Beiträge von zwergnase

    Da geb ich euch beiden uneingeschränkt recht, Man muß immer abwägen ob es im Zielland wirklich besser ist,

    aber auch das denk ich kommt starkt auf die Region an, das kann man glaub ich zuvor schwer abwägen.

    Das große Erwachen, egal ob im erwarteten, positiven oder negativen Sinn, kommt meist erst, wenn man längere

    Zeit im Zielland wohnt.


    Einfach die Erwartungshaltung ganz runter schrauben und erneut abwägen, ob sich das weggehen immer noch lohnt.


    Für mich persönlich macht die Schweiz nur Sinn, wenn man genug Kohle hat und nicht unbedingt dauerhaft auf ein

    festes Einkommen angewiesen ist, Ansonsten wäre es mir zu unsicher und zu stressig die hohen Kosten über einen längeren Zeitraum

    sicher abzudecken. Da kommt dann bei einem Jobverlust schnell Frust auf, besonders wenn man eine 5-köpfige Familie

    versorgen muss.


    Und was die Vermögenssteuer angeht, davor sind wir in Deutschland möglicherweise auch nicht mehr allzu lange sicher,

    Irgendwie müssen sie ja auch den exorbitanten wirtschaftlichen Schaden gutmachen, der in den letzten 1,5 Jahren verursacht wurde.

    Das gibt einem kein gutes Gefühl mehr, Vermögen oder Besitz in Deutschland zu haben. Soviel zu den Finanzen.


    Ausserdem hab ich 3 kleine Mädels, daher ist mir Sicherheit im Lande sehr wichtig. So wie sich die politischen Interessen rund um

    die Zuwanderungspolitik entwickeln, und man dann von Politikern, die an die Macht streben Aussagen hört, die eine Vergewaltigung

    von Frauen oder kleinen Mädchen rechtfertigt, und solche Parteien auch noch Zulauf ohne Ende haben, dann bin ich mit diesem Land

    fertig. Ich möchte auch in Zukunft noch meine Mädels zu Fuss zur Schule oder zum Eisessen schicken können, ohne dabei Angst

    haben zu müssen, dass sie von einer Horde junger Männner hinter den Busch gezogen werden, nur weil dies in Ihrem Land erlaubt ist.

    Soviel zur Sicherheit.


    Das mag jetzt in den Augen des ein oder anderen wieder ein Klischee oder Vorurteil sein, aber für uns reicht es aus um kein

    gutes Gefühl mehr zu haben, wenn wir hierbleiben. Und da wir seit über 10 Jahren übers Auswandern nachdenken ist für uns

    jetzt der Zeitpunkt gekommen hier die Zelte abzubrechen und es anderswo zu versuchen. Ob es klappt, man wird sehen,

    aber hierbleiben und abwarten ist für uns keine Option mehr.


    Gruß

    Martin

    Ob man sich in seinem Land wohl fühlt oder nicht, kann nur jeder für sich selbst entscheiden,

    da helfen einem auch keine abgedroschenen Phrasen weiter.

    Ich verstehe jeden, der versucht dem zu entkommen, was ihm missfällt.

    Oft ist es auch leichter ein neues Leben zu beginnen, auch was seine eigene Einstellung zu bestimmten

    Dingen angeht, wenn man einen kompletten Cut macht und irgendwo anders bei Null beginnt!


    Und selbst wenn es dann in dem neuen Land nicht so ist, wie man es sich wünscht,

    ist doch keiner gezwungen dort zu bleiben, die Welt ist so gross, da gibt es schon irgendwo einen Ort,

    an dem man sich wohl fühlt.


    Man hat doch nur dieses eine Leben und das ist zu schade, es irgendwo abzusitzen und darauf zu hoffen,

    dass es für einen selbst wieder besser wird.


    Und was Deutschland angeht hab ich letztens einen netten Spruch gehört:


    Wer Geld hat, wandert aus, wer keins hat wandert ein :rolling_on_the_floor_laughing:


    Gruß

    Martin

    Noch ist meiner Meinung nach die Schweiz gefühlt eigenständiger, aber ich denke der Wandel wird auch hier irgendwann kommen.


    Wer allerdings in Deutschland politischen Einfluß haben möchte muß auf Komunalebene bleiben.

    Sobald man auf Landes- oder Bundesebene aufsteigt, und gegen den Mainstream aktiv werden will,

    wandert man meist schnell auf die Abschußliste.


    Wir gehen aus mehreren Gründen in die Schweiz, unter anderem auch aus politischen und weil wir raus

    aus der EU wollen.


    Die Schweiz ist in meinen Augen "noch" ein sicherer Hafen was Finanzen und Sicherheit angeht, aber

    das kann sich auch schnell ändern.


    Gruß

    Martin

    Ich bräuchte mal eure Hilfe. Als langjähriger Oldtimerfan möchte ich mein Hobby natürlich auch in der Schweiz weiter betreiben.

    Nun bin ich aber nicht ganz blauäugig und hab fast meinen kompletten Fuhrpark hier verkauft, weil mir klar war, daß ich meine Fahrzeuge

    im aktuellen Zustand (Motortuning, andere Rad-Reifenkombination, Fahrwerksveränderungen...) in der Schweiz nicht, oder nur sehr

    schwer die MFK Prüfung bestehen würden.

    Nun hab ich nur noch meinen alten Eicher Traktor, mit einer ganz bezaubernden Patina, bzw. Metall blank und versiegelt.

    Davon kann ich mich eher schwer trennen, daher war mein Gedanke das Vehikel mit in die Schweiz zu nehmen.

    Technisch ist alles top in Ordnung, nur eben wie gesagt, es ist kein Lack mehr auf dem Trekker.

    Meint Ihr sowas bekommt man durch die MFK, evtl. sogar als Veteran, oder winken die bei allem was vom Original oder

    Top original restauriert abweicht sofort ab?


    Ausserdem hat der Traktor zwar eine deutsche Vollabnahme bekommen, war aber noch nie auf mich zugelassen.

    Macht das beim Zoll Probleme, auch wenn man belegen kann, daß man das Vehikel länger als 6 Monate besitzt?


    Gruß

    Martin

    In Bayern sagt man ja Griasde, was dem schweizerischen Gruezi sehr nahe kommt, aber eben nur sehr nahe...

    Das hört sich dann für den Schweizer wohl ähnlich an, wie wenn ein Norddeutscher versucht auf bayerisch zu grüßen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich hab erst einen Mietvertrag für eine kleine Wohnung abgeschlossen, komplett über eMail und ohne Schufa.

    Ging absolut problemlos, hat mich selbst gewundert, aber man sieht, es geht auch normal!


    Gruß

    Martin

    Gilt das mit dem Wegfall der Roaming Gebühren auch für die Schweiz, nicht nur für EU-Länder?


    Ich bekam die letzten Tage von O2 eine Info, daß ich die Möglichkeit hätte meinen Vertrag zu ändern um in der EU

    keine Roaming Gebühren mehr zu bezahlen. Für EU-Ausland würden die Roaming Kosten dann allerdings höher ausfallen.


    Gruß

    Martin

    Bin wieder zurück aus der Schweiz.


    Die Beratung beim "Weg Weiser" war für mich aufschlussreich und ausserdem nahm sich die Dame wirklich die Zeit, auf alle meine Fragen einzugehen.

    Hilft halt allerdings auch nur wirklich weiter, wenn man sich in der Stadt Bern niederlassen möchte, da ansonsten die zuständigen Gemeinden / Städte zuständig sind, und ja bekanntermaßen jeder sein eigenes Süppchen kocht. Aber um einen groben Überblick zu bekommen, wie man am besten anfängt und was der Reihe nach zu erledigen ist, eine echt gute Sache.


    Die Dienstleistung gibt es erst seit ca. 8 Wochen und läuft auch nur als Versuchsprojekt.

    Wenn es gut angenommen wird, wird es fester Bestandteil des Migrationsamts Bern werden. Noch dazu ist sie kostenlos, was mich in der

    Gebührenverliebten Schweiz echt wunderte. Versäumt man allerdings den Termin, kommt es durchaus zu einer Gebühr :beaming_face_with_smiling_eyes:


    Zuvor durften die Mitarbeiter offiziell keine Beratung machen, da ihnen hierfür einfach die Zeit fehlte.


    Ein Tip noch, falls Ihr den Dienst in Anspruch nehmen wollt, unbedingt online einen Termin machen,

    da man ansonsten stundenlang in der Schlange steht. Mit Termin geht ihr einfach an der Schlange vorbei und kommt binnen 10 min. an die Reihe.


    Gruß

    Martin

    Das unkonventionelle daran wäre, daß ich die ersten 2-3 Jahre nicht arbeiten möchte,

    sondern erst mal eine Auszeit nehmen, Zeit für die Familie haben, ein Haus kaufen,

    Kontakte knüpfen, quasi erst mal eine Basis aufbauen, und anschließend einen passenden

    Job suchen. Ich hoffe halt ein B-Visum ohne Erwerbstätigkeit zu erlangen.

    Beim L-Visum ist mir der Druck, innerhalb einer kurzen Zeitspanne einen Job zu bekommen,

    einfach zu groß. Die Finanzierung stellt kein Problem dar.

    Daher nehm ich das Angebot "Weg-Weiser" wahr und sprich dort mal meinen Plan an.

    Der Hauptgrund ist eigentlich, daß ich meinen 3 Kindern die Schweizer Bildungswege

    und evtl. auch ein Studium in der Schweiz möglich machen möchte.


    Was momentan in Deutschland auf Kosten der Kinder und deren Bildung ausgetragen wird, das ist absolut untragbar.


    Gruß

    Martin

    Ich häng mich hier auch mal ran.


    Wenn man gesundheitsbedingt regelmäßig (2-3 mal im Jahr) zum Facharzt muß (HNO, Kardiologe, Augenarzt...) macht dann das Standardmodell mehr Sinn, um sich die Rennerei zum Hausarzt wegen Überweisungen zu sparen? Denn, so wie ich das gelesen habe, kostet jede Überweisung auch Geld.

    Und welches Modell macht am meisten Sinn für Kinder (5-13 Jahre); braucht man für die Kinder auch Überweiungen zum Kinderarzt, oder macht die Untersuchungen der Kleinen auch der Hausarzt?


    Gruß

    Martin

    Servus,


    hat schon mal wer aus dem Forum die neue Dienstleistung "Weg-Weiser" genutzt?

    Das Migrationsamt Bern bietet diese an. Persönliche Beratung rund um das Thema Migration.


    Da wir einen etwas unkonventionellen Auswanderungsplan (ohne Arbeits- oder Mietvertrag) haben,

    hab ich dort für übernächste Woche mal einen Termin gebucht. Mal schauen, ob man dort mehr erfährt,

    als am Telefon. Ich finde ein persönliches Gespräch immer besser, am Telefon lässt man sich leichter abfertigen.


    Ich werde berichten, wie es gelaufen ist.


    Wünsch euch allen eine sonnige Woche :star_struck:


    Gruss

    Martin

    Auch die deutschen Makler verlangen nicht alle 7,14%, wir haben gerade unser Haus über Makler verkauft, und es müssen Verkäufer und Käufer jeweils 2,38% Maklergebühren (2% + MwSt.) tragen. Wollten erst auch ohne Makler verkaufen, hatten auch schon einen Käufer gefunden, als ein Makler dazwischen gegrätscht ist, und meinte, er würde unseren Wunschkunden (Haus bleibt bestehen, Mieter werden übernommen, kein Bauträger...) finden und 25% mehr Gewinn für uns rausschlagen. Sehr ungläubig setzten wir ihm eine Frist von 12 Wochen, dies zu bewerkstelligen. Nach nur 2 Wochen hat er sein Versprechen eingelöst. Seit dem denke ich komplett anders über Immobilienmakler.


    Maike


    Unser Makler ist gerade dabei in den Schweizer Markt einzusteigen. Das Betriebsklima ist wohl sehr gut, was man aus den Rezessionen im Internet so liest.

    Bei Interesse kann ich Dir gerne die Kontaktdaten geben.


    Gruß

    Martin

    Ich wollte mal in die Runde fragen, ob schon wer Erfahrung mit Umzugsgut gemacht hat, das nicht so ganz alltäglich ist.


    Ich habe in D ja eine große Werkstatt und würde halt gerne wenigstens die für mich notwendige Basis an Werkzeugen und Maschinen mit in die Schweiz nehmen.

    Dabei handelt es sich ausser einem größeren Soritment von Handwerkzeugen, um ein kleines Schweißgerät, viele verschiedene Akkumaschinen, Werkzeugwagen,

    Motorsäge, Freischneider, Schleifbock, Industriesauger, Rohr-Reinigungsgerät, Kiste voll mit Spax-Schrauben, 2 Steckschlüsselsätze usw.

    Halt das allernotwendigste, das ein Handwerker zum Überleben braucht :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Für vieles hab ich noch die Rechnungen, ich besitze (dann beim Umzug) auch schon alles länger als 6 Monate.

    Meint Ihr da macht der Zoll Probleme, wenn man als Privatperson so viel Werkzeug mit reinschleppt?


    Ausserdem haben wir durch unsere Hobbylandwirtschaft auch an die 10 Schaffelle von eigenen Tieren gerben lassen.

    Die würden wir natürlich auch gerne mit nehmen, konnten aber hierzu keine genauen Zollbestimmungen finden.

    Für die gibts natürlich keine Rechnungen, sind ja aus Eigenproduktion.


    Evtl. hat ja diesbezüglich schon mal jemand Erfahrungen gemacht, oder weiß mehr dazu.


    Gruß

    Martin

    Servus,


    ich hab vor kurzem bei der PostFinance ein Konto eröffnet.

    30 CHF/Monat ist für Ausländer richtig, sobald Du dann den Wohnsitz in der Schweiz hast kostets 5 CHF/Monat

    100 k€ Maximaleinlage gebührenfrei, alles drüber kostet 0,75 % Guthabengebühr (Strafzins).

    Mindesteinlage gibts keine.

    Zum Eröffnen einfach in eine beliebige PostFinance Filliale in der Schweiz spazieren,

    Ausweis und Steuer-ID nicht vergessen, nach ca. 1 Woche hast Du die Unterlagen

    zu Hause inkl. Bankkarte, IBAN, und Tan-Generator.

    Kreditkarte dazu kostet extra.


    Gruß

    Martin