Hi MotU,
danke für die schnelle Rückmeldung. Ich würde dir gerne eine kurze PN schicken. Bin auf der Suche nach einem guten Steuerberater. Vielleicht hast du ja einen Tipp.
Viele Grüße
Pabo
Beiträge von Pabo
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Hi Jan92,
Nochmal danke für den Input. Sehr viele wahre Punkte. Ich mache mich auf die Suche nach einem guten Steuerberater. Hoffe, dass dieser mich bei dem "Wie" unterstützen kann. Das heißt, was genau sind die Möglichkeiten legal (!) die Position anzunehmen. Eventuell habe ich dann 2-3 Lösungswege (Annehmen und Auswandern, Annehmen und eventuell pendeln aber mit dt. Steuern, Nicht Annehmen usw.) . Wenn ich mehr weiß gebe ich mal ein Update. -
Danke Leute, ihr habt beide den Nagel auf den Kopf getroffen. Insbesondere das Thema Standardprozesse und Zurückhaltung. Sonst würde ich natürlich unsere HR-Abteilung mit diesen Fragen löchern....Und ja, dadurch dass es soviel Faktoren und Konstellationen sind, wird es so komplex.
Ich versuche mal auf die Punkte einzugehen:
- Betriebsstätte: Muss das eine Betriebsstätte der jeweiligen Konzerntochter sein? Denn der Konzern und viele verschiedene Töchter sitzen ja mit ihren Betriebsstätten in DE. Die Schweizer Tochter hat wahrscheinlich keine hier.
- SV-Pflicht und bürokatischer Aufwand. Genau darum geht es wohl bei dem Thema, dass ich 80% dort arbeiten soll. Die Schweizer Gesellschaft will den bürokratischen Aufwand nicht und ein deutscher Arbeitsvertrag wird wohl nicht möglich sein.Übrigens, die Anwesenheit wird lediglich durch ein "Häkchen" im System (wenn Grenzgänger) abgeprüft.Jetzt kommt aber meine Verwunderung: Wieso wäre es OK wenn ich 80% von DE nach CH (täglich) pendele? Kommt dan nicht auch das Thema SV-Pflicht in DE auf? Sorry falls das keinen Sinn macht aber langsam kommt der "Duning Kruger Effekt" (Mitte der Parabel) auf....
Nochmal meine Möglichkeiten laut AG:- Umzug in CH dann bekomme ich die B-Bewilligung usw.
- (Hier müsste ich m.E. kein "Häkchen" mehr im System zur Anwesenheit setzen. Ich bin ja in CH gemeldet usw.) Dann bleibt nur das Thema der persönlichen Steuerlast, richtig? Was passiert aber wenn DE nicht annimmt, dass ich in CH steuerpflichtig bin? Folgt das Thema SV automatisch und der AG muss entsprechen reagieren?
- Grenzgänger und täglich pendeln. Aber mindestens 80% (dazu müsste ich dann natürlich in die Nähe der Schweiz ziehen.) --> Ist eher raus.
- Grenzgänger als Grenzwochenaufenthalter. Aber auch hier mindestens 80%. Das bedeutet, für das Thema der SV-Pflicht muss ich die 80% Anwesenheit garantieren. Damit wäre ich ja auch automatisch beim Thema >60 Nichtrückehrertage und in der Schweiz steuerpflichtig.
Bin langsam echt ratlos. Das Problem bei der Ganzen Sache ist die 80% Anwesenheitsfrage und damit steht und fällt die ganze Sache. Beim Steuerthema würde ich ja persönlich akzeptieren keinen "Gewinn" durch die Schweizer Stelle zu machen. Ich kann mir auch langfristig vorstellen in die Schweiz auszuwandern. Aber dafür müsste ich wahrscheinlich zunächst recht lange pendeln und das nur wegen der Bürokratie und nicht wegen der Stelle selbst was für mich absurd wäre.
- Umzug in CH dann bekomme ich die B-Bewilligung usw.
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Zu Beginn zeigen sich das viele Arbeitgeber erstmal kulant. Das endet dann, sobald das Deutsche Finanzamt eine Bestätigungen vom Arbeitgeber möchte. Auf Dauer geht das nicht gut...
Hi Jan92,
Noch ein Nachtrag: Einen wichtigen Knackpunkt hast du in folgendem Thread bei ähnlicher Konstellation genannt... Wahrscheinlich wird man meinen gewöhnlichen Aufenthalt bzw. Lebensmittelpunkt in DE annehmen da ich ein Kind habe das in DE lebt. Richtig?
Nochmal zur ersten Frage, dem Pendeln. Wenn ich bspw. pendele, dann wäre das deutsche Finanzamt doch happy oder? Sie würden Steuern auf mein schweizer Gehalt bekommen. Würde das Schweizer FA nun irgendwie nachbohren, ob ich regelmäßig pendele oder nicht? Die sind doch nur daran interessiert, dass ich nicht mehr als 60 Nicht-Rückehrertage habe weil das wiederum die Steuerpflicht in der Schweiz auslösen wurde. Die sind nicht vorhanden weil ich faktisch nicht pendele. Was übersehe ich? Wie gesagt, möchte das Ganze zwar optimal aber nicht "betrügerisch" durchführen. Was würdet ihr mir hier raten? Mir geht es tatsächlich sogar um die Stelle/Position und nicht um Steuern. Ich würde ja auch die deutschen Steuern akzeptieren, wodurch der finanzielle Sprung gar nicht so groß wäre. Nur, täglich in die Schweiz pendeln nur um irgendwelche Formalien einzuhalten obwohl ich super aus DE arbeiten kann (Kollegen sind weltweit verteilt. In die Schweiz zu reisen wäre quasi wie die Fahrt in ein leeres Bürogebäude) ist doch auch Blödsinn, oder?
Könnte eure Ratschläge gut gebrauchen. Ich habe bereits unzählige Stunden recherchiert und der Kopf raucht - vielleicht vermische ich hierdurch nun auch langsam Themen ;). Eventuell muss ich auch erst mal alles wieder sacken lassen. Kann jemand einen guten Steuerberater empfehlen, welcher ortsunabhängig helfen kann? Ich befinde mich ja nicht in Süddeutschland sondern NRW.
Nochmal Danke und viele Grüße -
Hallo lieber MotU,
ich durchforste das Forum aktuell nach ähnlichen Fragestellungen. Hast du eventuell ein Update? Wie hat dein Schwager das Ganze nun geregelt?
Danke und viele Grüße -
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Hallo zusammen,
Habe ein ähnliche Konstellation. Wollte einen eigenständigen Beitrag aufmachen aber vielleicht vorab hier:
Aktuell bin ich bei meinem Arbeitgeber in DE angestellt und habe die Chance auf eine Stelle bei einer Tochtergesellschaft in CH angestellt zu werden.Ich kann bei dieser Position PRAKTISCH zu 100% im Home-Office arbeiten aufgrund der Art meiner Tätigkeit. Mein AG würde jedoch ca. 80% Anwesenheit in der Schweiz verlangen wenn ich die neue Position annehme. Wie gesagt, nicht wegen der inhaltlichen Arbeit, die kann ich remote durchführen (Programmierer). Es geht wohl um Verwaltungs- bzw. Steuer und Sozialversicherungsthemen.
Jetzt meine Fragen
1. Welche Nachweise müsste ich für die deutschen und/oder Schweizer Behörden erbringen zum Thema Aufenthalt bzw. Pendeln in die Schweiz? Kurzum, gibt es Fälle in denen Leute einfach praktisch nicht pendeln?
2. Mein AG würde auch akzeptieren wenn ich als in der Schweiz gemeldeter (also kein Grenzgänger etc.) tätig wäre. Könnte ich bspw. ein kleines Zimmer oder ein Zimmer in einer WG mieten für die Schweizer Meldeadresse und dann faktisch in Deutschland leben?
Ich werde natürlich weiter recherchieren. Wäre aber sehr dankbar für Input. Übrigens, verzeiht die eventuell naiven Fragen. Sollte irgendetwas von den beiden Fragen gegen geltendes Recht verstoßen, sagt bitte Bescheid. Ich suche natürlich nicht nach nicht-legalen Lösungen.
EDIT: Habe noch diesen Super Thread gefunden: Wohnung in der Schweiz + Deutschland, Steuerbefreiung
- Muss jedoch die vielen Infos noch richtig mental verarbeiten...
Noch ein kleiner Nachtrag zur Frage 2:
- Ich bin ledig, habe jedoch eine Partnerin und ein kleines Kind mit ihr- Wir haben kein Wohnungseigentum in DE oder sonstwo
- Ich habe keinerlei andere Einkünfte
- Meine Partnerin ist in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Aktuell Elternzeit. Danach ca. 50% Teilzeit.
- Unsere Wohnung läuft aktuell auf uns beide. Wir planen jedoch umzuziehen. Die nächste Wohnung könnte sie allein auf sich anmelden
- Mein aktueller Verdienst beträgt ca. 100.000 TEUR brutto. Die Position würde ca. 160.000 CHF betragen
- Perspektivisch könnten wir uns sogar vorstellen irgendwann in die Schweiz zu ziehen. Aber aktuell würde ich gerne eine Wohnung in DE haben. Ich weiß, das ist "auf dem Papier" schwierig wegen des Themas Lebensmittelpunkt - oder?