Beiträge von shvicer

    Minimum für eine Gründung sind 20k CHF für eine GmbH die vollständig liberiert sein müssen


    Das macht aber niemand so. Normalerweise hast du eine Sacheinlagegründung => Du ziehst dein Auto, Möbel (ja sogar den Drucker) und sonstiges was man für die GmbH braucht, ab, den Rest legst du auf das Konto => Das Geld kann man natürlich nach der Gründung für die GmbH verwenden.

    Werden wirklich ITler (Systemadmin) gesucht. Gehalt?


    Ich habe vorhin vergessen den letzten Teil deiner Frage - bezüglich Gehalt - zu beantworten:


    Es ist sehr unterschiedlich. Deine Arbeitskollegen werden dir den Lohn nicht verraten. Es ist allgemein hier unüblich über sein Gehalt zu sprechen.
    Jedenfalls kommt es auch auf das Unternehmen an: Einige Unternehmen haben Lohnmodelle => Sie berechnen deinen Lohn anhand deiner Ausbildung, Alter, Kinder etc. pp.
    Bei anderen Unternehmen ist es Verhandlungssache => Dein Arbeitgeber wird versuchen, dir das "minimum" zu geben, damit du zufrieden bist (ich glaube das ist überall so).


    Ich kann nur über mich selbst sprechen: Ich bin 25; 2 Jahre Berufserfahrung (7 mit der Lehre zusammengerechnet) und mein Gehalt ist leider ziemlich sch..lecht. (8000chf * 13 + 300chf * 12 im Jahr).


    https://i.imgur.com/FGSiEoV.png


    Und das im Raum Zürich! Ein Kollege von mir (gleiche Bedingungen) verdient in Luzern, was nicht so reich ist wie Zürich, bereits 9700chf * 13.


    Einige Unternehmen geben auch einen Bonus (meistens 1-6 Monatslöhne) je nachdem ob du deine Ziele für das Jahr erreicht hast.

    Ziehe in die Schweiz...aber bleib unter deinesgleichen.


    Das ist nichts ungewöhnliches. Man hilft sich halt gegenseitig aus. Ich habe für einen Kollegen einen Portugiesen aufgenommen, der 2 Monate auf meinem Sofa geschlafen hat, bevor er eigenständig sich hier aufhalten konnte (=hatte einen Job, aber noch kein Geld für eine Wohnung).


    Ich hätte mich ev. klarer ausdrücken sollen: Das sollte als Sprungbrett dienen. Es ist auch leichter, wenn man anfangs jemanden hat, der die gleiche Sprache spricht. Naja, als Deutscher muss man nicht unbedingt Schweizerdeutsch können. Die Schweizer sprechen meistens relativ gut Hochdeutsch und notfalls kann man einfach Hochdeutsch sprechen und Schweizerdeutsch verstehen.


    Ich wünsche Dir aber aufrichtig, dass du vielleicht einmal bessere Erfahrungen mit Schweizern machen wirst.



    Hassen war wohl der falsche Ausdruck: Ich mag generell nicht den "typischen Schweizer". Selbstverständlich habe ich schweizer Kollegen und einige der besten Menschen, die ich je getroffen habe, waren Schweizer.


    Integration ist zwar keine Einbahnstrasse, aber die Initiative und die passende Einstellung muss vom Ausländer kommen. Man wird sich nie mit allen vertragen, aber das tut man auch nicht in der Heimat.


    Ich würde mich sogar als assimiliert bezeichnen. Sogar Schweizer selbst mögen keine Schweizer ;) Ohne meinen Ausweis, würde wohl niemand auf die Idee kommen, dass ich kein Schweizer bin.


    Vor allem ersteres ist fast ein Muss für jeden Schweizauswanderer, damit es nicht so rauskommt wie bei shvicer.


    Ich bin kein Deutscher und ich bin auch nicht aus Deutschland eingewandert. Ich bin erst "frisch" aus der Lehre und überlege mir eigentlich nach Deutschland oder in die USA umzuziehen.

    Bezüglich der Rückforderung der Schweizer Quellensteuer habe ich widersprüchliche Angaben


    Es ist mögich: Man muss eine Steuererklärung verlangen und darin die Ausgaben abdecken (z.B. Homeoffice => Das Zimmer von der Miete abziehen. Klimaanlage im Homeoffice? => Abziehen). Man kann sich seine Steuererklärung für 200CHF machen lassen und ich empfehle das jedem! Es ist Gold wert. Mir wurden jeden Monat 1'300chf+ Quellensteuer abgezogen bis ich herausgefunden hatte, dass man auch als Ausländer (B-Bewilligung) eine Steuererklärung abgeben kann. Letztes Jahr habe ich effektiv nur 3000chf Quellensteuer bezahlt. Also es wird immer noch abgezogen, was ich dann via Steuererklärung zurückfordern kann.


    Wenn du über 120'000chf im Jahr verdienst (du musst das nur einmal schaffen), dann wirst du wie ein Schweizer versteuert: Dein Arbeitgeber darf dir keine Abzüge mehr machen und du hast eine normale Steuererklärung.
    Im Kanton Genf muss man 250'000chf im Jahr verdienen um wie ein Schweizer besteuert zu werden.

    Vorweg: Ich lebe mein ganzes Leben in der Schweiz und hasse Schweizer, deshalb verzeih mir, wenn ich voreingenommen wirke:


    Ich habe schon ein paar mal gelesen, dass sich der neue Arbeitgeber um eine Unterkunft kümmert. Ist das so üblich? Wenn nicht wirds schwer, oder? Ohne Arbeit keine Wohnung, ohne Wohnung keine Arbeit.


    Vermittlungsbüros geben damit gerne an, ob das stimmt weiss ich nicht, aber du kannst eine Wohnung auch ohne Job finden. Normalerweise werden Wohnungen von den jeweiligen Verwaltungen online beworben => wenn du dich auf eine Wohnung bewirbst, dann prüfen die Verwaltungen deine Zahlungsmoral (Wirschaftskammer nachfragen ob offene Rechnungen da sind und einen Betreibungsregisterauszug). Bessere Chancen hast du bei Privaten (wo keine Verwaltung involviert ist).


    Werden wirklich ITler (Systemadmin) gesucht. Gehalt?


    Ich bin Programmierer, weshalb ich nicht viel über Systemadmins sagen kann, aber es war nie schwer einen Job zu finden (innerhalb eines Monats). Die meisten IT-Jobs sind im Raum Zürich angesiedelt.


    Wird man als "Ausländer" wirklich nur schwer akzeptiert? Ich würde mich schon auch wohlfühlen wollen


    Keine Ahnung: Ich verkehre nicht mit Schweizern: Mein Boss ist ein Deutscher; Meine Arbeitskollegen sind Deutsche. Meine Freunde sind meistens Deutsche oder Albaner. Ich hatte noch nie einen Schweizer Arbeitgeber.


    Ich empfehle dir einen Job bei einem Deutschen zu holen. Neben Deutschen einzuziehen.