Beiträge von AnjaB

    Sicher, wird es auch andere Beispiele in der Schweiz geben, aber ich war extrem begeistert, vor allem vom Umgang mit den Menschen

    Da hattest Du/Ihr grosses Glück. Letztens kam eine Doku aus dem Kanton Zürich, dort gibt es ein kleines Dorf für Menschen mit Demenz. Wo sie sicher aufgehoben sind, alles weitläufig eingezäunt, sodass sie nicht "eingesperrt" sind. Sogar einen Dorfladen gab es in dem Terrain. Ich war schon nur im TV davon begeistert.

    Vielleicht war es ja das Heim wo Dein Mann war?


    In Laufenburg (D) ist ein Pflegeheim vom ASB, direkt am Rhein mit Blick in die Altstadt von Laufenburg (CH). Ich bin dort schon lang gelaufen und werde mich mal erkundigen, ob es möglich wäre für meine Mama dort ein Plätzchen zu bekommen.

    Kutscher

    4500.- Brutto (Gehalt einer Berufsanfängerin, im Kanton ZH in einer Facharztpraxis, der Chef ursprünglich Österreicher, ich einzige MPA...) im Kanton Zürich, 8 Patienten am Tag, 42 Stunden Arbeitswoche, ich war etwas unterfordert, fühlte mich kontrolliert und ausgebeutet.

    Habe an einem Freitag den Vorschlag gemacht, 80% Pensum zum selben Gehalt, nach dem Wochenende wollten wir darüber reden... Stattdessen hat der Chef am Montag einen Stellenanzeige geschaltet, MPA für 100% Pensum gesucht. Ich habe davon nichts gewusst, auf das Gespräch gewartet. Was kam war ein Anruf von einer Interessentin, die mich fragte, ob auch weniger Pensum möglich ist? Offensichtlich nicht :winking_face:


    6200.- Brutto, 100% Pensum, in einer Praxis in Aarau mit Schwerpunkt Psychosomatik, als Mutterschaftsvertretung für 6 Monate. Dann kam die (narzisstische) Leitende MPA zurück und ich war raus (zum Glück).

    Die Chefin tut mir heute noch leid, sie war mit eine der angenehmsten Vorgesetzten die ich je hatte. Als Erinnerung an unsere Zeit, habe ich mir eine Stehlampe vom Geburtstagsgutschein gekauft.


    Danach war ich 7 Monate ohne Job, Sozialschmarotzer sagt man wohl.

    Zuletzt waren es 4 Monate, bis der entscheidende Anruf von meiner ehemaligen Chefin kam, auf den ich gefasst war, dass ich wieder kommen darf :smiling_face_with_halo:

    Bis Ende Januar war es zu viel "gutes" Personal, was mich überflüssig machte. Ein halbes Jahr später ist das gute Personal ausgeflogen... Nun ja, weniger ist oft mehr, auch beim Personal. Mit weniger Leuten arbeitet es sich mitunter effektiver, weil jeder sich seiner Aufgabe widmen kann. Je mehr Leute, desto mehr verlässt sich einer auf den anderen. Ich bin gerade dabei, dass zu beweisen, damit wieder Ruhe ins Team kommt.


    Ich denke, dass ich bald, nach 8 Jahren am Ziel bin, 80% Pensum als MPA an einem Spital oder einer Rehaklinik, das war meine Vorstellung vom Leben und Arbeiten in der Schweiz.

    Ausserdem der Tipp eines Schweizer Herren (geschieden, mit eigener Firma, Haus, Auto und Burnout) den er mir damals gegeben hat. Auch in dieser Herzensangelegenheit bin ich immer noch dran :smiling_face_with_halo:

    Ausdauer wird irgendwann mit Erfolg belohnt, da bin ich mir sicher.

    Anja :grinning_face: Was ist denn das für ein Satz? :frowning_face_with_open_mouth: Ich kann mir vorstellen, dieser Mensch sagt das zu den Hilfesuchenden im Erstgespräch, damit er eine hohe Trefferquote erzielt, die Krankenkarte seines Patienten 5 Jahre garantiert durch sein Lesegerät der Kassenärztlichen Vereinigung zu ziehen. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Zitat aus dem Buch "Den Netten beissen die Hunde" (Wie Sie sich Respekt verschaffen, Grenzen setzen und den verdienten Erfolg erlangen) von Martin Wehrle (Deutschlands bekanntester Karriere- und Persönlichkeitscoach):


    "Damit wir uns richtig verstehen: In diesem Buch will ich Sie nicht dazu anstiften, künftig als Egoist durch Leben zu rumpeln. Dass unser gesellschaftliches Klima abkühlt, ist kein Grund, selbst eiskalt zu agieren - WIR BRAUCHEN MEHR WÄRME UND ZUWENDUNG.

    Dass Narzissten durchmarschieren, rechtfertigt es nicht, selbst narzisstisch zu handeln - WIR BRAUCHEN MEHR SOLIDARITÄT.

    Dass immer mehr Menschen ihren Erfolg auf harten Ellenbogen suchen, rechtfertigt es nicht, die eigenen Ellenbogen zur Waffe zu machen - WIR BRAUCHEN MEHR MITEINANDER und WENIGER KONKURRENZDENKEN."


    Das ist Erwachsenensprache, ist es Dir so recht Amadeus :smiling_face_with_halo:


    Zitat aus dem Kapitel, Warum Nette ausgenutzt werden?

    "Die Bedeutung der Gewerkschaften schwindet, immer mehr Beschäftigte müssen Gehalt und Arbeitsbedingungen selbst verhandeln.

    Folge: Wer seine rechte nicht selbstbewusst vertritt, wird im Gehaltsrennen abgehängt."


    "Die Bedeutung von Benimm-Regeln schwindet. Viele jüngere Leute halten "Knigge" für eine Cornflakes Sorte!

    Folge: Wer sich kniggegerecht für jede Kleinigkeit entschuldigt (so kenne ich das von den Schweizern), muss damit rechnen, dass sein Verhalten als Zeichen der Schwäche gedeutet und ausgenutzt wird!

    (Sehr interessant, denn in dem Buch Gebrauchsanleitung für die Schweiz habe ich damals gelesen, dass die Schweizer gegenüber Deutschen ein geringes Selbstwertgefühl zeigen. Mich schon immer gefragt warum???

    Ich mag die Schweizer, so wie sie sind, mit ihrer Mentalität, meine damit die Urschweizer, nicht die eingekauften, weil sie der Mentalität der Ostdeutschen und der Norweger entsprechen, aus meiner Sicht!)


    Weitere Buchempfehlungen des Erfolgsautors (der im Übrigen nicht einmal ein Handy besitzt):

    "Ich könnte ihn erwürgen" - Vom Umgang mit schwierigen Menschen

    "Der Klügere denkt nach" - Von der Kunst auf die ruhige Art erfolgreich zu sein

    "Sei Einzig, nicht artig!" - So sagen Sie nie mehr JA, wenn Sie NEIN sagen wollen

    "Ich arbeite in einem Irrenhaus" - Der Wahnsinn hat nicht nur Methode - er sitzt auch im Chefsessel


    Zum Thema Kommunikation empfehle ich Lektüre von Vera F. Birkenbihl (Leiterin des Instituts für Gehirn-Gerechtes Arbeiten, eine der ganz Grossen in der Seminar Szene, vor allem im Brain Management, d.h. denken, lehren, lernen und Zukunftstauglichkeit):

    "Kommunikationstraining" - Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten

    "Positives Denken von A bis Z" - So nutzen Sie Kraft des Wortes, um Ihr Leben zu ändern (Der Mensch ist, was er denkt!)


    Meine Aktuelle Lektüre:

    Resilienz - Dein Körper zeigt Dir den Weg - Lernen Sie Ihren Körper als Kraftquelle kennen (Dr. Isa Grüber)

    (Resilienz ist die Fähigkeit, sich bei Stress und in schwierigen Lebenslagen zu regulieren und in die eigenen Mitte zurückzubringen, den Kopf frei zu bekommen, wieder klar zu denken und handlungsfähig zu werden. Wir erkennen Resilienz an einem klarem Kopf und einem energiegeladenen Körper...


    Autor Anthony William (widmet seit über 25 Jahren sein Leben der Aufgabe seine Mitmenschen ganzheitlich von Krankheiten zu heilen)

    Heile Dich selbst - Medical Detox - Die Antwort auf (fast) alle Gesundheitsprobleme (Mich hat hat vor allem die Frage beschäftigt, warum ich keine Eier, Milch und Molkereiprodukte mehr essen sollte?

    Medical Food - Warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament


    Mit diesen beiden Büchern trotze ich der Gesundheitspolitik in Deutschland und der Schweiz oder auf der ganzen Welt...???

    Ich vertraue niemanden mehr, ausser mir selbst. Denn nur wir selbst sind für das was wir tun (mit uns, unserem Körper, unseren Kindern und Mitmenschen) verantwortlich, niemand sonst.

    Denkt mal drüber nach!

    Und Sitzen ist das neue Rauchen... Heisst das soviel, wie Homeoffice kann auch krank machen???


    Übrigens habe ich letztens auf dem Weg zur Arbeit, morgens halb 7, am Bahnhof in Baden einer Frau 10 Franken gegeben, damit sie sich etwas richtiges zu Essen kaufen konnte. Sie hat mit einem Arm bis zur Schulter im Abfallbehälter gesteckt, um etwas essbares herauszuholen... Sie sah ungepflegt aus, hatte schmutzige Hände und sie hat mich mit traurigen Augen angesehen. Ich habe ihr auf die Schulter geklopft und gesagt, sie soll sich etwas richtiges zu essen kaufen. Als ich mich herumgedreht habe und gegangen bin, kamen mir die Tränen...

    Ich war fassungslos, bei dem Gedanken, dass wir uns vor 2 Jahren ständig die Hände desinfiziert und Masken getragen haben...

    Hallo Loup Garou

    Vielleicht gelingt es ja hier eine anspruchsvolle Konversation zu betreiben.

    Sich Gedanken über das Leben im Alter zu machen, damit kann man nicht früh genug beginnen.

    Oft kommen vorhergesehen Dinge, die man auch Schicksal nennt und dann steht man da.

    Siehe Michael Schumacher... Seine derzeitige Lebensqualität möchte ich nicht haben, obwohl er viel Geld hat.


    Durch meine Arbeit habe ich nun schon viel jüngere Menschen kennengelernt, die nach einem Unfall, Schlaganfall oder einer Überdosis zum Pflegefall geworden sind, der Jüngste 17 Jahre, der Älteste 42 Jahre alt. An den Rollstuhl gefesselt, mit Magensonde (die wieder zurück gebaut werden konnte), für wie lange keine Ahnung.

    Auf jeden Fall, sind diese 3 doch recht jungen Menschen voll aus ihrem Leben gerissen worden...


    Seniorenheime sind hier in der Schweiz ähnlich aufgestellt, wie die in Deutschland, nur eben hübscher verpackt oder auch nicht, kommt drauf an, wo man es hingebaut hat.

    In Ilanz (Graubünden) durfte ich mehrmals mit meinem Chef zur Visite ins Altersheim. Die Lage war super, innen war es kalt und ungemütlich. Lag sicherlich am Sichtbeton, der Fussboden in den Fluren, hat mich an meinen jetzigen Kellergang erinnert, Beton mit Farbe überstrichen... Die Zimmer individuell eingerichtet, manche sogar mit Blick auf die Berge...


    Hier im Aargau kenne ich 2 Heime nur von Aussen, eines nennt sich Pflegezentrum AG, mit dazu gehört inzwischen auch eine Wohnanlage mit Alterswohungen, alles schön zentral gelegen, auch zu Ärzten und das alles hat seinen Preis... Denn die Herren Vorstände wollen ja schliesslich auch etwas verdienen.

    Eines steht auch direkt in Aarau am Bahnhof, ein Betonklotz, nicht wirklich schön. So etwas macht mich traurig, wenn ich es nur von Aussen sehe.


    Vom Hören und Sagen belaufen sich Preise für Altersheim von 6000 CHF aufwärts. Das höchste wären wohl 12 000 Franken pro Monat, was ich so gehört habe. Das alles wird natürlich mit preiswertem Fachpersonal gestemmt.


    Alternativ zum Altersheim, die Alterswohnung:

    Beispiel meine 3.5 Zimmer Wohnung in Rütihof, 1785.- CHF Miete mit NK. War mir schon als Berufstätige Alleinverdienerin viel zu teuer.

    Mein Nachbar, ein Schweizer, der 40 Jahre lang gearbeitet hat, hatte ein Zimmer für 850.- CHF. Es war wirklich nur ein Zimmer mit Küchenzeile und Bad, ohne Balkon.

    Die Wohnungsverwaltung war auch gleichzeitig eine Pensionskasse.

    Gut zu wissen, dass (mein) Geld aus der 2. Säule für einen guten Zweck angelegt wird, nur nicht für meinen...

    Denn dazu müsste ich wissen, in welche Wohnungsverwaltung meine Pensionskasse investiert.

    Ist alles etwas kompliziert, ich hab es auch nur durch einen Bericht im TV mitbekommen, als ich noch Fernsehen geschaut habe...


    Alternativ zu Altersheim und Alterswohnung, die 24h Betreuung durch eine Pflegekraft:

    Beispiel auch aus dem TV:

    Eine betagte Dame mit Demenz, lebte gemeinsam mit einer Betreuungsperson (keine Pflegekraft) in ihrem Haus.

    Die Betreuungsperson kam aus Tschechien war Ende 20, hat bei der Dame im Haushalt gelebt, sie sozusagen über den Tag betreut. Essen gemacht, einkaufen gehen, beaufsichtigen. Pflegerische Tätigkeiten durfte sie nicht verrichten, denn sie hatte keine Ausbildung (die hat sie zu dieser Zeit im Fernstudium gemacht).

    Der Betreuungsperson wurden von der Familie der Frau 5500 Franken Brutto gezahlt. Abzüglich Miete und Verpflegung blieben der jungen Frau 2800 Franken zum Leben... Sie war rund um die Uhr präsent, nur zum Einkaufen ist sie aus dem Haus gegangen. Mehr ging nicht, denn sie konnte die alte Dame nicht alleine lassen.


    Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema Wohnen im Alter, nicht erst seit ich auf die 60 gehe!

    Wir hatten das Glück in einem Mehrgenerationenhaus aufwachsen zu dürfen.

    Meine Oma ist wenige Wochen vor meiner Auswanderung 100jährig im Altersheim gestorben. 2 Jahre hat sie dort nur gelegen! ca. 2000 Euro hat der Heimplatz im Monat gekostet.

    Zuvor haben sie im eigenen Haus und im Haushalt meiner Eltern mit uns zusammen gelebt. Als es nicht mehr ging mit der Pflege zuhause, mussten wir sie ins Heim geben, das hätte ich unserer Oma gerne erspart...


    Jetzt habe ich das Problem mit meinen Eltern/unseren Eltern. Wir versuchen sie solange wie möglich im eigenen Haus leben zu lassen, bis es nicht mehr geht...

    Das sind wir der Generation unserer Eltern und Grosseltern schuldig, die haben viel Schlimmeres erlebt, als wir.


    Falls Dich noch andere Themen interessieren frag ruhig.

    Ich freue mich auf einen Austausch mit Niveau.

    Ich warte gespannt auf den Moment, wenn das von Maik geschaffene Forum wieder an Format gewinnt.

    So wie vor 6 oder 7 Jahren als meine Auswanderung bevor stand.

    Wichtige Informationen habe ich mir damals hier raus ziehen können. 2 Bücher über die Schweiz gelesen.

    Maik und seine sympathische Frau (Schweizerin) beim 1. Forumtreffen am Zürichsee kennengelernt, ein weiteres Mal beim Weihnachtsmarkt in Bremgarten.

    Heute überlege ich, ob ich mich im Forum abmelde!

    Weil ich inzwischen mit so vielen Schweizern befreundet oder ins Gespräch gekommen bin, deren Meinung ich über die vielen Einwanderer kenne...


    Die Herren Trolle, sollten sich überlegen ein eigenes Forum zu gründen, bevor sie hier mit ihren sinnlosen Posts und Geschwurbel für Unruhe sorgen.

    Mich würde mal interessieren, ob die Herren Kinder haben, die hier kluge Sprüche klopfen!

    Vielleicht steckt doch nur allgemeine Unzufriedenheit, Langeweile oder vorgeheuchelter Patriotismus dahinter, wer weiss...


    Oder einfach nur verletzte Kinderseelen, die niemals geheilt wurden.

    "Du kannst keinen Krieg gewinnen, den Du in Deiner Kindheit bereits verloren hast!"

    (Zitat von einem Traumatherapeuten)


    Ich fände es schön, wenn sich Erwachsene Menschen, auch wie solche benehmen würden.

    In diesem Sinne, jeder sollte mit sich selber Frieden schliessen und dann entscheiden, in welchem Land er diesen inneren Frieden ausleben möchte. Egal ob mit oder ohne Kindern, Hund, Katze, Maus usw.

    Ich fände es schön, wenn sich Erwachsene Menschen, auch wie solche benehmen würden.

    DANKE für Euer Verständnis :smiling_face_with_halo:

    Wie stark unterscheiden sich denn ungefähr die realen Lebenshaltungskosten, also Miete, Energie, Nahrung etc. von "Pampa" zu Metroplen wie Zürich, Basel et. al.?

    Also prozentual Zürich = 100 % zu Chur = % und zu Chur um die Ecke = y %? Hat da jemand mal eine umgefähren Anhaltspunkt?

    Fixkosten 2016 in der Pampa (Ilanz-Graubünden, 2 Zi. 900 Franken Miete mit NK, 40qm) = 1421.- CHF

    Rest: 1490.- CHF


    "Metropole" Dübendorf:

    Fixkosten 2026.- CHF

    Rest: 1673.- CHF


    Baden im Aargau

    Fixkosten: 2300.- CHF (3 Zimmer Alterswohnung, 1785.- CHF mit NK)

    Rest: 1903.- CHF

    Rüfenach im Aargau

    Fixkosten 1858.- CHF (2.5 Zimmer, 66 qm, 1400.- CHF mit NK)


    Fixkosten sind bei mir Miete, Abo ÖV, Handy, TV+Internet, Krankenkasse

    Dazu kommt Energie alle 3 Monate ca. 80 Franken, Lebensmittel und was man sich sonst so gönnt oder bezahlen muss.


    Prinzipiell muss jeder für sich entscheiden, welche Wertvorstellungen er hat und was ihm wichtig ist im Leben.

    Ganz egal wo man lebt!

    Bei mir ist weniger eben mehr. Schöne Wohnung, Arbeit die mir Freude macht, Gesundheit, gutes Essen (selbstgemacht) und eine Handvoll liebe Menschen um mich herum.

    Hallo Paama


    Ich bin MPA, mit 16 Jahren Berufserfahrung. Habe schon einige Stellenwechsel hinter mir.

    Minimum waren 4500.- CHF und Maximum 6000.- CHF Brutto bei 100% Pensum.

    Beim SVA findest Du auch eine Lohntabelle, diese ist allerdings nicht aktuell.


    Hoffe ich konnte Dir weiter helfen.

    Selbst da sollte man evtl. einmal mehr überlegen und deutlich mehr als die "Touristenseiten" betrachten.

    In Island konnte ich Schweizer Banker erleben, die meinten "Unglaublich, hier ist es z.T. teurer als bei uns." :kissing_face_with_smiling_eyes:

    Das Leben in Island hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und die Sprachbarriere dürfte für den überwiegenden Teil der Interessenten deutlich höher sein, als in der Schweiz, oder? :winking_face:

    Ursprünglich wollte ich nach Norwegen auswandern. Über 3 Jahre geplant, Berufszulassung, mehrere Sprachkurse, Flüge und 5 Schnupperwochen im November/Dezember, haben ein kleines Vermögen gekostet! Genauer gesagt, die kleine "Abfindung" für 25 Ehejahre...

    Mittlerweile soll es in Norwegen auch nicht mehr so rosig sein. Es war schon 2013/2014 nicht ganz einfach einen Job zu bekommen. Ich hab es immerhin versucht. Sogar Haushaltsbuch habe ich geführt! Ich hatte mich schon als Tourist immer gefragt, warum neben der grünen Gurke im Regal ein Messer lag? Man kauft die Gurke in Stücken. Eine ganze Gurke hat damals umgerechnet 7 Euro gekostet.


    Ja, ja die Schweizer Banker... Ich muss gerade wieder 2 Monate mit meinem Arbeitslosengeld (2500 CHF) vom Mai 2 Monate auskommen! Und ich jammere nicht!

    In meinem Dorf wohnt ein Isländer, der war 20 Jahre lang Banker und betreibt jetzt nachhaltigen Weinanbau.

    Übrigens die Sendung hiess "Faszination Erde - Vulkane" das mit dem Tanz auf dem Vulkan und den Energiepreisen war nur beiläufig erwähnt.


    Am Freitag habe ich mit einer Patientin gesprochen, sie ist Norwegerin, der Mann Schweizer, sie war sichtlich erstaunt, als ich ihr erzählt habe, dass sich die Mentalitäten der Schweizer, Norweger und Ostdeutschen aus meiner Erfahrung sehr ähnlich sind. Da hat sie mir Recht gegeben. Eine andere Frau hat uns zugehört und als ich mich ihr zugewandt habe, erzählte sie mir, dass ihr Vater aus meiner ehemaligen Heimatstadt stammt.

    Am Glücklichsten sollen die Isländer sein, habe ich letztens in einer Doku von ZDF Info gesehen.

    Obwohl umgeben von Vulkanen Ober- und Unterirdisch haben die Isländer eine hohe Lebensqualität.

    Zahlen wenig oder gar keine Energiekosten, die Wärme wird von den Vulkanen gratis geliefert.

    Also auf nach Island :winking_face:


    In Dänemark und Polen fühlen sich Rentner sehr gut aufgehoben, in altersgerechten Wohnungen, betreutem Wohnen oder Pflegeeinrichtungen. Das Personal soll wohl auch sehr gut sein.


    Amadeus

    Ich hab Dir doch gesagt, vielleicht hat Dein falscher Zug Dich doch an den richtigen Ort gebracht. Denk mal drüber nach :smiling_face_with_halo: und mach was draus.

    Nun ja, was soll ich sagen...

    Ich lese auch keine 20 Minuten oder Blick noch sonst irgendeine Zeitung.

    Allerdings ist mir ein Artikel in "Die Zeit Geschichte" aufgefallen (Mein 80 jähriger Vater hat diese Zeitschrift abonniert, er ist in die Abo Falle getappt! Nicht nur in eine...) über die Russlanddeutschen. Den fand ich äusserst interessant.


    "Von Zarin Katharina angelockt, suchen Handwerker und Bauern aus den deutschen Ländern in Russland ein neues Leben. Doch die Winter dort sind hart, die Nachbarn neidisch und die Herrscher unberechenbar"

    (Zitat von Marianna Lieder - Journalistin und Literaturkritikerin)


    Geschichte wiederholt sich doch immer und immer wieder.

    Kutscher

    Stimmt es, dass man in CH weiterhin kranken versichert sein muss, um die AHV Rente nicht zu verlieren?

    Habe ich mal im Gespräch mit einer Dame erfahren.


    Ich könnte mir für mich vorstellen, falls es knapp wird mit der Rente aus D und CH, vielleicht dann doch zurück nach Deutschland zu gehen. Schwarzwald oder Allgäu wären meine Alternativen.

    Nach 4 Monaten Auszeit vom Traumjob, werde ich in dem selben jetzt bis Ende Oktober (fast) durchziehen.

    In der Hoffnung, dass eine Festanstellung wird, mache ich gerne die Ferienvertretung :smiling_face_with_halo:

    Im September habe ich 2 Wochen Ferien geplant. Noch keinen Plan was ich anstelle, denn ich versuche aus jedem Tag einen Ferientag zu machen, an dem ich nicht arbeiten gehe.

    Bzw. trenne ich Arbeit und Privatleben ganz strickt, seit ich für mich alleine verantwortlich bin.

    Dazu kommt, dass ich Sonne und Wärme eh nicht so gut aushalten kann.

    Im Juli pflege ich deshalb die Pflanzen und füttere die Haustiere von 2 Familien im Haus, die in den Ferien sind :winking_face:


    Im April/Mai war ich nach 1.5 Jahren mal wieder zu Besuch in der alten Heimat, bei meiner Familie. Diese "Ferien" haben mir genug Kraft und Energie gekostet... Allerdings war es mir das auch Wert!


    Ich wünsche Allen schöne Ferien, gute Erholung und geniesst die Zeit :CH:

    Hallo Elfi

    Ich denke schon, dass in erster Linie der Arbeitgeber dafür verantwortlich ist, bei der Einstellung seines (ausländischen) Personals darauf zu achten, welche Aufenthaltsbewilligung vorliegt.

    Bei mir gab es bisher nie Probleme und ich hatte einige Stellenwechsel während meiner B-Bewilligung :smiling_face_with_halo:

    Muss allerdings sagen, dass ich den einen oder anderen Arbeitgeber auch darauf hingewiesen habe, während des Vorstellungsgesprächs, dass ich Quellensteuer Abgabepflichtig bin. Mancher war mir dafür dankbar, weil er noch nie solch einen Fall hatte.


    Ich hoffe und wünsche, dass es für Dich gut ausgeht. Wie lange warst Du denn dabei?

    Dem Finanzamt würde ich mitteilen, dass Du davon ausgegangen bist, der Arbeitgeber kennt seine Pflichten, wenn er Mitarbeiter mit B-Bewilligung einstellt.

    Viel Glück :four_leaf_clover: Geniesse die Auszeit mit Deinem Kind, trotz allem.

    Kein Kündigungsschutz, und man fliegt schnell hier wenn die lieben CH-Kollegen das Hochdeutsch deines Mannes nicht mögen oder dem Chef die Nase nicht passt.


    Als ich vor 15 Jahre kam, war meine Situation in Deutschland sehr schlecht, die Löhne in D auch wesentlich tiefer als heute.


    Aus meiner Sicht lohnt es sich nicht, wenn du in D einen halbwegs passablen Job ausüben kannst.


    All die Demütigungen, Diskriminierungen, der ganze Hass auf Deutsche, das würde ich mir an eurer Stelle nicht antun.

    zu 1.) Man kann auch schnell "fliegen", wenn Landsmänner oder -frauen gegenseitig konkurrieren, sich das Leben untereinander schwer machen! Damit meine ich hauptsächlich Deutsche!

    Ab 1. Juni darf ich wieder befristet, im Spital, im Stundenlohn, in meinem Traumjob arbeiten.

    Wenn ich mich nicht benehme, fliege ich eher raus!

    Komisch, dass mich meine Chefin dann wieder haben möchte, wenn ich mich so unmöglich benommen habe:winking_face:

    Ich hatte schon sehnsüchtig auf ihren Anruf gewartet und mich sehr gefreut, dass es nun endlich soweit ist.

    Nach 4 Monaten Pause.


    Kerstin

    Mir hat mal eine Schweizerin ein Lob für meine Direktheit und Ehrlichkeit ausgesprochen.

    Manch einem musste ich auch schon den Unterschied zwischen (meiner) Direktheit und Ehrlichkeit erklären.

    Auch wenn Dich manche Leute nicht verstehen. Bleib so wie Du bist, das ist total in Ordnung!


    zu 4.) Habe ich persönlich auch nicht wirklich zu spüren bekommen.

    Manche Menschen sind einfach mit sich und der Welt nicht im Reinen. Das hat nichts mit der Nationalität/ Mentalität zu tun :smiling_face_with_halo: Da spielt es auch keine Rolle, in welchem Land man lebt.


    Ich kann Beate und Kerstin sonst alles in Allem nur zustimmen!

    Alleine oder mit Partner hat man sein Auskommen, je nach Ansprüchen.

    Mit Kindern würde ich mir diesen Schritt sehr genau überlegen. Euch eher abraten.

    Danke Dir Barbara.

    Für mich ist mittlerweile fast jeder Tag ein Genuss, unabhängig von Feiertagen, Geburtstagen, Wochenende und manchmal sogar im Job :smiling_face_with_halo:

    Vor allem komme ich auch wunderbar mit alleine klar, kenne keine Langeweile.


    Bin gespannt, ob Du morgen erfolgreich bist.

    Was zieht Dich in die Schweiz?

    Hallo Barbara

    Es ist ja bekannt , dass die Schweiz deutlich besser bezahlt ( und wer mit Geld umgehen und auch verzichten kann , kommt damit auch sicher gut über die

    Runden ) ..aber haben die Schweizer damit ein Problem ?

    Dir muss ganz einfach bewusst sein, dass Du einer Schweizerin oder einem Schweizer den Arbeitsplatz weg nehmen könntest, wenn er sich denn vorstellen könnte in diesem Job zu arbeiten!

    Ich habe mein Gewissen den Schweizern gegenüber inzwischen so bereinigt, dass ich auch mit wenig Einkommen, nicht nach Deutschland einkaufen fahre. Lieber im ( etwas teureren) Hofladen bei mir um die Ecke oder im Nachbardorf Grundnahrungsmittel aus der Region im teuren Volg einkaufe. Ein freundliches Gespräch gibt es dafür umsonst :smiling_face_with_halo: Wie gestern im Hofladen beim Wein kaufen erlebt. Eine Flasche habe ich dann noch geschenkt bekommen, weil ich ja Geburtstag hatte.

    Vor 2 Wochen habe ich eine Schweizerin kennengelernt, die bei mir im Dorf wohnt, der es wirklich nicht so gut geht, finanziell. Sie fährt regelmässig nach Deutschland einkaufen. Ich kenne noch einige Schweizer mehr, die das tun und somit gleicht sich das aus, mit meinem Gewissen.


    Zum Hospital Pool kann ich Dir nicht wirklich etwas sagen. Ich kenne es nur, dass man innerhalb eines Spitals Poolpersonal hat, was dann von Abteilung (Station) zu Abteilung (Station) springt, immer dort wo es gebraucht wird.

    Sehr flexibel eben.


    Im Kantosspital Aarau zum Beispiel ist der Bewerbungsprozess für Pflegepersonal inzwischen sehr unkompliziert. Du bekommst sogar noch 1000 Franken Prämie, wenn Du Dich nicht über eine Stellenvermittlung bewirbst.

    Vielleicht wäre das eine Option für Dich.


    Du musst Deinen Beruf vom Schweizerischen Roten Kreuz anerkennen lassen. Ganz wichtig!

    Hallo Barbara

    Herzlich Willkommen im Forum.

    Zur Ergänzung hätte ich noch Hospital-jobs.ch für die Stellensuche.

    Dort habe ich mich damals informiert, bin auch auf Rehakliniken oder Altersheime aufmerksam geworden.

    Psychiatrische Dienste sind auch interessant oder Stiftungen wo Menschen mit Beeinträchtigung wohnen und arbeiten. Es gibt jede Menge Möglichkeiten. Auch interessante Alternativen, wenn Du nicht mehr im OP oder Schichtdienst arbeiten möchtest, je nach Qualifikation.

    Zertifikate sind immer gut, besonders hier in der Schweiz. Bei mir sind es inzwischen wohl zu viele, ich bin überqualifiziert.

    Im Vorstellungsgespräch wirst Du nach Referenzen gefragt, darauf solltest Du vorbereitet sein.

    Ansonsten immer schön authentisch und Du selbst sein, im Vorstellungsgespräch.

    Stellenvermittlung würde ich auch erst einmal raus lassen. In Deinem Beruf findest Du mit Sicherheit alleine etwas.


    Falls Du Fragen hast oder Hilfe brauchst bei Bewerbung oder Anschreiben, kannst Du mich gerne kontaktieren.

    Ich habe gerade Zeit und bin auch schon wieder auf Stellensuche :smiling_face_with_halo: Zwar nicht in der Pflege, beobachte nur sehr aufmerksam, was auf dem Arbeitsmarkt vor sich geht.

    Vor fast genau 6 Jahren stand ich in den Startlöchern für mein neues Leben in der Schweiz.

    Mein Sprungbrett war Ilanz in Graubünden.


    Viel :four_leaf_clover: und gutes Gelingen :CH:

    Gratuliere home of the heart. 80% Pensum müsste reichen für die Aufenthaltsgenehmigung B.

    Bei mir haben vor 6 Jahren 70% Pensum gereicht, ob das heute noch so wäre, keine Ahnung.

    Drücke Dir auf jeden Fall die Daumen.