Beiträge von sascha88

    Ich würde das Thema gerne hier einmal aufgreifen.


    Es geht um die Versteuerung. Angenommen ich lasse mir fiktive 10.000 CHF aus dem überobligatorischen Anteil Säule 2 und die komplette Säule 3 Jahren 7.000 CHF im November auszahlen. Bis Oktober habe ich in der Schweiz gelebt, ab November arbeite ich wieder in Deutschland.


    Wo muss ich die 17.000 CHF dann versteuern lassen? Noch im Rahmen der Steuererklärung in der Schweiz? Oder in Deutschland, da ich zum Auszahlungszeitpunkt schon dort steuerpflichtig bin?


    Danke für die Hilfe,
    Sascha

    Liebe Mitauswanderer,


    ich bin in Deutschland derzeit noch privat kranken- und pflegeversichert. Das ist besonders dahingehend relevant, dass - käme ich krank oder pflegebedürftig aus der Schweiz nach Deutschland zurück - ich ohne vorherige Absicherung viel viel höhere, da risikoangepasste Beiträge zahlen müsste.


    - Krankenversicherung: Hier konnte ich schon nach vielen Mails und Telefonaten mit Krankenversicherungen, der DKVA und der Patientenberatung Folgendes klären. Offensichtlich ist es so, dass man, wenn man über 12 Monate in der Schweiz bei einer schweizer Krankenversicherung pflichtversichert ist, man nach Rückkehr nach Deutschland das Recht hat hier wieder aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln (auch wenn man über der entsprechenden Gehaltsgrenze liegt). Das ist natürlich sehr spannend und freut mich zu hören, da ich bisher mit meiner privaten Krankenversicherung sehr unzufrieden bin. Leider werde ich aber trotzdem (für den Fall der Fälle) eine Anwartschaftsversicherung für die private Krankenversicherung eingehen, die mir für einen monatlichen, recht geringen Betrag die Möglichkeit einräumt zu gleichen Konditionen wieder in die private Krankenversicherung nach Reuckkehr nach Deutschland einzutreten.


    - Pflegeversicherung: Hier bin ich mir noch unschlüssig und es wäre wirklich klasse, wenn jemand sich da auskennt. Mir wird empfohlen (Option1) die private Pflegeversicherung fortzufuehren, auch wenn ich in der Schweiz bin. Die Alternative (Option2) wäre hier (leider für einen ähnlich hohen Betrag) auch eine Anwartschaft einzugehen, mit der ich auch hier nach Rueckkeher nach Deutschland wieder zu gleichen Konditionen in die Pflegeversicherung aufgenommen werde. Bei Option1 wäre ich also in gewisser Hinsicht doppelt abgesichert, da man ja auch als Mitglied in der schweizer Versicherung im Pflegefall Leistungen aus Deutschland erhält. Ich habe bei Option1 allerdings die Sorge, dass die Fortfuehrung einer deutschen, privaten Pflegeversicherung die Rueckkehr in die gesetzliche Krankenversicherung (wie oben beschrieben) erschweren könnte.
    Auf der anderen Seite wuerde ich als Pflegefall ja wohl eh zu meiner Familie nach Deutschland zurückkehren. Deshalb meine Frage: Kehre ich als Pflegefall nach Deutschland zurück und melde mich hier wieder an, bin ich dann automatisch in Deutschland wieder voll pflegeversichert? (ich weiss, das ist eine etwas spezifische Frage, wuerde mich aber doch sehr interessieren).


    Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr verwirrt. Gerade für Leute wie mich, die derzeit in Deutschland privat versichert sind, gibt es allerdings eben sehr viele Punkte zu beachten - diskutiert gerne mit mir darüber.


    Liebe Gruesse,
    Sascha

    Liebe Mitauswanderer,


    ich hätte eine wichtige Frage: Und zwar werde ich mich Mitte April in der Schweiz anmelden, am 01.05. meine neue Arbeit beginnen.
    Da ich hier die privater Krankenversicherung zahlen muss und die ganz schön teuer ist, überlege ich schon zum 17.04. in die schweizer Krankenversicherung ein und aus der deutschen auszutreten. Wisst ihr ob das möglich ist, zu so einem "krummen" Termin die Versicherung zu wechseln?


    Liebe Dank für Eure Hilfe,
    Sascha

    Liebe (L)eidgenossen,


    ich werde im nächsten Jahr eine neue Stelle in der Schweiz beginnen. Bei meiner jetzigen Firma fahre ich einen Firmenwagen - den würde ich gerne am Ende "übernehmen", sprich abkaufen. Ich besitze den Wagen nach dem Abkaufen dann weniger als 6 Monate - würde ich ihn dann voll versteuern müssen an der Grenze oder könnte man ihn irgendwie als steuerfreies Umzugsgut deklarieren?


    Liebe Grüße,
    Sascha