Beiträge von RobLenaHH2016

    Sali Zäme


    Als wir in die Schweiz gezogen sind, wussten wir das irgendwann mal das Thema Führerschein meiner Frau ansteht, denn sie hat diesen erst kurz vor der Auswanderung in Deutschland gemacht. Zwar steht kommendes Jahr erst die verpflichtende Kursteilnahme WAB an aber gerne würden wir uns jetzt schon mal informieren.


    Fragen:
    Steht es einem frei wo man den Kurs belegt, also vll. ausserkantonal?
    Hat jemand Tipps & Tricks für günstige Anbieter? Ich habe bis dato nur Angebote um die 670 - 680 CHF für beide Tage gefunden, was ich echt schon Hammer finde! ;(;(
    Wer hat noch damit Erfahrungen gemacht und weiss wie man das auch bissel günstiger kriegt?


    Danke für Eure Hilfe.


    Robert

    Sehen wir auch so...Marieke hat auch eher das Problem die richtige Stelle zu finden als überhaupt eine. ;) Sie hat quasi die Qual der Wahl... :) Aber dennoch wollen wir natürlich beide das bald was attraktives für sie dabei ist.


    Und wie ist deine neue Position? Du warst ja auch nicht so glücklich anfangs, oder?!
    VG Robert & Marieke :CH:

    Hallo Sabine


    willkommen in der Schwiiz und willkommen in Solothurn. Von wo aus Deutschland bist du denn gekommen? Mit Solothurn hast du dir sicher eine der schönsten Städte der Schweiz ausgesucht. Auch wir - meine Frau und ich - sind immer gerne dort, vor allem im Sommer. :D Kleine süsse Stadt direkt an der Aare, mit altertümlichen Gebäuden und netten Menschen. Sicher ist die Nähe ins Jura Gebirge auch mal ne nette Ausflugsmöglichkeit, wo man toll wandern kann.


    Viele Grüsse und weiter ein schönes Einleben.


    Robert

    Sali Zäme


    Kurze Frage ans Forum.


    Muss ich mich beim RAV arbeitslos melden wenn ich selber beim Arbeitgeber gekündigt habe? Beitragsfrist von 12 Monaten ist erfüllt. Wenn ja, welche Fristen gibt es zur Meldung der Arbeitslosigkeit und muss man dafür aufs Amt oder geht das mittlerweile auch digital (smile)?


    Merci und VG
    Robert

    Guten Abend Daniel


    Auch ich möchte kurz ein Statement zu Deinem Erfahrungsbericht abgeben.


    Bei einigen deiner Punkte kann ich durchaus zustimmen, muss aber konsternieren, du hast dich leider nicht gut vorbereitet auf das Abenteuer Schweiz. Wer vorhat in ein anderes Land zu ziehen und dann noch in einen ländlichen Kanton wie Glarus, sollte wissen worauf er sich einlässt. Ein Kanton mit einer der geringsten Einwohneranzahl der Schweiz könnte eigentlich logischerweise gegenüber "Fremden" etwas ablehnender gegenüberstehen als vll Aargau, Zürich oder Basel. Diese Erfahrung sammelst Du aber nicht nur in der "fremdenfeindlichen" Schweiz sondern auch in Oberbayern oder in Ostfriesland. Ich als Ossi kann aus eigener Erfahrung berichten, wie man z.B. in Bayern mit diesem Stempel "Ossi" zu kämpfen hat. Also dies ist kein Stereotyp aus der Schweiz!


    Weiterhin kann ich Deine Meinung zur SVP nicht gänzlich unterstützen. Eine rechtsNATIONALE Partei wie die SVP setzt sich in erster Linie für die Interessen der Schweiz(er) ein, was sie wiederum wohl auch zur stärksten Partei im Lande macht. Die durchgeführten Referenden sind völlig nachvollziehbar und logisch;

    1. Gegen Masseneinwanderung
    Führen wir uns vor Augen, dass die Schweiz durch ihre attraktiven Bedingungen, weswegen du ja selbst auch gekommen bist, eine gewisse Sogwirkung auf Menschen hat und dies dazu geführt hat, dass das Land eine Situation erreicht hat wo die Schweizer Identität auf dem Spiel steht! Bei 25-30% Ausländern und einen permanenten Zuzug ist auf nahe Zukunft die Gefahr das es der Schweiz geht wie anderen europäischen Ländern (Deutschland, Schweden, Frankreich, Belgien etc. etc.). Dabei geht es vorrangig nicht um den Einfluss den wir Deutsche oder andere Mitteleuropäer nehmen, sondern eher fremdländische Kulturen aus Afrika und dem Nahen Osten.Und da die Schweiz schon immer selbstständig über seine Belange entscheiden hat, hat man dieses Referendum verabschiedet.
    Es ist vom Schweizer Stimmvolk angenommen worden und damit ist der Demokratie genüge getan! Wenn andere Länder einen Weg der multikulturellen Gesellschaft gehen möchten, sollen sie dies tun aber ich vermute einfach mal, dass die Schweiz auch noch in 200 Jahren die christlich, demokratische Schweiz sein möchte, trotz das sie ja schon von Grund auf multikultureller ist als andere Länder in ihrer Geschichte. Wohl dann, so soll es sein...das ist direkte Demokratie!


    2. Ausschaffung krimineller Ausländer
    Hier könnte ich glatt an die Decke gehen! Derjenige der sich als Fahrsünder oder Empfänger einer Mahnung gefährdet sieht des Landes verwiesen zu werden, muss schon wirklich unter Verfolgungswahn leiden. Diese Art der Propaganda war wahrscheinlich auch der Grund warum das Referendum abgelehnt wurde...
    Die Lancierung des Referendums durch die SVP war gezielt auf kriminelle Ausländer wie Gewaltverbrecher, Wiederholungstäter und/oder Terroristen ausgerichtet. Und wer sich die Gefängnisse der Schweiz mal näher anschaut wird sehen...recht haben SIE! Man hat einfach mit gewissen Bevölkerungsgruppen grössere Probleme wie mit anderen. Wer sich als hart und fleissig arbeitender Deutscher, Portugiese, Franzose oder Italiener von diesem Referendum angesprochen gefühlt hat, hat gar nichts verstanden!


    3. Referendum zur Begrenzung der Einwanderung aus der EU (bilaterale Verträge)
    Dieses Referendum folgt direkt auf Punkt 1., da dieser demokratische Entscheid nicht "nicht streng genug" umgesetzt wurde, sondern es wird de facto gar nicht umgesetzt! Dies widerspricht ganz klar dem demokratischen Entscheid!!!
    Aus eigener Erfahrung kann ich auch dieses Referendum nur unterstützen, auch wenn ich selber in den Genuss gekommen bin hier zu sein, da die Schweiz einfach VOLL ist! 8 Mio. Einwohner, wenn es so weitergeht wie aktuell werden es in naher Zukunft 10 Mio. sein. Der Ausländeranteil steigt, was zu o.g. Problemen führen kann und wird. Schon jetzt sind die Autobahnen und der ÖVP völlig überfüllt. Städte und Dörfer sind zugebaut und damit soll nun Schluss sein. Aber ich bin mir sicher und so schreibt es auch die SVP selber, Branchen die einen Mangel an Facharbeitern haben, sollen und werden auch in Zukunft diese aus dem Ausland holen können. Nur kann es nicht sein, das Unternehmen sich den "billigen" Arbeiter aus dem Ausland holen und der "teure" Schweizer bleibt zu Hause. Dass ist einfach Irrsinn!!!
    Man wird sehen was passiert...


    Als selber ausgewanderter Deutscher mit Frau & Hund in die Schweiz ziehe ich immer gerne den Vergleich, "Wie war es denn vorher in Deutschland?". Und da muss ich dir sagen, ich ziehe das "unsozialere" und eigenständigere Leben hier vor. Die Schweizer geben viel auf ihre nationale Identität und ihre Traditionen. In Deutschland hingegen werden diese Punkte mit Füssen getreten! Die Schweizer zahlen gerechte Löhne, so dass man auch mit Jobs im Dienstleistungsgewerbe, Gesundheitswesen und Handel ein gutes Einkommen haben kann. In Deutschland leben 7 Mio. Menschen (Tendenz steigend) trotz Arbeit vom Sozialstaat weil sie so niedrig verdienen das sie aufstocken müssen! Deutsche in Deutschland müssen sich vollkommen nackt machen vorm Amt, müssen alle ihre Ersparnisse aufbrauchen und 1 Euro Jobs annehmen, sonst kürzt man ihnen die Leistungen. Wohingegen alle "Neubürger" ein Rund-um-Sorglos-Paket geniessen dürfen, obwohl man genau weiss das diese Menschen nie etwas ins Sozialsystem eingezahlt haben und dies auch niemals tun werden. Man baut diesen Menschen sogar neue Wohnviertel und Häuser und gibt ihnen natürlich gerne Vorrecht bei Jobs wo die arbeitende Deutsche Bevölkerung längst zu teuer geworden ist!
    Wenn ich mir zusätzlich die aktuell vorherrschende Altersarmut (auch hier dramatisch steigende Tendenz), die 330.000 Obdachlosen (davon 30.000 Kinder) in Deutschland und die vielen tausenden Menschen anschaue die nach Flaschen in Müllcontainern suchen, dann nenne ich so etwas soziale Ungerechtigkeit!!!
    Und nicht zu vernachlässigen sind die steigenden Kosten in Deutschland in Bezug auf Mieten, Lebenshaltungskosten und Steuern und dies mit meinem Salär und den Ausgaben hier in der Schweiz verglichen, dann ist auch dies ein grosser Pluspunkt für die Schweiz.
    Ich gebe Dir recht, viele Dinge sind hier teilweise völlig überteuert und man kann diese im Ausland günstiger einkaufen aber hey, sei doch froh das man diese Freiheit (noch) hat. Und davon profitiert ja auch Deutschland etc.
    Wie Batschy bereits gesagt hat, die qualitativen Unterschiede zur EU sind frappant. Anfangs hatten wir auch noch viel in D eingekauft, jetzt nur noch spezielle Dinge die es nur dort gibt oder welche hier wirklich überteuert sind. Und nachdem die EU entschieden hat, Glyphosat weiterhin freizugeben, macht es mir/uns es nur noch leichter hier direkt vom Hof Lebensmittel zu kaufen.


    Abschliessend kann ich noch sagen, dass wir uns etwas mehr als 1 Jahr mit dem Thema Schweiz befasst haben, Berichte gelesen und angeschaut haben sowie persönliche Erfahrungen gesammelt haben. Wir haben uns in Foren wie diesem angemeldet und vor allem und ganz wichtig, vorher dort Urlaub gemacht haben. Wir haben 1 Woche hier verbracht, uns sämtliche in Frage kommenden Gegenden angeschaut. Schon damals wussten wir, mmh gleich zu Beginn aufs Dorf in die Zentralschweiz?! Neee, dass könnte Probleme geben. Ich selber hatte sogar ein Stellenangebot aus Glarus und wir haben gemeinsam entschieden es nicht zu tun, da wir ahnten das sowas passieren könnte, wie das was du berichtet hast. Wir entschieden uns für den Kanton Aargau und sind mega happy. Es kommt wirklich immer darauf an wo man lebt und vor allem wie gut man sich vorbereitet hat. Ich will nicht unhöflich sein aber ich behaupte mal das du dich einfach nicht ordentlich vorbereitet hast und hier eine Bruchlandung hingelegt hast. Ich würde aber nun den Schweizern dafür nicht die Schuld geben, denn irgendwas müssen sie ja in den letzten 700 Jahren richtig gemacht haben, denn sonst würden wir ja nicht den Weg hierher zu ihnen gefunden haben...
    :CH::CH::CH:


    In diesem Sinne, alles Gute.


    Robert

    Sali Marco


    Zum Thema Hund:


    Der Hund muss vor der Einwanderung über die notwendigen EU Papiere, Chip und eine aktuelle Tollwutimpfung (nicht älter als 12 Monate) verfügen. Wenn ihr angekommen seid, muss der Chip auf die Schweiz umgeschrieben werden. Dass erledigt ihr beim nächsten Tierarzt und kostet etwa 50 CHF einmalig. Zusätzlich müsst ihr Hundesteuer zahlen, welche je nach Rasse sich unterscheidet. Wir zahlen für einen Sheltie etwa 120 CHF pro Jahr. Anmeldung beim lokalen Amt wo ihr euch eh anmelden müsst.


    Bei der Wohnungssuche kann man direkt in der Suchfunktion "Haustiere erlaubt" eine gewisse Vorauswahl treffen. Die Erfahrung hat bei uns aber gezeigt, dass auch Immobilien Hunde erlaubt haben welche dies nicht direkt deklariert hatten. Der Grund liegt auf der Hand, manche möchte eben den Haustierbestand in einem Wohnhaus etwas geringer halten. Weiterhin wurde uns auch gesagt, dass bei einem kleinen Hund wie einem Sheltie man eher weniger Probleme damit hat als wenn wer mit nem Dobermann anrückt. ;)


    Hoffe das hilft.


    VG :CH:

    Sali


    Schöne Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele wären auch u.a.;


    - Solothurn, Altstadt
    - Seetal (Hallwilersee, Baldeggersee, Sempachersee)
    - Willisau, Altstadt
    - Bern, Stadt
    usw. usw. usw...

    @niki 1912
    Es ist schwierig, ja aber nicht unmöglich! Wir sind auch von HH in die CH ausgewandert und haben auch fast 1 Jahr nach Arbeit gesucht. Die Ausdauer die man hat, ist entscheidend. Aus HH kann ich sehr die Firma KRÜGEL als Umzugsunternehmen empfehlen. Guter Preis und hervorragende Leistung! Wir waren sehr sehr zufrieden!!!



    Einfach weiter versuchen...! Viel Glück!