Auswandern oder Grenzgänger bei 6 Mon. befristetem Vertrag

  • Hallo,


    ich hätte ein paar Fragen zum Thema Grenzgänger oder Auswandern...


    Ich bin 27, ledig, Ärztin, konfessionslos und habe für 6 Monate einen Job in Altstätten als Ärztin als Schwangerschaftsvertretung für eine Kollegin.
    Ich wohne grenznah in Süddeutschland.
    ich bekomme 6700 Franken brutto monatlich. Nach den sechs Monaten kehre ich nach Deutschland zurück.


    Könnt ihr mir sagen: lohnt sich das Grenzgänger sein für mich oder soll ich die Kurzbeschäftigung L beantragen? ich habe einen Platz im Wohnheim am Spital und würde ca ein mal die Woche nach Deutschland pendeln.
    Ich bin in Deutschland gesetzlich kassenversichert - soll ich in Deutschland versichert bleiben oder in der Schweiz eine Krankenkasse suchen?
    Soll mein Gehalt auf mein deutsches Konto oder lohnt sich eine Eröffnung in der Schweiz?
    Wie viel bleiben mir monatlich netto ca?
    Welche Versicherungen lohnen sich zusätzlich abzuschließen?


    herzlichen Dank euch für die Hilfe.

  • Hallo Alice


    Die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Dadurch, dass du im Wohnheim des Spitals eine Unterkunft hast, macht durchaus beide Varianten für sich Sinn. Beides hat so seine Vor- und Nachteile.


    • Als Grenzgänger kannst du in Deutschland versichert bleiben. Mit Kurzbeschäftigung L müsstest du dich in der Schweiz Krankenversichern.
    • Als Grenzgänger zahlst du in Deutschland Einkommensteuer (Schweizer Quellensteuer wird angerechnet). Mit Kurzbeschäftigung L zahlst du nur in der Schweiz Quellensteuer.
    • Als Grenzgänger gibt es spezielle Grenzgängerkonten (Bsp. Sparkasse Hochrhein). Mit Kurzbeschäftigung L würde ich ein Lohnkonto in der Schweiz eröffnen. Postfinance wäre für dich dabei wahrscheinlich die kostengünstigste Variante.

    Schau mal auf Lohncomputer.ch, da kannst du relativ leicht ausrechnen was als Grenzgänger bzw. mit Schweizer Wohnsitz Netto vom Lohn übrig bleibt.


    Schöne Grüsse
    Maik