Beiträge von Maik

    Hallo Luka


    Das ist nicht schön zu hören. In diesem Fall würde ich dir aber unbedingt eine Rechtsberatung ans Herz legen. Hast du die kostenlosen Möglichkeiten unter dem von mir oben angebenen Link bereits geprüft? Diese sind meistens Gold wert.


    Schöne Grüsse und viel Erfolg wünsche ich dir
    Maik

    Hallo Viennita


    Am besten wäre es natürlich schon, wenn ihr euch vor Ort ein eigenes Bild machen könnt. Die Beurteilung des Wohnorts ist einfach sehr subjektiv. In der aktuellen Zeit ist das natürlich schwierig.


    Urbane Orte gibt es in der Schweiz sehr wenige. Im Aargau wüsste ich keinen. Quellensteuertechnisch seid ihr im Aargau leicht besser aufgehoben. Grösstenteils sind die Orte näher zur deutschen Grenze. Die Lebenshaltungskosten sind tendenziell in diesem Kanton etwas niedriger. Rund um Luzern habt ihr natürlich nicht nur die Berge sehr nah, sondern ihr seht sie auch. Aus meiner Sicht hebt das den Freizeitwert und die Lebenshaltungskosten enorm. Urban ist aus meiner Sicht die Stadt Luzern und alles was im Bereich des ÖV ist. Für mich ist und bleibt natürlich Luzern mein Favorit. Aber wie gesagt, dass ist sehr individuell. Rund um Luzern gibt es grosse Unterschiede. Hohe Ausländeranteile gibt es in den Vororten Emmen und Emmenbrücke. Das soll jetzt kein Nachteil sein. Dort sind die Mieten niedriger, die Anzahl der Kinder höher und der Einstieg als Neuling einfacher. Das zieht sich bis in die Stadtgebiete Littau und Reussbühl. Gehobener Standards, viel Eigentum, aber auch höhere Mieten findet ihr in Meggen und Horw (insbesondere Kastanienbaum). Bei der Kinderfreundlichkeit kann ich keinen Vergleich ziehen, da ich keine eigenen Kinder habe. Generell sollte ihr euch aber darauf einstellen, dass ihr euch mit der Schweiz in diesem Thema sicher nicht verbessert. Hinzu kommt, dass die Kinderbetreuung in der Schweiz sehr teuer ist.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Hallo Aidentificated


    Das ist in euren jungen Jahren schon ein grosser Schritt. Die grösste Schwierigkeit wird wahrscheinlich sein, nachzuweisen, dass er für seinen Lebensunterhalt in der Schweiz aufkommen kann. Arbeitssuche und Ausbildungssuche ist wahrscheinlich auch nicht ganz das gleiche. Schau mal hier: https://www.ch.ch/de/aufenthal…terwerbstatige-auslander/ , dass sollte die wahrscheinlich schon einige Fragen beantworten. Wenn deine Gemeinde die Fragen nicht gut beantworten kann, würde ich mich an deiner Stelle an das Amt für Migration wenden. Diese sollte eigentlich bestens informiert sein.


    Zu deinen Fragen:


    • Ja, es gibt eine Bewilligung für die Arbeitssuche. Diese hat eine Gültigkeit von 6 Monaten und kann auf eine Dauer von 12 Monaten verlängert werden. Ob diese bei der Ausbildungsplatze suche greift, weiss ich nicht.
    • Richtig, dass gilt bei Aufenthalten die über den Besuchs- bzw. Touristenaufenthalt von mehr als 3 Monaten hinausgeht. Anmeldung und Antrag auf Bewilligung ist in den meisten Gemeinden auch im gleichen Schritt zu erledigen.
    • Für alles was über 3 Monate hinausgeht, muss er nachweisen können, dass er für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann. Das kann Vermögen und ein gesichertes Einkommen sein.
    • Ja, diesen Weg gibt es. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede. Da wird das Amt für Migration weiterhelfen können. Bedenke aber bitte auch, dass eine Bürgschaft jede Menge Verantwortung nach sich zieht. Im Falle eine Trennung kann das für dich sehr ungünstig kommen. Diesen Schritt würde ich reiflich überdenken.

    Schöne Grüsse und alles Gute auf eurem Weg
    Maik

    Hallo Ben

    Da ich online keine klare Abfolge der zu erledigenden Punkte vor/nach einem Umzug gefunden habe, seid ihr hoffentlich meine Rettung und bringt mir etwas Klarheit :D

    Für die Abfolge kann ich dir meine Checkliste empfehlen: https://www.auswandern-schweiz…uch/checkliste-auswandern


    Ja, die Aufenthaltsbewilligung kann vor Arbeitsbeginn beantragt werden, aber erst nach dem Umzug.


    Das eine ist der Aufenthaltstitel, dass andere der Ausweis auf dem der Titel steht.


    Für die Unterschrift des Mietvertrags wird keine Aufenthaltsbewilligung benötigt. Andersherum, für die Beantragung der Aufenthaltsbewilligung wird der Mietvertrag benötigt.


    Benötige für den Abschluss einer KV in der Schweiz bereits eine Aufenthaltsbewilligung?

    Kommt ein wenig auf die Versicherung an. Generell würde ich mich aber schon vorher darum bemühen, wenn sie die Aufenthaltsbewilligung benötigen werden Sie dir das mitteilen und du reichst diese dann einfach nach.


    - Manche Gemeinden fordern eine Abmeldungsbescheinigung vom vorherigen deutschen Wohnort. Ist das in St. Gallen der Fall?

    Wie du schon schreibst, kommt es sehr auf die Gemeinde an. Kantonale Vorschriften gibt es dazu nicht. Am besten direkt bei der Gemeinde nachfragen. Kenne aber viele Fälle aus St. Galler Gemeinden, wo diese verlang wird.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Ich glaube nicht das Angst das grösste Problem ist. Bei wem es der Fall aber ist, für den könnte natürlich dein Text hilfreich sein. Für viele im Forum, mich eingeschlossen, sind eher die Konsequenzen aus den steigenden Zahlen ein grosses Problem. In den letzten Wochen habe ich einfach viele Nachlässigkeiten im Umfeld und Alltag beobachtet. Das die Zahlen steigen wundert mich gar nicht und das nun die Einschränkungen wieder strenger werden ist die logische Konsequenz. Ich gehe nicht davon aus, dass es wieder zu Grenzschliessungen und landesweiten Lockdowns kommen wird. Lokale Lockdowns und Quarantänebeschränken sind wahrscheinlicher und werden für viele ärgerlich genug sein.

    Warum aber gerade Hamburg auf die Risikoliste gekommen ist, wundert mich doch sehr. Von den Zahlen gibt es doch andere Regionen in Deutschland, die deutlich stärker betroffen sind. Bei den Schweizer Zahlen wird es aber nicht lange dauern, dass die Schweiz oder zumindest die meisten Regionen, auf die Risikoliste von Deutschland kommen wird. Dann spielt es keine grosse Rolle mehr, welche Regionen die Schweiz auf die Liste genommen hat. Bis auf wenige Kantone gehen die Fallzahlen und vor allem die Positivrate der Tests dramatisch hoch. Wenn das bis Dezember so weiter geht, wird es für einige sehr einsame Weihnachten geben. Hoffe es wird nicht so kommen.

    Hallo Sam


    In deiner Konstellation bekommst du nur eine Aufenthaltserlaubnis, wenn dein Einkommen und Rücklagen für die Schweizer Behörden hoch genug sind. Dafür brauchst du schon einen sehr guten bezahlten Job in Deutschland und einiges an Rücklagen. Wie hoch das genau ist, ist von Gemeinde zu Gemeinde sehr verschieden. Da du aber schon weisst wo du hinziehen möchtest, könntest du das bei der Gemeinde deiner Freundin erfragen. Steuertechnisch sehe ich aber relativ wenig Chancen, dass für die deutschen Steuerbehörden dein Lebensmittelpunkt in der Schweiz anerkannt wird. Ich gehe schwer davon aus, dass du weiterhin in Deutschland steuerpflichtig bleibst. Ist aber nur meine Einschätzung, sowas wird ein Steuerberater mit Fachkenntnissen in beiden Ländern besser beurteilen können.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Hallo Luka


    Ich sehe das auch so, du hast einen gültigen Vertrag. Alles andere musst du nicht unterschreiben. Aber generell können sie dich auch jederzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist kündigen. Das Arbeitsgesetz ist in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern nicht besonders streng. Ich würde dir auch unbedingt eine Arbeitsrechtliche Beratung empfehlen. Es gibt dazu für die ersten Fragen bzw. Situationseinschätzung auch kostenlose Angebote von der Gemeinde und über den Schweizerischen Anwaltsverband. Beides kann ich dir aus Erfahrung empfehlen. Mehr Infos dazu findest du noch in diesem Artikel vom Beobachter: https://www.beobachter.ch/gese…htsberatung-zum-nulltarif


    Schöne Grüsse und viel Erfolg dabei, wir drücken dir die Daumen.
    Maik

    Bei Coop Mobile gibt es bis zum 1. November ein spannendes Einführungsangebot für das neue Mobil Plus Abo. CHF 0.- in den ersten 6 Monaten, danach kostet es die regulären CHF 59.90 (mit 24 Monate Vertragsbindung). Zusätzlich werden die SIMKarten Gebühren von CHF 40.- geschenkt. Wer ein Flatrate-Angebot mit unlimitierten Datenvolumen, Anrufe und SMS innerhalb der Schweiz und Liechtenstein sucht, für den könnte das was sein. Mir persönlich reicht das Prepaidangebot völlig aus.

    Lieber noexpect oder sollte ich besser norespect sagen. Ich weiss nicht was dich geritten hat solchen einen Beitrag zu leisten. Ich betreibe das Forum schon seit 6 Jahren und in dieser Zeit ist mir selten solch ein respektloses Verhalten untergekommen. Man nimmt sich die Zeit, beantwortet deine Fragen und weisst dich auf mögliche Missstände hin. Das nur um die vor Schaden zu bewahren. Und das ist der Dank? Regeln scheinen dir völlig egal zu sein, ebenso die Forenregeln, welche du mit der Anmeldung akzeptiert hast. Im Gegensatz zu dir ist Basileus hier ein sehr angesehenes, kompetentes und vor allem sehr hilfsbereites Forenmitglied.


    Bevor das hier weitergeht mache ich hier dicht. Hätte ich mal lieber vorher auf Jan gehört!

    Hallo Steinbock


    Vielen Dank für den Zwischenstand. :thumbup:


    An deiner Stelle würde ich mit der Schweizer Krankenversicherung schauen, ob sie dir für die Zwischenzeit und die daraus resultierende Versorgungslücke eine Möglichkeit anbieten können. Wird wahrscheinlich am meisten Sinn machen.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Hallo MotU


    Als erstes einmal Herzlichen Glückwunsch zum anstehenden weiteren Nachwuchs. :thumbsup:


    Es gibt im Schweizer Vertragsrecht (Obligationenrecht OR) kein Rücktrittsrecht. Nur in wenigen Fällen gibt es eine Rücktrittsmöglichkeit innerhalb von 14 Tagen. Mehr dazu hier: https://www.konsumentenschutz.…traege_widerrufen_welche/


    Habt ihr im Vertrag etwas von Probezeit drin stehen? Manche Krippen haben sowas im Vertrag drin. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit.


    Beim Beobachter habe ich aber noch folgendes gefunden, das könnte noch ein Ansatz sein:

    Anders ist die Rechtslage, wenn die Krippe berechtigten Anlass zur Kündigung gibt. Vertraglich vereinbarte Kündigungsbestimmungen müssen beispielsweise nicht beachtet werden, wenn das Kind unzumutbar gefährdet ist – etwa wegen mangelnder Hygiene, hoher Personal­fluktuation oder weil die Angestellten ­unprofessionell arbeiten. Falls solches ­zutrifft, können Sie den Vertrag per sofort kündigen.

    Quelle: https://www.beobachter.ch/fami…er-krippe-sofort-kundigen


    Schöne Grüsse
    Maik

    Hallo Jorge


    Entscheidend ist, dass du dem deutschen Finanzamt glaubhaft machen kannst, dass ihr dauerhaft getrennt lebt. Sofern die Scheidung eingereicht ist, sollte dies damit nachweisbar sein. Ob das reicht kann ich dir mit Sicherheit leider nicht sagen. Am besten direkt beim Finanzamt nachfragen, was sie dafür genau benötigen.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Hallo Jasmin


    Allgemeine Tipps findest du hier von mir zusammengefasst: https://www.auswandern-schweiz.net/schweiz-handbuch


    Beim Wohnort ist es sehr individuell, da lässt es sich schwer pauschal Beurteilungen treffen. Ihr solltet euch überlegen was eure Anforderungen an den Wohnort sind: Stadt/Land, Infrastruktur, Nähe zu den Bergen, Seen, Grenznah oder eher Zentral, Sprache, Leichtigkeit bei der Integration und so weiter. Dann lässt es sich leichter Tipps geben. Generell finde ich es sehr gut von euch, wenn ihr die Urlaube dafür nutzt. Solange einem bewusst ist es, dass Urlaub und Alltag zwei Paar Schuhe sind, lässt sich das auch im Urlaub gut beurteilen. Schlussendlich muss es euch persönlich vor Ort auch gefallen.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Maik ist wohl noch auf Kreta und geht dann vielleicht in Quarantäne :P:D Warum diesen Thread dicht machen Jan, wenn wir hier im Board ein Lebens-Anmelde-Modell analysieren, (sehr viele Menschen lesen hier im Board und schreiben nichts), dann ist das vielleicht für den einen oder anderen von Vorteil, weil gerade die Schweiz und dann Steuerhinterziehung betreiben, wie auch immer man das paragrafieren mag, ist absurd für mein Verständnis. Schande über jeden, der es praktiziert! X(


    Bin wieder zurück aus Griechenland und arbeite mich aktuell durch die Threads. Quarantäne ist kein Thema. Griechenland hat deutlich bessere Zahlen und strengere Schutzkonzepte. Die Schweiz ist da um einiges legerer. Ein bewusster Umgang mit der Eigenverantwortung kommt noch hinzu.


    @jan82 ich verstehe, dass es dir sauer aufstösst. Geht mir ähnlich. Den Thread lasse ich aktuell ganz bewusst auf.

    Wen es interessiert, die Radio-Sendung zum anhören und nachlesen.


    Hier die ganze Sendung "Rendez-vous" vom 18.08.2020 zum anhören:
    https://www.srf.ch/play/radio/…d5-4a37-9faa-8d1c348bb926
    Ab dem Zeitpunkt 14:28 wird es für uns Einwanderer interessant
    Ab dem Zeitpunkt 17:41 geht es um die Begrenzungsinitiative


    Den Abschnitt zur Begrenzungsinitiative gibt es hier zum Lesen und Anhören:
    https://www.srf.ch/news/schwei…wollen-die-mich-gar-nicht


    War eine sehr spannende Erfahrung. Danke nochmal an Ruth dafür.


    Wünsche viel Freude beim Anhören oder Lesen. :)