Beiträge von Carina

    Als Bürokauffrau mit deutscher Ausbildung würde ich mich in Zürich initiativ bei Banken, Versicherungen, grossen Anwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bewerben. :)
    Ich drücke die Daumen und wünsche Alles Gute für die Bewerbungen!

    Hallo Neustarter


    Grundsätzlich: Ja, du kannst in DE gemeldet bleiben. Das ist zwar nicht ganz legal, wenn sich dein Lebensmittelpunkt vollständig in die Schweiz verlagern sollte. In der Regel kommt das aber nicht auf und wenn doch, dann gibt es allenfalls ein Bussgeld vom Ordnungsamt. Ich kenne mehrere Leute, die mit der "Nicht-Abmeldung" in Deutschland keine grösseren Schwierigkeiten haben.


    Ob du in Deutschland noch eine Steuererklärung machen musst, würde ich mit dem Finanzamt in Deutschland klären. Grund hierfür wäre dann aber nicht, dass du in Deutschland gemeldet bist, sondern dass du in Deutschland einen steuerbaren Tatbstand erfüllst, z.B. Vermietung der Wohnung, oder andere Dinge, die mit der Wohnung zusammenhängen können oder auch ganz unabhängig davon. Da kann dir aber das Finanzamt in Deutschland weiterhelfen.


    Am wichtigsten wäre wohl daran zu denken, dass du den Wert der Wohnung in der Schweiz als Vermögensgegenstand angeben musst. Hier besteht nämlich Vermögensteuerpflicht. Die ist zwar nicht enorm, aber wenn du die Wohnung nicht angibst, dann gehts schon Richtung Steuerdelikt. Im Gegenzug kannst du aber - soweit ich informiert bist - Kosten der Wohnungsunterhaltung dann auch hier bei der Steuererklärung angeben.


    Eventuell können dir andere hierzu noch genauere Infos geben.


    LG
    Carina

    Liebe Milly


    So aus der Ferne und ohne dich und deine Bewerbungsunterlagen zu kennen, lässt sich wohl nicht herausfinden, ob und was du ggf. "falsch" machst. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich ein Schweizer Arbeitgeber beim ersten Blick auf deine Unterlagen wohl fragen würde, welchen Nutzen er von einer Mitarbeiterin mit Kenntnissen im deutschen Steuerrecht/Buchhaltungswesen, aber ohne nachgewiesene Kenntnisse bezüglich der Schweiz, d.h. ohne eidgenössische Prüfung hat.


    Ich persönlich würde meinen, dass es schon beim Erstkontakt (Telefonat, E-Mail, Anschreiben?) darauf ankommt, genau diese Hürde zu überwinden bzw. diese Frage zu beantworten, bevor der potentielle Arbeitgeber sie sich selbst stellt.


    Ich kenne mich mit der Materie, in der du tätig bist, nicht aus, aber falls hier die nationalen Unterschiede doch erheblich sind, dann würde ich dir raten, die Prüfung in der Schweiz nachzuholen. Vielleicht gibt es ja auch für Leute wie dich, die schon einschlägige Berufserfahrung und eine entsprechende Ausbilding nachweisen können, auch eine verkürzte Prüfung oder erleichterte Prüfungsanforderungen.


    Beste Grüsse und viel Erfolg
    Carina

    Ich habe die selben Erfahrungen gemacht. Wegen eines Besuchs beim Osteopathen wegen einer geprellten Rippe (2 Besuche, dann war alles behoben) wollte die KV bei den Zusatzversicherungen für alle Krankeiten, die sich auf Wirbelsäulen-Problematiken zurückführen lassen, sämtliche Leistungen ausschliessen (aber sich natürlich den vollen Zusatz-Tarif bezahlen lassen).


    Da ich mir die Streiterei darüber, ob im Zweifelsfall ein Leberfleck auf dem grossen Zeh o.ä. auch noch auf eine Wirbelsäulenerkankung zurückzuführen ist, schon bildlich vorstellen konnte, und mich die Krankenkasse mit ihrer unkooperativen Haltung wirklich aufgeregt hat (ein Aufschlag von 10 bis 20 % hätte ich mir ja eingehen lassen, aber nicht einen Ausschluss) habe ich mich dann letztendlich gegen ALLE Zusatzversicherungen entschieden - mein Geld kriegen die nicht. ;-) Effektiv habe ich jetzt lediglich eine Grundversicherung und warte jetzt mal ab, ob ich allenfalls noch einmal 5 Jahre ohne Arztbesuch zusammenbekomme (anders kann ich mir nicht vorstellen, ohne Vorbehalte in eine Zusatzversicherung aufgenommen zu werden), oder ob ich irgendwann noch einen Anlauf starte und eine Versicherung suche, die die Zusatztarife dann allenfalls mit Aufschlägen anbietet.


    Falls es tröstet: mein Partner ist Schweizer und hat schon immer nur die GV und lebt ganz gut damit. Er hat es auch damals kaum verstanden, dass ich überhaupt Zusatzversicherungen wollte. Wenn man in Deutschland bislang gesetzlich versichert war, sollte es in der Schweiz mit der GV schon auch hinhauen. Eventuelle on tops (naturheilkundliche Behandlungen, Zahnbehandlung, Aufpreis für Einzelzimmer etc.) kann man je nach Budget und räumlicher Flexibilität allenfalls auch aus eigener Tasche bezahlen bzw. gleich in Deutschland beziehen. Nur der Orthopädie-Spezialist in der Züricher Exklusiv-Klinik wird einen wohl ohne mindestens halbprivate Versicherungsausstattung nicht annehmen. Aber gut, es gibt auch in Deutschland Ärzte, die keine Kassenpatienten annehmen.


    Ergänzend kann ich noch erwähnen, dass wir auch in der Familie in Deutschland einen Fall haben, wo eine Zahnzusatzversicherung seitens der Versicherung abgelehnt wurde, da der Betroffene einmal gesundheitliche Probleme hatte, die mit den Zähnen rein gar nichts zu tun hatten.


    In der Hinsicht unterscheiden sich Schweizer Versicherungen und deutsche Versicherungen nach meinen bisherigen Erfahren kein bisschen.


    Liebe Grüsse
    Carina

    Lieber Roland


    In der Schweiz werden ja generell vier Sprachregionen unterschieden (Deutschschweiz, italienisch- und französischsprachige Schweiz und ein Teil in dem rätoromanisch gesprochen wird).
    Vor allem in der Deutschschweiz (Basel, Zürich, St. Gallen, Luzern, Bern ...) wird sprachlich unterschieden zwischen Hochdeutsch (und zwar in der Variante "Schweizer Hochdeutsch" mit teilweise anderer Grammatik und Wortverwendung) und Schweizerdeutsch (auch "Mundart", "Schwiizerdütsch", "Buuredütsch").


    Im Prinzip kannst du davon ausgehen, dass in der ganzen deutschsprachigen Schweiz jeweils eine Variante des Schweizerdeutsch gesprochen wird. Dabenen wird parallel, vor allem eben mit Ausländern oder in spezifischen Kontexten (z.B. in der Schule) Schweizer Hochdeutsch gesprochen. Aber keine Angst, in die Dialekte des Schweizerdeutsch hört man sich schon recht schnell rein und kommt dann auch gut zurecht.


    Liebe Grüsse
    Carina

    Falls es noch helfen kann: Ein Bekannter von mir ist vor einiger Zeit ebenfalls nur mit einem Koffer voll Klamotten und Laptop/Handy in die Schweiz gefahren und dort peu a peu einen neuen Hausstand begründet. Das hat bis heute noch niemanden interessiert. :-)


    LG
    Carina

    Liebe alle
    ganz grundsätzlich sind die (i) Verzollung vom Umzugsgut und die (ii) Anmeldung in der Gemeinde (oder beim Migrationsamt oder beides) zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte. Man braucht nicht zwingend für die Anmeldung bei der Gemeinde/Migrationsamt einen "Stempel" vom Zoll. Die (iii) Abmeldung in DE spielt für Sachverhalte in der Schweiz üblicherweise keine Rolle.


    ABER: Natürlich muss die Gemeinde, die über die Anmeldung im Ort, oder das Migrationsamt, das über die Aufenthaltsbewilligung entscheidet, prüfen, ob der dargelegte Sachverhalt "jemand zieht an einen bestimmten Ort / in die Schweiz zum Arbeiten" anhand der vorgelegten Unterlagen hinreichend nachgewiesen ist. Um dies zu tun, kann die Behörde - in gewissen Grenzen - allenfalls auch noch Unterlagen anfragen, welche nicht auf den üblichen Listen und Merkblättern auftauchen (z.B. Zollformulare).
    Meine persönliche Erfahrung ist hier jedoch: wenn ich dem Behördenmitarabeiter nachvollziehbar erklären kann, weswegen ich zu einem bestimmten Zeitpunkt X ein bestimmtes Formular A noch nicht habe, dann findet sich in der Regel auch eine alternative Lösung (anderer Beleg, späterer Zeitpunkt, etc.).


    Nach meiner persönlichen Erfahrung sind die Schweizer Behördenmitarbeiter vielfach (sicher nicht alle) sehr viel weniger pedantisch als die deutschen. Es hilft meistens sehr, wenn man mit den Menschen freundlichen spricht und vielleicht auch von sich aus eine Alternative anbietet. Meine persönliche Erfahrung ist wie gesagt, dass hier in der Praxis die Dinge vielfach einfacher laufen, als wir es uns mit unserem vielleicht deutschen, "streng-nach-Vorschrift" geprägten Bürkratieverständnis vorstellen können. Und umgekehrt sollte man gelegentlich auch bedenken, dass die Schweizer Behördenmitarbeiter auch nicht richtig nachvollziehen können, wie man denn immer so umständlich sein kann "wie die Deutschen", weswegen man vielleicht manchmal meint, in der Schweiz auf Unverständnis zu stossen. (Manchmal erscheint mir das wie beim Wechsel von PC auf Mac: Manches ist beim MAC soooo einfach, da muss man als MAC-User erst einmal drauf kommen, dass ein PC-ler hier überhaupt ein Problem sieht. Aber das nur "off topic" ...)


    Das wird schon alles. Oder wie die Schweizer sagen: Das kommt schon gut.


    Liebe Grüsse
    Carina

    Hallo Franz


    Die dritte Möglichkeit (3 Monate als Grenzgänger) erscheint mir als die naheliegendste, wenn deine Freundin auch tatsächlich im Grenzgebiet wohnt. Das muss aber schon auch plausibel sein von den Distanzen her.


    Eine Aufenthaltsbewilligung (= Arbeitsbewilligung) braucht Sie tatsächlich schon ab Arbeitsbeginn, denn der Arbeitgeber muss sie ja bei AHV, Steueramt etc. anmelden. Sonst kann er ihr auch kein Gehalt zahlen. Ausserdem risikiert der Arbeitgeber ein Bussgeld, wenn sie keine Aufenthaltsbewilligung hat.


    Falls ihr in/um Zürich stationiert seid, wäre es zu überlegen, ob ihr noch kurzfristig für euch beide eine Wohnung zur Untermiete sucht (in Zürich ist sowas in der Regel kein praktisches Problem, da wohnen Leute als 3. Untermieter und die Hausverwaltungen nehmen das vielfach hin, solange die Miete bezahlt wird).


    Im Gegenzug könntet ihr dann bisherige Wohnung untervermieten oder Airbnb machen.
    Ich kann mir vorstellen, dass eine Untervermietung deiner bisherigen Wohnung möglicherweise auch nicht ganz unproblematisch ist (im Mietvertrag nachschauen), und Airbnb möglicherweise auch nicht. Aber da du ja ohnehin ausziehst, stellt sich die Frage, wie risikobereit zu hier bist und mit welchen Konsequenzen im Zweifelsfall zu rechnen ist.
    Oder eben du präsentierst die erforderliche Zahl von Nachmietern, welche es dir erlaubt, die bisherige Wohnung früher abzugeben (Untersützung hierfür kann sicher der kantonale Mieterschutzbund geben).


    Eine weitere Alternative wäre, dass sich deine Freundin für einen begrenzten Zeitraum ein eigenes möbliertes Apartment nimmt (im Raum Zürich gibt es hierfür einen Markt). Dann hätte sie eine Adresse und könnte sich anmelden.


    Viele Grüsse und viel Erfolg
    Carina

    Möglicherweise wäre es einfacher gewesen, den Gast zu beherbergen ohne den Vermieter zu informieren. Das wäre dann einfach eine individuell grosszügige Auslegung des Begriffs des "dauerhaften Bewohnens" gewesen. ;-) Bis der Vermieter sich hierrüber aufgeregt hätte, wären ja vielleicht die drei Monate schon fast vorbei gewesen.
    Da der Vermieter nun aber bereits informiert ist, könnte ich mir vorstellen, dass ein solch "informeller" Ansatz jetzt eher schwierig wird.


    Wegen der doppelten Miete wäre noch zu überlegen, ob man dem Vermieter evtl. 2-3 gleichwertige Nachmieter präsentiert. Ich meine, dass hier in der Schweiz - oder zumindest in manchen Kantonen - die Regelung so ist, dass man vorzeitig aus dem Mietvertrag rauskommt, wenn man dem Vermieter gleichwertige Nachmieter präsentiert, die er objektiv nicht ablehnen kann. Hierfür würde ich mich aber zunächst mit einem Mieterverband des betreffenden Kantons in Verbindung setzen.


    Liebe Grüsse
    Carina

    Und in anderen Regionen läufts genau andersrum - da reicht man den Antrag per Post beim Migrationsamt ein und die melden einen dann gleich in der Gemeinde an. ;-)
    Insofern sind die Dinge also mitunter recht individuell, aber meinst sehr viel unkomplizierter als auf irgendeinem Merkblatt etc. angegeben. :-)

    Hallo Michaela


    Ich habe erst die KV abgeschlossen und konnte bei der KV die Kopie der Aufenthaltsbewilligung später nachreichen. Den KV-Mitarbeitern ist die Problematik im Regelfall bekannt.


    LG
    Carina

    Hallo Pippo
    Wenn dein gemeldeter Hauptwohnsitz in der Schweiz ist und dein Auto in der Schweiz gemeldet und versichert ist, wüsste ich nicht, weswegen du einen deutschen Führerschein haben müsstest, um in Deutschland Auto zu fahren.
    Wieso kommst du denn auf die Idee, einen deutschen Führerschein haben zu müssen?


    LG
    Carina

    Das wird bestimmt alles total gut. Ich drücke die Daumen. Der erste Monat, also die Zeit bis zum ersten Gehalt, kann schon etwas "interessant" werden, aber auch diese 30 Tage vergehen. Man kann sich im Notfall auch ganz gut über Wasser halten mit Fertiggerichten aus dem Kühlregal bei Coop oder Migros. Die sind qualitativ war nicht schlecht und kosten so zwischen 6 und 9 Franken, je nach dem. Und Aldi und Lidl gibts ja auch in der Schweiz, insofern kann man da schon auch mal in der Schweiz eine Durststrecke überwinden.
    :thumbup:

    Ich meine, alles was noch im Rahmen eines üblichen Haushaltsvorrats an Lebensmitteln liegt, ist bei einem Umzug kein Problem. Kritisch wird es erst dann, wenn die Mengen den Verdacht begründen, dass hier ein Umzug als Vorwand vorgebracht wird, um dann tatsächlich einen gewerblichen Handel zu starten. Bei 10 Gläser Würstchen sehe ich da noch kein Problem. 250 Dosen Leberwurst werfen dann vielleicht so langsam mal Fragen auf, aber auch diese kann man ja eventuell noch plaubsibel beantworten.. (wir machen Lebenwurstdiät und verzichten auf alles, ausser Leberwurst...) Die Gewohnheiten und Vorlieben der Menschen sind ja nun mal unterschiedlich. ;-)


    Ich hatte damals übrigens auch einfach nur pauschal x Kartons mit Lebensmitteln angegeben und das war ok. Ich hatte ausserdem mindestens 2 Kartons mit Waschmittel- und Drogerievorräten, das hat auch niemanden interessiert. Massgeblich ist wie Batschy gesagt hat, ob es für den Eigengebrauch ist.


    Alles Gute für den Umzug!
    Carina

    Liebe Manou


    Ich habe seinerzeit den Versicherungsvertrag mit Sanitas komplett vor Einreise via Telefon und E-Mail abgewickelt, das war gar kein Problem.


    Mein persönlicher Tipp wäre, erst einmal nur die Grundversicherung abzuschliessen und dann in Ruhe weiterzuschauen. Die Angebote der Versicherer sind äusserst vielfältig - aber man kann auch jedes Jahr wechseln.


    Was es sich vielleicht noch lohnt zu wissen: Für die Zusatzversicherungen muss man in der Regel Krankheiten und Behandlungen der letzten 5 Jahre (je nach KV auch andere Zeiten) angeben. Solltest du z.B. 2013 einen Bandscheibenvorfall gehabt haben, welchen du angeben müsstest, kann es je nach Zusatzversicherung schon recht schwierig werden, da reinzukommen, oder sie nehmen einen nur mit Ausschlüssen. Unter Umständen würde es sich dann lohnen, noch eine Zeit hinzuwarten - sozusagen bis man einen "krankheitsfreien Meldezeitraum" zusammen bekommt - und dann erst einen Antrag auf eine Zusatzversicherung zu stellen. Auf den Websites der Versicherer klingt das immer alles ganz einfach mit den Zusatzversicherungen, ist es aber in der Praxis nicht - man muss da auch genommen werden.


    Ob sich eine Zahnversicherung lohnt ist meist die Frage. Häufig ist deren Leistungsumfang gedeckelt (bei 3000 oder 5000 Franken pro Jahr). Das heisst, die "grossen Geschichten" - Prothesen etc. - bekommt man damit ohnehin nicht geregelt. Für viele - auch viele Schweizer - ist deshalb die Lösung, zu einem Zahnarzt im Ausland zu gehen. Gerade auch die deutschen Zahnärzte direkt hinter der Grenze sind häufig auf Patienten aus der Schweiz ausgerichtet. Mein Zahnarzt aus Deutschland hat mir gegenüber erwähnt, dass er viele Patienten aus der Schweiz hat, obwohl seine Praxis in der Nähe von Stuttgart liegt, und seine Kosten in etwa 1/4 der Kosten für eine vergleichbare Leistung in der Schweiz ausmachen. Unter den Umständen habe ich mich gegen eine Zahnversicherung entschieden und nehme das jetzt auf die eigene Kappe.


    Aber vor allem: lass dich nicht stressen von diesem ganzen Orga-Kram. Vieles kann man auch echt in Angriff nehmen, wenn man erstmal hier ist.


    LG
    Carina

    Ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt geht, schon vor dem Umzug bzw. vor Erhalt des Ausländerausweises, mit welchem man ja üblicherweise den Wohnsitz in der Schweiz nachweist, eine Privathaftpflicht- und Hausratversicherung in der Schweiz abzuschliessen. Dazu können dir aber vermutlich Schweizer Versicherer bessere Auskünfte geben.


    Einen Stromlieferanten brauchst du dir nach meinem Verständnis nicht suchen. Anders als in Deutschland ist der Strommarkt für Endverbraucher in der Schweiz nicht liberalisiert - d.h. es gibt für jedes Gebiet ohnehin einen festgelegten Stromlieferanten. Die Anmeldung läuft häufig direkt über den Vermieter. Wichtig ist vermutlich nur, dass der Zählerstand bei Einzug und später beim Ausug in einem Wohnungsübergabeprotokoll notiert wird. Da Strom in der Schweiz insgesamt günstiger ist als in Deutschland, lohnt es sich auch gar nicht, sich hierüber einen allzu grosses Kopf zu machen. :-)


    Gutes Umziehen!


    LG
    Carina

    Lieber Tobboabi


    Ein Konto in der Schweiz online zu eröffnen, dürfte in aller Regel sehr schwierig werden, da die in der Schweiz tätigen Banken aufgrund gesetzlicher Bestimmung zur Verhinderung von Geldwäsche usw. verpflichtet sind, die Identität ihrer Bankkunden zu prüfen. Selbst wenn es grundsätzlich innerhalb der Schweiz möglich wäre (via Post-Ident-Verfahren), dürfte auch das bei Neukunden im Ausland sehr schwierig sein. Wenn du also ein Konto eröffnen möchtest, dann wird es sicher deutlich einfacher, wenn du hierfür in die Schweiz reist. Wenn du nur am Wochenende in der Schweiz sein kannst, dann wäre hierfür wohl eine der Banken am Flughafen oder Samstags die Postbank eine mögliche Anlaufstelle.


    Grundsätzlich ist ein deutscher Personalausweis oder Reisepass ausreichend um ein Konto in der Schweiz zu eröffnen. Allerdings sind die Schweizer Banken nicht verpflichtet, dich auch als Kunden zu akzeptieren. Eine Bankbeziehung zu einer Person mit Wohnsitz im Ausland verursacht für die Bank intern hohen Aufwand (= Kosten), so dass es gut sein kann, dass du entweder hohe Gebühren zahlen musst (bei in der Regel auch eingeschränktem Leistungsumfang) oder sie dich ohnehin nur nehmen, wenn du eine Mindesteinlage auf dem Konto deponierst (deren Herkunft steuerrechtlich einwandfrei geklärt ist). Erfahrungsgemäss ist die Postbank hier am entspanntesten, aber auch hier sind die Gebühren für Kunden mit Wohnsitz im Ausland deutlich höher als für inländische Kunden.


    Insofern wäre zu überlegen, ob du das Konto nicht einfach kurzfristig vor deiner Ausreise eröffest (z.B. 3-4 Wochen vorher) und dann alsbald mit deinem Aufenthaltspapier in den "Inländerstatus" wechselst. Ab dem Zeitpunkt ist es in der Schweiz deutlich einfacher, Konton zu eröffnen, Debit- und Kreditkarten zu beantragen usw.


    Die Kaution für die Wohnung kannst du auch aus Deutschland mittels IBAN usw. überweisen, dafür brauchst du nicht unbedingt ein Konto in der Schweiz.


    Viele Grüsse
    Carina