Beiträge von flip

    Hallo zusammen


    Ich habe einen befristeten Mietvertrag über 3 Jahre für eine Wohnung in Horgen (ZH) erhalten. Dieser ist befristet, weil das Gebäude abgerissen wird. Den Mietvertrag kann ich vor Ende der Frist nur beenden, indem ich einen solventen Nachmieter finde. Da es in Zürich nicht einfach ist eine Wohnung zu finden, müsste ich sicher 6 Monate vor dem Ende des Mietvertrages beginnen eine neue Wohnung zu finden. Angenommen ich wechsele die Stelle und ziehe in einen anderen Kanton, dann müsste ich die Wohnung auch vorher kündigen. Während der Wohnungsbesichtigung hatte der Makler noch gesagt, dass ich den Vertrag ordentlich mit 3-Monatsfrist kündigen kann, was sich nun nicht im Mietvertrag widerspiegelt.


    Ich frage mich, wie schwierig es ist unter diesen Umständen einen Nachmieter zu finden, der einen befristeten Mietvertrag mit X Monaten oder X Jahren Restlaufzeit übernimmt, wenn ich früher kündige? Hat jemand hierzu einen Erfahrungswert?


    Ich frage mich auch, ob es sinnvoll ist einen über 3 Jahre befristeten Mietvertrag ohne Kündigungsfrist abzuschliessen, auch wenn es im Wohnungsmarkt Zürich viel Nachfrage gibt?


    Ich würde mich über eure Einschätzung freuen.


    Viele Grüsse


    Philip

    • Der Wechsel von der Quellensteuer zur normalen Veranlagung hängt nach meinem Wissen nicht von der Niederlassungsbewilligung ab, sondern geschieht automatisch nach 5 Jahren Aufenthalt in der Schweiz oder schon vorher, wenn bestimmte Konditionen zutreffen wie Immobilienerwerb in der Schweiz, hohes Einkommen etc.
    • Der Besitz der C-Bewilligung als Voraussetzung für eine Einbürgerung ist ein guter Punkt, aber für mich letztendlich nicht "spürbar", sondern lediglich eine Formalie auf dem Papier. Trotzdem ist das ein handfestes Argument :winking_face:
    • Jan: "Mit der Niederlassungsbewilligung hast du mit wenigen Ausnahmen die gleichen Rechte wie ein Schweizer." -> Das hatte ich auch gelesen, aber was sind das genau für Rechte, die für mich tatsächlich eine spürbare Änderung gegenüber einer B-Bewilligung bedeuten?
      • Ein Punkt ist wahrscheinlich, dass mein Aufenthaltsstatus nicht mehr an meine Beschäftigung geknüpft ist, d.h. wenn ich letztere verliere, dann verliere ich nicht mein Aufenthaltsrecht.
      • Wenn ich mit C-Bewilligung für längere Zeit ins Ausland ziehe, dann verliere ich diese wieder.
      • Wenn ich mit C-Bewilligung für längere Zeit Sozialhilfe beziehe, dann kann diese wieder entzogen werden.
      • etc.

    Vermutlich ist es tatsächlich so, dass die Unterschiede früher deutlich grösser waren als es heute der Fall ist.

    Guten Morgen


    Ich habe einiges zu dem Thema gelesen, aber für mich ist immer noch nicht ganz klar was der effektive Unterschied zwischen Aufenthaltsbewilligung vs. Niederlassungsbewilligung ("Das Aufenthaltsrecht ist unbeschränkt und darf nicht an Bedingungen geknüpft werden.") in der Schweiz ist.

    • Als EU-Bürger gibt es keine Visumspflicht in der Schweiz, d.h. ich kann mich unbeschränkt hier aufhalten, wenn ich mein Leben selbst finanzieren kann. Ich bin nicht sicher, ob das so korrekt ist, aber das ist mal meine Annahme.
    • Mit Aufenthaltsbewilligung B werde ich z.B. im Rahmen eines Angestelltenverhältnis in die Schweizer Sozialsysteme aufgenommen, zahle dort ein und habe ggfls. beschränkte Rechte.
    • Mit Niederlassungsbewilligung C ist das Aufenthaltsrecht unbeschränkt und darf nicht an Bedingungen geknüpft werden. Was bedeutet das konkret? Könnte ich mich nicht als EU-Bürger ohne Bewilligung in der Schweiz aufhalten mit der Gefahr, dass sich die Regeln ändern (z.B. Einführung Visumspflicht für EU-Bürger) und ich dann ausgewiesen würde.

    Kann mir jemand den effektiven Unterschied zwischen Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung, den ich bei einem Wechsel spüren würde, deutlich machen?


    Danke vielmals


    Philip

    Hi Basileus,


    die Zinsen werden nicht jährlich abgezogen, sondern müssen bei Rentenbeginn zusammen mit dem gestundeten Betrag zurückgezahlt werden, wenn man nicht zulagenberechtigt ist. Daher können die Zinsen durchaus höher sein als die Zulagen, die man erhalten hat. Die Zinseszinsen hatte ich in meiner Berechnung gar nicht mit berücksichtigt. Das ist ja so irrsinnig, obwohl die marktüblichen Zinssätze aktuell unter 2% liegen.


    Kündigen wollte ich den Vertrag nicht, aber vielleicht lässt sich der Stundungsbetrag vorzeitig zurückzahlen und damit das ganze vermeiden.


    Schönen Abend,


    Philip

    Hallo zusammen


    Ich bin vor etwa 3 Jahren in die Schweiz gezogen. Ich habe für die bereits erhaltenen Zulagen und Steuervergünstigungen meines Riesterrentenvertrages eine Stundung beantragt. Die Stundungszinsen liegen bei 0,5% (!!!) pro Monat, d.h. im Vergleich zu den aktuellen Renditen exorbitant hoch, auch wenn meine Riesterersparnisse in einem Aktiensparplan angelegt werden.


    In meinem Fall wären dies 16,50 EUR pro Monat bei einem Betrag von 3.300 EUR. In 25 Jahren kämen 4.950 EUR an Stundungszinsen zusammen, die ich zusammen mit den 3.300 EUR zurückzahlen müsste.


    Bei mir ist komplett unklar wie lange ich in der Schweiz bleibe, ob ich jemals nach Deutschland/EU zurückkehre oder in ein anderes Land auswandere, etc. Ich überlege, ob ich nicht besser sofort die erhaltenen Zulagen und Steuervergünstigungen zurückzahlen sollte, um diese hohen Stundungszinsen zu vermeiden soweit dies überhaupt noch möglich ist.


    Wenn ihr einen Riestervertrag habt, wie handhabt ihr diesen Fall? Habt ihr eine Tipp hierzu?


    Danke vielmals.


    Philip