Beiträge von swisspalatine

    Hi Christian,


    Da lassen sie sich aber auch wirklich Zeit :face_with_rolling_eyes:


    Ich habe gerade nochmal in meinem damaligen Schreiben vom Gemeindeamt nachgesehen, über das uns mitgeteilt wurde, dass die SEM die Einbürgerungsbewilligung erteilt hat.

    In diesem Schreiben steht, dass der finale Schritt bis zu 4 Monate dauern kann und dass man sich melden soll, falls innert dieser Frist ein C-Ausweis ablaufen sollte. Das hatte ich getan, da der C-Ausweis unseres jüngsten Kindes abgelaufen wäre und es unschön gewesen wäre, wenn es wegen weniger Tage nochmal einen Folgeausweis gebraucht hätte (mal ganz abgesehen von den unnötigen Kosten).

    Wahrscheinlich hatte es genau daran gelegen, dass wir nur 10 Tage bis zur finalen Verfügung warten mussten, da die Sachbearbeiterin unser Dossier aufgrund des ablaufenden C-Ausweises priorisiert hatte.


    Ich denke, es sollte jetzt jeden Tag bei Dir soweit sein. Kann sich nur noch um wenige Tage handeln :smiling_face_with_smiling_eyes:


    Gib' Bescheid, wenn wir dir gratulieren dürfen :slightly_smiling_face:


    Lieben Gruss

    swisspalatine

    Herzlichen Glückwunsch, ca.funke. 🎉👏🏻🥳

    Jetzt bitte nur nicht zum Bünzli werden 😉


    Bzgl. der „Zwittertage“ und A-Briefmarke stimme ich Dir zu. Aber es waren ja bei Dir nur zwei Tage. Bei uns waren es drei Werktage inkl. Samstag (allerdings insgesamt vier, da noch ein Wochenende dazwischen lag).

    Was mich jetzt interessiert, aber im Thread auch schon gelesen habe, ist ob man wirklich 3 Wochen warten muss, bis der Pass beantragt werden kann. Ich fahre Ende April weg, das würde ich gerne testweise schonmal als Schweizer tun. Mal schauen ob ich es schaffe Pass + ID bis dahin zu erhalten. Ich werde mir mal erlauben am Montag das Zivilstandsamt und/oder das Passbüro in Zürich zu fragen.

    Das geht wohl sehr schnell und dauert mit ziemlicher Sicherheit keine drei Wochen.


    Tipp: Gib Deine Daten unter

    IspidInternetAppNg

    ein und stelle ein Gesuch für die Pass+ID-Kombi online und Du bekommst innert Minuten per E-Mail Rückmeldung, falls Du einen Termin ausmachen kannst. Das ist nur dann der Fall, wenn alle Daten in den Systemen vorliegen und das bedeutet dann, dass die Eintragungen vorliegen und ein Ausweis überhaupt erst ausgestellt werden kann. Das kostet nichts und Du brauchst auch keinen Termin ausmachen, falls Du letztlich doch keine Kombi, sondern nur die ID bestellen möchtest. In dem Fall musst Du dann aber zu Deinem Kreisbüro (in Zürich bzw. in das entsprechende Amt, falls andere Gemeinde/Kanton) anstatt ins Passbüro.


    Sobald die ID bzw. der Pass beantragt ist, dauert es nur ca. drei Werktage, bis der Pass/ID im Briefkasten ist. Das geht ruck-zuck.


    Meine Frau war donnerstags im Passbüro und montags drauf waren beide Ausweise im Briefkasten.

    Bei mit war der Termin freitags und dienstags drauf war der Pass im Briefkasten und mittwochs die ID.

    Das sollte also zeitlich bis Ende April bei Dir hinhauen.


    Und viel Spass beim Abstimmen. Der nächste Termin ist ja schon am 15.5. 😀


    Ein kleiner App-Tipp noch: 🗳 VoteInfo

    https://apps.apple.com/ch/app/voteinfo/id1434819062?l=en

    Wenn man seine deutsche Staatsbürgerschaft nicht abgibt, würde ich argumentieren zu versuchen, dass das ja nicht falsch ist.

    Aus diesem Grund habe ich bisher meinen Führerschein auch nicht ändern lassen, da es m.M.n. nur mit unnötigen Kosten verbunden ist.

    Im Zweifel (etwa bei einer Kontrolle) muss man halt noch den deutschen Personalausweis (oder Pass) vorzeigen können, so dass es passt.


    Ungültig wird der Führerschein (mit eingetragenem "D" unter Heimatort) mit der CH-Einbürgerung jedenfalls nicht, solange man weiterhin auch dt. Staatsbürger ist. Dies wurde mir so auch vom Zürcher Strassenverkehrsamt telefonisch bestätigt.

    Die Niederlassungsbewilligung läuft auch nach 5 Jahre ab,

    Diese Aussage ist nicht ganz richtig.


    Die Niederlassungsbewilligung läuft nicht ab, sondern bleibt grundsätzlich unbefristet gültig und darf nicht mit Bedingungen verbunden werden. Sie bleibt also gültig, solange ihre Inhaberin ihren Wohnsitz in der Schweiz hat*. Zu Kontrollzwecken wird diese Bewilligung jedoch jeweils für eine Zeitspanne von fünf Jahren ausgestellt, da eine Niederlassungsbewilligung widerrufen werden kann, wenn Widerrufsgründe vorliegen.



    * Gemäss Art. 61 Abs. 2 AIG erlischt die Niederlassungsbewilligung, wenn sich der Ausländer während mehr als sechs Monaten tatsächlich im Ausland aufhält. Stellt er vor Ablauf dieser Frist ein entsprechendes Begehren, so kann die Niederlassungsbewilligung für längstens vier Jahre aufrechterhalten werden.

    Ich habe es einfach mal über das Online Booking Tool probiert und konnte die Termine organisieren :smiling_face:

    Top! Wenn Du bereits Dein Pass-ID-Kombi bestellen kannst, bedeutet das, dass Du vor wenigen Tagen eingebürgert worden bist.


    Herzlich Glückwunsch 🎉 🇨🇭


    Melde Dich bei Deinem Kreisbüro (oder bei dem entsprechenden Amt, falls nicht Stadt Zürich) und bitte um die Wahlunterlagen. Da Du ab Verfügungsdatum Schweizer bist, kannst Du auch ohne Ausweis bereits am 13. Februar abstimmen.

    Hi deep_blue


    Nein, man wird nicht mehr separat informiert. Unserer Verfügung lag noch ein Begleitschreiben bei, siehe Foto (Anhang 1). In diesem steht, dass die Eintragung ins Zivilstandsregister (Infostar) und ins Einwohnerregister bis zu drei Wochen dauern kann. Das Verfügungsdatum war bei uns der 9.12.

    Ich habe einfach "auf gut Glück" eine Woche später bei meinem zuständigen Kreisbüro der Stadt Zürich angerufen und mich erkundigt, ob ich eine ID beantragen kann. Die Sachbearbeiterin hat dann direkt im System nachgeschaut und mir bestätigt, dass die Eintragungen erfolgt sind.

    Ich nehme an, dass dieser Prozess je nach Gemeinde und deren "Digitalisierungsgrad" tatsächlich etwas länger dauern kann.


    Eine weitere Möglichkeit das herauszufinden ist, unter dem Link Schweizerpass und Identitätskarte online bestellen seine Daten einzugeben und das Antragsgesuch online einzureichen. Unmittelbar nach Einreichung kommt eine erste E-Mail (Anhang 2), die einem mitteilt, dass die Antragsdaten erfolgreich übermittelt wurden.

    Der Antrag wird daraufhin automatisiert geprüft und wenn die Eintragungen vorliegen (und somit also ein Pass überhaupt erst ausgestellt werden kann), bekommt man daraufhin wenige Minuten später eine E-Mail (Anhang 3), die einen einlädt, einen Termin beim Passbüro auszumachen. Diese zweite E-Mail kam bei mir bereits zwei Minuten nach der ersten.


    Übrigens habe ich vergessen noch zu erwähnen, dass uns neben der Verfügung vom 9.12. ein paar Tage später am 14.12. noch die Bürgerrechtsurkunde der Stadt Zürich zugestellt wurde, siehe Anhang 4.


    Ich verstehe den Ablauf wie folgt:

    - zuerst kommt die Verfügung Aufnahme ins Schweizer Bürgerrecht vom Kanton

    - danach kommt die Bürgerrechtsurkunde von der Gemeinde

    Ich nehme an, dass die Bürgerrechtsurkunde erst deswegen ein paar Tage später kommt, da der Kanton die Gemeinde erst über die definitive Verfügung informieren muss. Allerdings weist die Bürgerrechtsurkunde dasselbe Datum aus wie die Verfügung, was ja auch Sinn ergibt, denn man bekommt beide Bürgerrechte (Kanton und Gemeinde) ja gleichzeitig mit Inkrafttreten der Verfügung.


    So, ich denke, dass ich nun sämtliche Details mit Euch geteilt habe. Sollten noch Fragen offen sein, nur her damit :grinning_face:

    Danke für die Anekdote zu Polen, ich finde das spannend und interessant, auch wenn man bei manchem wohl nur den Kopf schütteln kann.


    Zum Thema Mehrstaatigkeit: Bei uns ist es ähnlich. Meine Frau und unsere beiden jüngsten Kinder haben drei Pässe, da meine Frau vor der Einbürgerung in CH schon Doppelbürger war und beide Staatsbürgerschaften nach dem Prinzip "jus sanguinis" an unsere Kinder qua Geburt übergingen. Unsere älteste Tochter hingegen hat sogar eine vierte Staatsbürgerschaft, da sie in einem Land geboren wurde, das nach dem Prinzip "jus soli" die Staatsbürgerschaft vergibt. Glücklicherweise akzeptieren in ihrem Fall alle vier Länder die Mehrstaatigkeit. Bei manchen "Länder-Kombinationen" muss sich nämlich die Person für eine Staatsbürgerschaft entscheiden und die andere(n) aufgeben, was bei unseren Kindern erfreulicherweise nicht der Fall ist.

    Für den CH-Einbürgerungsprozess war es für uns von grossem Vorteil, dass wir alle den deutschen Pass haben, denn das machte vieles deutlich leichter.

    Interessanterweise ist es auch so, dass mein Sohn (zumindest gemäss Einbürgerungsurkunde) rückwirkend per Geburt Schweizer ist. Meiner Meinung nach ist das falsch - aber was weiss ich schon. Interessiert ja im Grunde auch nicht besonders. Auf meiner Urkunde steht einfach ein anderes Datum als bei ihm. Komisch ist's dennoch...


    Hi jan82


    In der Tat komisch, aber das scheint eine schweizerische Kuriosität und tatsächlich so richtig zu sein.


    Wir hatten einen ähnlich interessanten Fall: Unsere älteste Tochter wurde im Ausland geboren. Wir waren jedoch wenige Wochen nach der Geburt wieder zurück in der Schweiz und haben sie direkt nach der Rückkehr nachbeurkundet. Interessanterweise wurde sie in sämtlichen Dokumenten (insbesondere der Niederlassungsbewilligung) rückwirkend so behandelt, als wäre sie in der Schweiz geboren worden. Ich hatte mich damals erkundet und mir wurde gesagt, dass, sofern zwischen Geburt und Anmeldung in der Schweiz weniger als drei Monate (oder waren es sechs?) liegen, das Kind behördlich so behandelt wird, als wäre es in CH geboren.

    Aus diesem Grund habe ich übrigens auch in meinem ersten Post dieses Threads angegeben, dass alle meine Kinder in ZH/CH geboren wurden. Es hat dann auch beim Einbürgerungsprozess keine Rolle mehr gespielt. Für die Schweiz sind alle drei Kinder in ZH/CH geboren.

    Darf ich fragen wie lange es noch brauchte für euch, nachdem ihr die Rechnung vom SEM bazahlt habt?

    Hi Christian


    Jetzt wird alles recht schnell gehen. Bei uns hat es ca. fünf Wochen gedauert, bis wir vom Kanton informiert wurden, dass der Bund (SEM) die Einbürgerungsbewilligung erteilt und diese dem Kanton zugeschickt hat.


    Sobald du dieses Schreiben hast ("Information über den Stand") und der Ball wieder beim Kanton liegt, dauert es nochmal ein paar wenige Wochen, bis Du dann die Verfügung ("Aufnahme ins Schweizer Bürgerrecht") bekommst. Ab dann bist Du rechtlich Schweizer :grinning_face:


    Bei uns hat dieser letzte Schritt nur zwei Wochen gedauert, da die Niederlassungsbewilligung (Ausländerausweis) unserer Tochter abgelaufen wäre (genauer: die fünfjährige Kontrollfrist). Aus diesem Grund hat die Sachbearbeiterin netterweise den Prozess etwas beschleunigt und uns die Verfügung sehr zügig ausgestellt, so dass ich die Niederlassungsbewilligung nicht wenige Tage vor dem Erlangen des Schweizer Bürgerrechts erneuern musste.


    Kurzum, ich schätze, dass Du in ca. 10 Wochen Schweizer bist :grinning_face:


    Die Verfügung liegt dann ca. vier Werktage später in Deinem Briefkasten (B-Post). Dann musst Du noch ein allerletztes Mal ein paar Tage warten, bis

    Du die Ausweispapiere (ID, Pass) beantragen kannst, da die Verfügung (d.h. Dein Bürgerrecht) noch ins Schweizer Personenstandsregister (*) und ins Einwohnerregister (**) der Wohngemeinde eingetragen werden muss. Bei uns ging das sehr schnell innerhalb weniger Tage.


    Verfügungsdatum: 09.12.

    Zustellung, d.h. in unserem Briefkasten: 13.12.

    Eintragung (*) und (**) erfolgt: 16.12.

    Termin für Kombi (Pass & ID) im Passbüro: 17.12.

    Zustellung Pass (per Einschreiben): 21.12.

    Zustellung ID (per Einschreiben): 22.12.


    Viele Grüsse aus Zürich und nochmal herzlichen Glückwunsch :smiling_face_with_smiling_eyes:


    PS: Die Abstimmungsunterlagen für die Volksabstimmung und die Gemeinderatswahlen am 13.02. haben wir nun auch bekommen. Ist schon ein tolles Gefühl, nun endlich — nach 12 Jahren — wählen und mitbestimmen zu dürfen.

    Du kannst durchaus in beiden Ländern gemeldet sein, allerdings würde ich mir das aus steuerrechtlichen Gründen gut überlegen.


    Meine Frau war jahrelang von der CH-Krankenkassenpflicht befreit, da sie noch an einer deutschen Uni eingeschrieben war und ihr Studium von der Schweiz aus zu Ende brachte. Ging recht problemlos, da es noch ein Magisterstudiengang war und es quasi keine Präsenzpflicht gab.