Beiträge von RobLenaHH2016

    Hallo SNJ1918


    Zu deinen Fragen...


    Krankenversicherung:
    Wenn du via Comparis deine Daten eingegeben hast, sollte das Ergebnis schon stimmig sein. Die 300er Franchise macht eigentlich nur dann Sinn, wenn du/ihr häufig zum Arzt geht. Je höher die Franchise desto niedriger der mtl. Beitrag. Ihr müsst vorab natürlich "Familie" auswählen, um in die richtige Kategorie eingestuft zu werden. Abhängig sind die Beiträge ganz stark auch vom Kanton und der Gemeinde, von daher kann das schon stimmen.


    Tipp: Nehmt erstmal die niedrigste KVG und ggf. eine Zusatzversicherung um Dinge wie "Einzelbett im Spital", "Ausland", "Sport" und/oder "Homöopathie" abzudecken. Da die KVG Leistungen bei jeder KV die gleiche ist, braucht ihr hier nicht die Luxusvariante.


    Zahn:
    Zahnzusatzversicherungen sind in der CH sehr kostspielig und daher haben wir uns vom Beginn an für die Variante "Zahn an der Grenze" :D entschieden, was bedeutet, wir haben einen Zahnarzt in Rheinfelden, wo wir unsere halbjährliche Zahnreinigung und Untersuchungen etc. machen. Dort bezahlst du privat und bekommst immer sofort einen Termin. Finden wir bis dato die beste Lösung.
    Zusätzlich legen wir mtl. je 100 Fr separat hierfür zurück. Da die meisten Zahnärzte an der D Grenze auf die Schweizer Kunden eingestellt sind, kannst du meistens auch in Franken bezahlen, was den Prozess erheblich vereinfacht.


    Tipp: Sonderfälle wie Zahnersatz oder Prothesen die sehr ins Geld gehen, kann man mittlerweile auch sehr gut in Ungarn usw. machen lassen.


    Versicherungen:
    Wir haben uns für die folgenden Versicherungen entschieden;
    - Privathaftpflicht/Hausrat - ist zusammengefasst in einer! (Suche hier via Comparis)
    - Rechtsschutz für die Familie (meiner Meinung nach Pflicht!) Empfehlenswert: Dextra (https://www.dextra.ch/kassensturz-testsieger.html)
    - Autoversicherung für meine Frau (gleiches Prozedere wie bei P/H)


    Viel Erfolg weiterhin bei den Auswanderungsplänen.


    LG Robert

    Sali MonaSeidel


    Vielleicht hilft dir mein Beitrag.


    Wir sind vor gut 2 Jahren aus Hamburg in die Schweiz ausgewandert und standen vor ähnlichen Problemen mit der Entfernung. Gelöst haben wir das wie folgt;


    Schritt 1: Intensive Wohnungssuche auf u.a. folgenden Plattformen www.immoscout24.ch, www.homegate.ch, www.newhome.ch
    Mehr findest Du auch hier...https://www.auswandern-schweiz.net/wohnungssuche


    Schritt 2: Wir haben uns 2 Tage für Wohnungsbesichtigungen reserviert. Flug, Mietwagen und Unterkunft gebucht und ab gehts. In 2 Tagen haben wir insgesamt 10 Wohnungen besichtigt und teilweise 1 Makler für mehrere Wohnungen/Objekte genutzt. Das hat geholfen und wir waren am 2. Tag am Ende mit 2 Wohnungen uns einig, was dann zu unserer heutigen Wohnung mündete.


    Schritt 3 (vor 2): Wenn ihr noch gar nicht genau wisst wohin ihr überhaupt ziehen wollt, schlage ich einen Lang- oder Kurzurlaub vor, damit ihr euch mehr mit dem neuen Lebensdomizil auseinander setzen könnt. ;)


    TIPP: Bereite ein umfangreiches Dossier für die Besichtigungen vor (Bewerbungsschreiben, Arbeitsvertrag, aktuelle Schufa-Auskunft, Kopie Personalausweis). Dies kann u.a. Umständen bei der Entscheidungsfindung helfen, gerade in beliebten Gegenden. ;)


    Über die Mietzinskosten in der Schweiz kann man sich im Netz eigentlich sehr gut informieren. Diese Statistik ist zwar nicht mehr ganz aktuell, ist aber meiner Meinung nach ein guter Indikator.
    https://www.comparis.ch/immobi…staedte-schweiz-vergleich


    Wenn Du noch Fragen hast, melde dich gerne.


    VG, Robert

    Hoi Zäme


    Jetzt muss ich mich doch mal zu diesem Thema äussern!


    Ich glaube Du gehst das ganze Projekt Schweiz völlig falsch an und hast völlig falsche Erwartungen. Du möchtest also nach 10 Jahren H4 in D in die Schweiz auswandern und bist selber schon 58 Jahre alt?! Und dann soll es auch gleich ein Haus zum Kauf sein?!


    Entschuldige bitte aber wie weit hast du dich mit den Verhältnissen in der Schweiz (wirklich) beschäftigt? Fangen wir mal damit an, dass die Schweiz erstmal kein Sozialstaat ist, so wie D (noch) einer ist. Das bedeutet, du hast hier nichts zu erwarten und musst erstmal in Vorleistung gehen. Ein "Haus kaufen" so wie sich das viele vorstellen, ist hier auch unüblich. Kaufen und irgendwann komplett abbezahlen funktioniert hier nicht, es sei denn du kannst die höheren Steuern bezahlen. Im Detail bedeutet das, du kaufst das Haus und zahlst nur einen Teil der Hypothek an die Bank zurück. Es bleibt aber immer eine Restschuld die du (auch im Alter) begleichen musst. Und wenn du 58 bist, sind es ja nicht mehr so viele Jahre bis zur Rente. Und dann? Nach 10 Jahren H4 und wohnhaft in Brandenburg steht dir sicher keine rosige Rente aus D zur Verfügung. (Wage mal die Prognose) Und hier in der Schweiz musst du erstmal in die Blöcke (1., 2. und ggf. 3 Säule) einzahlen, bevor du etwas entnehmen kannst! Wenn du glaubst, dass du mit der AHV Rente überleben kannst, dann vergiss es. Und aus der Personalvorsorge (2. Säule) bekommst du nur (auch je nach Verzinsung) den Teil raus, den du über Jahre einbezahlt hast. Und bei deinen verbliebenen Beitragsjahren dürfte das nicht gerade üppig ausfallen. Und dann möchtest du auch erstmal nur "prozentual" und "nach Auftragslage" arbeiten?! Mmh...könnte interessant werden...


    Und nun zum Punkt "Haus verkaufen". Ich schätze jetzt einfach mal, dass du für ein Haus in Brandenburg (wo auch immer dort) und nach Zustand und Art des Hauses vielleicht einen Betrag um die 150.000 - 200.000 Euro bekommst. Ach, sagen wir mal du bekommst 250.000 Euro. Und dann? Für diesen Betrag bekommst du in der Schweiz nicht mal ne 2 Zi ETW. Und grenznah wollen viele leben, dementsprechend sind die Preise dort.
    Und auch das Leben in der Schweiz ist wesentlich teurer als in D. Nur "in Deutschland einkaufen" gehen reicht noch lange nicht zum überleben. Krankenversicherung (jährlich zwischen 3-5% teurer) musst du selber bezahlen. Strom & Energie, Handy, Internet, Müll, Hundesteuer und natürlich Lebensmittel usw. usw.
    All das muss bezahlt werden!!!


    Alles in allem ein ziemlich eindimensionales Bild von einer Auswanderung, ganz abgesehen davon, was wohl ein oder die Schweizer davon halten, wenn jemand mit solch Vorstellungen hierher kommt.


    Mein Rat an Dich, informiere dich erst ein wenig mehr und mache dir dann in Ruhe Gedanken ob dies die richtige Herangehensweise ist.


    Nichts für ungut, Robert


    Wir haben ein Selbstbehalt und Leistungsfreiheitsprämienmodell und erhalten ca 900 Euro Beiträge pro Jahr zurück, Voraussetzung ist Leistungsfreiheit. Wenn man nur hier und da mal eine Kleinigkeit braucht lohnt sich das absolut. Aus diesem Grund kenn ich mich etwas mit dem Selbstzahlen "ohne Versicherungskarte" beim Arzt aus.

    Hallo Shanau


    Vielen Dank für diese Tipps! Haben mir auch bissel geholfen, würde ich sagen. ;)


    Könntest Du den letzten Teil mit "Selbstbehalt und Leistungsfreiheitsprämienmodell" vielleicht etwas genauer erklären und bei welchen Versicherern sowas möglich ist? Verstehe ich das richtig, wenn du nicht zum Arzt gehst in 12 Monaten bekommst Du Beiträge wieder retour??? ?(


    Merci und Gruss


    Robert

    Hallo Kerstin


    Ich hatte einen ähnlichen Fall letztes bzw. dieses Jahr.


    Als wir in die Schweiz Anfang 2017 kamen, war meine Frau erst ohne Job und fand dann aber nach 1-2 Monaten eine Festanstellung. Leider war mir nicht bewusst, dass ich dies hätte meinem Arbeitgeber melden müssen, sodass ich Anfang diesen Jahres eine saftige Nachzahlung an meinen AG (und dieser an den Kanton) leisten musste! :( Etwas über 3.500 CHF!!!


    Meine Quellensteuersituation (Kt. Aargau) sieht wie folgt aus:
    Vorher = B0N => 7.4%
    Nachher = C0N => 11.1%


    Von daher kann es schon sein, dass wenn ihr beide arbeitet auch ein höherer Quellensteuerbetrag berechtigt ist aber sicherheitshalber würde ich dies mal prüfen lassen.


    Viel Erfolg!


    Robert

    Hoi Zäme


    Kurze Frage ans Forum...


    Meine Frau muss von Mitte Oktober bis Mitte Februar 19, 1x wöchentlich nach Luzern zur Weiterbildung (von Olten aus). Nun hatten wir uns überlegt, dass aus logistischer Sicht und es am einfachsten wäre mit der ÖV (Zug, SBB) zu fahren. Nun haben wir relativ wenig Erfahrungen mit der SBB in der Schweiz, weshalb ich mich mal ans Forum wende.


    Welche Tipps & Ratschläge habt ihr für uns in Bezug auf Abo's, günstige Tickets etc.?


    Danke für die Hilfe.


    Robert

    Liebe Aurelia


    Ich kann Dir im Bezug auf Ingenieure in der Schweiz keine direkten Tipps & Ratschläge geben. Du kannst dich aber mal in Punkto Salärmöglichkeiten wie folgt informieren;
    https://www.gate.bfs.admin.ch/…/public/index.html#/start
    http://www.lohnanalyse.de/ch/startseite.html


    Da ich aber nun nach 1 1/2 Jahren direkt D-CH miteinander vergleichen kann, kann ich definitiv sagen...so viel Steuern wie du in Deutschland zahlst, zahlst du kaum wo in Europa! Du kannst etwa mit der 1/2 an Steuerbelastungen in der Schweiz rechnen. Die höheren Lebenshaltungskosten wiegen etwas, lassen aber am Ende des Monats (je nach Lebensstils) mehr auf dem Konto als in D. ;)


    Viel Erfolg.
    Robert

    Kann auch wirklich so sein. Wie gesagt, die Transport- und Logistikkosten sind die letzten Jahre in der EU explodiert. :(


    Habe nochmal in meinen Unterlagen geschaut, ich wurde damals beraten von Herrn Jens Koch (Verkauf) von Krügel. Vielleicht wendest du dich mal an ihn direkt...vll geht dann was in Punkto Nachlass.


    Viel Erfolg.

    Den Preis finde ich viel zu teuer und auf den m3 ist die Steigerung gegenüber unserem Angebot unangebracht. Wenn keine Sondersachen (Tresore, Einpacken und Auspacken etc.) dabei sind, würde ich den Preis nochmal nachverhandeln...das hilft vll.
    Ist die Mwst. im Angebot schon draussen oder noch angegeben? Ein Anbieter aus Reinbek wollte doch ehrlich die Mwst. mit verrechnen. ;)
    Was aber durchaus ein Grund für den hohen Preis sein kann, sind die seid einiger Zeit immer teurer werdenden Transport und Logistikkosten in der EU...vll kommen daher die höheren Preise?!

    Hallo monCHeeba


    Nimm mal Kontakt zu Krügel Umzüge (www.kruegel-umzuege.de) auf. Die haben unseren Umzug 2016/2017 gemacht und wir waren vollends zufrieden. 60 qm mit Auf- und Abbau, Einlagerung und Abwicklung für 4.500 EURO (ohne Mwst., die sparrst du dir)!.


    Viel Erfolg.


    Robert

    Hallo Zäme


    Also meine kurze und knappe Meinung hierzu...


    Bei 4.300 CHF kannst du etwa 20% Steuern (AHV, Quellensteuer etc.) abziehen, was du genauer auf www.lohncomputer.ch prüfen kannst. Sag mal zu 90% stimmen die Angaben. Bei den Kosten für Unterkunft und Nebenkosten inkl. KV bleibt dir SICHER wesentlich mehr übrig, als würdest du in einer Urlaubsregion in Deutschland im Gastgewerbe arbeiten.
    Von daher, rein Kohle mässig würde ich sagen...machen!
    Alle anderen wichtigen Punkte und Fragen wie;
    - Will ICH in die Schweiz auswandern?
    - Habe ICH mich mit dem Land ausgiebig beschäftigt?
    - Kann ICH alleine die Auswanderung und anfängliche Einsamkeit bewältigen?
    etc. etc.


    Viel Erfolg!

    Sali Manu


    Im Berner Oberland können wir noch den Naturpark Gantrisch empfehlen. Dieser bietet sowohl im Winter als auch im Frühling/Sommer sehr schöne Wander- und Einkehrmöglichkeiten. Unsere Winterwanderung im April war dort echt malerisch.
    Einen neuerlichen Tipp können wir auch geben, nämlich Neuenburg und der Neuenburgersee. Die Altstadt ist wunderschön klein, idyllisch und schon sehr welschlich :) Weiterhin bietet die Stadt Biel die wohl wunderschönste Altstadt (meiner Meinung) in der Schweiz, da diese schier atemberaubend stilistisch und altertümlich rüberkommt. Und im Gegensatz zu einigen anderen, findet sich dort keine Shopping- und Erlebnismeile. Und natürlich bietet der Bielersee im Sommer noch schöne Bademöglichkeiten (Ecke Nidau/Ippsach zu empfehlen).


    Viel Spass bei den Ausflügen.
    Robert

    Sali Christoph


    Vielleicht noch ein Tipp von meiner Seite. Du musst ja nicht unbedingt dort wohnen wo du arbeitest. Wenn dir Mollis vielleicht am Anfang zu klein und zu gewagt ist wegen möglichen Integrationsschwierigkeiten, dann gucke doch einfach woanders. Eine mögliche Option wäre z.B. Rapperswil-Jona im Kanton St. Gallen. Von Mollis etwa 30 Minuten entfernt und schön gelegen am Zürisee. Ich habe jetzt zwar keine durchschnittlichen Mietpreise von dort zur Hand aber im Bezug auf die Integrierung könnte es dort einfacher sein als in einem 3.000 Seelen Städtchen... ;)


    Viel Erfolg.


    Robert