Beiträge von Carina

    Liebe alle


    Eine Alternative wäre auch, z.B. Computer, Drucker, Schreibtischlampe etc. alles an einen detuschen Mehrfachstecker zu schliessen, und diesen EINEN Mehrfachstecker via Adapter an die Steckdose zu schliessen. Dann wäre zwar u.U. auch die gesamte Steckdose an der Wand via Adapter "verstopft", aber den Mehrfachstecker kann man ja gross genug wählen, so dass dort alle relevanten deutschen Geräte dauerhaft ihren Steckplatz finden.


    In der Küche könnte eine solche Konstruktion auf Dauer etwas nervig sein, aber für die grossen Geräte (Computer, Fernseher etc.), bei denen sich der Mehrfachstecker vielfach auch hinter oder unter einem Möbelstück verstecken lässt, wäre das zumindest eine kostengünstigere Lösung als die sofortige Neuanschaffung aller Gerätschaften.


    LG
    Carina

    Lieber Daniel


    Soweit ich weiss, kommen viele Wirtschaftsinformatiker ja auch bei den grossen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unter (EY, KPMG, Deloitte etc.). Davon sind doch einige auch in Zürich und die haben ja konstant einen hohen Bedarf an Einsteigern. Vielleicht wäre da ja etwas für dich. Auch die Schweizer Grossbanken haben grosse IT-Abteilungen.
    Zu den Einstiegsgehälten dort kann ich nichts sagen, da in diesen grossen Organisationen jedoch für Einsteiger in aller Regel Standardverträge üblich sind, kann man vermutlich von einer branchenüblichen guten Bezahlung ausgehen.


    Von einer Bewerbung via Personaldienstleister/Headhunter würde ich dir noch aus einem anderen Grund abraten. Unternehmen sind in aller Regel nicht bereit, für einen Absolventen/Berufseinsteiger Provisionskosten zu zahlen - das gilt in Deutschland ebenso wie in der Schweiz.


    Ansonsten wäre mein Rat, jeweils aussagekräftige und auf das jewelige Unternehmen zugeschnittene, individualisierte Bewerbungen zu schreiben, wobei auch die Bewerbungen zueinandern konsistenzt sein sollten (also: nicht bei A schreiben, warum gerade die Gartenbaubranche für dich die richtige ist, und dann bei B erklären, weshalb du schon immer einmal in der Entwicklung von Sportschuhen tätig sein wolltest). Wenn du in Zürich Standard-Unterlagen nach dem Giesskannenprinzip platzierst, solltest du davon ausgehen, dass sich das innerhalb weniger Wochen auch herumgesprochen hat. In der Regel sind in der Schweiz, und vor allem auch in Zürich, die Entscheider gut vernetzt, das würde ich in die Bewerbungsstrategie miteinbeziehen. Also eher eine nach der anderen und erst mal die Reaktion abwarten.


    Viel Erfolg!


    LG
    Carina

    Lieber Markuss


    Wenn du deinen Wohnort steueroptimiert aussuchen möchtest, würden dir 90 % der Schweizer sicher raten, in den Kanton Zug zu ziehen... ;-)


    Das wäre jedoch möglicherweise eine sehr einseitige Betrachtung. Mein Mann, der Schweizer ist und schon in mehreren Kantonen gewohnt hat, meint immer, dass man im einen steuergünstigen Kanton dann eben das mehr an Miete zahlt für eine vergleichbare Wohnung, was man Steuern spart. Und je nach dem kommen dann noch (höhere) Mobilitätskosten hinzu.


    Insofern würde ich persönlich den Wohnort eher nach anderen Gesichtspunkten wählen und einen etwaigen Steuervorteil eher als "Sahnehäubchen" betrachten.


    LG
    Carina

    Noch ein Gedanke zur Rechtschutzversicherung. Diese ist ja typischerweise gedacht, um Anwalts- oder Gutachterkosten zu tragen. Selbst wenn die deutsche Rechtschutzversicherung bei Wohnsitz in der Schweiz gilt und im konkreten Fall bereit ist, die in der Schweiz typischerweise höheren Kosten zu tragen, stellt sich aus meiner Sicht die nächste Frage, ob ein Schweizer Anwalt oder Schweizer Gutachter einwilligen würde, mit einer deutschen Versicherung zusammenzuarbeiten. Für solche Fälle könnte eine Schweizer Rechtsschutzversicherung hilfreicher sein.


    Wenn es aber nicht um eine Absicherung für Rechtsstreitigkeiten in der Schweiz geht, sondern in Deutschland, dann bliebe es allein bei der Frage, ob die deutsche Versicherung Einwände hat gegen einen Wohnsitz in der Schweiz.


    LG
    Carina

    Hallo Frank,


    Nein, Zölle nicht. Aber nach dem Termin beim Strassenverkehrsamt kam dann eine Rechnung vom Strassenverkehrsamt mit Prüfungsgebühr, Zulassungsgebühr, Schildergebühr etc. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie hoch der Betrag war, vielleicht 160 Franken?
    Und ähnlich wie in Deutschland kam dann auch noch eine Rechnung für die Kfz-Steuer (für das Restjahr, meine ich). Da fehlt mir jetzt aber jede Erinnerung an den Betrag.


    Vor Ort habe ich aber jedenfalls nichts bezahlt.


    Schilderhalter für die CH-Nummerschilder bräuchtest du vermutilch auch noch. Ich habe die bei dem Autohaus bekommen, wo ich die Motorwäsche habe machen lassen. Die haben sie mir nach bestandener Fahrzeugprüfung auch gleich ummontiert.


    Liebe Grüsse


    PS: Ich komme übrigens gerade vom Strassenverkehrsamt - wegen der Führerscheinumschreibung. Dies sieht bislang auch unproblematisch aus. Da ich diese sämtlichen Klassen meines DE-Führerscheins behalten möchte, für die heutzutage eine separate Fahrprüfung angesetzt wird, muss ich noch zum Amtsarzt. Dafür sollte man laut Auskunft des Strassenverkehrsamts etwas Vorlauf einplanen, vor allem in der Sommer-/Urlaubszeit. Nun denn. Interessant fand ich noch, dass die meinen DE-Führerschein behalten haben und mich mit einer Kopie wieder losgeschickt haben. ;-) Da bin ich ja mal gespannt, wie das läuft, falls ich kontrolliert werde.

    Lieber Frank


    mein Auto war beim Umzug letztes Jahr ebenfalls 7 Jahre alt und ich habe die Kfz-Zulassung erfolgreich hinter mich gebracht, vielleicht können dir folgende Infos weiterhelfen.


    - Die Aussage vom Zoll "Sie haben jetzt 1 Jahr Zeit ..." ist prinzipiell korrekt.
    Allerdings ist das so eine Sache. Zum einen sehen es Schweizer Polizei und Strassenverkehrsbehörde nicht gern, wenn in der Schweiz dauerhaft Autos fahren, die in Deutschland zugelassen und versichert sind. Die Abwicklung simpler Auffahrunfälle bekommt damit unter Umständen schon gleich eine internationale Dimension.
    Deutlich kritischer ist aber ein anderer Punkt: bei MEINER alten Kfz-Versicheurng in Deutschland war es jedenfalls so, dass mir die Auskunft erteilt wurde, dass ich eine Kfz-Versicheurng in D nur mit einem Wohnsitz in D haben kann, andernfalls entfiele der Versicherungsschutz mit der Aufgabe des Wohnsitzes in D vollständig. Da ich keine Alternative hatte zum Wohnsitzwechsel, habe ich mich deshalb entschieden, das Auto sofort umzumelden und nicht ein Jahr zu warten.
    Du hast ja geschrieben, dass du keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hast. Ich an deiner Stelle würde jetzt mal im Kleingedruckten der Police nachlesen wie das ist mit dem Wohnsitz, m Zweifelsfall möglichst schnell das Kfz ummelden und gegenüber der Versicherung möglichst wenig Staub aufwirbeln.


    - Zur Kfz-Ummeldung:
    Ich war vor meiner Auswanderung nochmals in D in einer Werkstatt und habe denen gesagt, dass das Auto in der Schweiz durch die Fahrzeugprüfung muss. Daraufhin wurde eine Bremsen-Reparatur vorgezogen, die man in D wohl erst 2000 km später gemacht hätte. Aber die Schweizer Strassenverkehrsbehörde sind wohl dafür bekannt, bei den sicherheitsrelevanten Dingen schon genauer hinzuschauen.
    Am Tag vor dem Termin (hier bekommt man in der Regel einen Termin für die Fahrzeugprüfung/Zulassung - das findet jedenfalls im Kanton Zug alles am selben Tag statt) habe ich in einem Autohaus eine Motorwäsche machen lassen. Das liest man ja auch überall. Ich habe bei der Kfz-Prüfung dann gefragt, warum sie das eigentlich haben wollen und die Erklärung war relativ einleuchtend: Es wird auch geprüft, ob der Motor Öl verliert (wenn ja: keine Zulassung). Da dies bei einem verdreckten Motor nicht zweifelsfrei geprüft werden kann, brauchts die Motorwäsche. Also was solls, dann eben Motorwäsche. Das kann man übrigens nicht unbedingt selber machen. Im Kanton Zug gibts dafür genau eine Waschanlage die dafür ausgerüstet ist. Und nach Auskunft eines befreundeten Kfz-Mechanikers kommt man an die hierfür benötigen Mittel als Privatperson im Regelfall gar nicht ran.
    Der Termin beim Strassenverkehrsamt war dann auch recht unspektakulär. Das Auto war wie gesagt auch 7 Jahre alt, der letzte TÜV in D war schon ein Jahr her, die reparierten Bremsen wurden mit Freude zur Kenntnis genommen und so gabs dann auch nach kurzer Zeit grünes Licht.
    Im Übrigen findet die Zulassung dann auch direkt nach der Prüfung statt. Beim Strassenverkehrsamt gibt man die alten Schilder ab (die werden nach D geschickt, das läuft alles über die Behörden). Und von der deutschen Behörde wird dann auch die deutsche Versicherung informiert. Insofern war das wenig Aufwand.
    Auch der Rest läuft hier wie in D. Man benötigt vorher die Zusage einer Autoversicherung. Meine CH-Autoversicherung hat direkt selbst mit dem STrassenverkehrsamt kommuniziert, so dass ich vor Ort eigentlich gar nichts mehr machen musste - die Behörde hatte schon alle Versicherungsdaten.


    Bei mir war die Autoversicherung auch gar nicht viel teurer. Die Schadensfreiheitsklasse oder wie immer das jetzt heissen mag, werde hier anerkannt, das System mit Haftpflicht, Teil- und Vollkasko ist identsich.


    Ich freue mich, wenn dir meine Erfahrungen weiterhelfen können. Alles in allem würde ich sagen, es klingt abstrakt und mitunter auch auf den Internetseiten der Strassenverkehrsbehörden schlimmer als es ist.
    Ich würde jedenfalls deshalb nicht nach einem Jahr ein neues Auto kaufen. Und schon gar nicht, wenn es sich dann zeigt (wie bei mir), dass das Auto eigentlich die ganze Woche eh nur in der Garage steht, weil man hier mit den öffentlichen einfach alles sehr gut erreichen kann.


    LG
    Karin

    Liebe Vero


    Dein Beitrag ist grossartig - vielen Dank, er spricht mir aus der Seele.
    Und ich hab auch schon lang nicht mehr so viel bayrisch geredet wie seit ich in der Schweiz bin. Um die zitierte "Grütze" zu vermeiden, bin ich jetzt wieder bei "Griaßdi", "Griaßaich" und - ganz formell - "Griaßeana" angekommen. Auch verrückt irgendwie.


    LG von Carina

    ... Und bei Coop kann man im Gegenzug schon 1.75 CHF mit der Kreditkarte bezahlen ;-)


    Insgesamt scheint das Thema Kartenzahlung in der Schweiz etwas entspannter zu sein als in Deutschland. Auch was die Zahlungsmethoden angeht (Zahlen mit Handy, Near-Field-Communication) geht es hier etwas fortschrittlicher zu. Liegt vermutlich ganz erheblich daran, dass hier viele Unternehmen der Finanzindustrie angesiedelt sind.


    Liebe Grüsse
    Carina

    Hallo entenfreude


    bei mir war es so, dass ich zunächst schriftlich per Post einen Antrag auf Durchführung der Fahrzeugprüfung beim Strassenverkehrsamt eingereicht habe. Dann hat mich zwei Tage später jemand vom Strassenverkehrsamt angerufen und mit mir einen Termin vereinbart, und zwar beim Strassenverkehrsamt zur Fahrzeugprüfung mit anschliessender sofortiger Zulassung. Dort gibts auch gleich die Schilder. Zumindest im Kanton Zug macht das alles das Strassenverkehrsamt - so eine Trennung zwischen "TÜV" und Behörde wie in Deutschland wird zumindest in Zug nicht gemacht.


    Und ja, die COC-Bescheinung wurde bei mir tatsächlich gebraucht, die lag (von mir bislang unbeachtet) zwischen den Vertragsunterlagen vom Autokauf.


    Ich habe von den Schweizern, mit denen ich über die Zulassung gesprochen habe, noch den Tipp bekommen, unbedingt vor der Fahrzeugprüfung eine Motorwäsche durchführen zu lassen. Das macht man hier wohl typischerweise vor der Fahrzeugprüfung. Ich habe dann den Prüfer bei der FAhrzeugprüfung gefragt, warum das so wichtig wäre. Und als Antwort gab er mir, dass sie auch prüfen würden, ob aus dem Motor Öl austritt (was wohl ein Grund sein kann, die Zulassung zu verweigern) und man dies nicht verlässlich prüfen könne, wenn der Motor so dreckig ist, dass man Öl und Dreck nicht mehr unterscheiden kann.
    Ich habe die Motorwäsche jedenfalls machen lassen und kam mit einem damals 6 Jahre alten Auto, das ich vorher nochmals in Deutschland in der Werkstatt hatte, auf Anhieb durch.


    Vielleicht hilft dir das ja ein bisschen weiter.


    LG
    Carina

    Hallo RobLenaHH2016


    Ich kenne mich in deinem Bereich nicht wirklich aus, meine aber, mit 14 Jahren Vertriebserfahrung sollte es schon früher oder später klappen. Hast du denn eventuell auch noch Weiterbildungen, auf die du verweisen kannst? Meine Beobachtungen hier sind, dass es in der Schweiz in vielen Branchen sehr verbreitet ist, sich kontinuierlich nebenher weiterzubilden. Vielfach wird dies vom Arbeitgeber auch unterstützt (finanziell oder mit Freistellungen), in jedem Fall ist es aber gern gesehen, und zwar auf allen Ebenen. Mir scheint, dass hier das Motto "man hat nie ausgelernt" mehr beachtet wird als es ab und an in Deutschland der Fall ist, wo häufig die (komplette) Ausbildung vor dem Berufseinstieg erfolgt. Vielleicht könnte es helfen, neben deiner umfangreichen Praxiserfahrung auch eventuelle Weiterbildungen herauszustellen. Ist nur eine Idee.


    LG und gedrückte Daumen!
    Carina

    Guten Morgen zusammen,
    bei der Stellensuche über Vermittler ist auch zu bedenken, dass der künftige Arbeitgeber in der Regel dann ja auch den Vermittler bezahlen muss. In Branchen, wo es auch ausreichend Bewerbungen von "Direktbewerbern" gibt - egal ob Schweizer oder Nicht-Schweizer - könnte vielleicht der Vermittler das Hindernis darstellen und nicht die Nationalität der Bewerber. Und ich kann mir gut vorstellen, dass ein potentieller Arbeitgeber dies nicht als Grund für die Absage angeben würde.
    Viel Erfolg weiterhin!
    LG von Carina

    Hallo Bastian


    Es gibt schon auch Zollstellen, die am Samstag offen haben, z.B. die in Thayngen. Die Öffnungszeiten der einzelnen Schweizer Zollstellen findet man im Internet.


    Vermutlich könntest du deinen Umzug im Koffer auch ohne Zoll etc machen. Aber erstens ist es nicht legal und zweitens könnte es noch Folgefragen aufwerfen, wenn du irgendwann bei der Wiedereinreise kontrolliert wirst und z.B. einen relativ neuen Laoptop/Smartphone/all so Zeug mit mehr als 300 Franken Netto-Preis dabei hast. Spätestens dann wird dein Leben einfach, wenn du angeben kannst, dass du das Gerät bei Umzug verzollt hast und dies in deren Unterlagen vermerkt ist. Gerade wenn du eh so wenig hast, dann ist doch die Liste mit 1 Koffer voll Klamotten und ein paar technischen Geräten schnell geschrieben. Und mit etwas Glück bist du am Zoll nach 5 Minuten wieder raus.


    Zurück zu deiner eigentlichen Fragen: Ich würde diesbezüglich beim zuständigen Migrationsamt des zukünftigen Wohnkantons anrufen und ganz freundlich fragen, wie man in der konkreten Situation am besten vorgehen soll. Vielfach wird einem in der Schweiz dann schnell und unkompliziert mitgeteilt, wie man das machen soll. Und nicht wundern, wenn das dann möglicherweise anders klingt, als es irgendwo geschrieben steht - sowas passiert hier öfter. Viele Schweizer Behördenmitarbeiter sind da recht entspannt und pragmatisch und wundern sich über uns Deutsche, die immer alles buchstabengetreu umsetzen wollen. ;-)


    Good luck und viel Spass und natürlich auch herzlichen Glückwunsch zum neuen Job in einer coolen Stadt!
    Carina

    Lieber Nihat,


    nur zur Klarstellung: EU-Bürger brauchen - nach derzeit geltender Rechtslage - keine gesonderte Arbeitsbewilligung neben der Aufenthaltsbewilligung. Die Aufenthaltsbewilligung IST sozusagen deine Arbeitsbewilligung. Das wissen viele Schweizer Arbeitgeber (und offenbar auch Personalberater) so genau selbst nicht und stiften deshalb mitunter auch einmal Verwirrung... 8o?(8|


    Also am besten tatsächlich nicht kirre machen lassen :)
    LG von Carina

    Hallo Zusammen


    Mein Eindruck war, dass der Zoll da vor allem eine Plausibilitätsprüfung macht und erst stutzig wird, wenn die Angaben anfangen, aus dem Rahmen des Üblichen zu fallen, z.B. man gibt an, dass man vollständig umzieht und hat dann aber nur 2 Umzugskisten. Oder man gibt an, dass man in der Schweiz in eine 1-Zimmer-Wohnung zieht, und dann aber 50 Kartons, 1 komplette Wohnzimmergarnitur etc. umzieht.


    Um dem Zoll die Prüfung zu erleichtern, habe ich insbesondere die Kartons durchnummeriert und auf einer separaten Liste zusammengeschrieben, was in den einzelnen Kartons so ungefähr drin ist (z.B. Karton Nr. 23: Backutensilien und -zutaten). Damit hätte man im Zweifel am Zoll jeden Gegenstand in den Kisten ohne grösseren Aufwand auffinden und vorzeigen können. DAS verlangt der Zoll nicht - aber als der zuständige Beamte meine Liste gesehen hatte, war ich nach 5 Minuten wieder draussen. Insofern wäre mein Tipp, lieber etwas mehr Energie in die Vorbereitung zu stecken, als am Umzugstag in den Aufenthalt am Zoll.


    GLG und Alles Gute für den Umzug!
    Carina

    Hallo Bergziege


    Kannst du nicht der Einfachheit halber bei deinem künftigen Arbeitgeber für 3 Monate eine KV abschliessen? Wenn der Arbeitgeber schon einen KV ist, hat er für dieses Problem ja vielleicht selbst eine Lösung. Du bist ja bestimmt auch nicht die erste der Angestellten, bei denen das mal ein Thema ist. Oder?


    LG
    Carina

    Hallo Nihat1988


    Hier würde dir in der Schweiz der Zahnarzt eine Rechnung schicken. Und diese würdest du auch erst einmal selbst bezahlen.


    Wenn du deine Zahnarztrechnungen erstattet haben möchtest, dann benötigst du hierfür eine separate Zahnversicherung. Diese sind meistens relativ teuer, der maximale Erstattungsbetrag ist meist gedeckelt (maximaler Betrag 3000 oder 5000 CHF) und in der Regel muss man vor Abschluss ein zahnärztliches Gutachten vorweisen, das Auskunft über den Status deiner Zähne gibt. Insofern eine Zahnversicherung häufig nur dann interessant, wenn man noch ein völlig unversehrtes Gebiss hat (auch keine Füllungen).


    Die meisten Schweizer haben vermutlich keine Zahnversicherung , sondern bezahlen die Rechnungen aus eigener Tasche. Grössere Eingriffe, wie z.B. Implantate etc., kann man mit einem Urlaub in Thailand oder anderen Ländern verbinden, wo sich inzwischen - laut Hörensagen - wohl schon deutsche und Schweizer Zahnärzte extra niedergelassen haben, um genau solche Patienten zu behandeln.
    Eine Alternative ist sicher auch eine Zahnbehandlung in Deutschland, die laut meinem eigenen Zahnarzt ca. nur 1/4 der Schweizer Kosten verursacht. Ich persönlich habe mich vor diesem Hintergrund entschieden, meinem Zahnarzt in Deutschland treu zu bleiben.


    Viele Grüsse
    Carina

    Hallo Domi


    Bei mir hat das Migrationsamt (Kanton Zug) auf die Vorlage eines Krankenversicherungsnachweises bestanden (trotz anders lautender Regelung, die einem eigentlich drei Monate Zeit lässt ...). Allerdings war die Krankenversicherung da sehr unkompliziert und entgegenkommend. Dort konnte ich alle Nachweise, Bankverbindung etc. nachreichen.


    LG
    Carina

    Hallo zusammen!


    Im Kanton Zug ist es genau andersrum: Zuerst Migrationsamt, dann Gemeinde. Und das mit folgenden Besonderheiten: Man schickt den Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen, Nachweisen usw. an das Migrationsamt per Post. Die schicken einem die Aufenthaltsbewilligung dann per Post (zusammen mit der Rechnung) zu und informieren selbst die Gemeinde. Von der Gemeinde erhält man dann die Info, dass man in der Gemeinde angemeldet wurde plus Rechnung.


    Am besten einfach mal beim zuständigen Migrationsamt und/oder Gemeinde anrufen, die helfen da in aller Regel sehr gut weiter.


    LG
    Carina