Beiträge von AnjaB

    Bei unserer Kleinen geht der Kindergarten gerade mal von 8:10 - 11:40 Uhr, da bleibt nicht viel Zeit zum arbeiten.

    Schule geht auch unterschiedlich und um 11:40 Uhr kommen alle 3 für 1,5 Std. nach Hause zum Mittagessen.

    Wir sind da altmodisch, meine Frau bleibt zu Hause bei den Kindern, und ich karr die Kohle ran,

    auf jeden Fall so lange, bis die Kleinste durch die Grundschule durch ist.

    Das ist das, was mir in der Schweiz als erstes aufgefallen ist, dass die Kinder schon genauso einen straffen Arbeitstag haben, wie ihre Eltern!

    Hier nennt man es auch Tagesstruktur oder eben KITA


    Trevor

    Ich versuche es kurz zu machen, ohne lange Rechenbeispiele! Deine/Eure Überlegungen und Ansätze finde ich richtig und gut.

    Was mich etwas irritiert, dass Du ja eigentlich eine grosse Familie in der Schweiz hast.

    Wenn Du Dich dort mal umsiehst oder umhörst, bekommst Du sicherlich genug Informationen aus erster Quelle, um mit Deiner Frau und den Kindern abzuwägen, was für Euch besser ist.


    Aus meiner Sicht, seid Ihr in "Ostdeutschland" klar im Vorteil mit:

    Job - Kinder - Altersvorsorge - Haus - Lebensqualität

    Die Deckungslücke in der Altersvorsorge schaffen auch Schweizer (Frauen und Männer) mitunter nicht zu stopfen.

    Frauen von allem, wenn sie wegen der Kinder oft länger zu Hause bleiben, später den Einstieg in den Job nur schwer finden, weiter Teilzeit arbeiten.

    War letztens im TV - SRF eine Doku zu dem Thema!

    Die habe ich mir nicht angesehen, weil ich mir die Frage schon lange gestellt habe, obwohl es mich nicht wirklich betrifft. So bin ich eben :smiling_face_with_halo: Ich kann es nicht lassen.


    "Warum ist die Schweiz so reich?" hat mich auch nicht wirklich interessiert, weil ich inzwischen eine völlig andere Wahrnehmung der Tatsachen habe.

    Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr, auch dazu gibt im Schweizer Fernsehen genügend Dokumentationen und im wahren Leben natürlich.

    Um es kurz zu fassen, nicht nur "Deutschland schafft sich ab" (Thilo Sarazzin), sondern die ganze Menschheit (Leschs Kosmos).

    In Klammern die Quellenangaben aus denen meine Informationen stammen :winking_face:

    Da kommt eine Frau, sagt sie arbeite als Krankenschwester und sie weiß natürlich alles besser als wir, die wir diesen "Testmist" seit jetzt fasst einem Jahr durchführen.

    Amadeus

    Frau Dr. Elke Austenat, auch eine Frau, die Gründerin der Vereinigung Evidenz der Vernunft, hat auf ihrer Homepage u.a. einen interessanten Artikel geschrieben "Fetisch PCR".

    Sie hat sogar 2 Jahre in politischer Haft in der DDR gesessen. Nicht ganz so lange wie Nelson Mandela.


    Ich bin zwar keine Krankenschwester, habe jedoch in meinem 20jährigen Berufsalltag als Arzthelferin mit so viel Viren und Bakterien Kontakt gehabt, da bin ich mir ziemlich sicher. Habe mich noch nie infiziert mit HIV, Norovirus, Hepatitis usw.

    Meine Schutzausrüstung entsprach nicht immer den Vorgaben der Hygiene, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes!

    Ich weiss nicht wie viele Blutentnahmen, Streptokokkenabstriche ich gemacht, Venöse Zugänge ich gelegt habe in meiner Berufskarriere.

    Mein Impfschutz gegen Hepatitis ist nicht mehr ausreichend, wurde mir bei der letzten Blutentnahme gesagt.

    Die letzte Grippeimpfung war 2004!

    Vielleicht war es Glück oder einfach nur Selbstverantwortung.

    Corona hatte ich wahrscheinlich schon vor 45 Jahren, als ich mit einer schweren Grippe im Bett lag. Viele Jahre später sagte ein Internist einmal zu mir, dass ich eine Lungenentzündung hatte, ob ich mich daran erinnere!

    Mein 2. Corona Antikörpertest war wieder negativ. Nach 2 Jahren hatte ich aber immer noch kein Corona. Trotzdem bin ich laut Aussagen der Experten nicht immun, hochgefährlich und Schuld an den ganzen Massnahmen!


    Am Freitag im Bus hat mich eine ältere Dame darauf aufmerksam gemacht, dass ich meine Maske nicht getragen habe. Ich habe ihr erklärt, dass ich ganz vorbildlich 2 Jahre lang Maske bei der Arbeit getragen habe, mit Arbeitsbescheinigung von meinem damaligen Arbeitgeber, dass ich während des Lockdowns zur Arbeit fahren konnte. 2 Jahre später habe ich keinen Job mehr! Ihre Antwort: "Das tut mir leid."


    Ich möchte ausdrücklich betonen, dass:

    Ich bin froh über JEDEN Geimpften, dem es gut geht! Egal ob es meine Familie, Freunde oder einfach nur Mitmenschen sind!

    Ich toleriere JEDEN, der sich draussen in der Natur, beim Einkaufen oder wo auch immer mit der Maske schützt!

    Nur ab und zu kann ich mir einfach das Kopf schütteln nicht verkneifen, wenn zum Beispiel ein Radfahrer mit FFP2 Maske an mir vorbei fährt.

    Das ist JEDEM seine Entscheidung!

    Vergleichbar mit Rauchen, Alkohol und Drogen. Jeder weiss, dass es die Gesundheit schädigt und zum Tot führen kann! Nicht wahr?


    Was ich jedoch nicht so gut toleriere ist, wenn Kinder und ältere Menschen die Leidtragenden sind!

    Mein Enkel zum Beispiel:

    Simon (4) musste in Quarantäne, weil ein Kind in der KITA positiv getestet wurde!

    An einem Samstag um 20.30 Uhr hat das Ordnungsamt geklingelt, um zu kontrollieren, ob der "junge Mann", die Quarantäne einhält! Bis dahin fand ich es noch lustig!

    Als mein Sohn jedoch sagte, dass er nur in den Garten raus darf, nicht auf den Spielplatz oder ausserhalb des Hauses an die frische Luft und dass er nach ein paar Tagen "frei getestet" werden kann, fand ich das nicht mehr so lustig!

    Ich kann meinen Sohn natürlich verstehen, er hat aus Angst seinen Job zu verlieren, alles richtig gemacht!

    Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen, bis zu einem bestimmten Punkt.

    Ich hatte ihm geraten, er soll ein Schild fürs Ordnungsamt an die Tür machen: "Simon L. (4) ist auf dem Spielplatz!"

    Ich muss sagen ich bin vor ca. 7 Jahren ja ziemlich blauäugig (ohne Vorbereitung und Erkundigungen) in die Schweiz gezogen.

    Dazu kommt mal noch ein Blogeintrag, hatte bisher aber leider keine Zeit dafür.

    Hallo Batschy

    Ich bin nicht ganz so blauäugig in die Schweiz gezogen, etwas vorbereitet habe ich mich schon.

    Mir ist erst nach einigen Jahren eine Kleinigkeit aufgefallen, was ich unbewusst nicht gemacht habe, nichts für was ich mich strafbar gemacht hätte.

    Eine kleine Prise Blauäugigkeit oder Naivität, wie ich es bei mir immer nenne, anstelle von absolutem Perfektionismus, schadet mitunter nicht. Vielleicht war/ist das auch unser Glück.


    Ich warte auch schon sehr gespannt auf Deinen Blogeintrag.

    Ich komme auch nicht dazu meinen weiter zu schreiben oder meine Autobiographie.

    Auch aus Zeitgründen und weil ich nicht gerne so viel am PC rum hänge :smiling_face_with_halo:


    Mich würde vor allem interessieren, wie Du es schaffst Deine Arbeit mit der Pflege/Aufsicht Deines an Demenz erkrankten Mannes zu vereinbaren?

    Rein aus dem Grund, weil ich mit dem Gedanken spiele, meine Eltern könnten hier in der Schweiz noch ein paar schöne Jahre erleben, wenn sie ihr Haus in Deutschland verkaufen und in eine bezahlbare Mietwohnung in meiner Nähe ziehen würden.

    Mein Vater, im Februar 80 geworden, ich vermute er hat eine beginnende Demenz, die in Richtung Alzheimer geht.

    Meine Mutter, 78 Jahre, mit immer schneller fortschreitender Parkinsonerkrankung, hat eine Pflegestufe, weil mein Vater sie pflegt!

    Ich habe den Eindruck, dass meine Mutter mitunter noch besser drauf ist, als mein Vater, der für sie Pflegegeld bekommt...

    Trotz Gesundheitsvollmacht bekomme ich keine Auskunft von den Ärzten in Deutschland. Mein Bruder, der ja in Deutschland lebt, müsste sich drum kümmern, so die Aussage der Hausärztin.

    Ich konnte mir allerdings ein Bild machen, als meine Eltern mich besucht haben!

    Mache mir schon lange grosse Sorgen, telefoniere täglich mit meiner Mutter.

    Die Diagnose Parkinson wurde bei ihr diagnostiziert, als ich damals gerade meine Auswanderung nach Norwegen geplant hatte. Sie mich trotzdem hat ziehen lassen und ich ihr versprochen habe, für sie da zu sein.

    Auch aus diesem Grund ist aus Norwegen die Schweiz geworden. Aus dem Grund bin ich von Ilanz in die Nähe vom Flughafen Zürich gezogen.


    Wie sagte mein Norwegischlehrer damals: "Die meisten Auswanderer reissen vor etwas aus!"

    Das ist tatsächlich so und trifft auch bei mir zu.

    Heute mit 3 Berufszulassungen für Deutschland - Norwegen und Schweiz, mehreren Norwegisch Sprachkursen,

    weiss ich, dass man nur zur Ruhe kommt, wenn man mit sich selbst im Reinen ist! Da ist es egal in welchem Land man lebt und arbeitet.

    Dieser Prozess hat bei mir viele Jahre gedauert, die ich nicht missen möchte. Angefangen hat es 2001, als ich meinen Job als Schaufensterdekorateur gekündigt habe. Vor genau 20 Jahren habe ich dann eine Umschulung zur Arzthelferin gemacht, da war ich 35 Jahre alt.

    Ich habe sehr oft auf mehr oder weniger viel Geld verzichtet (ist Sache des Betrachters) oder auch bei Aktiengeschäften Geld in den Sand gesetzt.

    Die kleine "Abfindung" nach 25 Ehejahren und "einvernehmlicher Scheidung" habe ich für meine Auswanderungsprojekte aufgebraucht!

    Nur einmal war ich in finanziellen Nöten, musste mir Geld für Mietkaution von meinen Eltern leihen, weil mein Exmann nicht in der Lage war. Obwohl dieser mehr Geld hat, als man ihm ansieht! Das braucht er allerdings fürs Alter :winking_face: Fürs Auswandern war ihm sein Geld nämlich zu schade.


    Mein Sohn wird Ende April 35, sein Status Beamter auf Probe, endet am 1. April 2022.

    Dann ist er Berufsfeuerwehrmann im gehobenen Dienst und Beamter auf Lebenszeit.

    Ausbildung - Fachabitur - Studium - Bachelorabschluss - Liebeskummer (Trennung seiner 1. grossen Liebe nach 9 Jahren) - 2 Jahre Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann, mit neuer Partnerin und inzwischen als Papa eines Sohnes - 3 Jahre Probezeit - FERTIG

    Ich bin mächtig stolz auf meinen Sohn. Sein Weg zum Traumjob in Deutschland war genauso steinig und lang wie meiner in der Schweiz.

    Um meinen Sohn muss ich mir schon lange keine Sorgen mehr machen, weil ich und seine Schulfreunde ihn auf den richtigen Weg gebracht und an ihn geglaubt haben!

    Sein schönstes Kompliment und Weihnachtsgeschenk in Zeiten von Corona, war für mich, als er letztes Jahr sagte:

    "Mama, wenn es unfair wird, dann bin ich so wie Du, ich kämpfe für Gerechtigkeit!"

    Es ging um die Verleihung der Ehrennadel für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr beim Hochwasser, es sollte nur 1 Feuerwehrmann diese Ehrung erhalten, mein Sohn hat sich eingesetzt, dass alle Beteiligten diese Auszeichnung gekommen. Das ist MEIN KIND :smiling_face_with_halo:


    Nach 10 Jahren habe ich meine kleine 5stellige Abfindung wieder erwirtschaftet, auch vom Arbeitslosengeld hier in der Schweiz! Ohne schlechtes Gewissen!

    Denn ich habe die meisten meiner Arbeitsjahre in Deutschland geleistet, das müssten so ca. 30 Jahre sein.

    Mit Anrechnung der Kind-Erziehungszeit von 2 Jahren noch etwas mehr.

    Im zarten Alter von 21 Jahren bin ich Mutter geworden!

    Heute und auch in der Schweiz ein klarer Vorteil! Mein Glas ist mit bald 56 Jahren immer noch halb voll!


    ninamengedich

    Ja, man muss höllisch aufpassen und aufmerksam sein. Als Frau sogar noch ein bisschen mehr.

    Alles wird irgendwie passend gemacht, nicht erst seit 2 Jahren.


    Ich zahle in diesem Jahr 30 Franken mehr Krankenkassenprämie und frage mich warum?

    Womöglich finanziere ich mit meiner gesunden Lebensweise und natürlichen Immunität, die doch recht kranke Gesundheitspolitik.

    Ich würde auch für weniger Geld wieder in meinem Traumjob, den ich bis vor 8 Wochen noch hatte, am Spital arbeiten, um den Menschen dort das Gefühl zu geben, es geht um sie...

    "Ein Schelm, der Böses dabei denkt!" würde Heinz Erhardt sagen :smiling_face_with_halo:

    home of the heart

    Genau versuch es einfach :four_leaf_clover: Viel Glück :four_leaf_clover:

    In welche Region möchtest Du? Hast Du schon Bewerbungen geschrieben für die Post?

    Du kommst ursprünglich aus dem sozialen Bereich, da würdest Du sicherlich mehr verdienen.

    Es gibt hier einige Stiftungen oder Psychiatrische Einrichtungen mit interessanten Stellenangeboten für Sozialarbeiter, nicht in der Pflege.


    An das Gefühl, dass andere (fremde) Menschen über Dich bestimmen (wollen), was gut für Dich ist (sein soll), musst Du Dich gewöhnen :smiling_face_with_halo:

    Oder ignorierst es einfach, ziehst Dein Ding trotzdem durch, hörst auf Dein Bauchgefühl :winking_face:

    Mit Ausdauer, Geduld geht es auch und im Sinne von Pippi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widde - widde, wie sie mir gefällt!"

    Schliesslich bin ich ausgewandert, weil ich meine Freiheit (nach 25 Ehejahren) und mein neues Leben, leben wollte!

    Nicht mehr das Leben meiner Eltern, Nachbarn oder irgendjemanden.


    Es gibt schon noch Platz hier in der kleinen Schweiz für Menschen, die in Bescheidenheit / Minimalismus leben wollen.

    Ich habe meine kleine Welt inzwischen hier im Aargau gefunden, 2.5 Zimmer, 66qm, mit Riesenbalkon, viel Wald, Natur um mich herum und geniesse es jeden Tag!

    Mir ist klar: da stimmt was nicht. Wenn es jemand auch so ergeht, dann freue ich mich über einen Austausch. Aber wahrscheinlich war ich wohl das einzige schwarze Schaf...

    Zunächst muss ich erst einmal los werden, dass Du mit Sicherheit kein "schwarzes Schaf" bist, hier im Forum!!!

    Schon garnicht das Einzige!

    Zu gerne wüsste ich was aus so manchem geworden ist, von denen man kaum noch etwas liest hier im Forum, die am Anfang noch sehr euphorisch und optimistisch waren. Viele trauen sich einfach nicht, weil sie denken, sie sind ein Verlierer. Das stimmt schon mal nicht! Wenn man den finanziellen Verlust mal ausblendet.

    Ich möchte Dir Danke sagen, dass Du den Mut hattest, uns Deine Erfahrungen und auch die Enttäuschung mitzuteilen.

    Nach 6 Jahren Schweiz, habe ich auch meiner Erfahrungen gemacht und Enttäuschungen eingesammelt.

    Die Letzteren sind noch ganz frisch, aber mittlerweile bin ich schon so geübt im Umgang damit, dass ich mich schliesslich für die Ausbildung zum Life Coach entschieden habe.


    Aus meiner Sicht, so wie Du Deine Auswanderung vorbereitet und geschildert hast, sehe ich den Fehler nicht bei Dir!

    Du warst bestens vorbereitet.

    Mich wundert vor allem, dass Dein Arbeitgeber Dir nicht bei der Aufenthaltsbewilligung geholfen hat.

    Das mit dem Zoll war vielleicht Willkür oder einfach nur Pech.

    Ähnlich wie Du, habe ich es vor 6 Jahren auch gemacht. Umzug nur ohne Spedition.

    Mein Gehalt damals Netto: 2913.40 CHF, bei 70% Pensum, Alleinverdienerin, Miete mit NK 900 Franken für 2 Zimmer, 40qm.

    Nach Abzug der Fixkosten hatte ich 1490.- CHF für mich zum Leben!

    Das war in Graubünden, mein Sprungbrett in die Schweiz. Dort hatte ich die beste Work-Life-Balance und Lebensqualität.


    Bereits zum 3. Mal habe ich mich nun arbeitslos gemeldet, hier in der Schweiz!

    Nachdem ich 5 Monate endlich meinen Traumjob machen durfte und darum gekämpft habe, bis zum letzten Tag, eine Festanstellung beim "Besten Arbeitgeber 2022" zu bekommen.

    Frustig macht mich an der derzeitigen Situation vor allem, dass ich 2 Jahre lang durch gearbeitet habe.

    Sogar während des 1. grossen Lockdowns, mit Arbeitsbescheinigung von meinem damaligen Arbeitgeber.

    Ohne einen Tag wegen Quarantäne, Isolation oder Krankheit gefehlt zu haben, auch beim Einsatz im Spital, insgesamt 8 Monate.

    Die letzten 2 Monate durfte/sollte ich nur noch 50% Pensum arbeiten. Wenn wenig zu tun war, musste ich zuhause bleiben, weil ich im Stundenlohn gearbeitet habe. Noch weniger in der Lohntüte also, im Januar waren das 2800.- CHF Netto!!! Meine Fixkosten, 1880 CHF!

    Da fragt kein Mensch danach, wie Du Deine Lebenshaltungskosten bestreiten, Deine Steuern zahlen und noch in Deine Altersvorsorge investieren sollst.


    Inzwischen mit C-Bewilligung, wenn auch beruflich noch nicht angekommen, fühle ich mich immer noch sehr wohl hier in der Schweiz. Werde mich allerdings niemals einbürgern lassen und auch nicht Zwangsverheiraten!

    Ich mag die Schweizer sehr! Aus dem einfachen Grund, weil ich in der ehemaligen DDR aufgewachsen bin und die Wendezeit voll mitbekommen habe!

    Das betone ich immer wieder, an der richtigen Stelle und den richtigen Menschen gegenüber.

    Die Schweizer nehmen das Kompliment sehr gerne an, wenn ich meine Gründe dafür aufzähle.

    Manche freuen sich, mit mir Bekanntschaft gemacht zu haben und dass ich hier bin.


    jan82

    Wie hätte Deine Hilfe denn ausgesehen, wenn sich dennisger1 eher gemeldet hätte?

    Das würde mich echt mal interessieren.


    lieberjott

    Ich gehe davon aus, dass Du nach ... Jahren als Grenzgänger nicht von Altersarmut betroffen sein wirst, wenn Du Dein Rentnerdasein in Deutschland geniesst. Hoffentlich bei bester Gesundheit.

    So gut hat es mancher Schweizer oder Gastarbeiter nicht, der hier viele Jahre gearbeitet hat.

    Beispiel:

    Meine ehemalige Arbeitskollegin, die jetzt einen nicht unbeachtlichen 5stelligen Betrag an die Krankenkasse zahlen soll. Ihr Mann ist mit letzten April mit 56 Jahren an Krebs gestorben. Er hat offenbar nicht von der Krankenkasse zugelassene Studienmedikamente bekommen. Die Beiden kommen ursprünglich aus Portugal, sie hat einen Hilfsjob am Spital, seit 20 Jahren, er war 30 Jahre im Handel berufstätig. Ein Sohn ist wieder bei ihr eingezogen, der andere geht noch zur Schule. Maria stemmt jetzt mit ihrem wohl nicht üppigen Gehalt und der Witwenrente ihren Lebensunterhalt...

    Im letzten Jahr habe ich von meinem geringen Einkommen insgesamt 180 CHF (die Kosten für einen Corona PCR Test, mit Zertifikat um Reisen zu können) oder auch etwas mehr gespendet oder verteilt, an Menschen denen es nicht so gut geht wie mir!


    In diesem Sinne, es kommt alles zu uns zurück was wir anderen Menschen geben... Früher oder später!

    Wie ich am Ende meines Beitrages erwähnt habe, ist es immer Ansichtssache des Betrachters und jeder muss mit sich selbst, seinen Entscheidungen und Wertvorstellungen am Ende klar kommen!

    Wenn Ihr Eure Verantwortung der Familie gegenüber an Risikolebensversicherungen oder weiss ich was fest macht, damit die Hinterbliebenen später abgesichert sind, dann soll das so sein.


    Ich für mich bin mit meinem jetzt doch recht bescheidenen, minimalistischen Leben sehr zufrieden und stolz auf das, was ich bisher erreicht habe. Meine Wertvorstellungen haben sich im Laufe der (Lebens)jahre gewaltig geändert!

    Der Ausschlag war 2008, als mein damaliger Chef, einer der Besten, den ich je hatte, mit 51 am Herzinfarkt gestorben ist...

    Mein grosses Vorbild ist heute vor allem meine Oma! Oder generell eine andere Generation!

    Sie hat bis ins hohe Alter mit uns in dem Haus gelebt, was ihren Schwiegereltern gehört hat!

    Hauptsächlich aus meiner eigenen Lebensgeschichte, der meiner Eltern und meines Bruders habe ich so viel

    gelernt. Vor allem, dass eine Immobilie, auch ohne Kreditlast (wie die meiner Eltern), keine Garantie für irgendetwas ist!!!


    Ich war 25 Jahre mit einem Pessimist und Geizhals verheiratet, auch das hat mich geprägt.

    Unsere Scheidung hat ganze 7 Minuten gedauert, war ein "Schnäppchen". Wir haben uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Ich hatte keinen Anwalt und habe eine kleine "Abfindung" bekommen.


    "Betongold" diesen Begriff kenne ich von meinem Vater. Zuletzt wollte er unser Elternhaus meinem Sohn so verkaufen, damit er mit seiner Familie einzieht und wieder ein Mehrgenerationenhaus daraus wird.

    Heute funktioniert das leider nicht mehr so. Die jungen Leute ticken etwas anders. Wenn man bedenkt mit welchen finanziellen, materiellen Mitteln, viel Eigenleistungen und Improvisation in der ehemaligen DDR ein Haus gebaut wurde. Auch nach der Wende und darüber hinaus, bekommt das Wort "Betongold" für mich eine ganz andere Bedeutung.


    Das mein Bruder und ich auf einer Baustelle gross geworden sind, anstatt mit den Eltern um die Welt zu reisen, stört mich auch heute noch nicht! Ganz im Gegenteil, wir hatten eine recht schöne Kindheit, denn es war ja bekanntlich nicht alles schlecht!


    Was aus unserem Elternhaus einmal wird, ich habe keine Ahnung!

    Ich kenne weder den Wert vom Haus, noch das Testament meiner Eltern.

    Das Testament meiner Oma habe ich vor einigen Jahren gefunden, als ich zu Besuch bei meinen Eltern war.

    Ein Zettelchen Handgeschrieben, dass ihre einzige Tochter Alleinerbin ist, fertig! Meine Oma hat uns zu Lebzeiten alles gegeben!

    Vor 7 Jahren, als meine Oma inzwischen im Pflegeheim lag, wollte mein Vater mir die Miete erhöhen, weil er nicht mehr eingesehen hat, mir meinen Lebensstandard zu finanzieren...

    Heute kann ich ihm beweisen, dass ich gut alleine zurecht komme und es ist ihm auch nicht Recht!!!

    Ich könnte mir sogar vorstellen meine betagten, kranken Eltern hierher zu mir zu holen.

    Wenn sie das Haus verkaufen würden, bin ich mir sicher, dass sie sich hier noch einige schöne Jahre machen, sich in Deutschland Betreutes Wohnen oder eine altersgerechte Wohnung leisten könnten.

    Auch hier geht es mir um die Lebensqualität meiner Eltern, trotz fortschreitender Demenz bei meinem Vater und fortschreitendem Parkinson bei meiner Mutter! Nicht darum wieviel von meinem Erbe abgeht!


    Soviel dazu, zur Risikolebensversicherung, ETF`s, Verantwortung für die Familie, Gedanken an Exit...

    Es geht in erster Linie um Lebensqualität und Wertvorstellungen auch da kann/darf man geteilter Meinung sein, ohne einer Bewertung zu unterliegen!

    Ich weiss, dass ich und vielleicht nicht nur ich, anders ticke und das ist auch gut so!


    Ich gebe ehrlich zu, dass ich nur durch Zufall gemerkt habe, dass in der Welt etwas nicht stimmt!

    Nämlich als ich mein Haushaltsbuch aktualisiert habe, am Goldpreis...

    Da kam mir doch gleichzeitig das Buch von Herrn Prof. Dr. Bocker in den Sinn:

    "Freiheit durch Gold" - Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige.

    Sehr zu empfehlen!

    Sogar ich habe verstanden, was da geschrieben steht, ohne dass ich besonders intelligent bin :winking_face:


    Ich habe meine Art der Altersvorsorge oder das kleine Erbe, was ich später hinterlassen werde, wenn ich aufgehört habe zu LEBEN meinen besonderen Lebensumständen angepasst :winking_face:

    Dabei vergesse ich nicht die armen Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir/uns, gerade jetzt, in dieser Zeit...


    Dagegen sind unsere Probleme im Moment sowas von unwichtig!

    Was ist mit unvorhersehbaren, tragischen Ereignissen, Schicksalsschlägen, die einem im Leben täglich widerfahren können??? Unfall - Krankheit - ...

    Geschehnisse auf die wir Menschen keinen direkten Einfluss haben, für die wir allerdings Versicherungen abschliessen können und am Ende doch drauf zahlen. Damit meine ich nicht Aktienkurse oder Zinsen.


    Wenn ich mir überlege, was wir alles für "unsere" Vorsorge im Alter tun sollen, dann bleibt zum Leben im Jetzt und Hier, in der besten Zeit unseres Lebens also, nicht mehr viel übrig, rein finanziell gesehen.

    Lebensqualität bekommt dann auch in jungen Jahren, für mich eine ganz andere Bedeutung.

    Die Frage ist auch, ob Mann/Frau die Rente überhaupt erlebt, wenn man von einem Burnout zum nächsten hetzt.


    Weniger ist nicht selten, doch oft so viel mehr!

    Wie so Vieles Ansichtssache des Betrachters :smiling_face_with_halo:

    Es war für mich nicht einfach die Sprache des Podcast zu verstehen :grinning_face: :nerd_face: Die Aussagen decken sich mit meinem Gedanken, weshalb die Schweiz sich in diesem Fall positioniert hat, positionieren musste. Und hier wurde es schon geschrieben, die Kanäle des Dialogs in der Schweiz sind offen.

    Ich habe es genossen, endlich mal wieder Schweizerdeutsch zu hören :slightly_smiling_face: :upside_down_face: :slightly_smiling_face:


    Das Zitat am Ende des Podcasts, vom Historiker hat auch meine Gedanken und Vermutungen bestätigt:

    "Das geniale an der Neutralität ist ja, dass sie eigentlich immer so ausgelegt werden kann, wie man will!"

    Amadeus

    Auch von mir natürlich gute Besserung.

    Vor allem Glückwunsch an Dein Immunsystem, dass Du Dich solange nicht angesteckt hast!


    Als Tipp für schnelle Genesung empfehle ich:

    Bronchicum Lutschtabletten, viel Thymiantee oder Ingwer/Zitrone.

    Spaziergänge an der frischen Luft! Alleine, wegen der Isolation!

    Viele positive Gedanken und Zuversicht, dass Du bald wieder gesund wirst.

    Eine gute Bekannte von mir, die in der kommunalen Verwaltung arbeitet, berichtete mir mal von einer "Kollegin" die sich schon seit Jahren von einer Dauerkrankschreibung in die nächste Elternzeit rettet und nur zwischen mal für ein paar Wochen da ist damit sie den Anspruch auf Weiterbeschäftigung nicht verliert. Leider kann man die Stelle dann auch nicht ausschreiben und neu besetzten, so dass die Kollegen dann die Arbeit mit erledigen müssen und zum Burnout neigen. In kleineren Firmen kann so etwas nicht passieren, da tendiert man eher dazu sich auch mal mit einer Erkältung oder gebrochenem Fuss ins Büro zu schleppen weil man seine Kollegen nicht im Stich lassen möchte.

    Generell scheint mir in der Schweiz die Worklife-Balance besser und Klugscheisser und Besserwisser haben es nicht so einfach wie in D. Aber wenn man seine Arbeit gut gemacht hat, dann wird das über den "Tellerrand schauen" doch gerne gesehen und man darf auch als Deutscher Verbesserungsvorschläge machen :smiling_face_with_halo:

    Genau, dass was Deine gute Bekannte mit einer Kollegin erlebt hat, habe ich gerade 2x hintereinander hier in einem "Grossunternehmen" erlebt. Wo ich als Lückenbüsser gut genug war, mit 2 befristeten Arbeitsverträgen.

    Die letzte Begebenheit war für mich die Schrägste und wird es immer bleiben.

    Eine Kollegin (aus der Pflege) mit Burnout Syndrom, arbeitet trotz Krankschreibung, 100% Pensum!!!

    Sie sorgt für ein schlechtes Arbeitsklima und niemand tut etwas dagegen. Ganz im Gegenteil, man verzichtet auf wertvolles Personal oder sieht zu, wie die Arbeitskollegen unter so einer Person zu leiden haben...

    Medizinischer Ausdruck dafür, Schmarotzer oder Parasit.

    Die gibt es nicht nur als sogenannte "Sozialschmarotzer", so wie ich es gerade, geworden bin.

    Ich sehe mich allerdings nicht so, schliesslich habe ich 2 Jahre durch gearbeitet! Ohne Fehlzeiten wegen Krankheit, richtig Ferien hatte ich seit Jaaaahren nicht mehr, trotzdem zeigen sich bei mir immer noch keine Burnout- oder Depressionssymptome. Ganz im Gegenteil, ich fühle psychisch und physisch ziemlich gesund.

    Ich könnte Bäume ausreissen und darf es nicht! Weil ich zu alt, zu teuer und zu überqualifiziert bin, hier in der Schweiz!

    Wahrscheinlich habe ich in diesem Monat nur etwas Arbeitslosengeld bekommen, weil ich ja meine "provisorischen" Steuern für 2021 schon bezahlt habe, als ich noch 100% Pensum arbeiten durfte!

    Noch ehe ich eine neue Stelle gefunden habe, flattert schon die provisorische Steuererklärung für 2022 ins Haus.

    Das Finanzamt weiss also schon mehr, als ich könnte man meinen... Also schreibe ich mal weiter fleissig Bewerbungen und geniesse meine momentane sehr ausgeglichene Work-Life-Balance :smiling_face_with_halo:

    Führen diese "prekären" Arbeitsverhältnisse nicht auch zu viel Zoff und Konkurrenzdenken unter Kollegen, da jeder ständig Angst um seinen Arbeitsplatz haben könnte? Und dann werden die Ausländer wohl immer den Kürzeren ziehen..


    Dazu kommt ja noch, dass es in der Schweiz allgemein weniger Urlaub gibt. Führt es nicht dazu, dass die Leute ausgelaugter sind und leichter einen Burn-Out bekommen?

    Nach nunmehr bald 6 Jahren Leben und Arbeiten in der Schweiz, könnte ich Dir so manche Story erzählen, aus der Arbeitswelt.

    Im Bezug auf Konkurrenzdenken unter Kollegen, habe ich gerade eine sehr einschneidende Erfahrung gemacht.

    Mit einer gleichaltrigen (55) Kollegin, auch aus der ehemaligen DDR.

    Obwohl ich Wert auf Augenhöhe, Fairness, Loyalität, Ehrlichkeit lege, sehr Tolerant bin, habe ich letztendlich den kürzeren gezogen.

    Wie ich gerade an meinem Arbeitszeugnis sehen konnte, welches ich nach 6 Wochen endlich zugestellt bekommen habe. Von einem (Gesundheits-) Unternehmen, welches sich zum 3. Mal in Folge als Bester Arbeitgeber präsentiert, auch schon für 2022!!!


    In der Tat konnte ich, nicht nur im unmittelbaren Tätigkeitsumfeld beobachten, dass es hier viele "ausgelaugte" Menschen und sehr, sehr viele Burn-Out Kanditaten oder Betroffene gibt. Darüber spricht man ja nicht!


    Wenn ich mir vorstelle, dass ich bis 3 Tage vor meiner Auswanderung in die Schweiz, damals war ich 50 Jahre alt, noch Vollzeit gearbeitet habe. Obwohl mir eine Pharmaberaterin damals geraten hat, ich soll mich doch krank schreiben lassen, damit ich in Ruhe alles vorbereiten kann. Das hatte ich doch schon Stück für Stück getan. :winking_face:

    Ausserdem war es noch nie mein Ding, zum Arzt zu gehen, wenn ich "Erholungsurlaub" brauche.

    Allerdings bei meinem Vorletzten Arbeitgeber, hatte ich keine andere Wahl oder habe eine Ausnahme gemacht.

    Ich wollte 3 Kompensationstage nicht bezahlt haben, sondern brauchte die, um mir einen neuen Job zu suchen.

    Da ich einen grossen Sinn für Gerechtigkeit und Fairness habe, mich allerdings nicht als "Querulant aus Deutschland" bezeichne, hatte ich von meinem Chef auch noch ein gutes Arbeitszeugnis verlangt, wenn ich alles für mich behalte, was ich und die Teamkolleginnen so an Ungerechtigkeiten "ausgehalten" haben.

    Als ich meiner RAV Beraterin die Story erzählt habe, meinte sie das wäre Erpressung gewesen... Ach so, dachte ich, obwohl ich dem Chef trotz allem auch angeboten hatte, noch weiterhin für ihn ein paar Tage zu arbeiten, bis ich eine neue Stelle habe... Das fand er nämlich ganz toll, hat gleich einen Vertrag aufgesetzt. Da meinte die gute Frau, hätten sie das wirklich gemacht, wäre die psychische Belastung nicht zu gross gewesen?

    Am Ende habe ich dann doch 46 Einstelltage von der Arbeitslosenkasse bekommen, weil ich hätte solange in dem Unternehmen hätte ausharren müssen, bis ich eine neue Stelle gefunden habe.


    sgo35

    Das soll Dir auf keinen Fall Angst machen, was ich "Alte" hier schreibe.

    Ich denke allerdings, dass Du zu viele Fragen (Zweifel) hast, die Dein zukünftiges, neues Leben hier in der Schweiz betreffen.

    An anderer Stelle schreibst Du, dass Du zum Risiko bereit bist! Ganz ehrlich weiss ich nicht, ob das wirklich so ist.


    Probier es einfach aus.

    Du kannst nichts verlieren, nur gewinnen. An Stärke, Erkenntnis und vor allem an Erfahrungen.

    Falls es dann doch nicht so kommt wie Du es erwartet hast, liegt die Schuld nicht bei den Anderen.

    Aus Niederlagen lernt und wächst man. Soviel steht fest und ich bin der (noch lebende) Beweis.

    Die Wohnung im Haus meiner Eltern wartet wohl immer noch auf mich, dass ich zurück komme, meine Eltern haben sie vermietet. Tatsächlich warten meine Eltern, Familie und Freunde, dass ich wieder zurück nach Deutschland komme.

    Zurück in mein altes Leben, was ich vor 6 Jahren hinter mir gelassen habe.

    Das wird nicht passieren, auch wenn ich gerade auf Jobsuche oder wieder auf der Suche nach mir selbst bin.


    In diesem Sinne wünsche ich Dir an dieser Stelle viel Glück bei Deinen Entscheidungen.

    Überhaupt und sowieso fürs Leben.

    Hallo Gingy

    Da hat sich Dein Arbeitgeber sozusagen selber ein "Armutszeugnis" geschrieben.

    Viel Glück und Erfolg mit dem neuen Zeugnis bei der Stellensuche.

    Ich habe letztens ein Buch von Martin Wehrle gelesen "Ich arbeite in einem Irrenhaus"...

    Der Karrierecoach meint, dass es von Vorteil sein könnte, sich von 2-3 vertrauten Personen, ehemalige Vorgesetzte, Teamleiter, schriftliche Referenzen geben zu lassen. Nur ein paar Sätze, die Dich und Deine Arbeitsweise beschreiben.


    Ich bin seit 5 Wochen wieder auf Jobsuche. Ich hatte jeweils 2 befristete Arbeitsverträge, insgesamt durfte ich 8.5 Monate arbeiten, im Spital.

    Die Arbeitsbescheinigung vom 1. Job, 3 Monate Stationsassistentin, habe ich nach 4 Monaten bekommen!

    Mein Arbeitszeugnis vom 2. Job , habe ich noch nicht, obwohl ich am 28.1. mein Austrittsgespräch hatte!

    Von einem Unternehmen, wo jeder Mitarbeiter 3 HR Leute als Ansprechperson hat, hätte ich das nicht erwartet.

    Ziemlich frustrierend, wenn ich bedenke, was ich für Verpflichtungen dem RAV und der Arbeitslosenkasse gegenüber habe. Wieviel Mühe, Zeit ich in meine Bewerbungsanschreiben investiere, so wie ich es im Bewerbungstraining vom RAV gelernt habe...

    Hallo sgo35

    Du hast die besten Voraussetzungen, den Sprung auch ins kalte Wasser zu wagen.

    Wer es nicht probiert hat, wird nie erfahren, ob sich das Risiko einzugehen gelohnt hat.

    Wo lebst Du denn in Deutschland?

    Wohin wolltest Du auswandern, wenn Corona nicht gekommen wäre?


    Als ich 34 Jahre alt/jung war, habe ich meinen Job gekündigt. 1 Jahr später eine Umschulung gemacht.

    2009 habe ich meine 1. Bewerbung in die Schweiz geschickt, prompt an meinem 43. Geburtstag einen Anruf bekommen. Ich war allerdings noch nicht so weit, für diesen Schritt und habe einen Rückzieher gemacht.

    Nachdem ich zuerst Norwegen als Ziel meines neuen Lebens gewählt und alles dafür vorbereitet hatte (Sprachkurse, Berufszulassung, 5 Wochen vor Ort im Winter, Überlebenstest...), ist es 2016 dann doch die Schweiz geworden.

    Ich betone auch immer wieder, besonders Schweizern gegenüber, dass ich nicht zum Geld verdienen her gekommen bin. Lebe hier nicht, anders als in Deutschland, fahre nicht nach Deutschland einkaufen. Habe mir wieder ein kleines soziales Umfeld aufgebaut. Es fehlt mir an Nichts.

    Nur im Moment würde ich gerne wieder arbeiten gehen wollen...


    Mein Sohn (fast 35) ist seinen Weg in Deutschland gegangen. Er hat inzwischen nach Berufsausbildung und Studium seinen Traumjob, ist Berufsfeuerwehrmann geworden und verbeamtet. Lebt mit seiner kleinen Familie in einem Haus zur Miete. Er kommt mich gerne besuchen, aber hier leben kommt für ihn und seine kleine Familie nicht in Frage. Das verstehe ich nur zu gut!

    Bei meiner Ankunft in der Schweiz, vor 6 Jahren, sagte ein Schweizer Arzt zu mir, die Schweiz hat Vieles von Deutschland übernommen, leider auch das weniger Gute. Damals wusste ich noch nicht, was er damit gemeint hat. Heute kann ich nur sagen, er hatte Recht.

    Manches empfinde ich sogar als unsozial. Damit muss man umgehen können, gerade wenn man für alles alleine verantwortlich und in einem Gesundheitsberuf tätig ist...


    In diesem Sinne, begib Dich auf Deine Reise in ein Neues Leben, nur Mut :winking_face:

    Dann wäre selbst 80k Brutto zu wenig, aber ich bin mir unsicher mehr zu verlangen. Momentan habe ich eigentlich einen recht guten Job in Deutschland aber ich fühle mich hier nicht mehr wohl und brauche einen Tapetenwechsel. Aber ich will mich nicht in eine schwierige Lage bringen die ich später bereue.

    Hallo sgo35


    Wenn ich davon ausgehe, dass die 35 Dein Alter anzeigt, Du doch einen recht guten Job in Deutschland hast, würde ich Dir raten, den Tapetenwechsel dort zu planen. Sicherheit (finanzieller und/oder beruflicher Art) scheint Dir ja sehr wichtig zu sein. Die hast Du hier in der Schweiz nicht wirklich!


    Ich lebe seit 6 Jahren in der Schweiz, bin noch nie so oft umgezogen und hatte noch nie so viele Arbeitsverhältnisse, wie hier. Trotzdem bereue ich nicht, den Schritt gegangen zu sein, ich jammere auch nicht.

    Ich habe mich mit den Widrigkeiten arrangiert. Beisse mich weiterhin und gerade eben wieder, recht gut durch mein Neues Leben. Auch mit wenig oder kurzzeitig gar keinem Einkommen. Wahrscheinlich liegt das an meinen DDR Genen, immer das Beste aus Allem zu machen.


    In diesem Sinne, finde heraus, wo es sich gut leben lässt :winking_face:

    Hallo Gingy

    Meines Wissens nach, kannst Du hier in der Schweiz die Rechtsabteilung vom RAV damit beauftragen, ein ordnungsgemässes/wohlwollendes Arbeitszeugnis zu bekommen. Bis zu 2 Jahre hat man hier wohl Zeit ein Arbeitszeugnis anzufechten.

    Ich weiss nicht, ob das Arbeitsamt in Deutschland das auch macht.

    Sonst musst Du wohl einen Anwalt zu Rate ziehen.

    Oder Du schreibst Dir selber ein qualifiziertes Zeugnis, schickst es Deinem Arbeitgeber, damit er es unterschreibt.


    Ich schenke meinen "schlechten" Zeugnissen mittlerweile keine grosse Beachtung mehr. Da ich mich mit dieser Art Zeugnis nicht identifiziere, versuche ich beim Vorstellungsgespräch zu überzeugen.


    Viel Glück

    Hallo Gingy


    Ich weiss nicht, ob ich Dir weiter helfen kann. Mit der G-Bewilligung kenne ich mich nicht wirklich aus, da können Dich eventuell andere Forummitglieder mehr unterstützen.

    • 1. Schritt wäre auf jeden Fall, sich so schnell wie möglich, beim RAV in der Schweiz anzumelden! Die sagen Dir dann hoffentlich, wie Du als Grenzgänger*in bei Kündigung und daraus folgender Arbeitslosigkeit vorgehen musst.
    • Aufenthaltsbewilligung, Krankenkasse, Bankkonto und Handyvertrag wird sicherlich nicht automatisch aufgehoben oder gekündigt, darum musst Du Dich wahrscheinlich selber kümmern. Das ist vor allem davon abhängig, ob Du Grenzgänger*in bleiben möchtest oder nicht.

    Auf jeden Fall, solltest die Kündigung auf keinen Fall persönlich nehmen!!!

    "Umstrukturierung" kann so vieles bedeuten... Gerade in diesen Zeiten und in unserem Alter :winking_face:

    Ich weiss nicht, in welcher Branche Du tätig bist, Du musst ab sofort Bewerbungen schreiben, damit Du Deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht verlierst! Egal von welchem der beiden Länder Du dieses bekommst.


    Immerhin bekommst Du noch 2 Monate Dein Gehalt, wenn Du ab sofort frei gestellt wurdest, nehme ich an, das ist schon mal viel Wert.

    Das "Glück" hatte ich bisher nur einmal, bei einer überraschenden Kündigung durch den Arbeitgeber.


    Ansonsten kann ich nur sagen, WIR sind im besten Alter!

    Vielleicht ist das gerade jetzt unsere Chance nicht auf dem Arbeitsmarkt aussortiert, sondern gebraucht zu werden.

    So haben es die Experten letztens in der Sendung Eco prognostiziert... Davon gehe ich auch aus und bin ganz optimistisch.


    Viel Glück

    Hallo Switzerland

    Auf jeden Fall würde ich mich für beide Stellen bewerben. Wenn es für Dich passt, Dein Profil mit den Aufgabengebieten zeigst Du dem Arbeitgeber, dass Du grosses Interesse hast, ein Teil seines Unternehmens zu werden.

    Je nachdem wie abwechslungsreich Dein Berufsbild ist, würde ich 2 Anschreiben formulieren.

    Wenn die Anforderungen gleich sind, könntest Du eventuell 1 Anschreiben formulieren mit beiden Stellenbezeichnungen.


    Ich bewerbe mich auch für mehrere Stellen bei einem Unternehmen, in meinem Fall sind es Spitäler.

    Passe das Anschreiben jedoch immer auf die jeweilige Stelle an, weil die Aufgabengebiete in meinem Beruf unterschiedlich sein können.

    Beispielsweise wird mitunter eine MPA oder Arztsekretärin für ausschliesslich "Büroarbeiten" gesucht.

    Oder eben eine MPA für die Sprechstundenassistenz, Administration und organisatorische Unterstützung.


    Auch wenn mitunter bei elektronischer Bewerbung die Frage steht, ob meine Bewerbung auch für ähnliche Stellen berücksichtigt werden kann, habe ich noch nie erlebt, dass ich "automatisch" benachrichtigt und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Das hängt sicherlich mit meinem Alter zusammen :winking_face:

    Ich kann Dir die Fragen leider nicht beantworten.

    Frage mich nur, ob Du noch ein Leben hast, bei der vielen Arbeit??? Das bereitet mir etwas Sorgen.

    Mein Sohn ist nur 2 Jahre älter. Er kann Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren in Deutschland!

    Aber eigentlich geht mich das ja nichts an :winking_face: Muss eben jeder selber wissen...

    Herzlich Willkommen eisbaer :CH:Viel Glück und gutes Gelingen für Dein neues spannendes Leben.

    Wir sind im besten Alter :partying_face: Ich war auch 50 als ich in die Schweiz gekommen bin. Mein Leben war noch nie so aufregend und spannend. Das ist gut so, denn es hält uns jung.


    Viele Grüsse aus dem auch schönen Aargau.

    Anja

    fillg1

    Es wäre gut, zu wissen wie viele Antikörper Du vor der "Impfung" hattest. Dazu ist es nun zu spät.

    So wie man es bei der Hepatitis Impfung macht. Vorher/nachher werden Antikörper und Titer (T-Zellen) im Blut getestet. Das sind jeweils 2 Tests.

    Ich würde es auf jeden Fall beim Hausarzt machen lassen, nicht in der Apotheke, das ist in meinen Augen Abzocke.


    Mein Antikörper Bluttest beim Hausarzt hat 25 Franken gekostet.

    Obwohl dieser leider negativ war (so die Worte meiner Hausärztin), ich nicht geimpft bin, hatte ich immer noch nicht Corona! Nur eine heftige Nasennebenhöhlenentzündung.

    Ich werde zum Antikörper-, dieses Mal auch den T-Zellen Test machen lassen.

    Die T-Zellen sind nämlich hauptsächlich für die Immunität ausschlaggebend. Es bleibt also spannend, wenn das Labor nicht.... :winking_face: