Beiträge von Koadl

    Als Sprachlehrer bist Du ein intelligenter Mensch.


    Ich verstehe Dein Problem nicht, da Du bereits bei der Einreise am Zoll Deinen Arbeitsvertrag in der Schweiz, Mietvertrag und gegebenenfalls eine Abmeldebestätigung des Heimatlands Österreich den Schweizer Beamten vorlegen musst. Du brauchst da noch keine Aufenthaltsbewilligung. Du kommst ja nicht zum Blödsinn machen in die Schweiz, Du kommst hier her zum Arbeiten mit allen Rechten und Pflichten.


    So, jetzt beantragst Du diese Aufenthaltsbewilligung und da ist es mehr als logisch, dass Du der Behörde nachweisen kannst, dass Du einen festen Wohnsitz hast (Nachweis durch Mietvertrag, rechtliches Argument). Tatsächlich wie in Deinem Fall beschrieben bist Du nach amtlicher Einschätzung und ich denke das ist so richtig - ohne festen Wohnsitz in der Schweiz.


    An welcher Adresse möchtest Du dann Dein Auto anmelden wenn Du keinen festen Wohnsitz hast? Deinen Strom bezahlen, Deine Müllabfuhr, Dein Bankkonto eröffnen usw.


    Ganz klar ist hier die Behörde richtig wenn sie dazu einen gültigen Mietvertrag fordert und an die Verantwortung eines Antragstellers appelliert. Sonst kommt ja Hinz und Kunz und sagt ich wohne bei einem Murmeltier, welches wiederum in den Bergen bei einem Almbauern in Untermiete in einem alten Wohnwagen bei einem Touristen ist und dessen Bekannter eine Freundin hat, welche mit der Oma des Almbauern bekannt ist und da wohnt.


    Preisfrage: und an wem schickt jetzt die Behörde einen Vollzugsbescheid?

    So wurde mir die Grenzgängerbewilligung-G erteilt:


    - Hauptwohnsitz Bayern
    - Wohnung in der Schweiz
    - ein mal pro Woche (Wochenende) zum Hauptwohnsitz ausreisen
    - sagt der Arbeitgeber jedoch zusätzliche Stunden an, dann ist das mit meiner Bewilligung-G abgedeckt


    Kommt es zu Problemen mit Behörden so hat dies der Arbeitgeber der Migrationsbehörde zu erklären.


    In meinem Fall sind es viele Wochende mit 24/7 Rufbereitschaft, und Samstag/Sonntag Arbeiten weil meist nur am Wochende / Feiertagen und in der Nacht Kommunkationsleitungen geschalten werden können.


    Und so kann ich damit gut leben weil alles im legalen Bereich ist. Aber, mein ehrlicher Tip: kläre das mit Deiner Firma ab und lass es Dir irgendwie in einem elektronischen oder schriftlichen Format geben.

    Mein Ausländerausweis hier aber der Typ G ging auch sehr schnell...
    Nach mehr als drei Monaten ist ihnen eingefallen, dass mein Passbild fehlt. Das hat sich wohl im Dschungel der Behörden verflüchtigt
    Also habe ich 10 Stutz in den Bahnhosautomaten gestopft und irgend etwas fotografieren lassen und nach Zürich gesendet.
    Zwar konnten sie jetzt mein Gesicht nicht mehr erkennen, weil der Automat nur schwarzen Vordergrund mit schwarzen Hintergrund kennt. Aber, ausreichend für den Ausländerausweis.
    Dieser wurde dann auch sofort an meinen Arbeitgeber gesendet, der schickte diesen per Einschreiben an meine Wohnadresse welches ich zwei Tage danach bei der örtlichen Post abholte.


    Ja doch, das ging alles sehr flott und hat von der Antragstellung bis zum Ausweis nur drei Monate und 16 Tage gedauert...

    Davonlaufen ist die billigste Art des Lebens. Um nicht den falschen Eindruck zu erwecken mich stören die 636 Schläge je Tag wenig oder gar nicht und ich habe auch keine kleinen Kinder, keinen Anhang und keinen herzkranken Hund und bin die meiste Zeit sowieso nicht in meiner Wohnung.


    Aber, ohne mich zu loben, bin ich mir sicher, dass auch andere Menschen über dieses Credo schon länger darüber nachdenken wie Beiträge im SRF, Studien der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich oder gar zitierte Rechtssprechungen oder der eigene Vollzugsordner der Vereinigung der kantonalen Lärmschutzfachleute (Cercle Bruit) als Quelle dazu das Thema beleuchten.


    Mich hat auch nicht der Mullah in der Wüste gestört der fünf mal am Tag von seiner Kapelle runtergebrüllt hat.


    Aber als Ausländer mit bewilligten Ausländerausweis frage ich mich, was Menschen glauben müssen um in solchen Spektakeln den Glauben zu sehen....


    Ist schon interessant was man als Gastarbeiter so alles erlebt.

    Ich wohn am Ende der Welt hier in der Schweiz und es gefällt mir, weil hier funktioniert flächendeckend LTE 4G+ Cat 6 - Ganz ehrlich, Respekt den Schweizern


    Aber was mir hier zu denken gibt ist: warum scheppern die Kirchenglocken mindestens jeden Tag 636 mal? Wie komme ich auf 636 Schepperer? Nun,
    bei der viertel Std 2 Schläge
    bei der halben Std 4 Schläge
    bei der dreiviertel Std 6 Schläge
    und zur vollen Std 8 Schläge
    ....und das alles von der Glocke A und macht 20 Schläge je Std


    Danach tritt zur vollen Std auch noch Glocke B in volle Aktion
    um Ein Uhr einen Schlag
    um Zwei Uhr zwei Schläge
    um Drei Uhr drei Schläge
    ...usw.
    um Zwölf Uhr zwölf Schläge
    um Dreizehn Uhr einen Schlag
    ...usw.
    und um vierundzwanzig Uhr zwölf Schläge


    Glocke A und Glocke B haum um Mitternacht richtig rein mit zwanzig Gkockenschlägen.


    Jetzt ist das aber nicht nur bei mir so, sondern das scheint hier richtig Tradition zu sein.


    Kann mir jemand nur ein mal vernünftig erklären warum diese Glocken jeden Tag, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr täglich 636 mal so brutal rein hauen müssen und das im Jahr 2018 wo jeder Mensch 10 oder mehr Zeitanzeiger (Uhren) hat?


    Das Geläute zu den anderen Zeiten erwähne ich hier nicht.


    Ich wohne nicht weit vom Kirchturm weg und das haut mächtig brutal rein, wenn es um 23:00Uhr jeden Tag 19 Schläge mit satten 120 bis 140dB macht und man gerade einschlafen möchte weil einem die 18 brutalen Schläge von 22:00Uhr komplett aus den Schlaf gerissen haben.....
    --
    2x(1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12)+24*20
    2*78+480
    156+480=636
    --


    Koadl

    Andrey,


    Du hast geschrieben:
    "Was denkt ihr? Übernehme ich mich vielleicht mit der Berechnung?"


    Meine ganz ehrliche Meinung dazu:
    Ein Skype Interview sagt gar nichts aus, die Dinger mache ich mit Bewerbern ja schon fast täglich. Problem ist dabei immer der subjektive Eindruck des Bewerbers. Was Du aber sicher besser beurteilen kannst ist Dein Berufsfeld als SW-Devel.
    110000 CHF sind kein anspruchsvolles Gehalt für einen guten SW-Devel, das kostet uns bereits ein IT-Supportler. Da müsste schon weit mehr drin sein und wenn es Deine dargestellte Situation angeht wird es mit dem genannten Gehalt doch eng werden....


    Viel Glück,


    Koadl

    Denise,
    mein Erstwohnsitz ist BY, mein Zweitwohnsitz ist in den Bergen von SG.
    Also ich bin keine 18 mehr und habe nur noch ein paar Jahre um aus der Deutschen RK meine volle Rente zu bekommen.
    Ich arbeite hier in der Schweiz, habe eine Option mit bis zu fünf Jahre im Arbeitsvertrag mit Grenzgängerbewilligung G (60 Tage Plus), habe eine kleine Wohnung in der Schweiz und ein Haus in Deutschland wofür ich in D Grundsteuer bezahle. Bis dato bin ich verpflichtet "allwöchentlich meinen Erstwohnsitz in Bayern" anzusteuern. Damit kann ich leben.
    Abgaben: Abgaben sind bei mir Quellensteuer nach Tabelle des Wohnkantons, AV (auch in D anerkannt), private Krankenversicherung für D und CH und freiwillige Einzahlung in die Deutsche Rentenversicherung, da ich dort bereits mehr als 30 Jahre einbezahlt habe verzichte ich auf die RV der Schweiz. Weitere Fixkosten sind hier in der Schweiz Strom und mein Internet. Bezahlt werde ich in CHF auf ein Schweizer Konto, welches ich monatlich per Transferwise von Stutz in EUR legal gegen geringe Gebühr wasche. Kontoführungsgebühren habe ich bei meiner Schweizer Bank keine und in Deutschland soweit auch nicht, dafür verzichte ich auf eine Schweizer Kreditkarte da selbige aus Deutschland vorhanden ist. Mein(e) Auto(s) sind in D angemeldet und da zahle ich auch KFZ Steuer und Kfz Versicherung als auch HU/AU. Meine deutsche KFZ Zulassung werde ich behalten. Auch mein Jagdschein aus Deutschland wurde hier in der Schweiz anerkannt. Und das wird alles die nächsten Jahre so bleiben obwohl ich in zwei Jahren bereits die volle Rente in D beziehen könnte. In Deutschland bin ich weiter nicht mehr Einkommensteuerpflichtig.


    de Nice, mein Tip - keine Ahnung ob das möglich ist weil zu wage angesagt- eröffne deine Filiale in der Schweiz.......


    LG Koadl ;)

    Servus


    es ist die Arbeit, welche mich daran hindert hier zeitnah zu antworten.
    Nach allem was ich jetzt gelesen und gesagt bekommen habe ist es wohl vernünftig als Grenzgänger mit Bewilligung G (60 Tage Regelung) die Quellensteuer laut Tabelle des Wohnkantons zu bezahlen und darauf habe ich mich jetzt eingeschossen.


    Danke

    Jo, ich habe auch die Info die Basileus schrieb. Danke Euch.


    "
    Sind Sie Aufenthalter tritt in der Regel das Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft. Es ist für Sie die in der Schweiz gültige und meist sehr viel niedrigere Steuermaßgebend. Die exakte Schweizer Steuer erfahren Sie von Ihrer Wohnsitzgemeinde. Jede Gemeinde legt die Steuerhöhe individuell fest!
    "
    Und ich bin Aufenthalter


    VG Koadl

    Danke für Euere Zeit.


    Koadl ist Grenzgänger mit der Bewilligung G.


    Als Grenzgänger zahle er Quellensteuer. Diese ist soweit mir bekannt vom Kanton festgelegt und abhängig von persönlichen Faktoren.


    Bsp. Koadl hat 5 Kinder, 3 Frauen, keine Frerundin, ist Alleinverdiener usw. wohnt im Kanton Bern in der Gemeinde/Verwaltungsbezirk Thun, arbeitet aber im Kanton Zürich. Um genau zu sein arbeitet er in der Gemeinde Meilen.
    Koadl verdient 10000CHF/Monat und zahlt seine Quellensteuer einen Betrag Y. Soweit ist mir das alles bekannt. Aber jetzt:


    jetzt hat Koadl ein Stellenangebot bekommen und das sieht so aus:
    Koadl kann ab 1. des nächsten Monat eine Stelle im Kanton Schwyz sagen wir in Küstnacht, SZ antreten. Die Firma stellt ihm eine Wohnung in Schindeleggi, Schwyz. Kadls neue Firma hat ihren Firmensitz in Zürich und Koadl wohnt bei Antritt des neuen Jobs in Schindeleggi, SZ.


    Welchen Quellensteuersatz zahlt Koadl?
    - zahlt er den Steuersatz von Zürich (weil Sitz der Firma)?
    - zahlt er den Steuersatz vom Kanton Schwyz (weil Einsatzort)? oder weil besonders günstig:
    - zahlt er einen noch niedrigeren Quellensteuersatz als den vom Kanton Schwyz weil definiert mit Wohnort Schindeleggi, Schwyz.


    Ggf. hat dazu auch jemand einen Hinweis wo und wie das amtlich geregelt ist.


    Alle meine Nachfragen und Recherchen gaben mir bisher keine klare Antwort und ich muss da recht schnell eine Berechnung machen ob ich das Angebot beachten soll.


    Danke und Grüsse :)

    Ich sehe das nicht als Gejammer oder als Beschwerde.
    SpeedyIX steht in der Verantwortung, sein ihm unterstellter Kollege trägt diese Verantwortung nicht.
    Jetzt sagt sich SpeedyIX: sein Gehalt ist fast ebenbürtig zu meinem und warum?


    Irgendwie kann ich da SpeedyIX beipflichten. Aber, ich würde da jetzt folgendes machen und Speedy9 hat ja die Zahlen:
    in Excel eine ganz ehrliche Kalkulation erstellen. Was ist sein, was ist mein Einkommen, was ist sein reines Netto, was ist sein reines Netto und wie viel habe ich da Netto mehr.
    Dann habe ich eine fixe Zahl. Weiter würde ich kalkulieren wie das in 12 und in 24 Monaten aussieht. Bonus, Privilegien usw.
    Habe ich dann immer noch Bedenken, dass meine Entlohnung unangebracht ist so würde ich das bei "passender" Gelegenheit mit meinem Vorgesetzten besprechen mit der Bitte das in der obersten Etage zu besprechen und mir danach Auskunft geben.
    Fakt ist: ist SpeedIX ein sehr guter Mitarbeiter, so wird sein Gehalt auch sehr gut angepasst. Ist er das nicht, dann...
    Lohnverhandlung ist immer ein heikles Thema und viele Firmen sparen damit sehr viel Geld. Meine Erfahrung ist, dass der HR Mitarbeiter ein max an Lohnbudget hat und meist sehr niedrig pokert, weil er angehalten ist Kosten zu sparen. Oftmals kommt dann aber eine sehr gute Zahl raus, hängt halt davon aus welcher Position man verhandeln kann.
    Hmm, ein sehsstelliges Jahresgehalt kann viel und kann wenig sein. Hier ist immer die erste Stelle nach der zweiten Stelle in der Zahl wichtig :-) und wer verschenkt schon gerne Teil seines Lohns?

    Hmm, weniger zahlen ist immer gut wenn das Budget da ist. Umgekehrt wird es eng.
    Ich kalkuliere immer so, dass ich bereits den finanziellen Notfall mit einrechne. Kann Dir aber folgendes Ereignis bei mir geben:
    - ich benötige für meinen Arbeitsplatz hier in der Schweiz eine Grenzgängerbewilligung-G. Normal ein Fall, der in ein paar Tagen gelöst ist. Bei mir ist der Fall seit drei Monaten nicht gelöst und die Genehmigung ist nicht erteil.
    Das liegt nicht an mir, ich bin nicht vorbestraft und habe keinen SCHUFA Eintrag und besitze auch eine Englische Clearance. Das ist Willkür der Behörde. Eine unendlich lange Geschichte.
    Ohne Bewilligung kann ich in der Schweiz kein Bankkonto eröffnen, keine Krankenversicherung abschliesen oder keinen Internetanschluss bekommen usw. Ohne Bankkonto kann mein Arbeitgeber keinen Lohn überweisen. Mein Lohn ist nicht das Problem, das Geld ist geparkt. Mein Problem ist, ich kann kein Bankkonto zu vernünftigen Bedingungen bekommen.
    Hätte ich keine ausreichenden Ersparnisse würde ich jetzt unter der Brücke vor der Firma hausen und in der Strasse nach Essen betteln. Niemand aus den Behörden interessiert das, niemand von Seite des AG interessiert das und in Deutschland, wo mein Wohnsitz ist, interessiert das auch nicht.
    Ich war mehr als 35 Jahre im Ausland und in fast allen Ländern gearbeitet. Hier in der Schweiz habe ich die echte Härte kennen gelernt. Hast Du jetzt noch Familie die Du versorgen muss dann ist der Fall nicht aussichtslos, aber noch härter als das bei mir ist.
    Damit ich mein Leben hier bezahlen kann habe ich durch Auflösung von Vermögen in Deutschland viel Geld verloren und auch das interessiert hier niemandem.

    Hmm, da wird DenniusJulius.DEJ jetzt nich vor Freude tanzen. Aber es wird so kommen:
    DEJ wird den Führerausweis erwerben müssen
    Bei Zuteilung des Führerausweis wird sein EU Führerschein einbehalten und an die Ausstellende Führerscheinbehörde in Deutschland überstellt. Diese erklärt den EU-Führerschein für nicht mehr zugeteilt und wird keinen neuen EU Führerschein ausstellen weil DEJ nachweislich in Besitz eines Führerausweis ist und folglich Hauptwohnsitz Schweiz hat.
    Ergo: DEJ kann das Auto in D angemeldet lassen, weil er brav Steuer und Versicherung HU und AU bezahlt. Aber, legal fahren wird er mit diesem Auto und seinem Führerausweis in der EU nicht mehr. Wird er dabei in der EU ertappt so ist das eine Straftat. OK, ein EU legitimer Fahrer kann da seine Hilfe sein.
    Wechselt DEJ jetzt von der Schweiz in die Eu dann hat er Glück:
    er darf jetzt den EU Führerschein neu machen. Hat er die Prüfung bestanden bekommt er einen neuen EU-Führerschein und darf in der EU EU-Autos fahren. Zeitgleich wird sein Führerausweis in der EU eingezogen und an die ausstellende Behörde in der Schweiz übergeben.
    Was darf jetzt DEJ nicht? Richtig, er darf in der Schweiz mit seinem EU Schein kein in der Schweiz registriertes Fahrzeug fahren und was darf DEJ weiter nicht?
    Richtig, er darf mit seinem EU Schein kein in der Schweiz registriertes Fahrzeug in der EU fahren.
    Ist doch ganz einfach alles :-)


    Übrigens: das mit Führerausweis und Führerschein nimmt die Exekutive der Schweiz und der EU sehr ernst und ist da sehr schnell Spassverderber (Polizei- und Grenzkontrollen)


    Koadl


    Halt, da war noch was. Ausnahme sind Mietwägen. Aber das schreibe ich in meinem nächsten Beitrag
    Genau diesen Fall habe ich im Bekanntenkreis.

    Simoneh, ich bin mir sicher Du schaffst das. Es ist vollkommen egal wie Du das jetzt anfasst Du wirst da nichts falsch machen.
    Viel Glück
    Koadl

    Als IT-Ingenieur arbeite ich mit der Arbeitszeit als echte Gleitzeit. Kernzeit ist 40 Wochenstunden, Arbeitstage, Mo-Fr und jede zweite oder dritte Woche 7 Tage 24Std Rufbereitschaft. Dazu kommt viel Projektzeit beim Kunden meist in den Nächten, auch Samstag, Sonntag und an den Feiertagen wird gearbeitet. Ich habe mobiles LTE-Büro mit VPN in die Firma und bin so gut wie immer auf Abruf und 24/7 erreichbar. Keine Ahnung, es werden wohl 60 bis 80 Arbeitsstd/Woche sein. Das wird bei mir mit Bedarfsbezahlung und Blockfreischichten abgegolten. Urlaub habe ich 20 Arbeitstage mit 10 Tagen maximal am Stück. Mein Vertrag ist individuell mit meinem Auftraggeber ausgehandelt und bin nur deren technischer IT-Dienstleister für FDDI und WAN Infrastruktu. Die Admins in den Subsets haben mehr die geregelte 42 Std / Woche denke ich.

    Ich wohne tief in den Bergen, nicht das Ende der Welt, kann es aber sehen. Habe 18qm, Küche und Bad und zahle 580 CHF plus 50CHF Nebenkosten. Musste 1200CHF Kaution hinterlegen und das war es.
    Keine Ahnung, ich brauche im Monat für meine Lebenshaltung geschätzte ca 800-1000CHF plus viel Benzin und noch viel mehr Geld für meine sünd-teueres Hobby. Denke aber mit 24 Jahren kann man bei "moderaten" Lebensstil gut damit auskommen.