Beiträge von fpch

    da die Wohnung in D nicht mehr nötig ist - wozu auch?


    Darf man das nicht mehr selber entscheiden, was man mit seiner angemieteten Wohnung macht ?


    Man kann sie:


    - Komplett vermieten
    - Untervermieten
    - Leer stehen lassen


    Es gibt auch Menschen aus dem Ausland, die in DE Wohnungen dauerhaft anmieten, umgekehrt gibt es hier Menschen, die im Ausland Wohnungen dauerhaft anmieten. Genauso gibt es Menschen in D, die Ferienwohnungen im Ausland haben und Ausländer die Ferienwohnungen in D haben, die größtenteils leer stehen. Dürfen die jetzt alle ihre Wohnungen nicht mehr behalten bzw. müssen die sich jetzt alle rechtfertigen, weshalb sie die Wohnung haben. Die Rechtsgrundlage dafür wäre sehr interessant.


    Gerade bei Untervermietung wäre es doppelte Haushaltsführung, ein Thema denn Untervermietung ist per Gesetz so definiert, dass nur ein Teil der Wohnung vermietet ist und ein Teil beibehalten wird.


    Ich schreibe nochmal die Fragen oben auf, weil diese noch offen sind:


    zu Punkt a) steuerliche Ansässigkeit in der Schweiz:


    Zitat: Die Aufenthaltsbewilligung der Angehörigen von EU-27/EFTA-Mitgliedstaaten (Staatsangehörige EU-27/EFTA) hat eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren; sie wird erteilt, wenn der EU-27/EFTA-Bürger den Nachweis einer unbefristeten oder auf mindestens 365 Tage befristeten Anstellung erbringt.


    Das wäre in jedem Falle gegeben und könnte durch Arbeitsvertrag nachgewiesen werden.
    Kann daraus dann automatisch auf steuerliche Ansässigkeit in der Schweiz geschlossen werden ?



    zu Punkt b) steuerliche Ansässigkeit in Deutschland:


    Scheint ja nun unabhängig von der Bewilligung B zu sein. Aber ich sehe in Bezug auf das Schweizer Gehalt keine Unterschiede zu a), denn in beiden Fallen a) + b) wird ja das Schweizer Gehalt
    als solches nicht in DE versteuert. Bei Fall a) wird es scheinbar gar nicht in DE betrachtet und bei Fall b) "nur" unter Progressionsvorbehalt, d.h. es erhöht die Steuern auf die Mieteinnahmen.


    neuer Punkt c):


    Die einzige mir bekannte Konstellation, bei der das in der Schweiz erhaltene Gehalt auch in DE zu versteuern ist, ist der Grenzgängerfall, bei dem tägliches Pendeln unterstellt wird.


    Wenn man bei jemandem trotz physischer Anwesenheit in CH 5 Tage die Woche und trotz der Entfernung von 500 km Grenzgenereigenschaft unterstellt, dann unterstellt man ja auch tägliche Heimfahren.
    Und dann wären auch täglich 500 km Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten anzuerkennen (220 Tage x 500 km), alles andere wäre unlogisch. Gleiches gilt für doppelte Haushaltsführung
    bei unterstelltem Lebensmittelpunkt in DE.

    zu Punkt a) steuerliche Ansässigkeit in der Schweiz:


    Zitat: Die Aufenthaltsbewilligung der Angehörigen von EU-27/EFTA-Mitgliedstaaten (Staatsangehörige EU-27/EFTA) hat eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren; sie wird erteilt, wenn der EU-27/EFTA-Bürger den Nachweis einer unbefristeten oder auf mindestens 365 Tage befristeten Anstellung erbringt.


    Das wäre in jedem Falle gegeben und könnte durch Arbeitsvertrag nachgewiesen werden.
    Kann daraus dann automatisch auf steuerliche Ansässigkeit in der Schweiz geschlossen werden ?


    zu Punkt b) steuerliche Ansässigkeit in Deutschland:


    Scheint ja nun unabhängig von der Bewilligung B zu sein. Aber ich sehe in Bezug auf das Schweizer Gehalt keine Unterschiede zu a), denn in beiden Fallen a) + b) wird ja das Schweizer Gehalt
    als solches nicht in DE versteuert. Bei Fall a) wird es scheinbar gar nicht in DE betrachtet und bei Fall b) "nur" unter Progressionsvorbehalt, d.h. es erhöht die Steuern auf die Mieteinnahmen.



    Folgendes ist noch offen bzw. unklar:


    Gibt es eine Konstellation, bei der das in der Schweiz erhaltene Gehalt in DE zu versteuern ist. Ich meine hier nicht den Progressionsvorbehalt, sondern eine Versteuerung des Gehaltes, so als
    wäre es in DE ausgezahlt worden. Nach aktuellem Kenntnisstand ist das nur bei der Grenzgängerregelung der Fall, bei der 4% in CH pauschal besteuert wird und sonst unter Anrechnung der 4%
    in DE versteuert wird. Ein Grenzgänger ist ja so definiert, dass er täglich pendelt, was bei der angegebene Entfernung von 500 km schlichtweg unmöglich ist. Selbst Pendeln an jedem
    Wochenende ist unrealistisch.


    In den beiden anfangs genannten Fällen 1+ 2 handelt es sich nicht um Familienheimfahrten, man kann von einem Single ausgehen.
    Die "Heimfahrten" nach DE dienten allenfalls dazu, gelegentlich nach dem Rechten in der Wohnung zu schauen mit dem längerfristigen Plan dann die Wohnung in DE auch aufzugeben, z.B.
    nach Ablauf der Probezeit in CH. Außerdem bestünde die Möglichkeit der Untervermietung der Wohnung.


    Falls es eine Konstellation gibt, welche dennoch den Lebensmittelpunkt in DE, und eine Versteuerung des CH-Gehaltes in DE zu Folge hätte, dann müssten aber mindestens folgende Werbungskosten
    absetzbar sein, sonst wäre das inkonsequent:


    Miete für Wohnung in CH wegen doppelter Haushaltsführung
    Möblierung der Wohnung in CH + Telefon/Internet
    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte i.H.v. 46 Wochen x 500 km = 23.000 km * 0,30 € = 6.900,- € pro Jahr
    Verpflegungsmehraufwendungen
    Umzugskosten


    Wie sehr Ihr das ?













    1. Unbeschränkte Steuerpflicht in DE

    Zu den Fällen fehlt die Angabe der steuerlichen Ansässigkeit, ebenso die Art der Bewilligung. Dann kann man nix genaues dazu sagen ;-)

    Hallo Herr Schulz,


    vielen Dank.


    Die Begriffe steuerliche Ansässigkeit und Art der Bewilligung sind mir leider nicht geläufig.


    Ich hatte gehofft, dass sich der Rest aus den Fallkonstellationen ergibt. Welche Infos wären denn noch nötig.


    Es würde sich um eine Vollzeit-Angestelltentätigkeit bei einem schweizer Arbeitgeber handeln, der dann Quellensteuer abführt.
    Zwischen beiden Wohnungen (im Falle 2) wäre eine Entfernung von mehr als 500 km vorhanden, also allenfalls Wochenendheimfarten, wenn überhaupt
    regelmäßig vielleicht 1-2 mal pro Monat.


    Generell ist mir unklar was bzgl. des Schweizer Gehaltes eigentlich der Unterschied zwischen Fall 1 und Fall 2 ist, denn in beiden Fällen
    dürfte das Schweizer Gehalt als solches ja nicht in DE versteuert werden. Sehe ich das richtig ?

    Hallo,


    ich hätte zwei Fallkonstellationen:


    1. Fall
    Unbefristeter Vollzeitjob bei Unternehmen mit Sitz in der Schweiz als Angestellter.
    Mieteinnahmen in DE.
    Wohnung in der Schweiz ab 1. Arbeitstag.


    2. Fall
    Unbefristeter Vollzeitjob bei Unternehmen mit Sitz in der Schweiz als Angestellter.
    Mieteinnahmen in DE.
    Wohnung in der Schweiz ab 1. Arbeitstag und parallel Wohnung in DE.


    Fragen:


    In welchem Formularen (Mantelbogen, Anlage N, etc.) und in welchen Zeile muss das Gehalt aus der Schweiz jeweils angegeben werden ?
    Wo muss das Gehalt aus der Schweiz versteuert werden DE oder CH ?
    Besteht eine beschränkte oder eine unbeschränkte Steuerpflicht ?