Beiträge von Koadl

    SNJ1918,
    meine Meinung und Erfahrung ist, dass Kind(er) viel Geld kosten, sehr viel Geld und besonders sehr viel wenn die noch klein sind.
    Auch meine ganz persönliche Meinung: 100K ist für Zürich nicht sehr viel wenn ich das damit vergleiche was ich in der Schwyz als Single verdiene und ich kam nur wegen des Verdienst.
    Was Euch beruflich nach Zürich bringt sagst du uns nicht und so kann ich das nicht kommentieren. Mag es aber so darstellen: ein Nachbar in meiner Nähe kam mit seiner Familie, 1,5 Kinder, als Gerüstbauer nach Sankt Gallen und er hat mir mal erzählt was sein Einkommen ist. Der träumt von diesen Einkommen.
    Ob Euch 100K ausreichen kann ich Dir aber so darstenne: 100K CHF sind ca 7000€/Monat. Für Zürich ist das nicht viel und nicht wenig. Sparsam wirst Du damit leben müssen und ein Puffer von 500CHF (430€) für zwei Erwachsene mit Kind das ist viel zu wenig. Ich selber lebe hier alleine in den Bergen, bin Waidler und fahre jedes Monat nach Bayern und das nur, weil ich hier als Ingenieur etwa das doppelte Netto habe als ich das in München verdienen kann.


    Da würde ich wirklich nochmals nachdenken und das mit der Frau genau besprechen, weil wenn Du hier bist und im Status B dann sind deine sozialen Ansprüche nach Deutschland Vergangenheit.


    Und vergiss in Deiner Kalkulation die Umzugskosten nicht. Wenn Du ca. 10000€ Erspartes hast ist der Umzug abgedeckt. Wechselst Du die Firma und bist neuer Mitarbeiter in einer anderen Firma, so rechne besser mit 15000€ Ersparnis weil Dein Lohn erst nach bestenfalls 30 Tagen wenn es schlecht mit den Bürokraten geht, dann kann das bis zu 90 Tage dauern. Die Zeit musst Du irgendwie vorfinanzieren.
    Viel Glück
    Koadl

    Nein, seine Rechnung stimmt. Aber sie stimmt nur auf Papier und Papier ist geduldig.
    Faktisch kann er das so machen wie beschrieben und könnte an den Verdienst gelangen. Praktisch dürfte das aber der Traum wie von so vieler Menschen auch sein. Und so stimme ich gerne der Kerstin, der Monika, der honigBiene und allen anderen zu.


    @FBEYE


    Basel ist die Stadt mit der höchsten Kriminalität in der Schweiz. Ob Du das wirklich möchtest oder ob das nur lapidare Gedanken sind?


    Im Ausland zu arbeiten und das viele Jahre, erfordert sehr hohe Disziplin, muss akribisch geplant sein und viele Menschen habe ich getroffen, die sehr schnell daran zerbrochen sind. Ich habe aber auch viele kennen gelernt, welche das nur so machen und in irgendwelchen Ländern arbeiten. Nur diese Menschen sind aus anderem Holz geschnitzt und für die ist das dann auch ganz normal was sie da machen.


    @Kerstin
    Ich bin in der Schweiz und Europaweit (es geht ja um die EU-/EFTA-Staaten) krankenversichert. Wobei das privat oder mit dem Arbeitgeber gemacht werden kann. Kosten: ca 800 CHF/Monat denke ich


    Viel Glück


    Koadl

    Hmm,
    meine fünf Cent dazu:


    Das denke ich ist nicht legal was da geplant wird weil: der Arbeitgeber sitzt in Deutschland, will jemandem in der Schweiz scheinbeschäftigen, damit diese Person näher bei Familie ist.


    Der (deutsche) Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland hat keine Erlaubis (Schein-)Beschäftigte in der Schweiz zu rekrutieren. Dazu kommt, der Deutsche Arbeitgeber kann in der Schweiz keine Kommunikationsleitung für diese Art der Arbeit anmieten. Dafür benötigt er mit Sicherheit einen Sitz in der Schweiz.
    Technisch betrachtet gäbe es eine Lösung: die Dakaa kommt mit ihrem Laptop und ihrem iPhone mit DEUTSCHER SIM Karte (Deutscher Provider) in die Schweiz. Dann könnte sie über ihren iPhone Hot-Spot über ein Schweizer GSM Netz mit Roaming in das Deutsche GSM Netz und damit auch zur IP ihres deutschen Arbeitgebers gelangen um das Home Office zu machen. Mit einer guten LTE Verbindung könnte da auch Home-Office funktionieren. Dazu benötigt sie aber eine 24/7 Data und Voice-Flat mit CH Roaming bei Ihrem deutschen Provider. Klar gibt es das - Telekom Business. Aber, dann steht am Monatsende eine Telefonrechnung von ca 20.000€ an für das iPhone an. Dies wird dann den Arbeitgeber nicht so freuen.


    Option könnte sein: Du wirst Vertragsnehmer Deiner jetzigen Firma und hast Deinen Wohnsitz in der Schweiz. Dann geht aber nichts mehr mit Deutscher Krankenversicherung od deutschen Sozialrecht und die Vertragsbasis sollte da bereits bei monatlich ca 10.000 CHF liegen.


    DSL kann Dekaa in der Schweiz nicht beantragen, da sie keine Aufenthaltserlaubnis besitzt. Das DSL ihres Lebenspartner darf sie dafür nicht benutzen, weil das der DSL Vertrag des Lebenspartners ausdrücklich verbietet.


    Aus 2200€ Lohn werden ca. 1500€ netto. Das wären ca. 1.700 CHF. OK, und wo werden die bezahlt? Sie wird in Euro bezahlt, muss damit Stutz kaufen und kann kein schweizer Bankkonto besitzen. Hmm, lasse ich meine Miete raus, mein Auto weg, meine teueren Hobbies weg und rechne rein meine netto-Lebenskosten, dann würde ich sagen: mit ca. 1500 CHF kann man sehr sparsam in der Schweiz das Monat überleben. Aber es wird knapp. Und wenn Geld knapp ist gibt es Streit und Streit ist nicht förderlich.


    Quatsch ist, wenn der Freund sagt, er bezahlt die Wohnung. Das wird nichts, weil wenn eine Person 1KW Strom braucht brauchen zwei Personen zwei KW. Braucht eine Person einen Liter Wasser, so benötigen zwei personen zwei Liter Wasser. Selbiges bei Müll, Essen, Haushalt bis runter zum Toilettenpapier.


    Diese Tage habe ich mit einem gebürtigen Schweizer auch über offene Stellen gesprochen und er sagte, dass der Markt leer sei, Gegenteil: die schweizer Regierung zahlt gutes Geld an schweizer Firmen um die Leute irgendwo unterzubringen welche nicht unbedingt die hohen Qualifikationen besitzen und/oder egal aus welchen Gründen in die Schweiz eingereist sind, geduldet sind und weiter keine Heimat haben.


    Dekaa, meine ganz ehrliche Meinung dazu: die Schweiz ist ein Traumland, aber wie das Wort sagt, viele träumen in der Schweiz zu viel. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir mit mehr als 30 Jahren weltweiter Erfahrung sagen, dass für mich die Schweiz eines der "härtesten" Länder der Welt ist, sehr sehr teuer, Du bist und wirst hier nicht leicht integriert und bist und bleibst Ausländer und Du wirst es nur schaffen, wenn Du Dich beweisen kannst. Dafür musst Du aber brutal hart arbeiten. Hilfe aus der lokalen Bevölkerung kannst Du wenig oder gar nicht erwarten. Selbiges bei Behörden: Du bist Ausländer.


    Wenn wirklich würde ich an Deiner Stelle den Arbeitsmarkt der Schweiz von Deutschland täglich 4 Std abklopfen und mindestens jeden Tag fünf Bewerbungen schreiben und zwar so lange, bis Du das gefunden hast was Dir dieses schöne Land in allen nur erdenklichen Facetten bieten kann. Und ich bin gerne in der Schweiz und es ist für mich auch eines der schönsten Länder dieser Welt.


    Viel Glück,


    Koadl

    Danke für Eure Antworten, Anregungen und Hilfe


    @'MotU
    Ich bin nicht in die Schweiz gezogen, sondern mein Wohnsitz ist Bayern. Da meine einfache Wegstrecke zu meinem Wohnsitz eine tägliche Fahrstrecke von 1248km (beide Wege) ist, muss ich mir in der Schweiz eine Wohnung anmieten. Weiter kann ich aus anderen Gründen meinen Wohnsitz in Deutschland nicht aufgeben. Mein Kanton setzt aber dieses voraus um eine B-Bewilligung zu erhalten. Alternative ist, ich beantrage die G-Bewilligung mit den Plus 60 Tagen oder mehr in der Schweiz. Dafür darf ich hier Wohnen, muss aber ein mal die Woche die Schweiz in Richtung Heimat verlassen.


    @'Monika
    Das Migrationsamt gibt zu den laufenden Verfahren keine telefonische Auskunft. Auskunft ist nur in schriftlicher Form möglich wurde mir am Telefon gesagt. Eine Aussage der Gemeinde ist irrelevant, da diese kein Entscheidungsträger ist.


    @ Maik
    Der zweite Teil von Monika und Dein Tip kommen dem jetzt sehr nahe was zwischenzeitlich angelaufen ist. Und das ist:


    wie in jeder Firma gibt es Mitarbeiter welche sehr gut dafür bezahlt werden weil sie ihre Arbeit nicht oder nicht richtig machen. Früh am Morgen habe ich mir den Fall genau durch den Kopf gehen lassen und genau abgewägt was ich jetzt gewinnen und was ich verlieren kann. Danach habe ich eine Telefonkonferenz mit meinen Auftraggebern in der oberen Etage, meinen Verantwortlichen in meinem Vertrag und meinem zuständigen HR Agenten angesetzt und in der Konferenz meine Situation erklärt und deutlich gemacht, dass absehbar der 13. Nov mein letzter Tag an meinem Arbeitsplatz sein wird, da ich wegen der mir fehlenden Grenzgängergenehmigung ich mich illegal nach diesen Datum in der Schweiz aufhalten werde und dazu noch in illegaler Beschäftigung stehen würde. Dieses kann ich nicht verantworten und sehe zwei Optionen: jemand aus meiner Runde kann dieses Papier bis dato beschaffen oder ich werde bestehende, laufende und weitere Projekte so lange verlassen müssen und nach Deutschland gehen, bis die erforderliche Genehmigung erteilt ist. Und sie haben mir alle sehr ruhig zugehört.


    Danach sagte der verantwortliche Auftraggeber zu meinem mir verantwortlichen Auftragnehmer wörtlich "I expect that this is corrected prior Koadl has to departure".


    Heute bekam ich eine Email, welche besagt, dass ich mit Zustimmung beider Kantone unbeschränkt so lange hier arbeiten kann bis die Problematik intern in den Kantonen endgültig entschieden ist.


    Würde ich nach Deutschland zurückgehn? Mit Sicherheit ja, weil ich weder beruflich Befürchtungen, noch finanziell Bedenken habe.


    Was für mich jetzt neu ist und so steht es in der Mail, ist die Aussage, dass nicht unbedingt darauf bestanden wird, dass ich wöchentlich die Schweiz verlassen muss, sondern dass nach Projektgedüngen ich das Land verlassen muss. Spannend ist für mich jetzt, wie lange ich noch auf das Papier warten muss.


    Danke und morgen habe ich den Tag frei und geh in die Berge bevor ich dann Sonntag früh wieder arbeite.


    Koadl

    Danke für jeden Hinweis


    Vorgeschichte:
    August 2018 bekam ich durch Zuruf ein Arbeitsangebot in der Schweiz, ein internaqtionales Unternehmen mit einem bevollmächtigten Agenten vor Ort. Kurz überlegt (drei Tage) und in Deutschland die Arbeit an den Nagel gehängt und mich voll auf den neuen Arbeitsplatz konzentriert. Wohnung - kein Problem, Arbeitsplatz - kein Problem, Schweiz - herrlich. Am 20. August 08:00Uhr war Arbeitsbeginn, meine Einreise war einen Tag vorher.


    Erste Bedenken.
    Nach den ersten Tagen hier wurde ich bei meiner Zuständigen Gemeinde vorstellig um mich anzumelden und auch nach Arbeitserlaubnis zu fragen. Dazu hatte ich keine Ahnung und kenne nur die Freizügigkeit innerhalb der EU. Aber, ich habe Glück, sagten sie mir. Das kann ich alles jetzt einreichen. Nach meiner persönlichen Lage wird das ein Formular A1 - Gesuch Ausländerbewilligung, Gesuch um Erteilung Grenzgängerbewilligung G +60 Tage mit allen dazugehörigen Unterlagen. Am 9. Sep habe ich alle Unterlagen. Alle Unterlagen mit abgezeichneten Gesuch waren vorhanden und vollständig und wurden an die Migrationsbehörde gesendet. So schrieb mir das mein zuständiges Einwohnermeldeamt in einer Email. Die erteilte Bewilligung geht an meinem Arbeitgeber, mein Agent vor Ort.


    Die Zeit vergeht
    Nachfragen bei meinem Arbeitgeber (Agenten) ergaben dass es keine Neuigkeiten gibt und im Briefkasten von mir, so viel Werbung und keine Grenzgängerbewilligung


    Bis gestern
    Ich fragte bei der ursprünglichen Antragsstelle (Wohnortgemeinde) nach dem Status meiner Bewilligung nach, wie ich sowas immer mache: per Email


    Dann heute die Antwort:
    Davor aber eine kleine Erklärung: ich wohne im Kanton A, arbeite im Kanton B, mein Firma-(Agent) sitzt im Kanton C und mein Gesuch wurde an das Migrationsamt des Kanton C gesendet. So weit so gut. Nur nach Angabe meiner Einwohnerbehörde im Kanton A ist jetzt folgendes: Kanton B und Kanton C sind sich nicht klar wer von beiden für diesen Antrag zuständig ist und es kann mir auch nicht gesagt werden, wann diese Zuständigkeit zwischen beiden Kantonen geklärt ist. Aber, sie gaben mir die im Internet auffindbare Telefonnummer des Migrationsamt des Kanton C und weiter, dass sie keine telefonische Auskunft vom Amt in C erhalten können und dafür das heute per Email an das Migrationsamt in C erneut angesprochen haben.


    Meine Initiative dazu heute:
    Mein HR in der EU sagt, das ist Aufgabe des vor Ort Agenten. Mein schweizer Agent ist die nächsten zwei Wochen nicht im Haus. Einen weiteren Bevollmächtigen scheint es nicht zu geben.


    Jetzt frage ich meinen Kalender und das was mir mein Hirn sagt und bitte um Eueren Input dazu:
    Ich gehe davon aus, dass ich maximal drei Monate in der Schweiz ohne Genehmigung bzw. Bewilligung bleiben kann. Ist das so richtig?
    Dem so sei heisst das für mich, dass am 18. Nov meine Zeit hier abgelaufen ist falls ich keine Bewilligung bis dato habe. Und das heisst weiter für mich, dass der 13 Nov wohl mein letzter Arbeitstag sein könnte da ich noch Jahresurlaub habe und dann auch Zeit benötige um meine Wohnung hier zu räumen.
    Ich habe viele lange Jahre im Ausland gearbeitet, in vielen Ländern. Aber für mich ist bis dato die Schweiz der Härtefall.


    Jetzt zu meinen Fragen:
    1. Ist dem richtig, dass ich maximal ohne Genehmigung 3 Monate hier arbeiten kann?
    2. Falls die Genehmigung nicht rechtzeitig eintrifft für wie lange muss ich das Land verlassen?
    3. Falls ich das Land verlassen muss, darf ich nach einer bestimmten Frist - keine Ahnung wie lange - wieder in die Schweiz einreisen?
    4. Falls 3 ein JA ist, darf ich hier wieder Arbeit aufnehmen?
    5. Falls 4 ein Ja ist, darf ich wieder für meine jetzige Firma arbeiten?


    Und letzte Frage: wäre es eine Option nach den drei Monaten hier auszureisen und zwar so lange bis ich die endgültige Bewilligung von der Ausländrbehörde habe?


    Momentan habe ich den Kopf voll mit tausend Gedanken, wegen Wohnung, Kosten, Bewilligung, Ausreise, die bisherigen und zukünftigen Kosten, Umzug, Wegzug, Mietvertrag und was kommt dann usw und es fällt mir auch nicht so einfach mich voll zu konzentrieren.


    Um meinen Arbeitgeber darzustellen hier noch etwas Hintergrund: wir sind eine handvoll Spezialisten, die fachlich extrem kompetent sein müssen, keinen Vorgesetzten haben, sondern nur Projekte der High-Tech abarbeiten. Da spielt es keine Rolle woher Du kommst oder welche Farbe Du hast. Es sind alles gleich gute Fach-Ingenieure und der Projektverantwortliche hat mit uns nichts zu tun, wir sind nur externe Dienstleister für die Projektverantwortlichen. Von der Seite ist für mich keine Hilfe zu erwarten.


    Wie soll ich da jetzt weitermachen? und so viel Respekt habe ich vor mir selbst: ich mache das nur legal, egal was kommt und spare mir auch jede Buse.


    Danke für jeden Tip.

    Danke Maik,
    das kommt dem nahe was ich in den Steuerlisten gefunden habe. Comparis gab mir einen ähnlichen Wert.


    Dein Zitat: >>Sobald man aber steuertechnisch dem Schweizer gleichgestellt ist,.....<<
    Jetzt habe ich ja den Status G-Grenzgänger mit Wochenendheimreise. Werde ich da irgendwann" den Schweizern steuertechnisch gleichgestellt...?


    Heute mit Grüsse aus Bayern


    Koadl

    So, meine längeren Arbeitswochen sind mit heute Abend hinter mir und ich werde ein paar Tage frei haben und ausreisen.


    Gestern habe ich meinen Lohnabrechnung genauer angesehen und bin auf folgende Überlegung gestoßen:


    - Wäre es nicht steuerlich günstiger für mich wenn ich vom Kanton St Gallen in den Kanton Schwyz ziehe? -


    Der Wohnungsmarkt für 1,5 Zimmer ist mir ja identisch und am Land scheint es immer was bezahlbares zu geben. Kann dazu jemand was berichten?


    Habe ich das richtig interpretiert, daß die Quellensteuer in St Gallen um viele Prozentpunkte höher ist als der Betrag den ich im Kanton Schwyz abgeben müsste? Bei meinem kleinen Verdienst scheint mir das interessant zu werden.


    Weil eigentlich wäre es für mich als Landratte egal ob ich die kommenden 5 Jahre n den Bergen von St Gallen oder in den Bergen von Schwyz wohne. Zum Arbeitsplatz wären so und so nur ca. 30min.


    Was ist Eure Meinung dazu?


    Ggf. bin ich auch an einem 1,5 Zimmer Apartment mit Dusche und Küche in den Bergen oder um den Obersee in der Schwyz interessiert. Also falls da jemand was weiß....


    Danke und jetzt schon ein schönes Wochenende.

    Druschii, ich bin hier zu helfen.


    Und jetzt versuche ich Dir an Deinem Beispiel zu vermitteln was man mit "Geld verbrennen" ansagt


    Für Internationale Transaktionen ist Oanda Dein Ansprechpartner (oanda.com) und nur die. Alle anderen Dienste sind Quatsch weil es gibt nur eine "Börse"


    So frage ich Oanda: was kosten mir 3870 CHF wenn ich diese mit meinen EUR aus meinem Sparschwein bezahle.


    Oanda sagt mir: Koadl, Du musst dafür 3.408,39 EUR in Deinem Sparschwein haben.


    Druschii, aus Deinem Sparschwein hast Du Dir 3.483,15 EUR entnommen um die 3870 CHF zu kaufen


    Ergo, Du hast genau 74,76 EUR mehr aus Deinem Sparschwein genommen als ich das getan habe. Meine Ansage war: knapp 80€ und ich habe das gestern nur schnell im Kopf durchgerechnet


    Da Du knapp 80€ mehr als ich bezahlt hast für selbe Menge an Schweizer Franken hast Du ergo knapp 80€ verbrannt weil ich habe diese 80€ ja immer noch in meinem Sparschwein


    Jetzt kommt der Nächste und sagt: bla, bla, die paar Kröten. Rechne das mal bei einem Jahresverdienst von 90.000,00 CHF hoch für die Du EUR kaufen musst. Ich wette, mit meiner Rechnung habe ich nach 5 Jahren eine weitere Immobilie, welche mir Menschen bezahlt haben, die von sich überzeugt sind, kein Geld zu verbrennen. ?(


    Koadl

    Bodenseher, Du hast es gut, Du kannst tagsüber wegen sowas telefonieren. Ich darf da arbeiten weil ich da bezahlt werde und meinen privaten Kram nicht in meiner Arbeitszeit erledige


    Und Bodenseher: zu der von Dir zitierten Transferwise mal eine ehrliche Frage: was machst Du und an wem wendest Du Dich in welchen Zeitraum mit welchen Aufwand wenn Du von Deinem eigenen Lohn 10000 Franken versendet hast und der Kontakt zu Transferwise bricht danach zu Dir ab??? Ich zocke viel, Transferwise ist eine Art der Zockerei und niemandem unbedingt zu empfehlen der seinen Monatslohn in ein anderes Land sendet in der Hoffnung das ist billig und kommt da auch an. Sind 10000CHF eine Summe, welche Du sofort abschreiben kannst und verschmerzen kannst. Wenn ja, mach weiter so. Wenn nein, suche Dir eine "sicherer" Lösung?


    Ich bin da sehr sehr vorsichtig mit diesen Aussagen. Eine SEPA Überweissung gibt Dir Garantie, dass das Geld beim Empfänger ankommt. Transferwise und Kollegen geben Dir Hoffnung, dass das Geld beim Empfänger ankommt. Wer sich das Spielen erlauben kann dem ist das wohl zu empfehlen. Wer aber 110% sicher sein muss, dass da auch die 2000CHF ankommen und das ist auch seine letzte Habe, dem würde ich NICHT empfehlen mit Unternehmen wie Transferwise zu spielen!!! Warum nicht? Mach einen Insiderblick wie Transferwise funktioniert und du siehst sofort wo das Problem liegen kann und dann hast Du mit Sicherheit als deren Kunde die volle Arschkarte, zumindest für einen bestimmten Zeitraum ist Dein denen anvertrautes Geld verschwunden!!!!!!!


    Druschii, nimm es leicht: Du hast in drei Tagen nur knapp 80€ verbrannt. Heisst, die beiden Transaktionen wären unter Nutzung einer anderen Lösung ca 80€ billiger gewesen.


    Bleibt die Frage: sind 80€ viel Geld oder sind 80€ wenig Geld

    Nunja, das mit der Bank, das ist so eine Sache, weil ohne Aufentahltsbewilligung gibt es kein Konto. Hat man die Aufenthaltsbewilligung so ist das immer Sache des Kontoinhabers wie er sein Geld verbrauchen will. Die Kosten orientieren sich an vielen Faktoren, online-banking macht heute fast jeder.


    Für mein Kanton galt nach langer Recherche folgendes: ich zahle im Jahr 40 CHF für meine MaestroCard. Alles weitere zocke ich elektronisch, verschiebe auch meine Stutz bei guten Wechselkurs sofort ins Ausland und zahle hier nur Miete und benötige etwas Bargeld. Weitere Kosten für mein Schweizer Lohnkonto: keine. Dafür habe ich eine Reihe von Beschränkungen, wie: wo kann ich Geld abheben, an welchen Automaten, bargeldlose Bezahlung usw. und so habe ich mich in der Schweiz auf meine Schweizer Bank für die CHF und für alle anderen Währungen, online Bezahlungen usw. auf meine kostenlose Kreditkarte von einer Deutschen Bank festgelegt. Meist zahle ich aber bar.


    Ich bin von der alten Schule und arbeite im Alltag bei Aldi, Lidl, Coop usw. mit Bargeld. Hier sind es CHF und ab Rheintal Nord oder Feldkirch wieder EUR und ab Waidhaus sind es dann die CZK. Ich habe da so meinen Plan wie viel ich da immer von jeder Sorte mit mir rumschleppe. In Summe kostet mir die gesammte Kontoführung für alle meiner Konten - ohne Wertpapiere - 40 CHF/Jahr und für mich ist das teuer.

    Frage ist, sind 70K viel oder sind 70K wenig.


    Wenn ich das richtig lese, so ist Dein Freund 30 Jahre alt, ohne Berufsabschluss, ohne abgschlossenes Studium mit etwas "Erfahrung" - schwer nachweisbar - in einer höheren und doch gut lesbaren Programmiersprache zu sein. Sorry, aber jeder HR Verantwortliche betrachtet das so.
    Jetzt bietet ihm eine Firma in Zürich 70K Anfangsgehalt, ca 5900 CHF/Monat. Das ist nicht viel, das ist nicht wenig und folglich Verhandlungssache. Die kann so aussehen (und ich überlege das so, wegen des Werdegangs).
    70K ist ok plus Bonus nach dem Ersten Jahr bei Erreichen der Zielvorgabe
    Ab den zweiten Jahr komplett neue Lohnverhandlung.


    Den Azubi möchte ich hier treffen, welche(r) hier ein Lehrgeld von 70K/Jahr in der IT hat.


    Auch ich habe im IT-Management viele Jahre gearbeitet und ich hatte nie, wollte auch nie und hatte dazu auch nie einen Bedarf zu wissen was meine Mitarbeiter verdienen. Das ist ganz klare Sache von HR und wer hier sagt, ein Manager hat Einblick in die Gehälter der Mitarbeiter der war nie richtig Manager oder hat in einer sehr sehr kleinen Firma gearbeitet. Ich habe auch in der Zeit als gestresster IT-Manager nie Leute eingestellt, weil das Sache des jeweiligen Abteilungsleiters ist. Ich habe aber einige Leute gefeuert.


    Aus meiner Firma kann ich berichten: wir entwickeln u.A. spezifische Software in Anpassung zum Grosskunden in der Nachrichtentechnik, auch in Hochsprachen. Unsere Modularentwickler sitzen in Indien und China, deren Modulkoordinatoren sind in der Schweiz. Programmiert wird nach Pflichtenheft. Keine Ahnung was die Leute verdienen, kann aber mit Sicherheit sagen, dass das womöglich weit unter dem hier genannten Einstiegsgehalt liegt. Und das mit den "etwas preisbewusteren Entwicklern" in "einem nicht so lohnintensiven Land" läuft sehr gut, sagt mein Boss. Und meinem Boss stimme ich zu, denn der bezahlt mich angemessen.


    Der zweite Teil der Fragestellung erlaubt mir mit meinem kleinen Wissen keine Antwort. Da bin ich leider überfordert.


    Just my five Cents


    Koadl

    Lohnanalyse sagt dazu:

    • Jahresbruttolohn Ø 62.293,17 CHF

      • Teilzeit (20-29 Stunden pro Woche) Ø 36.000,00 CHF
      • Vollzeit (ab 30 Stunden pro Woche) Ø 64.046,05 CHF


    • Alter 33,1 Jahre
    • Berufserfahrung 8,8 Jahre
    • Wochenarbeitszeit 39,9 Stunden
    • Urlaubstage 23,4 Tage
    • Anzahl Monatsgehälter 12


    Das soll mein Beitrag zu einen Anhaltspunkt mit Zahlen sein


    Viel Glück


    Koadl

    Nun Druschii,


    zum 1. Okt beginnst Du Deinen Job in der Schweiz mit einen - ich unterestelle das so - schweizer Firmenwagen.. Hmmm...


    Meine private Meinung dazu: erstmal fährst Du hier in der Schweiz nichts und zwar so lange nicht, biss Du einen Schweizer Führerausweis hast weil eine Schweizer Fahrzeugeinlösung nur mit dem Führerausweis gefahren werden darf. Der Kanton Zürich weiss dazu: "Wir empfehlen Ihnen, das Gesuch frühzeitig einzureichen, da die Umtauschformalitäten in Einzelfällen längere Zeit in Anspruch nehmen können." Heisst in meinem Ur-Bayrisch: "das wird dauern, ca. 3 -6 Monate". Dazu sind eine Reihe von Formularitäten und Gesuche teils aus Deutschland, teils aus der Schweiz erforderlich. usw...


    Diesen Führerausweis zu erlangen ist nicht unbedingt das Mass der Dinge. Aber, soweit mir bekannt setzt er einiges an Anforderung voraus: Aufenthaltsgenehmigung z.B


    Sorry, was möchtest Du damit sagen? "Achja, der Firmenwagen wird wohl für die EU verzollt, damit ich damit auch Privatreisen in die EU machen darf. Ansonsten wären ja nur berufliche Fahrten in die EU möglich." Zoll erhebt doch nicht die EU sondern jeder der Mitgliedsstaaten für sich selber. Aber keine Ahnung was Du da planst.


    In Summe ist das wohl eine rein rechtliche Angelegenheit. Dafür würde ich mich entsprechend beraten lassen, offiziell Informieren und dann Entscheidungen treffen. Da gibt es leute, welche sich damit sehr gut auskennen. So auf die Schnelle kann ich Dir sagen wird das wohl nichts mit dem Schweizer Firmenwagen nächste Woche mit dem Schweizer Führerausweis irgendwo in der Schweiz oder in der EU rumzugurken.


    Ich mag da auch komplett falsch liegen, da ich nicht beabsichtige meinen EU Führerschein gegen einen Fürerausweis zu tauschen und mein EU Kennzeichen gegen ein Kontrollschild zu tauschen.


    Just my five cents


    Koadl

    Hallo Aurelia,
    was Du suchst ist Info zur Solarenergie und den passenden Jobs dazu. Also ich würde da mal bei Swissolar suchen: www.swissolar.ch


    Zur Stadt: Zürich ist wohl die teuereste Stadt in der Schweiz. Viele meiner Telco-Kolleg-/innen wohnen in Zürich und sind meist Mitte im Monat schon fast klamm. Mir wurde gesagt, dass Zürich teuerer sei als das London SW1 ist, wenn es um Wohnraum geht. Ich wohne irgendwo im Nirgendwo, habe keine Parkplatzsorgen und bin in meinem kleinen Dorf zufrieden. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden.


    Markt: in 2017 ist der Anteil Solarstrom am Schweizer Stromverbrauch KLEINER 3%


    Gehälter: Mein Freund Einstein sagte mal: "Everything ist relative" 49% Abzüge - und ich habe das jetzt drei mal nachgelesen - sagt aber auch, dass Dein Brutto in Deutschland knapp 20000€/Monat beträgt, weil ca. 49% Abzüge. Wären ca 240TEU/Jahr. Ein gleichwertiger Job als Einstigsingenieur müsste dann mit ca 320TEU bis ca 350TEU hier in der Schweiz bringen um Gleichwertiges Gehalt zu haben (+ca. 20-40% gegenüber Deutschland). Das wären ca ein Monatsgehalt von ca 33000 CHF.Nehme ich Deine Angabe von ca. 20000€ /Monat und rechne ich es linear 1:1 so wären das hier ca. 23000 CHF/Monat oder ca 280000CHF/anno. Keine Ahnung, aber in meiner Branche, das ist Telco, Fibre, UMTS etc ist das nicht zu verdienen. Um das zu machen müsste ich in der ISO-OSI Layer 1-3 als Entwickler arbeiten. Nur da tendiert die Jobauswahl in der Schweiz gegen Null.


    Ich habe kein Problem damit was Menschen hier arbeiten, woher sie kommen oder was sie dann in der Tasche haben. Für mich zählt der Mensch, die Realität und ich bin kein Träumer. Gerne kann ich Dir berichten, dass ich nicht in dieser Gehaltsstufe mitspiele, dafür aber mit den wenigen Stutz, welche ich in meiner Branche verdiene, beruhigt sagen kann, dass das sicher dem entspricht was die Statistik dazu abgibt.


    Keine Ahnung, aber meine Erfahrung mit der Schweiz ist - und ich habe mehr als 30 Jahre weltweit gearbeitet - dass die Schweiz ein verdammt schönes Land ist, die Menschen wollen nicht unbedingt die Freundschaft mit den Gastarbeitern, das Leben ist so wie überall: Du brauchst Deine gedeckte Kreditkarte, ein Auto, saubere Papiere, hohe Motivation und musst gelernt haben, dass jeder Tag 24 Std hat. Dann macht das Leben hier so richtig Spass.


    Und sagt Dir ein Schweizer Amt, dass das NICHT geht, so heisst das noch lange nicht, dass das Nicht geht :-) - auch das habe ich hier sehr schnell gelernt.


    Ich wünsche Dir viel Glück.


    Koadl

    So kann ich damit nichts anfangen. Mich würde interessieren wie viel Euros Du bei Deiner Commerzbank <X hinlegen musstest damit die Dir die 2000 Stutz hierher gesendet haben?
    Eingetroffen sind hier in der Schweiz 2000 Stutz, abgezogen hat Dir die Commerzbank in Summe x Euro. Wie viel ist x?

    OK, das sind schon mal die Insidertips dazu. Dafür ein herzliches Danke. Jetzt habe ich für diesen Montag eine "Telefonberatung aus Deutschland" - es ist eine Informations-GmbH - eintragen lassen. Da werde ich mir anhören was die Jungs und Mädels mir zu erzählen haben.
    Mein Bauchgefühl sagt mir aber jetzt schon, dass ich wohl Maik, Basileus und Carpaccio jetzt schon mehr vertrauen werde und wohl dazu nochmals Kontakt suchen werde.
    Danke

    Meine Meinung:
    Kernaussage ist Deine B-Bewilligung und diese kannst Du nur bekommen wenn Du in Deutschland keine Erstwohnsitz hast und du wohnst jetzt länger als sechs Monate mit Zweitwohnsitz in Deutschland.
    .
    Die Schweizerische Eidgenossenschaft weiss dazu folgendes: Der aktive Verkehrsteilnehmer muss innerhalb von sechs Monaten nach Wohnsitznahme in Deutschland bei der zuständigen Führerscheinstelle den schweizerischen Führerschein oder Fahrzeugschein in einen deutschen umschreiben lassen. Dazu ist keine Beglaubigung der Schweizer Dokumente notwendig. Für weitere Details und verbindliche Auskünfte sind die deutschen Behörden zuständig.


    Jetzt nehme ich an, dass der Deutsche Polizist auch diese Gesetze sehr genau kennt was die Schweizerischen Eidgenossen anmahnen. Damit -leider- scheint mir ist die Ansage des Deutschen Polizisten richtig.


    Hmm, jetzt ist Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis in Deutschland eine Straftat. Daher meine Empfehlung: keine Aussage zur Sache bei der Deutschen Polizei machen, einen Anwalt SOFORT mit Vollmacht beauftragen damit der sich um dieses Delikt sehr zeitnah kümmert und Akteneinsicht anfordert.


    Mir ahnt da schlimmes.....


    Koadl