Hallo liebe Community
Meine Freundin (31) und ich (32) sind in einer etwas speziellen Lage und wir kennen niemand, der diese Situation kennt, um um Ratschlg zu fragen. Deswegen erhof ich mir, dass jemand von euch hier mehr weiss. Ich habe bisschen im Forum gelesen und die Frage wurde ähnlich gestellt, aber dennoch habe ich noch eine Menge Fragezeichen. Ich hoffe, es kann uns jemand helfen bzw. auch nur sagen, wie wir am besten vorgehen sollten.
Wir haben vor Kurzem erfahren, dass meine Freundin schwanger ist und es wäre unser erstes Kind, worauf wir beide uns natürlich sehr freuen. Ich bin Schweizer, lebe und arbeite in der Schweiz und sie Deutsche, lebt und arbeitet in Deutschland. Wir sind mehrere Jahre schon zusammen und sie wollte immer in die Schweiz ziehen, aber aus gewissen Gründen (unter anderem keinen Job gefunden) hat es bis dato nicht geklappt. Kinderwunsch war schon immer da, aber eigentlich war der Plan, dass sie zuerst einen Job findet und zu mir in die Schweiz zieht und erst dann Kinderplanung.
Jetzt war das Glück schon früher auf unserer Seite, was uns aber in eine etwas komplizierte Lage bringt. Aufjedenfall wollen wir zusammenziehen, dass ich meiner Freundin zur Seite stehen kann und wenn das Kind dann hoffentlich da ist, dass es ebenfalls bei uns beiden ist. Fernbeziehung kommt als nicht in Frage. Jetzt haben wir aber folgendes Dilemma:
Da sie ja in Deutschland angestellt ist, hat sie (soweit ich weiss) Recht auf deutsches Elterngeld (bis max. 1800€ meinte ich) und ebenfalls ca 1 Jahr Elternzeit. Das ist uns beiden klar. Wie verhält sich aber diese Regel, wenn sie zu mir in die Schweiz zieht? Bzw. darf sie während der Schwangerschaft zu mir ziehen, ohne das alles gestrichen wird? Da gibt es ja mehrere Szenarien, die mir einfallen:
- sie zieht jetzt schon vor der Geburt in die Schweiz, verlegt also den Wohnort komplett hierher, aber bleibt in Deutschland angestellt.
- sie zieht zu mir in die Schweiz, behält aber ihren Wohnort in Deutschland und hat einen zusätzlichen bei mir (geht das überhaupt?)
- sie bekommt das Kind in Deutschland und zieht während der Elternzeit zu mir in die Schweiz.
- sie zieht jetzt schon in die Schweiz, kündigt ihren Arbeitsvertrag und bleibt einfach bei mir. Dann ist aber klar, das von keinem Land irgendeine Unterstützung kommen wird. Diese Option wäre nur der letzte Ausweg, falls nichts anderes gehen sollte.
- würde eine Heirat was ausmachen/erleichern? Das ist aufjedenfall der Plan, bevor das Kind noch zur Welt kommt.
Es wäre natürlich sehr von Vorteil, wenn sie ihr Recht auf das Elterngeld behalten dürfte, auch wenn sie zu mir in die Schweiz zieht, weil unsere gemeinsame Zukunft planen wir langfristig hier.
Hat jemand von euch schon das durchgemacht und was wäre das sinnvollste? Oder irgendwelche Ämter/Stellen, wo man sich die korrekten Informationen einholen kann?
Als Referenz: Ich lebe in Basel-Land, sie im Bundesland Baden-Württemberg.
Für jede Hilfe sind wir euch unendlich dankbar!