Guten Tag liebe Community,
ich plane mit meinem Partner demnächst den Umzug von Oberösterreich in die Schweiz, genauer gesagt nach St. Gallen. Beruflich bin ich kaufmännisch tätig (Sekretärin Bildungsdirektion OÖ, suche ähnliches in SG), mein Partner ist DGKP (Pflegefachkraft).
Die Entscheidung ist gefallen, wir möchten den Schritt wagen. Was uns aber noch sehr beschäftigt und wo wir uns über Erfahrungen aus erster Hand freuen würden, ist die finanzielle und rechtliche Abwicklung der Situation mit unseren Kindern:
Kaufkraftanpassung (Kaufkraftkorrektur): Hat jemand von Ihnen Erfahrung damit, wie die österreichischen Gerichte das Schweizer Gehalt bereinigen, bevor die Alimente berechnet werden? Wir wissen, dass es einen Faktor gibt, sind uns aber unsicher, wie das in der Praxis (vor Gericht) abläuft.
Abzüge in der Schweiz vs. Österreich: Wie handhaben Sie den Abzug der privaten Krankenkasse in der Schweiz bei der Unterhaltsberechnung? Erkennt das österreichische Gericht dies an?
Monatliches Netto: Bleibt Ihnen nach Abzug aller Kosten (Miete, KK, Alimente) in der Schweiz noch genug zum Leben übrig, oder war die Umstellung sehr hart?
Alltagserfahrungen: Gibt es hier Mütter/Väter, die diesen Schritt bereits gemacht haben? Wie war der emotionale und organisatorische Ablauf mit den Kindern in AT?
Wir haben bereits Kontakt zur Arbeiterkammer in Österreich aufgenommen, sind aber sehr gespannt auf Ihre praktischen Erfahrungen im Alltag.
Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp und jede Rückmeldung!