Beiträge von ReviewerGolden

    Hoi ans Forum,


    kurz zu uns: wir, vierköpfige Familie, sind 2018 in die Schweiz (AG) gezogen. Hauptgrund war die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf", wie man so schön sagt. Mama war/ist Lehrerin in der Schweiz, Papa arbeitete/arbeitet in Deutschland, und die Kinder waren/wurden damals schulpflichtig.

    Ist jemand in einer ähnlichen Situation und kann ein paar Tipps, Anregungen oder Hinweise geben, die für diese Konstellation hilfreich wären? Gerne auch konkreter nachfragen, und danke schon mal!

    Diese Info ist nicht richtig. Auch Personen im Ausland können Immobilien erwerben, ggfs. unter Auflagen oder bewilligungspflichtig. Prinzipiell ist aber der Erwerb zum Selbstbewohnen bewilligungsfrei, was in einem gesonderten Verfahren auf Antrag entschieden werden kann.

    Ja, man kann theoretisch eine Bewilligung bekommen.

    In der Praxis musste selbst unser Generalunternehmer (grösster Anbieter der Schweiz), um alles aus einer Hand anbieten zu können, über Umwege das Bauland besorgen, weil er damals gerade Eigentum von nicht in der Schweiz ansässigen Investoren war.

    Es ist also nicht trivial, ein Haus ohne Wohnsitz in der Schweiz zu kaufen.

    Wäre auf jeden Fall toll,wenn du von deinen Erfahrungen berichtest.

    Wir haben, gleich einen Monat nachdem wir in die Schweiz gezogen sind, einen Vertrag für einen Hausbau abgeschlossen. Die Schweizer Behörde musste damals fast schon mit Gewalt davon überzeugt werden, dass ich tatsächlich meinen Wohnsitz in der Schweiz habe (ich arbeite nach wie vor in Deutschland). Nur dann darfst du eine Immobilie auch kaufen.

    Als Betroffener:

    Arbeit Deutschland, Wohnort Schweiz

    --> die ersten 5 Jahre normaler Steuersatz in Deutschland (Steuerklasse 1, auch wenn verheiratet!)) und normaler Steuersatz in der Schweiz. Man ist in der Schweiz voll steuerpflichtig, d.h. erst kommt die Schweizer Steuererklärung, und dann kommt die deutsche Steuererklärung, wobei die bezahle Schweizer Steuer voll angerechnet wird.

    --> nach 5 Jahren dann noch 5% Quellensteuer an D.

    (Trotz dieser Regelung) Sinnvoll kann das z.B. sein, wenn der Partner in der Schweiz arbeitet.