Beiträge von Brunis123

    Grenzen sind Bundessache. Da hat der Horscht das letzte Wort ;) Und die Schweiz muss theoretisch auch mitziehen, da eine Erleichterung in nur eine Richtung in der Regel nicht viel bringt.

    Ah verstehe, dachte ich mir fast


    Ich habe es immer so mitbekommen, dass die Schweiz prinzipiell will, nur DE keine Lust auf den Verkehr aus Italien hat


    Ich verstehe sowieso nicht, wie das in einer Union, in dem jeder gleich sein soll, gesagt werden kann zu Land XY (NL, LU) wird geöffnet und andere nicht... bzw in NL war so wie meine Eltern mir sagen NIE nur ein Zentimeter dicht....?

    Hi,


    weiss jemand, wie es zurzeit in den Grenzübergänge rund um BS/BL aussieht?


    Ein guter Freund von mir hat am Samstag Geburtstag, und wir wollten ihn überraschen.


    Uns wurde schon angeboten, dass wir (von Monnem) nach Konstanz fahren und uns jemand dort an der grünen Grenze (Park) abholt...Aber das hat scho einen komischen Beigeschmack von Schlepperei :D

    Hi Zusammen,


    Ich wollte gerne jemanden in Birsfelden besuchen, wie sieht es an der Grenze aus? Kommt man so ohne weiteres rein?Da gestern von der Eidgenössischen Zolldirekt entschieden wurde, nur noch »risikobasiert« (wie auch immer ich das zu verstehen habe) zu prüfen.


    Lg

    Hi zusammen,


    Danke für eure aufmunternden Worte! Dann werde ich mir einfach keine Gedanken machen, wird schon irgendwie. :-)


    „Wie Amadeus schon richtig geschrieben hat, wird es für Deutsche vermutlich immer einen Job in Bereichen geben, welche gesucht sind.“


    Das ist nämlich das, wovor ich etwas Bange habe.
    Ich studiere zurzeit BWL Dual (Studium+Praxis) mit (Etwas über) durchschnittlichen Noten, also nichts besonderes. (2,6)


    Was mich jedoch wundert, dass ich schon einige Angebote von deutschen Firmen erhalte, wieso auch immer. Ich dachte immer, Faustregel in BWL ist alles unter ø 1,4 ist Schrott. Da man das ja nahezu überall liest / hört. Ob das der Praxisteil ist, der so viel wett macht...?


    @basileus ja, das sagt mein Vater auch immer (er hat ‘92-‘97 mit Arbeitsvisum in der Schweiz gelebt).
    Auch wenn es für mich als Student teuer ist, (von Mannheim) in Basel einen Nachmittag zu verbunden, tue ich es echt gerne, weil ich mich da super wohl fühle. Ich mein, Geld war mir nie wichtig (ja, von einem BWLer das zu hören klingt etwas paradox.), da ich in DE nachm Studium auch gut leben könnte.
    Wichtig ist mir tatsächlich das persönliche Wohl und mein Drumherum, und ich habe das Gefühl, in der Schweiz besser aufgehoben zu sein als in DE. Ich habe die paar Male die ich Basel war auf der Strasse mehr Leute italienisch (meine 2. Muttersprache) sprechen hören, als in meiner ganzen Lebenszeit in Deutschland. Ich meine, ich würde jetzt nicht sagen, dass ich mich als Italiener fühle, aber hier wird man gefühlt - und damit meine ich jetzt nicht nur zurzeit - komisch angeguckt wenn man italienisch spricht.



    Sei’s drum, wie heisst es so schön? Viele Wege führen nach Rom CH. danke für eure antworten und bleibt gesund! :-)

    Hoi,


    Ich habe im Netz gelesen, dass bei euch anscheinend demnächst eine Volksabstimmung bezüglich Abschottung der EU.
    Mir ist bewusst, dass ich in einem Forum frage, bei denen der grösste Teil Auswanderer ist, aber mich würde es interessieren, wie ihr dazu steht bzw. Wie ihr die Situation (auch mit euren Schweizer Kollegen) mitbekommt.


    Geplant habe ich, nächstes Jahr im September nach meinem Studium in die Schweiz zu ziehen, jedoch habe ich diesbezüglich bedenken, noch weniger willkommen zu sein als ich es jetzt schon wäre ;(
    (Sofern das ein eindeutiges „Ja“ ist und die Schweiz wirklich die Verträge kündigen sollte)



    Wir hatten das Thema vor einigen Tagen tatsächlich in VWL als Beispiel von Abhängigkeiten der Länder und lässt mich seitdem nicht mehr los.

    Hallo Amadeus, mein Beileid.
    Es tut weh, sich deinen Beitrag so durchzulesen. Da machst du dir solch eine Mühe und dann so was...:-(
    Geht meiner Meinung nach echt nicht. Aber gut, ich weiss nicht, wie die Gepflogenheiten in der Schweiz sind, aber so sollte - glaube ich zumindest - nicht sein.


    @MotU, so was ähnliches höre ich auch oft, was mitunter der Grund ist, wieso ich mich eher als Italiener ausgebe. Mein Vater hat einen Deutschen hier kennengelernt, mit dem er sich ab und an trifft. Und so wie mein Vater mir das erzählt, ist dieser ein sehr _angenehmer_ Zeitgenosse auf Nachbarschaftfeaten, der sich permanent am aufregen ist, was in Deutschland besser läuft etc. Da frage ich mich als normaldenkender Mensch, wieso er dann nicht einfach zurückkommt, wenn hier ja doch alles so viel besser ist?


    Ich mein, das ist meiner Meinung nach schon sehr respektlos. Um es in der Welt meiner Freundin auszudrücken: Wir gehen auch nicht zu den Nachbarn, um uns über ihre Deko zu beschweren. :D


    Aber ja, als Borusse bin ich mit diesen Rivalitäten nahezu aufgewachsen. (Pfui S03+1 :P )
    Die Problematik mit den Ämtern kenne ich hier all zu gut. Zumindest in Dortmund ist es so, dass ich oft angesprochen werde als kann ich kein Deutsch (woraufhin ich das Spiel mitmache und meiner Freundin den ein oder anderen Lacher beschere).


    Vielleicht mal als eine kleine lustige Anekdote:
    Ein Mal war ich auf den Weg von Krefeld Richtung Do, als ich von einem Kontrolleur angesprochen wurde. Während er anderen im Zug “ihre Fahrkarte bitte” gefragt habe, wurde mir nur ein Handzeichen für Ticket gezeigt mit der Aussage „Ticket?“. Als ich ihn nur verstört angeschaut habe hiess es wieder „Du Ticket?“ und zeigte oben auf den Text, dass dies sonst (zu der Zeit hoch) 40€ wegen Schwarzfahrens kosten würde. Auch dort habe ich mir den Spass genommen, den etwas hops zu nehmen. ;-)


    Nachdem ich ihm zu verstehen gegeben habe, dass ich kein Ticket und keine Ausweispapiere habe, hat er sich anschliessend neben mich gesetzt und hat unsere Beamtenfreunde gerufen, die dann in Dortmund (Endstation) auf mich gewartet haben.
    Als ich denen dann anschliessend auf perfektem Deutsch die Lage erklärt und mich ausgewiesen habe, hättet ihr das Gesicht vom Kontrolleur sehen müssen. Ein Bild für die Götter :D

    Grüezi Miteinand,


    eines vorweg: Ich möchte keine Grundsatzdebatte hier auslösen, sondern nur von meinen Erfahrungen berichten. Mir ist auch bewusst, dass jeder Schweizer / Deutscher anders ist und man die Aussagen/Eindrücke nicht verallgemeinern kann.


    Ich, Sohn eines Deutsch-Italieners und einer Italienerin, wohne an der Grenze zu Kreuzlingen und bin wegen meiner Eltern (DE/IT, IT) ab und an in der Schweiz (Tessin) und fühle mich auch sehr, sehr wohl.
    Da ich die Schweiz einfach liebe, nehme ich mir oftmals die Freiheit, mit Kollegen ebenfalls die ein oder anderen Nachmittage (Wochenenden) in der Schweiz zu verbringen.
    Dabei ist mir ist schon wiederholt aufgefallen, dass einige Schweizer "uns" gegenüber eigenartig waren - zumindest Anfangs. Ich habe oftmals beide (IT/DE) Ausweise dabei, und komischerweise nachdem ich zu verstehen gebe, dass ich Italiener bin (der deutsch kann), sind diejenigen viel freundlicher mir gegenüber, als anschliessend meinen Kollegen gegenüber, die halt "nur" Deutsche sind.


    Die Erfahrungen haben wir nicht nur in Tessin gemacht, denn da würde das einigermassen Sinn machen, sondern auch in Zürich, Bern und auch anderen Teilen der Schweiz.
    Wortlaut einiger Kumpels: "Der einzige Orte an den ich mir willkommen vorkomme ist Basel".


    Ich weiss, dass Deutsche in der Schweiz oftmals negativ als Wirtschaftsflüchtlinge angesehen werden, aber in meinen Augen sind die Italiener doch die grösseren Schmarotzer. :D
    Daran kann's also schon mal nicht liegen. An der Sprache glaube ich auch nicht, da mein Kollege und ich aus der gleichen Region kommen, sodass unsere Mundart auch mehr oder minder gleich ist.
    Mir ist bewusst, dass es hierauf nicht `die` Antwort gibt, aber ich hoffe, ihr versteht was ich meine und könnt mir das Thema etwas näher bringen. :CH:

    Hoi zämme!


    Ich bin der Bruno, 24 Jahre und ich studiere zurzeit noch im 5. Semester BWL Handel in Baden-Württemberg an der DHBW.
    Seit meiner Kindheit bin ich mit meinen Eltern ab und an mal bei euch, und je öfter ich zu euch hingehe. desto mehr fasziniert es mich.


    Meine Ambitionen nach meinem Studium sind mich bei euch niederzulassen. Dazu habe das große Privileg, bei einer deutschen Firma zu arbeiten, die auch in der Schweiz einige Sitze hat.
    Als deutsch-italiener (und französisch bis zur 11. sowie paar "Fetzen" Schweizerdeutsch), sollte ich, glaube ich, mich sprachlich bei euch zurecht finden können. :)


    Es würde mich jedenfalls sehr freuen, mich auch in Zukunft über meine Erfahrungen / Eindrücke mit euch auszutauschen.



    Eine Frage hätte ich noch:
    Ich besitze als Sohn eines Deutschen und einer Italienerin beide Pässe. Wie sieht es denn für den Fall aus, wenn ich in Zukunft die Schweizer Bürgerschaft erlangen würde? Müsste ich dann beide Pässe abgeben, oder nur einen (vorzugsweise den Deutschen)

    Hallo lieberjott,


    entschuldige meine späte Antwort.


    Erstmal herzlichen Dank für die Beantwortung aller meiner Fragen. Ich habe mit meinem Personaler gesprochen, und er hat mir genehmigt, dass ich mein Duales Studium an einer Zweigniederlassung nähe Lörrach (ca. 50km) fortführen kann, was sehr gut ist. So kann ich ja mal schnuppern wie es da unten ist.


    Meine (noch nicht in Stein gemeißelte) bessere Hälfte macht gerade eine Ausbildung zur Pflegehelferin. Ist das immer noch so, dass die Pfleger bei euch "sehr gerne gesehen" sind? Meine Mutter hat mir davon erzählt, dass Sie früher paar Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet hat...Jedoch ist ihr Kenntnisstand ca. 20 Jahre alt.


    Liebe Grüsse

    Gruezi miteinander!


    Ich bin 25 Jahre alt und beende nächstes Jahr voraussichtlich mein duales Studium an der DHBW Lörrach. Als „grenznaher“ bin ich gelegentlich bei euch in Basel und ich bin echt jedes Mal aufs Neue fasziniert. Wie toll, sauber und idyllisch es ist. Das hat man bei uns in DE nicht mal im schönen Bayern...


    jedenfalls würde ich mich gerne sofern das möglich ist, in (hoffentlich naher) Zukunft bei euch niederlassen, jedoch habe ich keine Ahnung wie. Ich habe auch keine „Kontaktperson“ in der Schweiz.


    Aber: Als deutsch-Italiener beherrsche ich immerhin schon 2 eurer Amtssprachen.


    1) Kann ich so ohne weiteres dort emigrieren?
    2) Wird mein deutscher DHBW-Bachelor - der ja schon in Deutschland Probleme bei der Anerkennung hat - akzeptiert?
    3) Mein jetziger Studiengang ist BWL-Handel Vertrieb. Wie hoch wären meine Jobchanchen?




    Liebe Grüsse aus Deutschland!