Beiträge von MichaelK1986

    Das mit dem Wohnsitz kann ich nur bestätigen. Wenn du in die Schweiz ziehst und dort Einkommen hast, musst du dein ganzes Einkommen in Deutschland versteuern. Bei einem Einkommen von 80 - 100 000 Franken im Jahr, was je nach Beruf nicht ganz ungewöhnlich ist, zahlst du in Deutschland locker Steuern in Höhe von mindestens 20 000 Euro.

    Also ich würde der Dame nicht glauben. Wenn Du tatsächlich mehrere Jahre in Deutschland lebst ist der Schweizer FS nicht mehr gültig. Da Du aber keinen Deutschen vorweisen kannst, könnte ein netter uniformierter Dir in dem Moment "Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis" bemängeln und das ist nicht "keine so große Strafe". Oder steuerliche Angelegenheiten...


    Ich an Deiner Stelle würde tauschen oder auf das Autofahren verzichten...

    Nein, das wäre kein Fahren ohne Fahrerlaubnis. Sondern nur Fahren ohne Führerschein und kostet nur 10 Euro und zwar aus folgendem Grund:


    wenn du aus Deutschland in die Schweiz ziehst, tauschst du deinen Führerschein in den schweizerischen um und der deutsche Führerschein wird nach Deutschland zum KBA geschickt.
    Wenn du nach D zurückkehrst, hast du immer noch eine deutsche Fahrerlaubnis.

    Kann lieberjott nur zustimmen. Ob du in der Schweiz den reduzierten oder vollen Steuersatz bezahlst, macht keinen Unterschied, da es definitiv unter dem deutschen Steuersatz liegt. Die Steuern, die du in der Schweiz bezahlst, werden lediglich angerechnet.

    Hallo zusammen


    Wir sind auf der Wohnungssuche in St. Gallen bzw. Wittenbach. Ich habe schon mehrere Wohnungen besichtigt, wo ich drei Favoriten habe. Jedes Mal ist angegeben, dass man 150 Franken zahlen muss, wenn nach einem ausgefertigten Mietvertrag die Bewerbung zurückzieht.


    Wie ist die Vorgehensweise seitens der Vermieter? Ich kann doch irgendwie schlecht eine Bewerbung (und alle Unterlagen, die dazu gehören) für eine einzige Wohnung einreichen und wenn man eine Absage bekommen sollte, steht man dann wahrscheinlich schlecht da? Die anderen Wohnungen werden höchstwahrscheinlich auch weg sein.


    Wie habt ihr es gemacht?

    Vielen Dank für die Tipps. Auch beim Lesen schätze ich das Forum, dass man hier auch mal objektive Tipps bekommt.


    Ist so was wie Weihnachtsgeld in der Schweiz üblich? Aktuell ist es in Deutschland vermehrt so, dass es kaum noch Weihnachtsgeld, sondern fast nur noch Bonuszahlungen gibt, die von sehr vielen Faktoren abhängig sind und man nicht fest damit rechnen kann, dass man den Bonus auch bekommt. Im Gegensatz zum Weihnachtsgeld, wo der Zeitpunkt fix im Vertrag definiert ist, es sei denn, die Firma macht gerade in dem Jahr Verlust oder so.


    Denkt ihr, wären 140 000 Franken in Zürich vorstellbar oder doch zu viel? Wenn ich mir so alles durchrechne, Wohnung + Krankenversicherung + Auto (meine Eltern wohnen noch in Deutschland, ohne Auto wäre es schwierig) + Lebensmittel etc., dann noch die Umzugskosten (ob die Firma sie übernehmen könnte, wer weiß), komme ich auf mindestens 130 000 Franken.

    Spannende Diskussionen.


    Für mich ist Schweizerdeutsch eine eigene Sprache, mit seinen Dialekten. Was ich auch besonders an der Schweiz schätze, ist die Mehrsprachigkeit. Vor allem im Kanton Freiburg wird einem das bewusst. Ich mag es einfach, wenn man nach 20 Minuten Zugfahrt von Bern schon mit Französisch in Kontakt kommt oder 3 Stunden ins Tessin und schon italienisch.

    Bei mir waren das eher 20 Minuten, als ich durch den Gotthard-Tunnel gefahren bin :-D Da komme ich aus dem Tunnel raus und sämtliche Schilder sind nur noch italienisch :-D
    @SteffieB: DIe Immobilienpreise in Deutschland sind die Immobilienpreise leider extrem gewachsen, für 500 000 Euro findet man auch abseits der Großstädte kaum ein Haus zu dem Preis. Eher auch nur eine Wohnung. Selbst bei uns in der Region (bin aktuell noch in Deutschland) findet man eine 3 Zimmer Wohnung kaum unter 1600 warm. in Frankfurt am Main dann eher das doppelte.

    Vielen Dank schon mal für die Rückmeldung. Wie verhält sich das bei St. Gallen? Habe gehört, dass die Gehälter dort nicht so hoch sein sollen, wie beispielsweise in Zürich oder Luzern, ist durch die Nähe zu Österreich un Deutschland vielleicht auch verständlich.


    Denkt ihr, ob 110 000 Euro zu viel oder etwas wenig sind? Habe 10 Jahre Berufserfahrung und es handelt sich um eine Stelle als Lead-Entwickler.

    Hallo zusammen,


    auch ich (bzw. wir als Familie) haben langsam aber sicher den Entschluss gefasst aus vielerlei Gründen in die Schweiz umzuziehen.


    Ich habe mich inzwischen ordentlich eingelesen, wie hoch die Lebenshaltungskosten für uns sein könnten und wenn ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalte (aktuell läuft alles über remote), recherchiere ich im Netz nach aktuellen Lebenshaltungskosten im entsprechenden Kanton.


    Ich bewerbe mich als Software-Entwickler und habe nächste Woche schon ein Vorstellungsgespräch. Wie ist eigentlich das Prozedere bei Gehaltsfragen im Vorstellungsgespräch in der Schweiz? Wird es einem mitgeteilt oder wird man wie in Deutschland nach einer Gehaltsvorstellung gefragt? Oder soll man selbst nach dem Gehalt fragen? Wird dann aber konkret im 2. Gespräch verhandelt?