Beiträge von Timo Beil

    An den Moderator: Der Typ hat das mit seinem Nick in den wenigen Monaten schon mit etlichen Leuten hier gemacht, die haben sich dann tief gekränkt zurückgezogen.


    Und ich wette, davor hatte er schon andere Identitäten, man taucht nicht einfach so aus dem Nichts auf und fängt direkt mit frechen Attacken an.


    Wenn du dem nicht irgendwie das Handwerk legst, wird dein Forum ebenfalls den Bach runtergehen.

    Aber vielleicht seit ihr ja gar keine Unbekannten...

    Jetzt hab ich's, was du machst nennt man in der Psychologie eine Projektion.


    Du sitzt da nach deiner Herzklappen-OP frustriert herum und empfindest dich angesichts deines Verfalls als der grosse Verlierer. Loser halt.

    Aber weil du dir das nicht eingestehen kannst, versuchst du das auf andere zu projizieren.


    Ich wünsche dir gute Besserung, mein Lieber.

    Hör mal Bursche, fang nicht an frech zu werden. Wenn du hier von Scheitern faselst, hast du ja wohl Halluzinationen.

    Das ist üble Nachrede, das lass ich mir nicht bieten, Markus Schulz, egal wie viele Immobilien du verkauft und wieviel Geld du hast!


    Ich möchte dich höflich bitten, deine aggressive Wortwahl zu ändern. Mein "Frust" ist Resultat meiner Enttäuschung über die sozialen Zustände in der Schweiz, und wie gesagt ging es genau vier weiteren Bekannten hier genau so. Ich behaupte ja auch nicht du würdest "Stuss" schreiben und deine Aussagen wären "Unverschämtheiten" oder entwerte deine Aussagen mit anderen Frechheiten.


    Wir leben offensichtlich in der Schweiz in verschiedenen Welten und mit stark unterschiedlichem sozialem Framing.

    Wir erleben die Schweiz unterschiedlich. Ich bin nicht gescheitert, ich ärgere mich aber über die mangelnde Entwicklung in meiner Gehaltsklasse. Und mit mir mindesten eine Millionen Schweizer auch. Die reden nur nicht drüber, und das ist auch so gewollt und die werden auch entsprechend manipuliert.


    Zu der Banksache: Zweifellos bist du ein Immobilien-Profi, Aber: Unseren Konkreten Fall kennst du überhaupt nicht.


    Was du machst ist mich persönlich zu entwerten und dann zu behaupten, mein Bericht wäre falsch. Das ist kein zielführendes Vorgehen.


    Ich habe mit meiner damaligen Partnerin eine kleine preiswerte ETW gekauft. Unsere Nettolöhne zusammen betrugen ca. 11.000 CHF.

    Es hat locker gepasst, aber die Bank verlangte pauschal 40%.


    Etwas später habe ich dann von einem Schweizer gehört, dass er nur 20% EK brauchte. Allerdings wohl nicht bei dieser Bank.


    Auch wenn es nicht in dein Weltbild passt, meine Erfahrung ist so. Ich hätte vielleicht korrekt sagen müssen, bei dieser Regionalbank verlangten sie von uns Ausländern 40%. Ich ging davon aus, das wäre bei allen Banken so. Gut, hast du es um deine Erfahrung ergänzt.


    10 Jahre später habe ich noch eine ETW gekauft, wieder mit dieser Bank und wieder wurde sofort gesagt, also Sie brauchen 40% EK.

    Die sehen natürlich was auf den Konten liegt, ist ja meine Hausbank....


    Ruf doch mal bei der Bank an und finde heraus was das soll. Ich gebe dir per PN gerne den Kontakt.


    Was ist das eigentlich für ein Ort hier, wo aggressive Maulhelden wie Zombies auftauchen und mir ihre Ansichten aufzwingen wollen.

    Das Internet ist wirklich so schlimm wie man immer hört.


    Auf die eine Frage, die ich hier mal gestellt habe ich nie eine Antwort bekommen und werde ich auch nie.


    Und wenn ich hier schreibe was manchen nicht gefällt werde ich angegriffen, beleidigt und entwertet.


    Aber ihr werdet von mir immer wieder zu lesen bekommen was euch nicht gefällt!


    Übrigens, es war ein Schweizer Arbeitskollege der mir kürzlich die "Unverschämtheit" erzählt hat.

    Er meinte, du weisst bestimmt schon wie die Schweizer sind, deshalb habe ich Freundschaften nur mit Ausländern.

    Die Schweizer belauern sich nur so wie die Bauern hinter der Hecke und warten darauf dir was anhängen zu können.

    Und des Weiteren ist die "Unverschämtheit" persönliche Erfahrung. Und zwar nicht nur von mir alleine, sondern noch anderen deutschstämmigen hier.

    Hannoveraner, ich habe mir mal einige deiner Wortmeldungen angesehen, du bist nicht einfach nur ein frecher Typ mit grosser Klappe.

    Bei dir ist das Problem tiefer, ich halte es für Teil einer deformierten Persönlichkeit.


    Dein aggressiv-entwertender Kommunikationsstil ist habituell, du reagierst immer nach dem gleichen Schema wenn Leute etwas schreiben was dir nicht gefällt. Wahrscheinlich interpretierst du den Rückzug der von dir Attackierten als "deinen Sieg", den du offenbar dringend brauchst.

    Du kannst keine Meinungen respektieren, dir dir nicht gefallen.


    Deine Angriffe basieren immer auf den identischen Vorwürfen: Du widerholst dich, du langweilst, du schuldest Beweise für das was du behauptest, und dann kommt eben doch deine Cancel-Kultur: Ende der Unterhaltung!


    Und immer persönliche Angriffe und Entwertungen. Und das nur, weil dir Äusserungen zuwider laufen. Nicht so sind, wie du es haben willst.


    Deine Schein-Argumente sind einfach nur dummes Zeug, Geschwätz, sie sind es nicht wert, sich damit auch nur eine Sekunde lang zu beschäftigen!

    Ich denke, du musst nicht in jedem Faden deine Abneigung gegen die Schweiz und ihre Einwohner wiederholen. Eigentlich war das ja für jede(n) hier nach dem ersten Beitrag ersichtlich, spätestens aber nach dem zweiten. Alles danach ist nur noch nervig, weil nichts Neues.

    Cancel Kultur?

    Bingo, das trifft den Nagel auf den Kopf. Viele Schweizer sind erstaunlich leidensfähig, und man bindet es hier auch nicht gleich jedem auf die Nase, wenn man finanziell nicht gut dasteht. Ich kenne Schweizer!, die müssen als Singles mit ca. 3.500 pro Monat abzgl. KV abzgl. Steuern auskommen. Alles Frauen, und besonders schlimm ist es auch hier für Alleinerziehende. Einige träumen sogar vom Auswandern, denn das grosse Problem ist, hier können sie keine neue Ausbildung mehr machen.


    In der Schweiz wird einem permanent eingetrichtert dass es das beste Land der Welt sei.


    Die grösste Unverschämtheit habe ich neulich beim Medikament Ozempic entdeckt. In Deutschland kostet die Packung mit 3 Pens 230,- Euro, in der CH bekommt man für 220, CHF genau EINEN Pen! Also für 3 Pens 660 CHF, zu 230,- in Deutschland. So wird man hier abgezockt.


    Als ich damals hierhin gekommen war habe ich es hier wirklich toll gefunden, und das war es auch. Tolle Landschaft, genug nette Arbeitskollegen, und das Gehalt war ordentlich, man konnte das Leben geniessen. Aber, die Löhne sind seit 2008/9 nicht mehr gestiegen! Und um die CH herum in der EU haben sie sich nahezu verdoppelt. Es gibt inzwischen hier auch einen harten Konkurrenzkampf in den unteren Lohngruppen, immerhin sind seitdem deutlich über eine Millionen !! Menschen mehr in der Schweiz, plus die inzwischen auf den Arbeitsmarkt drängenden "Segundos". Dadurch hat es seit langem keine merkbaren Lohnzuwächse mehr gegeben.


    Für mich ist die Inflation eine Katastrophe, weil ich raus muss aus der Schweiz, muss ich im neuen Land eine Immo kaufen - und die Preise dort, wo wir hinwollen, haben sich seit 2018 glatt verdoppelt. Da ich mich entschieden habe, in der PK anzusparen, diese aber praktisch keine Zinsen abwirft und ich ja auch nicht einfach Geld entnehmen kann, ist das, was ich dort knapp 20 Jahre lang angespart habe innerhalb weniger Jahre auf 50% geschrumpft.


    Ich sage das als warnendes Beispiel für andere, nicht um zu jammern. Im neuen Land werde ich hoffentlich noch einige Jahre arbeiten können und es kommt schon gut :smiling_face:

    Stimmt, du hast Recht, da war auch immer mein Kenntnisstand. Sorry für die vorschnelle Antwort.

    Dem ist ja auch damals Nadja Auermann in Berlin zum Opfer gefallen.


    Ich habe nämlich mal beim Zoll eine deutsche Dame getroffen, die lauthals von ihrem Zweitwohnsitz in D erzählte.

    Als ich meinte, das ginge doch eigentlich gar nicht, konnte sie mich mit ihrem lauten Auftritt doch überzeugen.


    Vielleicht hatte sie ein Agreement mit dem Fiskus - das könntet ihr vielleicht mal versuchen, evtl. mit Hilfe eines Steuerberaters.


    Wir haben das so gemacht, ordentlich abgemeldet in D und in CH angemeldet, die Wohnung knapp ein Jahr leer stehen lassen, und dann verkauft.

    Wir haben uns dort aber auch nicht aufgehalten.

    Hallo....ich bin Genti KAZA und komme aus Albanien .Seit 5 Jahren arbeite ich in Deutschland als Pflegefachkraft in der Brandenburgklinik in B-Phase mit beatmeten Patienten(Bernau bei Berlin 16321). Ich habe ein Niederlassungserlaubnis in Deutschland erhalten.Ich habe vor, nach Freiburg umzuziehen aber würde ich gerne im Basel arbeiten.Aus diesem Grund wollte ich Sie fragen,ob das möglich ist?Ich habe nicht viele Informationen dafür,so können Sie mir bitte erklären wie es funktioniert ? Über Ihere Rückmeldung ,würde ich mich freuen.

    Bingo, genau das denke ich schon die ganze Zeit, wenn ich das naive deutsche Politiker-Gesabbel zur erleichterten Zuwanderung höre!


    Wenn die lieben neuen Staatsbürger den deutschen Pass haben sind sie am nächsten Tag in der Schweiz ... und wer will es ihnen verdenken?


    Puh ich habe eine ähnliche Konstellation, wir haben Wohneigentum hier in D, ziehen aber in 2023 in die Schweiz.

    Das Haus hier in D wird mind. 1 Jahr nicht benutzt, maximal werden wir in den Ferien hier her fahren, um Vorbereitungen für eine mögliche Vermietung durchzuführen.


    Sollten wir uns in D beim Einwohnermeldeamt abmelden ?

    Unbedingt abmelden, sonst bliebst du für die Deutschen Steuerpflichtig und musst u.U. mühsam deine Aufenthalte nachweisen.


    Warum meldest du dich nicht in Deutschland mit 2. Wohnsichtz an? Wäre doch sauber dann.

    Ich habe zuerst im Kanton Bern gekauft, dann nochmal im Kanton Solothurn.


    In Solothurn sind die Immos preiswerter und es fällt keine Grundbuchsteuer an, also eine wirklich günstige Sache, wie Markus schon dargelegt hat.


    Die Verkäufer waren auch recht cool, ich meine, ich hätte keine Finanzierungszusage von der Bank gebraucht.

    Lediglich eine merkwürdige deutsche Mitarbeiterin von Engel&Völkers in Bern hat danach geschrien, aber bei dem Deal stimmte sowieso so einiges nicht.

    Als Ausländer musste ich jeweils 40% des KP aus Eigenmitteln zahlen, habe beim 2. Kauf die 3. Säulen dafür genommen.


    Deine Freundin sollte als CH Bürgerin nur 20% Eigenmittel aufbringen müssen. Vielleicht ist es für deine Freundin eine Option, die PK dafür anzuzapfen. Das hat aber danach den Nachteil, dass man bis zur Rückzahlung nicht mehr steuerrelevant Einkaufen kann.


    Ein persönlicher Rat, ich wäre da sehr vorsichtig, ich habe schon vieles Gehört im laufe der Jahre...

    Liebe ist vergänglich, mehr als Schulden. Ich persönlich würde nicht auf gut Glauben einer Schweizerin Geld leihen um eine Immo zu kaufen, egal wie überzeugend sie rüberkommt. Ich habe 2 x Schweizern Geld geliehen, beide Male wurde ich betrogen. Schweizer sind eiskalte, abgezockte Charaktere, nie vergessen.


    Take care!

    In der Region Bern / Thun habe ich auch angefangen, vor knapp 20 Jahren. Und ja, es ist landschaftlich schön dort.

    Übrigens habe ich noch immer eine kleine ETW Nähe Steffisburg, von der ich mich dann nächstes Jahr trennen werde... zwinker


    Viele Schweizer sagen, dort leben die Zurückgebliebenen, die Hill Billies. Ich widerspreche dann nicht.

    Aber es hat mir viel besser gefallen als hier in Solothurn, immerhin war es dort "die Schweiz", es war nicht so überlaufen, und ich habe auch einige nette Schweizer kennengelernt.


    Du musst dich darauf einstellen, sprichst du auf der Strasse hochdeutsch, drehen sich alle Köppe nach dir um.

    Die Nachbarn fragen dich auch schon mal, wann du wieder abhaust.

    Aber so schlimm wie ein Zürich war es nie, dort wurde ich mal angeschrien, ich Kanake solle mich dahin verpissen wo ich herkomme.


    Was für dich ganz wesentlich ist, wenn du mit Anfang 50 kommst, bist du bei Gehalt bis 7.000 / Monat nicht mehr in der Lage, dir eine Altersvorsorge für die teure Schweiz aufzubauen. Ich wende aktuell ca. 7000 pro Jahr allein für die KV allein für mich auf, und es geht jedes Jahr höher. Wenn ich das hochrechne auf in 10, 20 oder 30 Jahren dann ist klar, dass ich weg muss. Trotz 20 Jahren, Wohnung und Einkauf in die PK, das Geld wird nicht reichen.


    Deshalb meine Empfehlung, behalte deine Immobilie in Deutschland, oder Kaufe, wenn der Markt günstig ist, eine Wohnung in der EU. Dort zahlst entweder gar keine KV oder die Beiträge für Rentner. Ausserdem wirst du brutal vereinsamen hier, wenn du nicht mehr arbeitest. Die Schweiz ist übrigens das langweiligste Land in dem ich je war. Als Rentner möchte ich hier nicht tot über'm Zaun hängen.


    Hinsichtlich "Einschätzen", es wird unvorstellbar viel über dich hinterrücks geredet, und meistens schlecht. Davon bekommst du kaum was mit, am Anfang merkt man noch nicht mal die ständige Diskriminierung.


    Jetzt wo ich bereits eine Wohnung im neuen Land habe, nehme ich keine Blatt mehr vor den Mund und rede frei Schnauze.

    Und siehe da, oft bekomme ich Zustimmung von Schweizern. Manche warten nur drauf dass das mal artikuliert wird.

    Kein Recht auf Bildung, in der Schule werden die Kinder nur in die Lehre geprügelt anstatt Ihnen Bildung zu vermitteln, viel zu hohe KV Beiträge für Familien etc.

    Wenn du nur angepasst sein willst, wirst du hier auch nicht für voll genommen, Haken und Ösen zeigen ist gar nicht so schlecht.


    Also, viel Freude bei deinem Abenteuer!

    Die Schweizer sagen sich die grössten Frechheiten direkt ins Gesicht und danach gehen sie zusammen einen Kaffee trinken,


    So etwas wie Freundschaft kennt man hier eigentlich nicht. Ich habe mal Teile des "Werks" von Calvin gelesen, mein direkter Eindruck war, der Junge hat zuviel Crack geraucht, so irre liest sich das. Luthers Schriften sind übrigens nicht viel anders.


    Aber das was da steht, trifft immer noch 1:1 auf die heutige Schweizer Gesellschaft zu. Eine Sammlung trauriger, einsamer Individuen die einander misstrauen und nicht in der Lage sind, sich sozial zu Organisieren. Die alte "Kirchendisziplin" findet sich hier in Form der absoluten Überwachung, genannt "Kontrolle". Jeder Kontrolliert jeden.

    Meine Frau schuftet in einem Altenheim, quasi jeder Bewohner dort ist vollkommen vereinsamt und wünscht sich zu sterben. Die Angehörigen sieht man zum ersten Mal, wenn sie dem der Verstorbenen die Sachen aus dem Schrank klauben. Alles in der Schweiz geht nur um's Geld. Was für ein Kontrast zu armen, aber funktionierenden, sozialen Gesellschaften, Z.B. dem Land meiner Frau, wo die Alten glücklich mit bei den Kindern leben.


    Die Unfähigkeit sich selbst für die ureigensten Interessen zu organisieren sieht man z.B. daran, wie schwach und einflusslos die Gewerkschaften hier sind.


    Und von der reaktionären, neocon Fraktion und deren Lobbyisten niedergemacht werden, z.B. in der NZZ.


    In der Folge gibt es für die meisten Angestellten der unteren Lohngruppen auch keine Lohnerhöhungen.

    Jedes Jahr hat man selber den Kampf mit seinem Vorgesetzten um etwas mehr Gehalt, den man in der Regel verlierst.

    Meine Frau z.B. wechselt jedes Jahr den Arbeitgeber, sonst gäbe es nie mehr.


    Du glaubst gar nicht wie euphorisierend es ist, dass wir nächstes Jahr hier abhauen!

    Bei mir ging das so, mit Mietvertrag und Arbeitsvertrag habe ich mich ca. 4 Wochen vorher schon auf der Gemeinde angemeldet.

    Jedoch musst du dann ab dem Tag Krankenversicherung nachträglich zahlen.

    Früher wurde das nicht kontrolliert, seit ein paar Jahren aber schon.

    Nein, alle Zulagen kommen noch extra dazu. Das 13. Gehalt ist Standard hier. Am besten gibst du gleich das Jahresgehalt an, keine Angst vor grossen Zahlen.

    Eine überhöhte Forderung wird dir hier nicht übel genommen aber sofort korrigiert.

    Wenn es heisst, da sagen wir jetzt erstmal nichts dazu, ist es ok.


    Schichtzulagen können zwischen 450 bei 2-Schicht bis zu 850 bei 4-Schicht sein.


    Dir muss klar sein, dass es später i.d.R. keine Erhöhungen gibt, d.h. du musst jetzt was aushandeln für die nächsten Jahre.

    das Deutschland sich tatsächlich abschafft

    Du stimmst also dem Sarazin zu? Solche Äusserungen habe ich in der Schweiz zum Glück noch nie hören müssen. Das wäre hier auch nicht unbedingt salonfähig.


    Und übrigens, die Türken sind mir hier mit die liebste Ethnie - best friends, für mich jedenfalls.



    Stabiles politisches Umfeld

    Stimmt, die Gewerkschaften tun nichts und die SVP verhindert jeden Fortschritt (Die zu viel Dütsche Madam macht übrigens gerade Karriere).



    Direkte Demokratie vs. Vetternwirtschaft in D

    Die direkte Demokratie belohnt Populismus und lerne erst mal die Schweizer Vetternwirtschaft kennen.

    Sie Schweiz wird von den Versicherungen regiert, wenn die mal wieder einen Gefallen brauchen sprechen sie mal eben mit ihrem Uni-Kollegen der jetzt in der Politik ist.


    i.d.R. ist der Umgang miteinander freundlicher

    Ich würde eher sagen höflicher...



    Höhere Löhne bei gleichzeitig geringeren Steuern

    Das war wirklich mal so, das war für mich auch der Hauptgrund hier hin zu kommen.

    Jedoch sind seit der Bankenkrise 2008 für mich die Löhne der unteren Gruppen (also alles unter Kader, und nicht Akademiker, also Facharbeiter Pflegefachkraft usw.) stehen geblieben. (Heute nur 5 - 10% mehr als vor 14 Jahren).

    Während es in vielen EU Ländern steil bergauf ging.

    Und hier setzen sich die Gewerkschaften nicht für höhere Löhne ein, die musst du als Einzelkämpfer vom Chef erstreiten, viel Spass dabei.

    Realistisch gibt es nur mehr bei Jobwechsel.


    Wenn du mit über 40 Jahren kommst wird es wohl nicht reichen als Rentner hier zu leben, ausser du bist höhere Gehaltklasse.

    Das wäre dann allerdings dann deutlich besser hier als in D.


    Hoher Lebensstandard

    Was ist hier höherer Standard? Alles ist sauteuer, was wirklich besser ist, die ärztliche Versorgung ist dank deutscher Ärzte super, der Käse, und dann???

    Die Schweiz ist völlig überlaufen finde ich.

    Du kannst auch einen Abstecher nach Thailand machen und dann auszahlen lassen. Laut Doppelbesteuerungsabkommen ist das komplett abgabenfrei, sogar die eidgenössische Quellensteuer bekommst du erstattet.


    Bis 70 liegen lassen kommt für mich nicht in Frage, die Inflation frisst es auf.

    Immobilie kaufen, sanieren, und den Rest auch investieren ist mein Plan.


    Ich habe mit der KVG in Olten gesprochen, der Bezug des Überobligatoriums gilt angeblich nicht als Rentenbezug.

    Wohl jedoch der Bezug des obligatorischen Anteils, ab dem Moment giltst du für die Eidgenossen als Rentenbezüger und ich in Dänemark müsste mich dann in der Schweiz teuer krankenversichern, dort gibt es kein Wahlrecht. Bin das aber noch genau am Abklären.


    Woher hast du das mit der deutschen Krankenversicherung? Gibt es einen link?

    Du müsstest eigentlich in die deutsche Krankenversicherung für Rentner können, dort sind die Prämien halbiert und einige Einkommensarten zählen nicht zum Einkommen hinzu.

    Ich erinnere mich an einen Kollegen, der vor gut einem Jahr nach D zurück gekehrt ist.


    Er hat dann von D aus eine bestehende Hypothek (100.000 Euro) auf eine zuvor gekaufte ETW in Deutschland aus dem Guthaben auf dem CH Freizügigkeitskonto getilgt.


    Es wurde aber definitiv kein Eintrag ins Grundbuch vorgenommen, ihm wurde lediglich gesagt, er dürfe die Wohnung einige Jahre lang nicht verkaufen.

    Und ich kann mich nicht erinnern, dass in Deutschland eine Einkommensteuer darauf berechnet wurde. Er hatte nur einen obligatorischen Teil.

    Scheint einfach so aus der Schweiz direkt an seine Bank in Deutschland geflossen zu sein und die Hypothek wurde getilgt.


    Ich frage aber bei Gelegenheit mal nach.

    Also wenn du in deinem Job die volle Leistung bringst und durch das Rheuma nicht darin beeinträchtigt bist, würde ich selber es nicht angeben.

    Nach chronischen Krankheiten wird hier auch durch den AG nicht gefragt.


    Wohl aber die Pensionskasse interessiert das, jedoch soweit ich informiert bin nur für die ersten 2 Jahre der Anstellung.

    Für bereits bei Einstellung vorhandene Erkrankungen wird keine IV Rente ausgerichtet, innerhalb von 2 Jahren nach Anstellung. Aber diese zu bekommen ist ohnehin schwierig.

    Und selbst wenn du es nicht angibst, nach 2 Jahren sind alle Einschränkungen aufgehoben.


    Also, der AG wird danach nicht fragen, lediglich nach Anstellung im Fragebogen für die Pensionskasse.


    Für mich wäre das allein kein Hinderungsgrund hierhin zu kommen.


    Jedoch kennen die CH Arbeitgeber kein Pardon bei Absenzen aufgrund von Krankheit, da sind sie brutal.


    Es gibt hier Firmen die Überwachungssoftware für die Zeiterfassung liefern, die Absenzen werden dadurch ausgewertet.

    Werbeslogan: "Holen Sie das Meiste aus Ihrem Humankapital".


    Eine Absenz im ersten Dienstjahr -> Wertschätzungsmodus abgeschaltet, bei mehreren setzt der Terror ein.

    Selbst bei Leuten die 10 Jahre und mehr angestellt sind, bei 3 Absenzen egal wie lange in einem Jahr drehen Chefs und HR durch.


    Es folgen Drohgespräche mit direktem Vorgesetztem, dem höheren und HR. Oft müssen die Betroffen einen Wisch unterzeichnen, dass sie ab dem ersten Fehltag bereits ein Arztzeugnis bringen. Ich war sehr ernsthaft erkrankt, wäre fast im Rollstuhl gelandet sagte der Neurochirurg nach der OP.


    Vom AG wurde mir jedoch lautstark unterstellt, ich würde mir "Extraferien" holen. Klar, dass ich für die nicht mehr arbeite.


    Diese Unart der Schweizer erklärt sich angeblich durch den deutlich vorhandenen Calvinismus sowie den Umstand, dass die Schweiz kultur-historisch ein Bauernvolk war. Und ein Bauer hat für Krankmeldungen einfach kein Verständnis, muss er doch jeden Tag raus und sein Vieh versorgen.


    Für sich selber schauen die Schweizer ja eventuell noch gegenseitig, aber ein Deutscher hat das nicht verdient.


    Also wenn du hin und Fehltage hättest, wegen starker Schmerzen oder Therapie z.B., würde ich die Schweiz gleich vergessen.

    Sali zsäme


    Das ist wahrscheinlich kein alltägliches Thema, aber mit etwas Glück kann doch vielleicht der eine oder andere Hinweise, Erfahrungen oder seine Meinung besteuern.


    Nach vielen, intensiven Jahren in der Schweiz werde ich nächstes Jahr mit Frau und Kind nach Dänemark umsiedeln.


    Dort möchte ich dann zunächst den überobligatorischen Teil der PK (2.Säule) auszahlen lassen, wenn ich offiziell in Dänemark an- und in der CH abgemeldet bin.

    Da die letzte steuerrelevante Einzahlung in der CH Ende 2020 war, könnte das realistisch Anfang 2024 sein (3 Jahre warten Regel).


    Nun bin ich bei Abschätzung der zu erwartenden steuerlichen Belastung auf das CH<->DK Doppelbesteuerungsabkommen gestossen:

    Dänemark


    Die dort in Art. 18 geforderten Bedingungen unter a) und b) sind erfüllt, somit müsste die Auszahlung eigentlich lediglich in der Schweiz Kapitalbezugs-Quellen-Besteuert werden.


    Auch bei Punkt "V. Übersicht über die Auswirkungen des Abkommens" ist bei Pensionen und Renten angegeben, dass keine extra dänische Steuer anfällt.


    Somit müsste dann eigentlich in einigen Jahren, wenn ich eine AHV-Rente aus der Schweiz erhalten sollte, auch diese lediglich in der CH besteuert werden. Aber das ist im Moment nicht so wichtig.


    Ich plane, die beiden Teile der PK (obligatorisch / überob.) bei zwei verschiedenen Freizügigkeitsstiftungen im Kanton Schwyz zu parken, bis ich sie in Dänemark dann später auszahlen lassen kann. Es fallen dabei zwar die Quellensteuern des Kantons Schwyz an, im Gegensatz zu einer Auszahlung wenn man in Deutschland gemeldet ist, aber ein Zwischenstop dort käme uns teurer zu stehen.


    Über Meinungen, ob das so klappen könnte, ob in Dänemark wirklich keine Steuer anfällt und was vielleicht noch zu beachten ist, würde ich mich freuen.