Beiträge von Rose_Echo

    Hallo Budokan2000 ! Vielen Dank für die zahlreichen Tipps und das Teilen Deiner (ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich dutze?) Branchen-Erfahrungen. Das hilft mir sehr, den Markt etwas besser hier einzuschätzen.


    Ich bin in der Tat noch etwas jünger, dafür aber auch mit deutlich weniger gesammelter Berufserfahrung bislang. Ich bin deshalb auch offen für Traineeships und Volontariate, um evtl. auf diesem Wege ein Unternehmen von mir überzeugen zu können.


    Das Schweizer Netzwerk meines Verlobten ist leider noch nicht sehr groß (er kommt aus UK und arbeitet im Hospitality-Bereich), aber vlt. habe ich ja Glück, und einer seiner Bekannten kennt doch jemanden, der jemanden kennt, der mir bei der Arbeitssuche behilflich sein könnte.


    Darf ich Dich noch fragen: Sind Dir vielleicht irgendwelche Personalvermittler / Temporärbüros bekannt, die in der Kommunikations-/Redaktions-/(Online-)Marketing-Branche vermitteln? Ich habe schon viel gesucht; bislang bin ich aber nur bei Beeworx fündig geworden. Doch da ich "erst" im Laufe des nächsten Jahres in die Schweiz ziehen möchte, hat sich diesbezüglich noch nichts für mich ergeben.


    Ich drücke auch Dir die Daumen, dass Du bald fündig wirst, und würde mich freuen, wieder von Dir zu hören.

    Vielen Dank für das Teilen eurer Erfahrungen, basileus und zwergnase . Ich weiß das sehr zu schätzen. Dann weiß ich, worauf ich u.a. mein Augenmerk bei der Arbeitssuche hier richten muss.


    Puh, das wird nicht einfach hier in der Gegend. :upside_down_face: Aber ich werde versuchen, am Ball zu bleiben und darf die Hoffnung nicht aufgeben, etwas Passendes zu finden.


    Bzgl. des Sponsorns: Wir haben uns die Anforderungen angeschaut, damit mein Verlobter mich sponsorn könnte - als einfache Leute sind wir da leider ganz weit entfernt von den Vermögenswerten, die man hierfür vorweisen können muss. :grinning_face_with_sweat:

    Hallo basileus ,

    vielen Dank für Deine schnelle Rückmeldung und die Einschätzung Deinerseits. Dann habe ich schonmal einen guten Anhaltspunkt.


    Dürfte ich noch eine Frage stellen (ich möchte Max eigentlich nicht den Thread stehlen)? Wie sieht es denn aus, angenommen, ich würde erst einmal nur eine Teilzeitstelle in der Schweiz finden (was ich bislang so an Stellenanzeigen gesehen habe, wäre das gar nicht so unwahrscheinlich). Müsste ich dann trotzdem mind. die 3000 Franken netto (einmal angenommen, das wäre der Maßstab in Luzern) verdienen, um eine Aufenthaltsbewilligung zu erhalten oder würde das in dem Fall anders aussehen?

    Hallo Max , hallo basileus ,


    ich bin gerade auf den Beitrag hier gestoßen. Meine Situation ist genau wie die von Max, nur dass mein Grund für die Auswanderung der Umzug zu meinem Verlobten in die Schweiz wäre. Macht es bei dem vorzuweisenden Einkommen & Erspartem einen Unterschied, wenn die Wohnungsmiete, Strom, Heizung u. Wasser komplett von meinem Partner bezahlt werden würden und ich "nur" für KV etc. und die Hälfte der Lebensmittelkosten aufkommen müsste oder haben die Behörden da feste Vorgaben? Würden 2800 Euro Brutto monatl. reichen für eine Aufenthaltsbewilligung? Wie schätzt ihr das ein?

    Hallo zusammen,


    da ich plane, möglichst im Laufe des kommenden Jahres zu meinem Verlobten in die Schweiz zu ziehen, würde es mich sehr interessieren, wie hoch denn meine Chancen sind, im Bereich Onlinemarketing / Copywriting / Suchmaschinenoptimierung eine Anstellung zu finden?


    Zu meinem Hintergrund: Ich habe Anglistik und Japanologie studiert, beherrsche Deutsch und Englisch fließend und Japanisch auf fortgeschrittenem Niveau, mein Französisch ist ein wenig eingerostet (ich kann es lesen und kurze Snippets schreiben, für das Verfassen von ganzen Website-Texten müsste ich aber doch noch viel lernen o. wiederholen). Nach dem Studium (B.A.) wollte ich eigentlich ein Lektorats-Volontariat machen, bin aber dann im Onlinemarketing fündig geworden und habe ein Traineeship in der Suchmaschinenoptimierung absolviert, bin aber in meiner aktuellen Firma auch der primäre Ansprechpartner, wenn es ums Texten / Contenterstellung geht sowie bei der Betreuung von fremdsprachigen Kunden.


    Ich habe jedoch auch bereits im Printbereich erste Erfahrungen gesammelt, bin also nicht alleine auf die Onlinebranche fixiert (ein Lektoratsvolontariat wäre z.B. nach wie vor mein Traum).


    Kommt hier vlt. jemand aus der Branche o. kennt jemanden, der dort tätig ist und kann berichten, wie gut die Chancen stehen, in der Schweiz als Ausländer eine Anstellung zu finden?


    (Ich wäre primär auf den Raum Luzern / Zug / Schwyz fokussiert o. eben remote, falls das einen Unterschied macht).


    Ich würde mich freuen, über eure Erfahrungen zu hören :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Hallo Kerstin,

    entschuldige bitte die späte Antwort von mir und vielen Dank für die hilfreichen Tipps.

    An Temporärbüros hatte ich tatsächlich noch gar nicht gedacht, eben wegen des schlechten Images, das man aus Deutschland kennt.

    Ich muss jedoch zugeben, dass mir der Gedanke an eine befristete Stelle sowie die Tatsache, dass man in der Schweiz leichter gekündigt werden kann als in Deutschland, doch ein bisschen Angst macht. Denn sollte ich in der Schweiz scheitern und wieder zurück nach Deutschland müssen, habe ich leider niemanden in Deutschland, der mich aufnehmen würde o. könnte (sollte bei einer Zwangsrückkehr nach Deutschland die Arbeitssuche nicht erfolgreich verlaufen).


    Da mein befristeter Arbeitsvertrag in Deutschland trotz der Corona-Krise nun in einen unbefristeten verwandelt wurde, ist der Gedanke, remote von der Schweiz aus für meinen deutschen Arbeitgeber zu arbeiten, natürlich nun noch ausgeprägter als zuvor. Die Frage ist nur: Reicht mein deutsches Bruttoeinkommen von monatl. ca. 2.800 Euro (mit Aussicht auf mögliche Beförderung und Gehaltserhöhung im nächsten Jahr), um die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen der "erwerbslosen Wohnsitznahme" zu erlangen? Oder braucht es da doch eine große Summe an Erspartem auf dem Konto und wesentlich mehr Gehalt?


    Ich habe im Forum zwar mehrere Beiträge von Usern in der selben Situation gefunden, aber leider scheinen diese nicht mehr aktiv zu sein und ich konnte daher noch keine weiteren Erkenntnisse gewinnen.


    Vielleicht findet jemand meinen Beitrag und befindet sich in einer ähnlichen Situation? :slightly_smiling_face:

    Hallo Kerstin,
    vielen Dank auch an dich für deine Antwort. :) Ich arbeite derzeit im Onlinemarketing (Suchmaschinenoptimierung & Copywriting, wobei Copywriting mir den meisten Spaß macht) und versuche mir nebenberuflich ein 2. Standbein als Illustratorin aufzubauen. Sicherlich bin ich offen für eine Stelle direkt in der Schweiz und würde mich freuen, wenn ich hier fündig werden würde. Mit einem B.A. in Anglistik und Japanologie wird das allerdings wahrscheinlich nicht einfach - ich hatte allein in Deutschland ein halbes Jahr suchen müssen. ;( Durch die Arbeitsstelle meines Verlobten sind wir ferner an den Raum Luzern gebunden - bisher habe ich sowohl im Onlinemarketing- als auch Verlagsbereich vermehrt Stelleninserate in Zürich gesehen, was mich tatsächlich etwas verunsichert hat, wie erfolgreich meine Jobsuche im Raum Luzern verlaufen wird.


    Meine Mutter hat übrigens viele Jahre in Mönchengladbach gelebt - ich bin den Gladbachern gegenüber daher immer aufgeschlossen. ^^

    Hallo Oberkreiner,
    ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du (geplanter Umzug in die Schweiz mit Beibehaltung der aktuellen Stelle bei meinem deutschen AG) und wollte einmal nachhorschen, ob es von Deiner Seite Neuigkeiten gibt? Finde es ziemlich schwierig abzuschätzen, ob mein Einkommen hoch genug ist (monatl. Bruttoeinkommen 3.000 Euro, Rücklagen als Berufseinsteiger nicht wirklich nennenswert). Ich würde mich freuen, evtl. mit Dir in den Austausch hierzu zu kommen - meine Situation habe ich hier beschrieben:


    Wohnen in CH, arbeiten für deutschen AG = Aufenthaltsbewilligung im Rahmen der "erwerbslosen Wohnsitznahme"?
    Liebe Grüße
    Rose

    Guten Tag zusammen!


    Ich bin neu im Forum und habe bislang stumm hier mitgelesen, seit mich das Thema Leben & Arbeiten in der Schweiz interessiert. :CH: Nun habe ich mich jedoch entschieden, mich anzumelden, da ich zu meiner Frage bislang noch keine passende Antwort gefunden habe (falls es doch irgendwo einen ähnlichen Thread geben sollte, entschuldigt bitte den Doppel-Post).


    Am besten stelle ich mich und meine Situation einmal kurz vor:
    Ich bin Ende 20 und komme aus Deutschland (NRW). Mein Verlobter (auch Ende 20) kommt ursprünglich aus Großbritannien, lebt und arbeitet allerdings seit letztem Jahr nun in der Schweiz (im Raum Luzern) und ich möchte nun gerne zu ihm ziehen (im Idealfall im Laufe des kommenden Jahres), da wir uns aufgrund der Distanz und unserer Arbeit nur alle 2-3 Monate sehen können.


    Als Berufsanfänger und mit Blick auf die aktuelle unsichere Lage auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie möchte ich - soweit mein jetziger Arbeitgeber dies unterstützen würde - meine aktuelle Stelle im Onlinemarketing bei einer Kölner Agentur zunächst beibehalten - die Arbeit an sich ließe sich problemlos von überall auf der Welt her durchführen, ich habe meinen Wunsch jedoch noch nicht mit dem AG besprochen, da ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, was genau auf mich zukäme, wenn ich im Homeoffice für eine deutsche Firma dauerhaft von der Schweiz aus arbeiten würde (ich denke da z.B. an die Doppelsteuer).


    Mit dem Migrationsamt habe ich bereits Kontakt aufgenommen und die Info erhalten, dass ich in der geplanten Konstellation (leben in der Schweiz, arbeiten im Homeoffice für eine Kölner Firma) dann eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen der "erwerbslosen Wohnsitznahme" mit dem Gesuchsformular 3a beantragen müsste.


    Hat jemand hierzu vlt. schon einmal Erfahrung gesammelt? Ich dachte bislang, dass diese Aufenthaltsgenehmigung für Menschen im Ruhestand oder Arbeitslose sei, aber ich möchte ja weiter für meinen Kölner Arbeitgeber - nur eben von der Schweiz aus - arbeiten.


    Gibt es mit dieser Art der Aufenthaltsgenehmigung irgendwelche Nachteile für mich (z.B. steuerliche oder mit Blick auf die Kranken- und Rentenversicherung)?


    Vielen Dank schon einmal für eure Tipps und ich würde mich freuen, von euren Erfahrungen zu hören.


    Rose