlohnung.

    Liebe Leser darf ich vielleicht grob erfahren was alles ein Schulkind an Kosten hat? Kleidung lasse ich außer Acht und an an was man evtl. Sparen kann?

    Danke sehr

  • MotU
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    • 23. Oktober 2023 um 09:48
    • #5

    Hi,

    ich muss leider meine Vor-Poster bestätigen. Wir haben nur 2 und arbeiten 160% in voll-akademischen Berufen. Selbst hier kommen wir zwar locker über die Runden, aber gross etwas auf die Seite legen können wir nicht.

    Mit einem Kind damals und nur meinem Einkommen bei 100% brauchten wir schon 98k. Beispielkosten sind: 3 volle Tage KiTa ~1500CHF pro Monat und Kind, ~130CHF Krankenversicherung pro Monat und pro Kind (+2*350CHF/Erwachsenen), Bei neugeborenen/ Kleinstkindern 220CHF Arztkosten pro Monat (hier wird die Verischerung viel übernehmen, aber es bleibt der Eigenanteil), Nahrungsmittel für eine 4-köpfige Familie (bereits kosten optimiert) ~1000CHF/Monat, 2 Handyverträge/ Internet/ TV/Telefon 150CHF (falls Du etwas günstiges findest).

    Miete: 4.5 Zimmer müssen das dann ja schon sein, in der Agglo Zürich sind das momentan 2800-4000CHF.

    Andere Versicherungen wie KFZ (850CHF Vollkasko/Jahr), Haftpflicht (350CHF/Jahr).... kommen noch oben drauf.

    Unterstützung vom Staat kriegst Du in der Regel nicht. Wenn Du da rein rutschtst schickt Dich die Schweiz mit der B-Erlaubnis eher wieder zurück.

  • RaboCo
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    • 27. Oktober 2023 um 14:27
    • #6

    Hier noch ein par Zahlen:

    Mutterzeit bei Geburt eines Kindes 14 Wochen. In dieser Zeit 80% Mutterschaftshilfe (also 80% vom letzten Einkommen) Danach alles Weg.

    Frau muss wieder arbeiten gehen ansonsten meist Kündigung durch AG...relativ wenig Schutz.

    Kita oder sonstige Betreuung : Sehr, sehr wenige vorhanden und sehr, sehr teuer. Einkommen muss wie die Vorschreibenden entsprechend hoch sein.

    Es sein denn man kann die Kinderbetreuung über "kostenlose" Familie abdecken.

    Ich persönlich finde es relativ riskant. Wenn aber tatsächlich von zuhause aus gearbeitet werden kann, warum dann nicht von Deutschland aus?

    Übrigens der Aufwand mit Schulwechsel, Umzug mit zwei Kindern usw. in die Schweiz ist nicht zu unterschätzen. Eine Wohnung zu finden (je nach Region) sehr schwierig. Aber ich denke das werdet Ihr Euch auch schon überlegt haben.

    Übrigens zu dem Thema für einen Schweizer AG aus Deutschland heraus arbeiten gibt es hier im Forum auch schon Beiträge. Das ist Möglich.

    Einmal editiert, zuletzt von RaboCo (27. Oktober 2023 um 14:46) aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Amadeus
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    • 31. Oktober 2023 um 12:11
    • #7

    Hallo Margarita, herzlich willkommen im Schweiz-Forum und mein Kompliment für Dein kinderreiches Leben. :slightly_smiling_face: Die Tochter meiner Schwester hat auch kürzlich ein Kind zur Welt gebracht. Das Kind ist jetzt 2 Jahre und sie hat erhebliche Probleme Kind und Job in einen zeitlichen Einklang zu bringen. Sie lebt in Berlin und hatte als studierte Sozialpädagogin vor der Schwangerschaft einen tollen Job in einer Einrichtung mit 3.000 EUR Gehalt im Monat. 2x die Woche jeweils 24Std. Dienst und der Rest der Woche frei. Nun hat sie als Alleinstehende die Betreuung ihres Kleinkindes, welches sehr viel Aufmerksamkeit fordert und Jobangebote, die alle nicht zu ihren Verpflichtungen als junge Mutter passen. Auch die Kita ist durch unpassende und starre Öffnungszeiten nicht hilfreich. Im Gegenteil, ständig bringt das Kind aus der Kita immer wieder neue Krankheiten mit nach hause, was zur Folge hat, die Mutter kann nicht zur Arbeit gehen und oft steckt sich die Mutter dann auch beim Kind an, ist folglich auch nicht arbeitsfähig. Nicht mal bei Aldi wollte man sie deswegen auf Stundenbasis einstellen. Ich hätte nie gedacht, wie zeitintensiv so ein Kleinkind für eine Mutter ist. Nun hast Du schon zwei Kinder, die aus dem gröbsten raus sind und einen Partner, das sollte Dir sicher mehr Freiräume in der Kleinkindbetreuung geben. Aber ich schließe mich dabei den Vorrednern an, in der Schweiz wird alles weit teurer als in Deutschland. Zumal Du Dich auch mit den beiden schon älteren Kindern um Schulplätze in der Schweiz kümmern müsstest. Da gab es schon einige Erlebnisberichte hier im Forum, der Umstieg von einer deutschen Schule in eine passende Schule in der Schweiz ist sicher nicht ganz so einfach.

    Zitat von Margarita Jung

    Der AG ist diesbezüglich informiert und würde mich trotzdem anstellen.

    Das ist sicher hilfreich und spricht für die humanitäre Einstellung des Arbeitgebers. Doch bietet dieses Jobangebot eine nachhaltige Sicherheit? Was ist, wenn der Arbeitgeber irgendwann seine Ansicht ändert? Was machst Du dann? Nur auf eine Option zu setzen birgt Risiken.

    Zitat von Margarita Jung

    Mein Lebensgefährten hat noch in Schweiz kein Job, ist aber auf der Suche

    Auch diese Situation sollte erst in "trocken Tüchern" sein.

    Der Sprung in die Schweiz ist sicher eine tolle Idee, sollte aber bedingt durch Deine große Familie gut durchdacht und durchgeplant sein, auch mit einem realistischen Plan B und Plan C, wenn es vor Ort nicht so läuft wie gedacht, bzw. wenn sich plötzlich Umstände ändern. Gut wäre auch ein finanzielles Polster für ein paar Monate keine Einnahmen.

    Wenn Du/Ihr den Sprung in die Schweiz als Weg in eine verbesserte Lebenssituation für Euch entdeckt habt, es bedarf meiner Ansicht nach eine erhebliche Vorplanung. Viel Glück :dizzy:

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  • Kutscher
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    • 31. Oktober 2023 um 12:20
    • #8

    Wieso wollen viele mit Kindern in die Schweiz ,wo jeder weiss das es sehr HART wird?

  • Amadeus
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    • 31. Oktober 2023 um 12:32
    • #9

    Eine gute Frage Kutscher. Ich weiß nicht, was die Motivation sein könnte, vielleicht der alte Leitsatz: "Meine Kinder sollen es einmal besser haben, als wir zu unserer Zeit." Ist dieser Satz im Jahr 2023 überhaupt noch anwendbar? Neben den Bergen, Seen und schönen Landschaften und den gut möglich besseren Perspektiven für Kinder, die in der Schweiz aufwachsen, ist die Schweiz aus finanzieller Sicht ein "Raubtier" und verlangt mehr Aufwand als in Deutschland.

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    • 31. Oktober 2023 um 20:45
    • #10
    Zitat von Margarita Jung

    Es ist in der Tat schwierig mit Säugling schon nach der Mutterschutz anzufangen. Ich habe die Möglichkeit komplett von zu Hause zu arbeiten und die Zeiten sind flexibel. Mein Mann wird was finden, es ist natürlich die Frage der Entlohnung.

    Liebe Leser darf ich vielleicht grob erfahren was alles ein Schulkind an Kosten hat? Kleidung lasse ich außer Acht und an an was man evtl. Sparen kann?

    Danke sehr

    Hallo Margarita

    Ich schliesse mich den Vorgängern an und würde Dir/Euch nicht empfehlen in die Schweiz auszuwandern.

    Kinder sind hier noch mehr Luxus als in Deutschland! Ohne grosse Rechnungen aufzustellen!

    Ich war letztens zum Vorstellungsgespräch und wollte nur 80% Pensum arbeiten, anstelle von 100% wegen meiner "Work - Life - Balance". Mir wurde gesagt, das geht nicht, denn ich teile mir die Stelle mit einer jungen Mami, die nach dem Mutterschutz gleich wieder 100% Pensum arbeiten kommt! Oje, dachte ich da brauche ich doch kein Kind?!

    Wie gut haben es meine 2 Enkel ( 5 Jahre und 4 Monate) da getroffen, die mit ihren Eltern in Deutschland leben.

    Mein Sohn ist Berufsfeuerwehrmann im gehobenen Dienst, hat neben Job und sehr gutem Einkommen auch noch Zeit für die Familie. Seine Partnerin arbeitet bei einem Energieversorger in der Verwaltung, sie wird wieder 1 Jahr zuhause sein (Elternzeit) mit dem jüngsten Sonnenschein, nächstes Jahr im Mai ist Hochzeit :winking_face:

    Simon (5) ist schon so weit für sein Alter, dass ich mir Sorgen mache, was in der Schule mit ihm passiert. Ob er vielleicht in einer Privatschule besser aufgehoben wäre oder eine Schulklasse überspringt... Keine Ahnung :winking_face:

  • AnjaB
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    • 31. Oktober 2023 um 21:18
    • #11
    Zitat von Amadeus

    Eine gute Frage Kutscher. Ich weiß nicht, was die Motivation sein könnte, vielleicht der alte Leitsatz: "Meine Kinder sollen es einmal besser haben, als wir zu unserer Zeit." Ist dieser Satz im Jahr 2023 überhaupt noch anwendbar?

    Nein Amadeus, ist er nicht!

  • Amadeus
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    • 1. November 2023 um 07:25
    • #12

    Guten Morgen :slightly_smiling_face: Vielleicht schreibt uns Margarita ihre Gedanken, weshalb sie in die Schweiz zügeln möchte.

    Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen!

  • Margarita Jung
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    Margarita Jung
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    • 6. November 2023 um 11:34
    • #13

    Guten Morgen zusammen,


    zuerst möchte ich mich bei euch allen für die ausführlichen Anworten und Ihre Zeit, die Ihr genommen habt herzlich bedanken!


    Nun ja, warum ich mit den Kindern die Auswanderung in die Schweiz anstrebe?


    Da ich tatsächlich denke, dass meine Kinder bessere Zukunftsmöglichkeiten dort als in DE haben werden. Auch bessere Bildung und ruhiges Leben.

    Ich bin selbst vor 19 Jahren, als ich 20 Jahre alt war nach Deutschland ausgewandert und kann mir sehr gut vorstellen, was das bedeutet in einem neuen Land von 0 anzufangen.


    Es ist erschreckend wie schnell sich Deutschland wirtschaftlich abschwächt und ist sehr traurig, dass die jetzige Regierung politische Entscheidungen trifft, die für Deutschland und der Volk unvorteilhaft ist.

    Meine beide Kinder sind Leistugsschwimmer und beide haben es geschafft die Aufnahmeprüfung in einen starken Schwimmverrein. Für Kinder ist es eine große Chance eigene Leistung noch mehr zu verbessern, da in dem deutschen Verein, wo sie gerade sind, ist das maximum erreicht und wenn man die Kindern weiter fördern möchte, muss man in die größeren Stadt ziehen.


    Ich kenne persönlich 3 Ehepaare die vor einigen Jahren in die Schweiz gezogen sind und sind mit dem Leben dort sehr zufrieden. Allerdings hat keiner von denen noch Kindern.

    Sind die Kinderbetreuungskosten nicht vom Einkommen abhängig? Kostet Kiga ab den 4 Lebensjahr nicht günstiger?

    Liebe Grüße

    Margarita

  • Kutscher
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    • 6. November 2023 um 11:59
    • #14

    Sind die Kinderbetreuungskosten nicht vom Einkommen abhängig? Kostet Kiga ab den 4 Lebensjahr nicht günstiger?

    2 mal NEIN. Leider

  • MotU
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    • 6. November 2023 um 13:28
    • #15

    Muss Kutscher das bestätigen. Nein, die Preise sind fix. Das einzige, was es gibt in manchen Gemeinden, längst nicht in allen, und auch nur für einige KiTas, ist finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde.

    Das aber auch nicht sehr viel, sondern wirklich nur eine Stütze.

    Altersbedingt, ist es umgekehrt. Für Kinder unter 18 Monate zahlst Du einen Baby-Zuschuss oben drauf... und wechselst dann zum normalen Tarif, der sich dann aber nicht mehr ändert.

  • _Bea
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    _Bea
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    • 6. November 2023 um 14:14
    • #16
    Zitat von Margarita Jung

    Kostet Kiga ab den 4 Lebensjahr nicht günstiger?

    Ich glaube, hier ist der obligatorische Kindergarten ab 4 Jahren gemeint, der mit zur Schulbildung zählt. Dieser ist kostenlos

    Davor gibt es aber auch die Möglichkeit, die Kinder in Spielgruppen unterzubringen, zb an 2 Nachmittagen/ Vormittagen in der Woche. Diese bezahlt man dann semester- oder quartalsweise. Wir zahlen hierfür in Solothurn 8,- CHF die Stunde

  • _Bea
    1
    _Bea
    Gast
    • 6. November 2023 um 14:37
    • #17
    Zitat von Kutscher

    Wieso wollen viele mit Kindern in die Schweiz ,wo jeder weiss das es sehr HART wird?

    Hierzu würde ich auch gerne als Betroffene was schreiben :smiling_face:

    Wir haben uns dafür entscheiden, mit einem 2,5 jährigen Kind und einem Kind im Bauch auszuwandern. Und ist auch bewusst, dass die Schweiz in Sachen Kinder sehr teuer ist, ABER

    Wir kommen aus der deutschen Großstadt. Haben mit Kind sowohl in Köln als auch in Düsseldorf gelebt und sind dann nach Solothurn gezogen. Die Mieten für eine Familienwohnung sind dort teilweise sogar noch höher als hier, wo wir aktuell wohnen, und das nichtmal bei gleichem Standard. Angebote für Kinder sind in Köln nicht wirklich günstig, Dinge wie zb Kinderturnen sind bei uns in SO günstiger als in Köln.

    Darüber hinaus finde ich es toll, dass hier wahnsinnig viel für Kinder seitens Elterninitiativen auf die Beine gestellt wird, was nichtmal unbedingt teuer ist.

    Und dazu kommt die Sauberkeit. Klar, Solothurn lässt sich nicht mit ZH oder anderen grossen Städten vergleichen, aber ich mag es als Mutter doch schon gerne, wenn mein Kind auf einem Spielplatz spielen kann, ohne dass ich diesen erstmal nach Flaschen/ Nadeln etc absuchen muss oder im Müll sitze :smiling_face:

    Im Sommer freuen wir uns auch auf die ganzen Wanderungen und genießen es unglaublich, die Nähe zur Natur und die Nähe zur Stadt zu haben, was in Köln einfach nicht in dem Maße gegeben war.

    Natürlich ist auch in Solothurn nicht das Paradies, aber wir haben bislang noch keinen Tag diesen Schritt bereut sondern erfreuen uns immer wieder daran, dass unsere Tochter hier so aufblüht.

  • Hannoveraner
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    Hannoveraner
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    • 6. November 2023 um 14:46
    • #18

    Solothurn ist schön. Basta. :smiling_face_with_hearts:

  • Amadeus
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    • 6. November 2023 um 21:54
    • #19
    Zitat von Margarita Jung

    Da ich tatsächlich denke, dass meine Kinder bessere Zukunftsmöglichkeiten dort als in DE haben werden. Auch bessere Bildung und ruhiges Leben.

    In Deutschland geboren und sozialisiert zu werden, ist nicht der schlechteste Ort der Welt. Die Schweiz sehe ich gefühlt auch wie Du besser als Deutschland bei den Themen Zukunft, Bildung und ruhiges Leben. Wobei das ruhige Leben dann wieder eine individuelle Ansichts- und Definitionssache ist.

    Zitat von Margarita Jung

    Es ist erschreckend wie schnell sich Deutschland wirtschaftlich abschwächt und ist sehr traurig, dass die jetzige Regierung politische Entscheidungen trifft, die für Deutschland und der Volk unvorteilhaft ist.

    Deutschland experimentiert sich sehr wankelmütig in ein zukünftiges Deutschland. Was dabei herauskommt ist schwer abzusehen, zumindest geht es erstmal mit so fasst allem "rückläufig". Wenn das Experiment erfolgreich ist, in 10-20-30 Jahren, dann boomt es wieder und das Land hat dann auch die Regenbogenflagge als Nationalabzeichen. Und Familien sehen so aus, wie heute in der TV-Werbung. Mit dem druckhaften, widerwort-verbotenem Durchsetzen einer Ideologie ängstig mich ein bisschen. Konkret: Es sind die Mechanismen, von Braun ist - Zeitgeist angepasst in der Außenwirkung und in den Zielsetzungen, nun Grün der Anwender der Mechanismen. :confused_face:

    Zitat von _Bea

    Natürlich ist auch in Solothurn nicht das Paradies, aber wir haben bislang noch keinen Tag diesen Schritt bereut sondern erfreuen uns immer wieder daran, dass unsere Tochter hier so aufblüht.

    Das ist schön zu lesen :slightly_smiling_face:

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  • Gut Gut
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    • 7. November 2023 um 13:31
    • #20
    Zitat von Amadeus

    Deutschland experimentiert sich sehr wankelmütig in ein zukünftiges Deutschland. Was dabei herauskommt ist schwer abzusehen,

    Was dabei herauskommt, wenn es nicht baldigst beendet wird, ist, für mich, sehr leicht vorauszusehen. Da hat es sich für immer ausgeboomt. Jetzt nach Deutschland zurückzugehen, erschiene mir als der blanke Irrsinn. Wer schon in der Schweiz ist, sollte dort bleiben.

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