Beiträge von SwissExpert

    Es ging darum, jeden Monat ca. 2000CHF Steuerschuld verzinst anzulegen.

    Wer hiier im Forum zahlt 500kCHF Steuern pro Jahr?

    Ich wollte mich eigentlich aus dem Thema aktiv raushalten. Aber ich muss jetzt trotzdem fragen: Meinst Du, dass das den Aufwand wert ist? Ich meine: Welchen Return erwartest du hier? Das ist doch ein riesiger Aufwand für fast nichts. Mein Tipp wäre einfach: Mach eine Überstunde mehr und den Rest der gesparten Zeit investierst in etwas was dir wirklich wichtig ist. Wegen vermutlich < 100 CHF pro Jahr (oder was auch immer) riesig viel Aufwand betreiben: Das macht in meinen Augen alles nur begrenzt viel Sinn. Und das meine ich nicht böse...

    Du hast schon Recht aber wenn es ne einfache Methode gibt, das Geld irgendwie sinnvoll anzulegen, warum nicht. Sind immerhin fast 40k, die über das Jahr zusammenkommen.

    Es geht um einen Fall bei dem eine Person mehrjährig (>5 Jahre) wiederholend mit Visa L in der Schweiz lebt. Daher gibt es eine Möglichkeit auf B und C.


    Zinsen auf Festgelder gibt es zum Glück wieder aber keine Angebote in der Schweiz. Ausland kommt wegen Währungsrisiko nicht in Frage. Ausserdem sind Festgelder unpraktisch, weil die latente Steuerschulden über Monate wachsen. Man kann ja nicht sofort das Geld über ein Jahr anlegen. Daher sind Tagesgelder wesentlich besser aber die Zinsen sind da bei 0.

    Hi

    Wie der Titel schon sagt.

    Was ist bei der Wahl

    Bewilligung B & Quellensteuer (danach aber trotzdem ordentliche Veranlagung)

    oder

    Niederlassung mit C und ordentliche Veranlagung

    zu bevorzugen?


    Hierzu muss gesagt werden, dass auf jeden Fall eine ordentliche Veranlagung verpflichtend ist.

    Ich bin mir aktuell nicht sicher, was besser ist? Steuermenge ist ja identisch aber in einem Fall hat man mehr Liquidität auf dem Konto. Andereseits gibt es in der Schweiz keine Tagesgelder, mit dem man mit dem Geld (latente Steuerschulden) noch Zinsen erwirtschaften kann.

    Soweit ich das verstehe, würde die in der Schweiz lebende Person nach dem Schweizer Tarif für Verheiratete Steuern zahlen. Das Einkommen des in Deutschland lebenden Ehepartners würde in Deutschland versteuert werden, allerdings würde das Einkommen des Schweizer Partners zur Bestimmung des Steuertarifs hinzugerechnet (Progressionsvorbehalt). Die Finanzämter kommunizieren wohl nicht aber du bist natürlich verpflichtet, die Heirat bei allen relevanten Stellen zu melden. Daraufhin kann das Finanzamt in Deutschland natürlich deinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz in Frage stellen und entsprechende Beweise verlangen.


    Es kann aber auch ganz anders sein und kommt sehr auf die persönliche Situation an (wieviel Zeit man in D oder CH verbringt, die Distanz zwischen den Wohnorten der Ehepartner, Nationalitäten, Art des Arbeitgebers, Art der Tätigkeit, usw. )

    Aber wieso sollte Ehefrau bei der deutschen Steuererklärung das Einkommen des Ehemannes (aus der Schweiz) angeben?

    In Deutschland dürfen Eheleute doch auch einzeln veranlagen (auch wenn beide in DEU leben) wenn sie im Streit sind oder dauerhaft getrennt lebend aber noch verheiratet. Dann gilt für beide halt Klasse 1.

    Zumindest war das mein Verständnis.

    Das habe ich mich auch schon immer gefragt.

    GIbt ja viele, die für ein paar Jahre in die Schweiz gehen aber Depot und Konten in Deutschland weiterlaufen lassen.

    Die Quellensteuerregel in Schweiz lässt es ja zu aber was sagt Deutschland dazu?

    Hallo Zusammen


    Person A mit Visum L in der Schweiz als Single. Zahlt Quellensteuer Tarif A (Monatstarif für Alleinstehende).

    Freundin lebt in Deutschland und arbeitet dort.

    Was passiert nach einer Heirat?

    Wäre es möglich, dass Ehefrau weiterhin als Single ihr Einkommen veranlagt. Ehemann aber in Tarif C (Monatstarif für Doppelverdiener) aufsteigt?

    Welchen Nachweis will der Arbeitgeber von Person A in der Schweiz sehen? Heiratsurkunde?

    Kommunizieren Finanzämter Deutschland und Schweiz miteinander in diesem Fall? Person A hat natürlich Angst davor, dass sein Einkommen zukünftig in Deutschland versteuert werden muss .

    Zwei Dinge, die mir noch eingefallen sind:
    i)Kann das Überobligatorium auch beim Hauskauf in Deutschland verpfändet werden?
    ii) Sollte man sich das Geld doch in Deutschland auszahlen während eines Sabbatjahres, wird das Geld zwar mit der Kapitalsteuer besteuert aber mit einer Steuererklärung kann man die Steuern zurückholen, wenn der persönliche Steuersatz für jenes Jahr tiefer liegt. Und 10k€ im Jahr sind eh frei. Bei 20k€ liegt man bei knapp 10% in Deutschland.

    Das kommt nun darauf an wann du es beziehst. Wenn du bspw. wegziehst, bist du in der Schweiz nicht mehr steuerpflichtig. Wenn du es in der Schweiz beziehen möchtest, wird es getrennt vom übrigen Einkommen so einem anderen Steuersatz besteuert. Da das häufig dennoch nicht optimal ist, wird gerne verpfändet. So habe ich das auch gemacht. Das ist steuerneutral.

    Ok. Wenn ich das nun richtig verstehe, kann ich mir das Geld bei Wegzug auszahlen lassen. Dann aber fallen die Kapitalertragssteuer in Deutschland an. Die bezahlten Quellensteuer in CH kann ich gegenrechnen.
    Wenn ich ab 60 weiterhin in der Schweiz sein sollte, zahle ich dort Kapitalsteuer(CH) bei Auszahlung, was nur zwischen 5-7% liegt.
    Wie funktioniert das mit der Pfändung?


    Es ist gut möglich, dass ich in den nächsten 5 Jahren zurück nach Deutschland gehe. Aber 25% Steuern in Deutschland auf das Überobligatorium zu zahlen macht ja kein Sinn, da kann ich gleich meiner Swisslife sagen, dass ich ab nun kein Überobligatorium zahlen möchte, weil ich dadurch Verluste mache.
    Am liebsten hätte ich das Geld in der Schweiz ausgezahlt unter schweizer Steuer.

    Hallo Zusammen


    meine aktueller Arbeitgeber bietet mir mehrere Möglichkeiten an, wie ich meine Altersvorsorge plannen kann mit unterschiedlichen Summen für das Überobligatorium der 2ten Säule.


    Nachteil: weniger Netto


    Vorteil: ich kann steuerfrei und sozialversicherungsfrei Geld zur Seite legen


    Da bekanntlich das Überobligatorium der 2ten Säule jederzeit frei beziehbar ist, habe ich folgende Frage:


    ì)Wie komm genau an das Geld? Kann ich zur jeder Zeit Swisslife (private Rentenkasse) anschreiben und sagen, dass sie mir das Geld auszahlen sollen?


    ii) Wie komm ich an das Geld steueroptimiert? Sollte ich mir das Geld nur bei Arbeitslosigkeit auszahlen? Oder zur jeder Zeit, wenn ich quellensteuerpflichtig bin? Welcher Steuersatz wird da angewendet? Wird das Geld wie Einkommen besteuert?


    iii) Muss ich Sozialversicherung für das Geld bei Auszahlung zahlen?

    ich muss auch mal in dieses Thema reingrätschen, da es gerade für mich aktuell wird.
    ich habe mein kostenloses Girokonto bei der ING, und wenn ich die Entgelttabelle richtig gelesen habe sind Geldeingänge in Fremdwährung auch aus Drittstaaten gebührenfrei.
    EIn Konto in der Schweiz würde ich mir bei der PostFinance eröffnen wollen. Macht es dann Sinn das Geld in CHF an mein ING Konto zu schicken? Oder lieber ein CHF und EUR-Konto bei der PostFinance machen, und sich die CHF auf das EUR-Konto schicken und dann mittels SEPA zur ING?
    ich werde keine riesigen Summen überweisen, ca. 500-1000€ monatlich.
    Falls jemand ein günstigeres Konto in CH kennt wäre ich auch für Tipps dankbar.

    PostFinance kostet im Monat 5CHF
    Pro Überweisung ins Ausland zahlst du 2CHF (ACHTUNG CHF senden. Wenn du EUR sendest, nimmt die Postfinance schrechliche Wechselkurse)
    Die ING nimmt keine fixe Gebühren für Eingehende Summen aus dem Ausland jedlicher Währung. Wenn Postfinance und ING keine Kontakte pflegen, kann eine Korrespondenzbank dazwischen aber Geld abknöpfen. So läuft es auch zwischen Postfinance und Postbank. Postbank ist auch kostenlos aber die Korrespondenzbank dazwischen nehmen nochmal 6€ pauschal.
    Hinzu kommt, dass ING 1% auf den aktuellen Währungskurs draufschlägt, wenn sie die Umrechnung machen. Darin liegen die versteckten Kosten.
    Grundsätzlich gilt, dass bei Summen von <6000CHF Transferwise die beste Methode ist. Darüber hinaus kann Postfinance und Postbank besser sein. ING ist meiner Meinung nach schlecht.

    Steuern zahlst du immer dort, wo du dein Lebensmittelpunkt hast (Doppelbesteuerung ausgenommen).
    Wie du als Nebenjobber in der Schweiz eine B-Bewilligung bekommen willst, weiss ich nicht. Nebenjobber sind in der Regel auf ein paar Monate befristet.