Beiträge von lieberjott

    Auf diesem Niveau brauchen wir nicht weiter diskutieren!

    Das Niveau hast du heruntergerissen, indem du bewusst das in gewissen Kreisen beliebte (aber falsche) Narrativ ausbreitest, die Grünen (und deren Mandatsträger oder Kandidaten) würden Vergewaltigungen verharmlosen, gutheißen und persönlich von der Aufnahme von Flüchtlingen profitieren.

    Das in Kombination mit der ebenso falschen Erzählung, dass Horden von ausländischen Vergewaltigern die Straßen in Deutschland unsicher machen. Geht's eigentlich noch? Also Vater von drei Töchtern solltest du eigentlich ganz genau wissen, dass Kindesmissbrauch (dass wir überhaupt darüber reden müssen...) im ganz überwiegenden Fall immer noch im Vertrauenskreis der betroffenen Kinder stattfindet: Also Eltern, Verwandte, Geschwister, der Trainer, vielleicht auch der Nachbar oder gute Bekannte.

    All diese Unwahrheiten zu nehmen um dies als Auswanderungsgrund hinzustellen finde ich einfach hirnrissig.
    Ich habe Verständnis dafür, dass einem die christlich-konservativ-liberale Einstellung, welche in der Schweiz vor allem in ländlichen Gebieten der Deutschschweiz verbreitet ist, eher zusagt. Ich kann sogar verstehen, dass man grüne Politik als Zumutung empfindet. Aber das rechtfertigt noch lange nicht, solchen Unsinn zu verbreiten, der erwiesener Massen falsch ist und lediglich der Desinformation und Spaltung dient.


    Falls ich den Subtext deiner Äußerungen richtig lese, dann solltest du vielleicht lieber bei Eva Herman nachfragen, ob die einen Immobilienmakler in Nova Scotia empfehlen kann.
    Ich kenne eine Familie, die ist schon vor über 15 Jahren aus Deutschland in die Schweiz ausgewandert - die hat eine ähnliche Einstellung wie du. Selbst im beschaulich-konservativen Appenzellerland fühlen sie sich mittlerweile von den Zeitläuften bedroht und haben die Auswanderung nach Kanada sehr konkret in Erwägung gezogen - Corona hat's (Gott sei Dank?) verhindert.

    Ausserdem hab ich 3 kleine Mädels, daher ist mir Sicherheit im Lande sehr wichtig. So wie sich die politischen Interessen rund um

    die Zuwanderungspolitik entwickeln, und man dann von Politikern, die an die Macht streben Aussagen hört, die eine Vergewaltigung

    von Frauen oder kleinen Mädchen rechtfertigt, und solche Parteien auch noch Zulauf ohne Ende haben, dann bin ich mit diesem Land

    fertig. Ich möchte auch in Zukunft noch meine Mädels zu Fuss zur Schule oder zum Eisessen schicken können, ohne dabei Angst

    haben zu müssen, dass sie von einer Horde junger Männner hinter den Busch gezogen werden, nur weil dies in Ihrem Land erlaubt ist.

    :nauseated_face: :nauseated_face: :nauseated_face: :nauseated_face: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting:


    Deine fa*e-News kannst du von mir aus lesen, aber bitte verbreite sie nicht weiter.


    PS: Der Ausländeranteil (da dich dieser Faktor wohl sehr umtreibt) ist in der Schweiz ist um ein vielfaches höher als in Deutschland. Und auch du bist in der Schweiz Ausländer.

    Es kann IMHO nur eine Strafe geben, wenn man die "grosse Anzahl der Vignetten" als Sichtbehinderung klassifiziert. Sowas wie "höchstens eine oder zwei" Vignetten gibt es meines Wissens nicht. Und für eine Sichtbehinderung müssten es dann schon "ein paar" sein...

    So in etwa habe ich das auch mal vernommen. Das mit der Sichtbehinderung kann einen aber im blödesten Fall auch treffen, wenn man das Navi an - in Augen der Polizei - ungünstiger Stelle an der Windschutzscheibe montiert.

    Ansonsten: https://www.galaxus.ch/de/s4/p…-fahrzeugreiniger-9985508 (Oder für knapp die Hälfte bei Amazon)

    Was die eigenständigkeit angeht, mag wohl sein da kennt ihr euch besser aus, allerdings finde ich z.b das die verhandlungen mit der EU über div. dinge sowie die abstimmung gegen eine co2 steuer im gegensatz zu Deutschland klar zeigen das man hier noch mit verstand und auch selbstbestimmter und freiheitlicher leben kann, bei uns hier ist irgendwie der weg zu, alles nur noch per zwang nur noch fremdbestimmt und nur noch mainstream und drauf hab ich sicher keine lust!

    Gähn, wieder nur Vorurteile und Plattitüden.
    In der Schweiz gibt's schon seit 2008 eine CO2-Besteuerung. Und sie ist weitaus höher als in Deutschland.


    Und ich wüsste auch mal gern, zu was man in Deutschland alles böses gezwungen wird.

    Thema 1:
    Das geht eigentlich nur, wenn du das in einem Steuerprogramm komplett durchrechnest. Es spielt dabei kaum eine Rolle, wenn du dies beispielsweise mit dem Programm für letztes Jahr tust.

    Die Steuerberechnung ist zu komplex, als dass man da irgendwelche Daumenregeln anwenden kann.

    Alternativ kannst du das Finanzamt auch auf deinen echten Lohn und die Zulagen hinweisen, damit die Vorauszahlungen angepasst werden.


    Thema 2:
    Vergiss es gleich, das ist Steuerhinterziehung.


    Thema 3:
    Bitte nicht...ich hasse es, dass man bei schönem Wetter keinen Ausflug im Schwarzwald machen kann (egal ob im Auto oder zu Fuß), weil einen laufend Motorradfahrer halsbrecherisch überholen und man bei jedem fünften merkt, dass er die Maschine nicht im Griff hat! Vom Lärm ganz zu schweigen.


    Ich durfte erst letztes Jahr erleben (wenn auch in Bayern, aber ähnliche Gegend), dass eine Gruppe Motorradfahrer, die mich erst überholt hatte, fünf Minuten später in ein entgegen kommendes Auto gerast war.

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    Gehaltsthema vorweg: wenn mir eine Gehaltsspanne genannt wird, sollte ich das als Grundgehalt verstehen, oder als "all inclusive", aufgebläht durch 13. Jahresgehalt, Sondervergütungen, Benefits und potentiell erreichbaren Bonizahlungen?

    Das 13. Monatsgehalt ist ein fester Teil des Jahresgehalts, also Teil der Gehaltsspanne. Bonus und Benefits kommen eher extra. Bzw. in meinem Vorstellungsgespräch wurde ich gefragt, ob ich meine Gehaltsspanne mit oder ohne Bonus meine :)


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    Sucht man hier eher "fertige" Puzzlestücke für den Einsatz, reitet sie eine Weile tot bis was anderes notwendig wird und ersetzt sie dann, oder gibt es hier eine gute "On-The-Job" Weiterbildungskultur?

    Das kommt natürlich sehr auf's Unternehmen an. Ich arbeite in einem (ebenfalls in der IT), wo man einen hohen Bedarf hat, uralte, heterogene Landschaften zu modernisieren. Daher sucht man sowohl Leute, die schon die nötigen Skills schon mitbringen, andererseits versucht man fast rührselig die gesamte Mannschaft in fast allen Bereichen zumindest ein Stück mitzunehmen und bietet interne Weiterbildungen zu den aktuellen Themen an (Cloud, neue Integrationsplattformen etc.). Es wird auch erwartet und ist Teil des Mitarbeitergesprächs, dass man sein "Skill-Gap" untersucht und es versucht durch gezielte Weiterbildungen zu schliessen.


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    Wie steht man in der Schweiz zu WGs ausserhalb der Studienzeit? Wäre ich da direkt sozial geächtet?

    Dazu wurde ja schon was geschrieben...das interessiert die anderen in der Regel herzlich wenig und es wird auch nach einem Empfinden nicht erwartet, dass du eine Arbeitskollegen zum Dinner oder Feierabendbier zu dir nach Hause einlädst.


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    Ich lese immer von Kantinen und Essen gehen für 20+ CHF am Tag.

    Die meisten Kantinen sind subventioniert. Bei "meiner" kostet das normale Essen CHF 10. Auch bei der UBS Kantine gibt's ähnliche Preise.
    Viele Kantinen bieten auch den Zugang für Externe, hier sind die Preise dann etwas höher, aber immer noch günstiger als im Restaurant, wo das Mittagsmenü erst ab CHF 20, 25 losgeht.


    Und ich kenne auch einige, die sich etwas zu Essen mitbringen. Wobei das Zusammenessen schon eine gewisse soziale Komponente hat. Einfach durchmachen oder am Arbeitsplatz aus seiner Lunchbox futtern, während das gesamte andere Team gemeinsam in der Kantine isst, würde ich nicht permanent machen.


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    Kann man mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln, oder muss ein wohlpoliertes Auto als Statuszeichen vor die Firma gestellt werden?

    Gerade in Städten ist es normal, wenn auch gut oder sehr bezahlte Personen kein Auto haben und mit dem Velo oder ÖV in's Geschäft kommen.
    Je nach Branche ist also das Gegenteil der Vermutung der Fall: Du bekommst fast mehr Anerkennung, wenn du mit einem schnittigen Drahtesel in den Velokeller kommst und sagst, dass dein Arbeitsweg damit 20 km beträgt ;)

    Eine deutsche Handynummer kannst du nicht zu einem Schweizer Anbieter portieren.


    Ich würde die raten, ein Dual SIM-Handy zu verwenden (z.B. bei iPhones seit dem X Standard) und einen Schweizer und Deutschen Provider zu haben damit du jeweilige Nummern hast. Je nach Priorität kann dann einer der Provider ein günstiges Prepaid-Angebot sein.


    Korrekter Weise wurde schon die Telekom erwähnt: Bei Prepaid ist die Schweiz beim Datenroaming inklusive, bei einem "richtigen" Vertrag auch die Telefonie.

    Bei Vodafone kostet das glaube ich 5 Euro Aufpreis im Monat bei einem Vertrag.


    Bei der Swisscom gibt's mittlerweile auch Verträge mit grosszügigen Roamingregeln und Inklusivvolumen in der EU. Musst du dir ausrechnen, was günstiger ist - hängt auf deine Nutzung ab, quasi in welche Länder und Netze du eher telefonierst bzw. angerufen werden wirst.


    Alternativ könnte man auch überlegen, ob man für die deutsche Nummer auf den Dienst Satellite von SIP umsteigt - das funktioniert rein per App und Datenvolumen. Eventuell kannst du auch deine Nummer dorthin portieren. Du solltest aber wissen, dass der SMS-Empfang bei satellite eingeschränkt ist.

    Ob deine Ausbildung anerkannt wird, ist letztendlich eine individuelle Entscheidung des (zukünftigen) Arbeitgebers.

    Falls du ein Schweizer Zertifikat willst, findest du hier mehr Infos: https://www.berufsberatung.ch/dyn/show/1900?id=3765


    Achja: Laut meinen Arbeitskollegen ist es beim Verkauf "normaler" (privater) Liegenschaften zumindest in der Deutschschweiz wohl eher unüblich, dass ein Makler eingeschaltet wird. Dies auch, weil dieser komplett vom Verkäufer bezahlt werden müsste.

    Ich würde das pragmatisch angehen.

    In der Tat spielt für dich als Schweizer die Bewilligung keine Rolle, da musst du dich um nichts kümmern.


    Kommen als noch in Frage folgende Fallen: Krankenversicherung, Steuern.


    Für die Monate brauchst du anscheinend eine KV in der Schweiz:

    https://www.bag.admin.ch/bag/d…ht/kurzarbeitende-ch.html

    Aber vielleicht kannst du unter diese Ausnahmeregelung fallen, je nach Ausgestaltung des Arbeitsvertrags:

    https://www.bag.admin.ch/bag/d…ische-studierende-ch.html


    Zu den Steuern kann ich leider nicht so viel sagen. Du spielst vermutlich auf die 60-Tage-Regelung an...dann wärst du in der Tat (nur) in der Schweiz quellensteuerpflichtig.

    "Nun hat mein Arbeitgeber, bedingt durch die Pandemie, das Thema Homeoffice grossflächig gelockert.

    Daher kommt nun für mich die Frage, ob ich ggfs. umschwenken soll und Grenzgänger werden soll."


    Hier muss ich leider gleich abwürgen. Als Grenzgänger darfst du nur maximal 25% von deinem Wohnsitzland aus arbeiten, sonst wirst du in Deutschland komplett sozialversicherungspflichtig - und das willst du ganz bestimmt nicht.



    Zitat

    In Deutschland wäre ich dann wieder Einkommensteuerpflichtig. Aber die Quellensteuer wird verrechnet.

    - Zählt hier das volle Brutto-Einkommen?

    Wie meinst du die Frage konkret? Die Steuerberechnung in Deutschland ist kompliziert. Gewisse Dinge (überobligatorische PK-Einzahlungen durch den Arbeitgeber, Übernahme von KTG und NBUV durch den AG) erhöhen sogar noch dein zu versteuerndes Einkommen. Andere Dinge werden in Abzug vom Bruttolohn gebracht (beispielsweise obligatorische PK-Beiträge).


    Zitat

    - wie sieht es aus, wenn die 120.000CHF Jahresgehalt überschritten werden und ich in Zürich mit Aufenthaltsbewilligung B regulär und nicht mehr nach Quellensteuer versteuert werde?

    Oder gilt die Grenze zur bei Aufenthaltsbewilligung B?

    Diese Grenze hat was mit ordentlicher Veranlagung in der Schweiz zu tun. Als echter Grenzgänger spielt's keine Rolle.


    Zitat

    Als Grenzgänger könnte ich mich aber wieder in DE versichern, oder?

    Könntest du, macht aber keinen Sinn. Du versicherst dich als Grenzgänger in der Schweiz und via Formular E-106 bekommst du bei einer von dir zu wählenden Krankenkasse zusätzlich eine deutsche Versichertenkarte.

    Ich würde einfach die Tätigkeiten vergleichen.

    "Brunnenmeister" hat sicher nichts mit einem Meistertitel zu tun.

    Wenn der "Brunnenmeister" inhaltlich mehr oder weniger dem entspricht, was du gelernt hast, dann wär's ja der richtige Job.

    Ich weiß nicht ob sie sich mit Deutschland so auskennen aber ich komme aus Duisburg bin da geboren und lebe da seit 30 Jahren und die Perspektivlosigkeit ist hier bei 0 daher auch mein Gedanke ein Neuanfang im ein anderen Land zu beginnen

    Ich bin Deutscher, lebe in Deutschland, habe einen innerdeutschen "Migrationshintergrund" und arbeite in der Schweiz.


    Worauf ich hinaus wollte ist folgendes: Wenn die aktuelle Lebenslage beispielsweise auf Grund niedriger Löhne als schwierig eingeschätzt wird, dann ist es in der Schweiz bei den Jobs nicht unbedingt einfacher oder besser - darauf wollte ich auch hinweisen indem ich die Stellenmeldepflicht erwähne.

    Ich weiß nicht, inwieweit du dich schon konkret mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz beschäftigt hast; ist dir bewusst , dass du für jedes Familienmitglied die Krankenversicherungsbeiträge selber aus eigener Tasche (aus dem verteuerten Einkommen) bezahlen musst? Und dass trotzdem noch Selbstbehalte dazukommen?

    Ich will dich nicht abschrecken, aber dich ermutigen, die Wünsche auch einem Realitätscheck zu unterziehen, damit das ganze Unterfangen tatsächlich Erfolg haben kann und dass auch die Chance besteht, dass sich das einstellt, was du dir wünschst. Eine Flucht aus der Perspektivlosigkeit ist meines Erachtens auch innerhalb Deutschlands möglich. Hier im Südwesten Deutschlands (unterhalb von Freiburg) werden viele handwerkliche bzw. manuelle Berufe gesucht, als Logistiker hättest du gute Chancen.

    Reinigungskräfte unterliegen auch der Stellenmeldeplficht.

    Grundsätzlich sind beide Jobs (Logistiker, Reinigungskraft) auch in der Schweiz nicht unbedingt üppig bezahlt. Als Aussenstehender hört sich ein Durchschnittslohn von 58000 Franken vielleicht nach viel an, ist's aber in der Tatsache aber eher nicht.


    Was ist denn eine Motivation in die Schweiz auswandern?

    Zumindest für Maler gibt es in der Schweiz aufgrund hoher Arbeitslosenzahlen eine Stellenmeldepflicht, das ist eine Art Inländervorrang-Light, siehe https://www.arbeit.swiss/secoa…/stellenmeldepflicht.html

    Logistik/Lager ist aktuell auf der Liste nicht zu finden, sieht wohl also besser aus.

    Und auf jeden Fall solltest du zu erstmal online recherchieren, was so an Jobangeboten im Markt ist - und auch, was denn ein üblicher Lohn wäre und ob man damit in der Schweiz gut über die Runden käme.


    Da du sagst Familie: In welcher Branche müsste denn eine Frau einen Job finden?

    Ich habe nirgendwo geschrieben dass ich erwarte, geschweige denn verlange. Ich verstehe daher nicht, warum du das so schreibst.

    Sorry falls es in den falschen Hals gekommen ist, aber im Betreff und ersten Satz hast du ja auch von Elternzeit geredet. Und so einen Anspruch hast du in der Schweiz nunmal nicht - darauf wollte ich dich einfach schon am Anfang hinweisen.