Beiträge von zwergnase

    Das wird in Rücksprache mit den deutschen Behörden alles geprüft.


    Ich hab vor über 20 Jahren die Pappe mal abgeben müssen, das hab ich im Formular angegeben.

    Zur Überprüfung, ob noch irgendwas gegen mich vorliegt, musste ich das Punkteregister von Flensburg anfordern.

    Dies war aber bis auf einen Punkt sauber, so bekam ich den Führerausweis dann zugestellt.


    Fülle das Formular ehrlich aus, dann fährst Du immer besser, das Strassenverkehrsamt (bei mir auch Bern)

    ist sehr kommunikativ und lösungsorientiert.


    Viel Erfolg

    Gruss

    Martin

    Im Sommer zügeln wir in unser neues Haus, das ich gerade einrichte und bezugsfertig mache. Die Sommerferien verbringen wir dann im Kreise der Familie in unserem neuen Paradies, hier ist es viel ruhiger und entspannter, als mit 3 Kindern in die Ferien zu fahren.

    Dieses Jahr sind WIR das Ferienziel für ein paar gute Freunde, die "neugierig" sind 😁

    Ich war das ganze letzte Jahr wegen Vorbereitungen fürs Auswandern so viel von meiner Familie getrennt, da freuen wir uns jetzt auf die gemeinsame Zeit.

    Und bei der Aussicht von unserer Terrasse kann man ganz gut die Seele baumeln lassen🥰

    Ich hab mich auch im Oktober bei der Gemeinde angemeldet und da wurde ich nach meiner Einreise gefragt.

    Ich nannte den 1. August, da mein Mietvertrag ab diesem Datum galt. Auch der Hinweis auf Tourist wurde von

    mir erwähnt. Eingetragen wurde als Einreisedatum trotzdem der 1. August. Hätte ich erwähnt dass ich

    erst im Oktober eingereist bin, wäre dies das Einreisedatum gewesen.

    Das hat man schon auch selbst in der Hand, nur ist man meist erst schlauer, wenn es zu spät ist :smirking_face:

    Auf meinem Ausweis steht auch Einreisedatum 1. August.

    Krankenversicherung musste ich aber erst ab Oktober bezahlen, da ich nachweisen konnte, dass bis dahin eine lückenlose

    Versicherung im Heimatstaat bestand.

    Hab die Kontrolluntersuchung auch grad gemacht, hat in Interlaken 140 CHF gekostet. Ist keine grosse Sache. Ich brauchte ausserdem noch einen Auszug vom Punkteregister in Flensburg, weil mir vor 20 Jahren mal der Schein gezwickt wurde. Den grossen LKW Schein hab ich nicht eintragen lassen, da ich den erst in D hätte verlängern müssen mit allen ärztlichen Untersuchungen und zusätzlich in CH noch ein paar Fahrstunden und evtl. eine Theorieprüfung absolvieren hätte müssen.

    Hab gerade das Angebot nochmal durchgeschaut, bei mir waren es 50-55 m³ und einfacher Weg 450km.

    Luzern ist von mir ca. 70km weg, München war von meiner alten Heimat auch ca. 70km entfernt, das

    kann schon hinkommen. Die Anzahl der Leute stehen nicht drauf. Kosten Fracht macht ca. 4.200,- netto aus.


    Ja, alles Zeug war in den Garagen, der LKW konnte bis vor die Garagen fahren, daher weniger Arbeit zum beladen.

    Ich hab eine Anzahlung geleistet, und den Rest abzgl. der Summe, die sie mir entgegen gekommen sind

    in bar nachdem die letzte Fuhre ausgeladen war. MwSt. hab ich auch bezahlt.


    Bist Du an der Grenze dabei?

    Dann geb ich Dir den Tip, die Zügelgutliste und das Formular 18.44 selbst zu erstellen

    Somit hast Du bei Fragen seitens des Zolls den Überblick, die Zügelleute sind da oft überfragt.


    Ansonsten kann ich die Firma weiter empfehlen, alle waren sehr nett, hilfsbereit und auch kompromissbereit.


    Nur muss man beim Be- und Entladen ein bisschen ein Auge drauf haben, wie empfindlichere Dinge gehändelt werden.

    Es sind halt auch Umzugshelfer (Studenten, Minijobber...) dabei, die von der Materie nicht so viel Ahnung haben.

    Servus,


    wir sind vom Isarwinkel ins Berner Oberland gezogen, Haus war komplett ausgeräumt, alles beladefertig in mehreren Garagen.


    Waren bei uns ca. 120 Kartons, und knapp 3 Garagen voller Möbel und anderes sperriges Zeugs.


    Umzugsfirma war Ritter in Unterhaching. Angebot lab bei ca. 6000,- €


    Beim Aufladen waren 5 Leute zu Gange, haben aber am Abend alles im Lager noch mal umladen müssen,

    weil sich der Chef beim vor Ort Termin im Gewicht ziemlich verschätzt hat. Der LKW hatte 2 to. zuviel geladen.


    Am nächsten Tag dann über den Zoll (bei Konstanz, kann ich vorbehaltlos empfehlen, schnell und absolut unkompliziert)

    und am Nachmittag mit 3 Leuten der Sped. Abladen angefangen. Eine Übernachtung und Tags drauf den Rest ausgeladen.

    Mit Heimfahrt waren das 3 lange Tage für die Zügelleute.


    Allerdings wurde die Extrafahrt natürlich von der Sped. übernommen, da die Fehleinschätzung des Gewichts

    ihr Fehler war. Das waren dann nochmal 2 Tage mit einer Übernachtung für 2 Personen.


    Die Fa. ist mir im Preis dann sogar nochmal entgegen gekommen, weil natürlich die elementarsten Dinge, wie

    Kleidung, Geschirr, Waschmaschine, Trockner,... erst einige Tage später angekommen sind, und wir bis dahin

    auf dem trockenen sassen.


    Ausserdem hab ich das Angebot im September bekommen und im Februar sind wir gezügelt.

    durch die massive Erhöhung des Spritpreises und die unberechnete Extrafahrt haben die bei mir bestimmt

    draufgezahlt.


    Dafür haben die Zügelleute ein vernünftiges Trinkgeld bekommen und wurden abends von uns zum

    Essen eingeladen.

    Vielleicht will er auch einfach nur auf notorische Impfgegner verzichten. Kann ich sogar verstehen. Dies ist im Gesundheitswesen ein nicht zu vernachlässigender Grund. Statt dir zu kündigen ist er dich auf eine andere Art losgeworden. Sei einfach froh, dass das nicht in dem wohlwollenden Zeugnis steht. So darf gern mit allen Impfgegnern verfahren werden. Ich kann mir sogar vorstellen, dass du sonst sogar deinen Traumjob behalten hättest.

    Also wenn diese schwachsinnige Spalterei hier nicht bald aufhört, dann bin ich für meinen Teil raus.

    Fang als Postbote in der Provinz an, da bekommst Du sogar ein richtiges Auto. Und Zeit für Znüni am Stammtisch ist auch noch😁

    Ich wohn gegenüber vom Wirtshaus und der Wirt bekommt immer besonders viel Post😁

    Bei mir im Haus ist auch eine relativ neue Ölheizung verbaut, ärgert mich auch ein bisschen, bleibt aber vorerst drin.

    Wenn die ersetzt wird, dann wahrscheinlich durch Wärmepumpe (evtl. in Verbindung mit PV).

    PV bin ich nicht abgeneigt, aber die scheussliche Optik zerstört halt den Almhüttencharakter.

    Mal sehen vielleicht tut sich ja da die nächsten Jahre mal was, dass das ansehnlicher wird.

    Erdwärme wäre mein Favorit, wird aber leider aufgrund von felsigem Untergrund nicht ganz so einfach.

    Das Problem dabei ist, das die Produktion und der Verbrauch des Stroms nicht kompatibel sind. Da der produzierte Strom nicht speicherbar ist, bzw. dies wirtschaftlich nicht rentabel ist, werde Übrschüsse exportiert. Bei Unterversorgung, bzw. wenn der Verbrauch höher als die Eigenproduktion ist, wird Strom importiert.

    Das ist das, was mir in der Schweiz als erstes aufgefallen ist, dass die Kinder schon genauso einen straffen Arbeitstag haben, wie ihre Eltern!

    Hier nennt man es auch Tagesstruktur oder eben KITA

    Anja, das ist eher nur gefühlt so, denn wenn man die Wochengesamtstunden mit der Schule in D vergleicht, so sind diese nahezu identisch,

    eben nur anders aufgeteilt. Meinen Kindern macht das nichts aus, ihnen gefällt die Schule in der Schweiz ziemlich gut.

    Und dafür, dass auch nachmittags Schule ist, fallen die Hausaufgaben dann sehr gering aus.


    Auch der Lehrplan hier ist (was wir bisher mitbekommen haben) mehr aufs Leben und Beruf vorbereitend getrimmt,

    in D ist der in meinen Augen eher veraltet und man lernt neben den grundlegenden Dingen auch soviel Schwachsinn, den man nie wieder benötigt.

    Und die machen echt coole Sachen hier, im Sportuntericht gehen sie zum Bouldern, in die Tennishalle oder mal zum Schlitteln oder Skifahren.


    Am besten gefällt mir aber, dass den Kindern hier so viel Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zugetraut wird.

    Es ist alles sehr locker und chillig, solange alle mitmachen und Initiative zeigen. Und es funktioniert...

    Unseren Hausrat haben wir mittlerweile in 3 Mietgaragen bei uns im Dorf und dem Keller unserer Wohnung untergebracht.

    Ab April kann ich unser Haus übernehmen, mach dort ein paar kleinere Sachen fertig und räum dann nach und nach

    unsere Sachen ein. Der familiäre Umzug geschieht dann erst in den Sommerferien, damit die Kinder nicht während des Schuljahrs

    wechseln müssen.


    Das Haus hier war günstig (unter 1 Mio.), der Verkauf unseres Anwesens in D brachte ein vielfaches dessen ein, daher konnten wir ohne

    Kredit kaufen und der Notgroschen ist auch ausreichend. Der Rest des Geldes arbeitet in einem Schweizer Anlagedepot und spült eine monatliche

    Grundlage in die Haushaltskasse.

    Desweiteren hab ich hier eine Firma (AG) gegründet und arbeite als Handwerker im Bauddienstleistungssektor.


    Meine Frau ist wohl schon zu lange zu Hause, und hat sich mittlerweile ans Hausmütterchendasein gewöhnt :thinking_face:

    Als ich ihr offenbarte, dass sie in ein paar Jahren auch wieder aktiv zur Haushaltskasse beitragen darf,

    wurde ich dafür nicht gerade mit Dank- und Lobeshymnen überschüttet :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich glaub, ihr solltet euch mal länger im Berner Oberland aufhalten, da wird der Urnengang noch mit der Mistgabel in der Hand getätigt :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber selbst hier ist die Infrastruktur gut, kein Weg ist allzu lange, und der ÖV ist in der Schweiz eh der Hammer, da glaub ich brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Unser Dorf hat um die 1000 Seelen, und es ist eigentlich alles da, was man braucht, was man nicht braucht, gibts dann im 6km entfernten Meiringen.

    Vorteil von den kleinen Dörfern ist, dass die Schulen sehr persönlich sind, und die Kinder gleich super angenommen werden.

    Unsere Kleinen sind alle begeistert von der Schweizer Schule, auch wenn Sie gefühlt länger dauert, als in Deutschland.

    Du hast natürlich recht, dass der Normalverdiener auf Kredit kaufen muss, wäre mir aber zu unsicher, da ein Gehalt auch mal schnell wegbrechen kann bei Jobverlust oder längerer Krankheit. Das hat man doch die nächsten 20-30 Jahre immer im Hinterkopf. Da würd ich mich nicht fürs verschulden entscheiden. Und wer weiss, ob die Kinder dann die Burg überhaupt irgendwann übernehmen wollen. Ich find das auch grässlich, in ein Erbe reingedrückt zu werden, und alle erwarten, dass man es zu schätzen hat, weil sich die Eltern das schliesslich vom Mund abgespart haben. Ich bin selbst ausgebrochen aus so einer generationenlangen Erbschaftsspirale. Wir haben meine Eltern zu Hause bis zu deren Tod gepflegt. Meine Mutter wurde dort auch geboren. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, in der selben Hütte auch irgendwann ins Gras beissen zu müssen, also haben wir nach dem Ableben der Eltern das gesamte Anwesen verkauft, und sind ausgewandert.


    Ich hab auch zuerst überlegt die Summe fürn Hauskauf in der Schweiz zu finanzieren und die eigene Kohle aufm Depot zu lassen.

    Allerdings wer weiss, wie sich der Markt weiter verhält und was nach dem Ukrainekrieg als nächstes auf uns zukommt.

    Daher hab ich mich für die klassische Verteilung Immobilie/Edelmetalle/Barvermögen/Anlagedepot entschieden. Wirft zwar nicht mehr so viel ab, gibt mir selbst aber ein besseres Gefühl.