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Beiträge von DerNeue

  • Wochenaufenthalter (Vorteil Gesundheitssystem D? Steuernachteil?)

    • DerNeue
    • 21. März 2023 um 19:24

    Kabelsalat

    Super, vielen Dank für deine Antwort! Das macht diesen Wochenaufenthalterstatus ja durchaus attraktiv.


    Weiss jemand, wie zeitaufwendig es ist (Beantragen, Korrespondenz mit deutschen/schweizer Versicherungen, deutsche Steuererklärung etc.) einen Wochenaufenthalterstatus im Vergleich zur normalen B-Bewilligung innezuhaben?

    Ich frage mich gerade, ob sich der Aufwand lohnt. Pro wäre insbesondere in meinem Fall die zusätzliche Krankenversicherung in D.

  • Fragen zu Behalten des Wohnsitzes in D

    • DerNeue
    • 21. März 2023 um 19:21

    Vielen Dank jan und clyde für die Antworten!!

    Jan Puh das hört sich natürlich etwas aufwendig an :winking_face:

    @ clyde
    Wow danke für den Tipp! Die Frage ist nur, ob das auch funktioniert, wenn die Verträge wie bei mir vom Datum her nahtlos ineinander übergehen..

    Kann ich mich ansonsten einige Monate vor Rückkunft nach Deutschland schon einmal anmelden und arbeitslos in D melden...?

  • Fragen zu Behalten des Wohnsitzes in D

    • DerNeue
    • 15. März 2023 um 22:54

    Hallo ihr Lieben,

    Vielen Dank für die zahlreichen und hilfreichen Antworten!!!

    jan82 Wie kommt man denn an eine solche S1 Bestätigung? Bist du Wochenaufenthalter?

    Nach euren Antworten frage ich mich folgendes:

    Ich überlege mir, ob es lohnt eine Wochenaufenthaltergenehmigung zu besorgen, um dann zusätzlich Anspruch auf eine deutsche ärztliche Versorgung zu haben, was in meinem Fall sehr praktisch wäre.

    Weiss jemand, wie aufwendig es ist eine solche Genehmigung zu erhalten bzgl. Organisationsaufwand und Steuer? Wie wird diese erteilt?

    Vielen Dank und Liebe Grüße!

  • Wochenaufenthalter (Vorteil Gesundheitssystem D? Steuernachteil?)

    • DerNeue
    • 7. März 2023 um 22:18

    Hallo liebes Forum!

    Ich überlege gerade, ob ich die "normale" B-Bewilligung anstrebe oder eine Wochenaufenthaltergenehmigung.

    Hier meine Voraussetzungen:

    Ich ziehe dieses Jahr in die Schweiz, habe dort schon eine Wohnung, habe da einen 2-Jahres-Vertrag und werde womöglich ein oder zwei Jahre später wieder zurück nach Deutschland ziehen. Ich bin aktuell in Deutschland fern der Schweizer Grenze gemeldet (> 3h Fahrt einfach). Außerdem bin ich chronisch krank, habe einen guten deutschen Arzt, habe hohe Medikamentenkosten. Nach Deutschland würde ich ca. alle 2 Wochen fahren (da müsste man bei der Wochenaufenthaltergenehmigung dann schon mogeln und behaupten, jedes Wochenende, oder?).

    Hier meine Fragen:

    - Wenn ich eine Wochenaufenthaltergenehmigung habe, daraufhin eine Schweizer Krankenversicherung abgeschlossen habe, was passiert, wenn ich dann für z.B. 2000 Euro zum Deutschen Arzt gehe? Wird das dann so grob auf meine Franchise/Selbstbehalt in der Schweiz angerechnet bzw. habe ich da eine separate Franchise? Mich würde da die Grundidee interessieren, prinzipiell ist da natürlich wahrscheinlich jeder Versicherungsvertrag anders

    - Wenn ich im Jahr 2023 die Hälfte der Zeit in Deutschland und der Schweiz berufstätig gewesen sein werde, in Deutschland in dem halben Jahr z.B. 36000 Euro und in der Schweiz umgerechnet 54000 Euro verdiene, stimmt es dann so grob, dass ich quasi aufgrund des Progressionsvorbehaltes dieses Jahr ca. 5000 Euro Steuern in Deutschland zusätzlich zahle, wenn ich eine Wochenaufenthaltergenehmigung habe statt einer B-Bewilligung? Oder habe ich da einen Denkfehler? Geht nur um eine Pi-mal-Daumen-Rechnung.

    Hatte das mit diesem Kalkulator hier grob versucht zu berechnen:


    Bayerisches Landesamt für Steuern: Steuerinfos - Steuerberechnung - Progressionsvorbehalt

    - Wieviel aufwändiger ist die Wochenaufenthaltergenehmigung gegenüber der normalen B-Bewilligung? Gut, man spart sich das Ummelden des Autos, aber ansonsten hat man wahrscheinlich deutlich mehr Organisationsaufwand bzw. Aufwand bei der Steuer, oder? Ist das viel?

    Vielen Dank schon einmal, das würde mir wirklich sehr weiterhelfen!

    Liebe Grüße ins Forum!

  • Fragen zu Behalten des Wohnsitzes in D

    • DerNeue
    • 7. März 2023 um 21:51

    Wow Markus, Vielen lieben Dank für deine Antwort! Das ist extrem hilfreich! Ich kläre nach deinem Tipp nun einmal die Situation als Wochenaufenthalter in einem separaten Thread ab, und wenn das nichts für mich ist, dann weiß ich jetzt, dass ich mich definitiv abmelden werde. Vielen lieben Dank für die ausführliche Hilfe!

    Eine Frage hätte ich noch, weil du das gerade ansprachst:

    Eine Schweizer Versicherung, bei der man problemlos auch zum deutschen Arzt gehen kann, ohne Selbstzahler zu sein, ist wahrscheinlich immer eine Zusatzversicherung, oder? Das heisst, da werde ich als chronisch Kranker wahrscheinlich nicht reinkommen nehme ich an. Habe ich das richtig verstanden?

    Liebe Grüße!

  • Fragen zu Behalten des Wohnsitzes in D

    • DerNeue
    • 7. März 2023 um 06:46

    Hallo Markus,

    Vielen lieben Dank für deine hilfreiche Antwort!

    Was mich gerade noch von einer Abmeldung abhält:

    - Punkt 3 in der obigen Aufzählung ist für mich ein sehr relevanter Punkt, da ich eine chronische Erkrankung habe, einen guten Arzt in D habe und ggf sehr teure Medikamente brauche. Habe ich diesbezüglich einen Vorteil in Deutschland gemeldet zu bleiben?

    - Ich bin ja eh in einem Jahr wieder in D und befürchte Nachteile durch die zwischenzeitliche Abmeldung. Ist diese Befürchtung unbegründet?

    - Ich könnte meine bisherige Privathaftpflicht fortführen, die bei Wohnsitz in D weltweit zahlt (das ist aber jetzt kein Riesenargument)

    Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

    Rosinenpickerei mit potentiell Ärger möchte ich aber auf jeden Fall vermeiden. Daher würde ich mich im Zweifel dann abmelden.

    Vielen lieben Dank nochmals für die sehr große Hilfe!

    Liebe Grüße!

  • Fragen zu Behalten des Wohnsitzes in D

    • DerNeue
    • 5. März 2023 um 11:28

    Hallo Ihr,

    Ich ziehe dieses Jahr in die Schweiz, werde dort sowohl wohnen als auch arbeiten und werde womöglich ein Jahr später wieder zurück nach Deutschland ziehen (jedoch an einen anderen Ort als momentan). Jetzt überlege ich, ob ich mich in Deutschland abmelden soll oder nicht. Ich bin aktuell in Bayern fern der Schweizer Grenze gemeldet, behalte dort keinen Wohnsitz, kein Geschäft, habe dort keine Familie. Die diesbezüglichen Artikel hier im Forum habe ich schon gelesen, die Sache mit Kirchensteuer, Personalausweis und amtlichen Schreiben nach Deutschland wäre alles kein Problem für mich, zudem ist bei meinem neuen Wohnsitz in der Schweiz keine deutsche Abmeldebescheinigung vonnöten.

    Eine Grenzgängerbewilligung oder ähnliches kommt für mich allein schon aus organisatorischen Gründen nicht in Betracht.

    Relevante Punkte für mich, die für oder gegen eine Abmeldung in D sprechen würden, und wo ich gerne eurer Meinung zu hätte:

    • Kommt es vor, dass die deutschen Steuerbehörden Steuer auf meinen Arbeitslohn in der Schweiz erheben oder anderweitig Steuern einziehen wollen, wenn ich in D gemeldet bleibe?
    • Kann man, wenn man in Deutschland gemeldet bleibt, die deutsche KfZ-Versicherung behalten, sich die Ummeldung und den Schweizer Führerschein sparen?
    • Wenn ich den deutschen Wohnsitz behalte, erleichtert das in irgendeiner Weise den Gang zu einem Arzt in Deutschland? Oder spielt das keine Rolle, weil ich ja eh eine Schweizer Krankenversicherung brauche, da ich in der Schweiz arbeite, und dementsprechend in jedem Fall nur auf eigene Rechnung zu einem deutschen Arzt kann.

    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!

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