Beiträge von basileus

    Puh, da bin ich ehrlich gesagt etwas überfragt. Habe selber noch keine Kinder, von daher stellen sich die Fragen für mich bisher nicht.


    Grundsätzlich finde ich es gut dass man in der Schule nicht nur Englisch lernt sondern auch Französisch. Mehr Fremdsprachen sind nie verkehrt, und in der Schweiz hat man den Vorteil dass man diese auch anwenden kann.


    Von einem Bekannten der schon vor vielen Jahren in die Schweiz gegangen ist weiss ich dass das Schweizer Schulsystem ganz gut sein soll. Es gibt hier zwar weniger Kinder die Abitur machen, aber ob die Richtung in Deutschland richtig ist kann man auch bezweifeln. Hier gibt es deutlich mehr Jugendliche die eine Ausbildung machen. Vorteil ist dass kein Abitur vorausgesetzt wird. Das hat in Deutschland in den letzten Jahren leider Überhand genommen, also dass man selbst für Lehrausbildungen (z.B. als Bankkaufmann) ein Abitur voraussetzt.


    Die Schweizer Schule ist, soweit ich das weiss, auch kostenlos. Ob es nun besser ist die Kinder in Deutschland zu schulen oder hier kann ich dir aber leider nicht beantworten.



    VG basileus

    Beim Grenzgänger ist das korrekt: dort wird auch bei einem Gehalt von über 120k pro Jahr nur die ermässigte Quellensteuer von 4.5% abgezogen.


    Beim Wochenaufenthalter stimmt deine Aussage nicht. Dieser fällt unter die 60-Tage Regel des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Steuerhoheit hat in dem Fall der Tätigkeitsstat, in dem Fall also die Schweiz. Man wird demnach im ordentlichen Steuerverfahren veranlagt.


    Siehe auch hier


    VG basileus

    Hallo dodo911,


    erstmal willkommen im Forum. Dich hier anzumelden ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, da man hier Infos aus erster Hand findet.


    Du schreibst zwar dass sich Fragen stellen, hast in deinem Text aber keine einzige Frage gestellt.
    Gedankenlesen kann ich aber leider noch nicht ;-)


    VG basileus

    Hallo Sabine,


    Solothurn liegt relativ gut um Touren in andere Teile der Schweiz zu machen, z.B. Richtung Berner Oberland, Jura oder nach Waadt. Sehenswert sind sicherlich Luzern, aber auch die Altstadt in Basel ist einen Besuch wert. Falls du Museumsfan bist, gibt es hier jede Menge davon.


    Was sind denn deine Hobbies? Eher wandern, Kultur oder Städereisen?



    VG basileus

    Hallo MartinT,


    naja, was soll man davon halten. Auf der Webseite gibt es nicht einmal ein Impressum.
    Grundsätzlich werden die dir auch nur den Händelankaufspreis für deine Maschine geben, wenn irgendwas dran ist noch weniger.


    Such einfach mal nach: "Erfahrung Motorrad Barankauf" bei Google.
    Da finde ich auf der ersten Seite noch drei andere Treffer: motoankauf.ch, motorradankauf.ch, moto42.ch
    Welcher davon seriös ist: keine Ahnung!


    März ist eine gute Zeit um die Maschine loszuwerden. An deiner Stelle würde ich es privat versuchen.
    Siehe auch hier


    VG basileus

    Ich kann dir das Ganze jetzt nur aus Sicht eines Ledigen erklären, da ich nicht verheiratet bin und auch keine eingetragene Lebenspartnerschaft habe.


    Dein Schweizer Einkommen wird bei der 60 Tage Regel mit der vollen Schweizer Quellensteuer belastet. Diese ist abhängig vom Verdiens und unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Am günstigsten ist es in Zug (3.14% für 5.000 CHF mtl, in Zug, 12.45% in Neuchatel). Je nachdem was du verdienst kommen die max. 20% sicherlich gut hin. Hinzu kommt aber noch AHV/IV/EO, welche 5.5% betragen. Dies sind die Sozialabgaben, die du so oder so bezahlen musst.


    Wenn du reguläre Grenzgängerin wärst wird dir 4.5% Quellensteuer von deinem Gehalt abgezogen, welche du mit deiner Lohnsteuererklärung in Deutschland wieder anrechnen lassen kannst.


    Als Wochenaufenthalterin zahlst du die volle Quellensteuer für den jeweiligen Kanton.


    Eure gemeinsame Veranlagung würde nicht komplett mit 42% besteuert, da eurer Grenzsteuersatz niedriger ist. Ich weiss nur dass Alleinstehende ab ca. 52.000€ pro Jahr für jeden dazuverdienten Euro 42% Lohnsteuer plus Solidaritätsbeitrag abdrücken müssen. Auch dort hat man nicht ab 52k € 42% Grenzsteuersatz, sondern eher so 30%. Dieser nähert sich aber mit jedem Euro mehr den 42% an.


    Dein Partner wäre bei einer gemeinsamen Veranlagung mit der günstigeren Steuerklasse besser dran. Ich weiss allerdings nicht ob das deutsche Finanzamt zulässt dass ihr in III/V gehen könnt, da du ja kein Einkommen in Deutschland hast. Kann also sein dass sie IV/IV verlangen und dein Partner dann die höhere Steuer zahlen muss.


    Wenn du in Schweiz wohnst (und keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hast) bezahlst du die volle Quellensteuer. Dein Partner müsste dann aber alleine eine Steuererklärung machen. Ich weiss nicht ob das geht wenn ihr vorher eine gemeinsame abgegeben habt (und vermutlich eine eingetragene Partnerschaft habt).


    Falls ihr zusammen in die Schweiz zieht, er aber weiter in Deutschland arbeitet wäre er Grenzgänger im umgekehrten Sinn. Falls er da in Deutschland übernachtet, müsst ihr die 60 Tage Regel wieder beachten. Diese würde umgekehrt auch gelten.


    VG basileus

    Hallo Alldente,


    wirst du dann weiterhin einen Wohnsitz in Deutschland haben?


    Falls ja, bist du sogenannter internationaler Wochenaufenthalter. D.h. du verbringst die Woche über in der Schweiz und das WE zu Hause in Deutschland. Wenn du drei Tage pro Woche in Zürich übernachtest (wichtig!) dann fällst du unter die 60-Tage Regel des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz. Das besagt: wenn man nachweislich 60 oder mehr Tage in der Schweiz verbracht hat zahlt man die Steuern im Tätigkeitsstaat, also in deinem Fall in der Schweiz.


    Durch den weiteren Wohnsitz in Deutschland wird das Schweizer Gehalt allerdings passiv gezählt und erhöht deinen Grenzsteuersatz in Deutschland. Falls du dort keine weiteren Einnahmen hast, sollte das für dich relativ egal sein. Die volle Quellensteuer wird dir ja in der Schweiz abgezogen. Blöd wird es wenn du Mieteinnahmen oder ähnliches hast, da du diese dann mit 42% Lohnsteuer versteuern musst.


    Wie das mit einer gemeinsamen Steuererklärung mit deinem Partner läuft weiss ich leider nicht. Ich vermute das Einkommen von dir wird dann zumindest passiv mitgezählt (also du zahlst darauf keine Steuern in Deutschland) und dadurch erhöht sich auch für deinen Partner der Grenzsteuersatz.


    Ich bin aber kein Finanzexperte! Wie das genau mit IV/IV und III/V funktioniert kann ich dir nur erklären am deutschen Beispiel. Du könntest theoretisch in die höherbesteuerte Klasse gehen, da du ja kein Einkommen in Deutschland hast auf dass du Steuern zahlst.


    VG basileus

    Hallo Tom82 und Alldente,


    hab diesen Thread bisher leider übersehen...


    Zum Thema Schulsystem und Kinder kann ich leider nicht viel beitragen, da ich selber noch keine Kinder habe.


    Zu den Kosten kann ich allerdings etwas sagen: für mich als Alleinstehenden ist es besser in der Schweiz zu leben, da die Quellensteuer hier (gilt für alle Kantone, auch wenn sich die Steuern stark unterscheiden) deutlich niedriger ist als mein Grenzsteuersatz in Deutschland.


    Die Wohnungen in auf deutscher Seite in Grenznähe sind auch relativ teuer (Lörrach, Weil am Rhein), d.h. so viel spart man was Miete angeht leider nicht. Hinzu kommt dass man trotzdem pendeln muss. Wenn man etwas weiter ins Inland geht (Region Dreiländereck) kann das schon wieder anders aussehen. Dort gibt es auch günstigere Wohnungen bzw ganze Häuser. Dafür wohnt man halt in der Pampa und braucht auf jeden Fall zwei Autos.


    Grenzgänger in Deutschland kann sich lohnen wenn ihr beide sehr unterschiedlich verdient (Stichwort Lohnsteuerklasse III/V). Vorteil in Deutschland ist dass die Kinder mit krankenversichert sind in der gesetzlichen Krankenkasse. In der Schweiz muss man für jeden separat zahlen. Das ist in der PKV in Deutschland aber auch, soweit ich weiss.


    In der deutschen PKV sollte man sich allerdings einen guten Tarif suchen. "Geiz ist geil" ist der falsche Ansatz, da man dann im Alter extreme Steigerungen der Prämien hat. In der Schweiz ist das Alter sowie der Gesundheitsstatus bei der Versicherungsprämie egal.


    Dienstleistungen in Deutschland sind günstiger, einfach weil das Lohnniveau nicht ganz so hoch ist wie in der Schweiz. Trotzdem gibt es in Grenznähe auch viele Zahnärzte die Dollarzeichen in den Augen haben und ordentlich abkassieren.


    Die Rentenleistungen in der Schweiz sind deutlich höher als in Deutschland. Jeder zahlt für sich selbst ein, und man kann im Rentenalter auch entscheiden sich einen grösseren Anteil ausbezahlen zu lassen, z.B. um sich ein Haus zu kaufen. Die gesetzliche Rente in Deutschland wurde in den letzten Jahren leider sturmreif geschossen, und das wird in den kommenden Jahren nicht besser. Man verringert den Arbeitgeberanteil immer weiter, und selbst mit einem normalen Einkommen sieht es im Rentenalter dünn aus. Man darf nicht vergessen dass die Renteninfo meist 1% Steigerung pro Jahr einrechnet (was in den vergangenen Jahren nicht der Fall war), dass man bis 67 arbeiten muss (jedes Jahr früher von 60-67 gibt massive Abzüge), dass man die Inflation gegenrechnen müsste (also was sind die 1.500€ im Rentenbescheid in 30J noch wert) und dass man die Rente auch noch versteuern muss plus Krankenkassenbeiträge zahlen. Fazit: rententechnisch wärt ihr in der Schweiz deutlich besser gestellt.


    Versicherungen sind etwas teurer in der Schweiz. Lebenshaltungskosten generell sind hier teurer.


    Nettolöhne könnt ihr hier berechnen:
    Lohncomputer Schweiz --> klick
    Brutto Netto Rechner Deutschland --> klick


    Preise für Wohnungen kann man im Internet vergleichen:
    Deutschland immoscout oder immowelt
    Schweiz comparis.ch


    Die Wohnungspreise kommen natürlich darauf an wo man in der Schweiz hinzieht. Zürich, Genf und Schwyz sind natürlich teurer als wenn man nach Solothurn oder in den Aargau zieht.


    Empfehlen kann ich auch noch den Price and Earnings Report von UBS. Dort sind viele Fragen zu Wohnqualität, Lebenshaltungskosten etc verglichen für viele Städte weltweit.
    UBS P/E Report --> unten auf der Seite "Download Edition for 2015"



    VG basileus

    Hallo Oliver,


    wir haben das Thema gestern kurz beim Schlitteln angesprochen. Aus meiner Sicht solltest du prüfen ob du eine Tarifkorrektur für die Quellensteuer einreichen kannst. Bei mir im Kanton Basel-Stadt geht so etwas. Du musst dann keine reguläre Steuererklärung abgeben, sondern das Steueramt rechnet dir die Abzüge vom Gehalt ab und du bekommst das zu viel bezahlte Geld wieder. Vorteil wäre dass du in den Jahren danach nicht verpflichtet wärst eine Steuererklärung abzugeben. Hinzu kommt die Sache mit dem Steuerfuss den Maik beschrieben hat.


    http://www.steuerverwaltung.bs…llensteuer/formulare.html
    http://www.steuerverwaltung.bs…rag_tarifkorrektur_ch.pdf



    Abzüge kannst du geltend machen für Fahrkosten, auswärtige Verpflegung, Weiterbildungskosten etc.



    Das deutsche Gehalt spielt meiner Meinung nach keine Rolle für die Berechnung der Quellensteuer in der Schweiz. Du hast dieses Gehalt ja auch schon in Deutschland versteuert, d.h. eine Doppelbesteuerung darf eh nicht stattfinden.



    VG basileus

    Ich habe das gleiche gemacht, allerdings genau umgekehrt (Status als internationaler Wochenaufenthalter und Hauptwohnsitz weiterhin in Deutschland).


    Wenn die Fahrt mehr als 1.5h dauert bzw du weiter als 110km von deinem Arbeitsort entfernt wohnst musst du nicht täglich heimfahren. Daraus ergibt sich aber über die 60 Tage-Regelung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz die Folge dass du die Steuern im Tätigkeitsstaat abführen musst. In deinem Fall zahlst du also Lohnsteuer in Deutschland.


    Als Grenzgänger in die Schweiz konnte ich mich über BVG bei der Swica versichern und habe eine kostenlose Mitgliedschaft in der AOK in Deutschland gehabt (glaube Formular 106). Wie das umgekehrt aussieht weiss ich leider nicht.


    An deiner Stelle würde ich mich mal auf den Webseiten der Grenzgänger Beratungen umschauen. Ich war damals bei Grenzgänger I-N-F-O in Lörrach. Ich glaube die haben auch noch woanders Büros (am Bodensee).



    VG basileus

    Hallo pafedu,


    01.11.2018 ist ja noch eine Weile hin. Trotzdem gut dass ihr euch jetzt schon informiert.


    Zu eurer ersten Frage: ich habe immer lohncomputer.ch verwendet. Die Berechnungen von dort stimmen für meinen Kanton (Basel-Stadt) identisch überein wie mein Lohnzettel. Sowohl als Grenzgänger als auch als Aufenthalter. Die Berechnung für die Krankenversicherung habe ich damals beim Grenzgänger I-N-F-O e.V. machen lassen. Diese haben mir dann die SWICA empfohlen mit 300 CHF Franchise. Ich habe über das Formular E106 dann noch die kostenlose Mitgliedschaft in der AOK gemacht. Damit kann man auch in Deutschland zum Zahnarzt gehen. Die Kombination geht allerdings nur als Grenzgänger.


    Zu 2.) ich habe keine Zusatzversicherung für Zähne abgeschlossen. Die meisten Bekannten bei mir fahren dann entweder zu ihrem alten Zahnarzt in der Heimat bzw lassen etwas in Deutschland machen. Ist um Längen günstiger als in der Schweiz, wobei man in Grenznähe auch auf deutscher Seite aufpassen sollte bzgl dem Preis.


    Zu 3.) siehe Antwort zu 2. Die Übernahme der Zahnbehandlungskosten ist in Deutschland besser. Du kannst Zusatzversicherungen abschliessen, aber die übernehmen auch nur bis zu einer gewissen Höhe bzw kosten relativ viel.


    Wegen eurer Excel-Tabelle: ich rechne ja auch gerne und viel, aber lohnt sich das alles so genau planen zu wollen? :) Krankentagegeldversicherung übernimmt in manchen Fällen auch der Arbeitgeber. Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung habe ich gar nicht abgeschlossen, da die Leistungen bzgl Berufsunfähigkeit in der Schweiz deutlich besser sind.


    Wie Honigbiene schon geschrieben hat: es ist sicherlich auch eine Grundsatzentscheidung. Ihr könntet anfangs auch Grenzgänger werden und, falls alles soweit passt, übersiedeln.


    Wenn ich von meinem Fall ausgehe (ledig, keine Kinder): ich habe in der Schweiz mehr Geld zur Verfügung als in Deutschland als Grenzgänger. Zu den kalkulierten Kosten: vieles von dem was ihr dort aufführt brauche ich gar nicht. 100 CHF pro Monat als Spenden finde ich auch sehr viel.


    Die restlichen Kosten sollten schon in etwas passen. Ist natürlich alles sehr individuell.



    VG basileus

    Hallo 2018 auswandern,


    falls du Grenzgänger in Frankreich werden möchtest beachte bitte dass für alle Grenzgänger mit Wohnsitz in Frankreich welche nach einem bestimmten Stichtag (ich glaube 1.1.2015) folgendes gilt: du musst dich in Frankreich krankenversichern. D.h. 8% vom Bruttogehalt für sehr schlechte Leistung.
    Die Lohnsteuer in Frankreich bewegt sich zwischen der niedrigen Schweizer Steuer und der hohen deutschen Steuer.


    Zu 3.) ich denke du kannst die Kinder angeben, zumindest so lange diese unter 18 sind. Im Steuerprogramm Baltax (wird im Kanton Basel-Stadt verwendet) konnte man so etwas eingeben. Am besten aber nochmal mit dem kantonalen Steueramt telefonieren wegen dem Aufenthalt der Kinder in Deutschland.


    VG basileus

    Das Auto gehört nicht dir, sondern momentan deiner Mutter. Wenn Sie es dir jetzt verkauft, hast du es keine sechs Monate in deinem Besitz. Du musst dann in Deutschland 19% Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Je nach Wert des Autos kann das einiges sein. Genauere Infos unter: https://www.adac.de/infotestra…EFTA-Staaten/default.aspx, dort dann unter Zollanmeldung & Verzollung.


    Die sechs Monate Frist kenne ich im Übrigen nur in der Gegenrichtung, also von Deutschland in die Schweiz einführen. Wie oben schon geschrieben denke ich dass es einfacher ist sich in Deutschland ein Auto zuzulegen. Muss ja kein Neuwagen sein.


    Ja, du musst den Führerschein innerhalb von sechs Monaten umschreiben lassen. Kein Wenn und aber.
    https://www.eda.admin.ch/count…hrerausweis-fahrzeug.html
    Machst du das nicht verliert dein Schweizer Führerausweis nach sechs Monaten seine Gültigkeit.


    VG basileus

    Naja, die Rechtslage ist relativ eindeutig: so lange deine Mutter sich in der Schweiz aufhält, darfst du mit ihrem (Schweizer) Auto nicht in einem EU-Land (also in deinem Fall Deutschland) damit herumfahren.


    Du hast also nur die Möglichkeit entweder ganz auf ein Auto zu verzichten oder dir in Deutschland ein eigenes Auto zu kaufen.


    Den Führerausweis musst du auch innerhalb der nächsten sechs Monate umschreiben, sonst gilt das als Fahren ohne Fahrerlaubnis.


    VG basileus

    Hallo leetex,


    du darfst in Deutschland nicht mit dem Schweizer Auto deiner Mutter fahren, es sei denn sie befindet sich auch in einem EU-Land. Da ich davon ausgehe dass sie weiterhin in der Schweiz wohnt würde ich an deiner Stelle die Sache mit dem Auto lassen.
    Mehr Infos dazu hier: https://www.aso-deutschland.de…zer-auto-fahren-darf.html


    Gleiches gilt übrigens auch umgekehrt: also wenn du in der Schweiz ein Auto fahren würdest welches ein EU-Kennzeichen hat und sich der Halter nicht in der Schweiz aufhält.


    Bzgl Führerschein: den musst du innerhalb von sechs Monaten umschreiben lassen in Deutschland.
    http://www.fahrtipps.de/forum/lesen.php?nr=20402&forum=3
    http://www.fahrtipps.de/fuehrerschein/umschreibung.php


    http://www.verkehrsportal.de/f…discher_fuehrerschein.php



    Falls du länger in Deutschland bleiben willst würde ich an deiner Stelle dort ein Auto kaufen und anmelden.






    VG basileus

    Die Alternativen zu Lörrach wären halt weiter raus ins Land zu ziehen: Steinen, Binzen, Kandern. Steinen liegt glaube auch noch an der Bahnstrecke, d.h. die Verbindung ist nicht so viel schlechter. Etwas weiter nordwestlich Richtung Binzen und Eimeldingen kann man auch an der Bahn wohnen, z.B. in Haltingen. Ist aber alles sehr idyllisch, um es mal positiv auszudrücken.


    Eine andere Alternative wäre noch Grenzach. Dort hat man über die Buslinie eine gute Anbindung nach Basel. Im Sommer kann man sogar mit dem Velo fahren.


    Wie die Gehälter auf deutscher Seite aussehen kann ich dir leider nicht sagen. Viele Deutsche arbeiten halt auf der Schweizer Seite. Von meinen ehemaligen Vermietern weiss ich dass die Firmen in Grenznähe damit zu kämpfen haben dass die Konkurrenz im Nachbarland deutlich besser bezahlt. Es könnte also sein dass die Gehälter in der deutschen Grenzregion etwas höher sind. Allein aufgrund der Miete wird dir aber kein Arbeitgeber mehr bezahlen ;-)


    VG basileus

    Hallo Verena,


    ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich denke im Saarland sind die Gehälter nicht so hoch wie z.B. in Stuttgart. Von daher kannst du den Faktor wahrscheinlich noch erhöhen.


    Ich habe die ersten vier Monate auch als Grenzgänger verbracht. Für den Anfang ist es sicherlich einfacher, da man sich noch nicht komplett in Deutschland abmelden muss. Steuerlich gesehen kann Deutschland für euch gut sein wenn dein Partner deutlich mehr verdient als du. Dann könnt ihr in die Steuerklasse 3/5 gehen und habt ein höheres Nettogehalt als in 4/4 (ich bin kein Steuerberater...)


    In Lörrach habt ihr den Vorteil dass ihr innerhalb zehn Minuten mit dem Zug am Badischen Bahnhof seid. Von der Anbindung her also sehr gut. Allerdings sind die Mieten in Lörrach auch relativ hoch, d.h. es ist nicht so viel günstiger dort zu wohnen als z.B. in Basel. Gerade mit dem aktuellen CHF/EUR Kurs sind 1.200€ Miete in Lörrach auch schon mal 1.380 CHF.


    Ich habe mich dafür entschieden nach Basel zu ziehen, da ich a) zu Fuss auf Arbeit laufen kann (Lebensqualität wg Zeitersparnis), b) die Mieten in Lörrach nicht so viel günstiger waren und c) Lörrach noch kleiner ist als Basel. Kommt natürlich drauf an was man gewohnt ist, aber mir wäre es zu klein.


    VG basileus