Beiträge von AnjaB

    Hallo Valen_Tina

    Ich würde Dir den Rat geben, in Deutschland erst einmal abzuwarten, auf keinen Fall die Ausbildung abbrechen aus dem Grund. Lass einen Antikörper und

    T-Zellentest machen in einem "unabhängigen" Labor. Damit Du den Nachweis hast, dass Du "natürlich immun" bist. Ich werde das jetzt auch in Angriff nehmen, damit ich mit März mit meiner Ausbildung zum Life Coach beginnen kann.

    Es kann ja nicht sein, dass mit einem Impfzwang all die, welche in "Systemrelevanten Berufen" arbeiten oder in Zukunft arbeiten wollen (!!!) das Handtuch werfen! Dann ist der Notstand wahrlich ausgebrochen.


    Mit einer abgebrochenen Ausbildung in Deutschland, wirst Du auch in der Schweiz keine Möglichkeit bekommen eine Ausbildung zu machen. Höchstens als Pflegehelferin, die "preiswerte" Variante zur Diplomierten Pflegefachfrau/FaGe. Die werden immer mehr gesucht, weil sie die Arbeit am Patienten machen, während die Fachkräfte mit der Dokumentation des Pflegeprozesses zu tun haben...

    Die Erfahrung habe ich in der Zeit gemacht, als ich 3 Monate Stationsassistentin gewesen bin. Ich war für Blutentnahmen und das Richten der Medikamente verantwortlich.

    Irgendwann wird man froh sein, wenn überhaupt noch jemand in der Pflege arbeiten möchte, unabhängig vom Impfstatus!!!

    Mich hat noch nie einer gefragt, ob ich geimpft bin. Auch nicht bei einem Vorstellungsgespräch in der letzten Woche.

    Vorher habe ich noch einen Schnelltest gemacht, um sicher zu sein, dass ich keine Gefahr bin.

    Auch mein Impfschutz vor einer Hepatitis Infektion interessierte schon vor Corona niemanden von meinen Arbeitgebern im Gesundheitssystem. Sehr seltsam...

    Wirklich happig, da stimme ich Dir zu.

    Ich würde den Vermieter darüber informieren und fragen, ob Du die Mietkaution bei Deiner Hausbank parken darfst.

    Mein Vermieter hat es seinen Mietern frei gestellt, wo die Kaution hinterlegt wird. Das finde ich sehr praktisch. Von einer Geldaufbewahrungsgebühr habe ich bei meiner Bank noch nichts gehört.

    Wer weiss, kommt vielleicht noch, wundern würde es mich nicht... So wie Negativzinsen.

    Hallo eisblume555


    Ich hoffe Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen, was sicherlich ein sehr spannendes Jahr für Euch wird.

    Der gute Bekannte konnte oder wollte mir nicht so richtig Deine Fragestellungen beantworten. Im Internet nach Wohngegenden suchen, die Arztwahl dann ebenso. Wie man das eben so macht.

    Schade eigentlich, vor vielen Jahren konnte man ihn um Rat bitten, bekam immer eine Antwort.


    Bei Versicherungen kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, nur das Nötigste!

    Auch bei der Krankenversicherung! Ich hatte am Anfang Zusatzversicherungen, die ich nicht wirklich brauche. Lieber spare ich das Geld, für den Fall der Fälle, der dann irgendwann einmal eintritt oder auch nicht.


    Viele Grüsse

    Anja

    Soweit ich mich erinnere, hatte mein Sohn mir damals, vor 5.5 Jahren eine FritzBox als W-Lan Router installiert für den Anfang hat diese ihren Zweck erfüllt.

    Inzwischen bin ich ja sesshaft geworden und bekomme immer von der Swisscom jeweils den passenden Router für den Anschluss:winking_face:

    Danke, Amadeus!

    Ich arbeite jeden Tag und sogar in meiner unbezahlten Freizeit daran!

    Vor allem aber, dass wenn ich dann beruflich in meinem Hafen der Ruhe angekommen bin, ich den Job auch mit ruhigem Gewissen machen kann/darf.

    Empathie ist nämlich auch eine Form der Intelligenz. Wie mittlerweile alles in unserem Alltag, gibt es diese auch in "künstlicher" Form. Egal ob im Beruf oder persönlichen Umfeld. Das ist mir schon länger aufgefallen und bewusst geworden.


    Ich möchte hier nicht alle "Weisskittel" über einen Kamm scheren, soll auch keiner persönlich nehmen.

    Ich trage ja selber weiss, während der Arbeit. Sogar als Schaufensterdekorateur in der DDR haben wir weisse Kittel getragen.

    Es ist ganz einfach die Neue Arbeitswelt, in die wir reinwachsen oder mit der wir uns anfreunden müssen.

    Leider auch in solchen Einrichtungen, wo es um das Wohl der Menschen oder auch der Kinder geht!

    Einsatz von Robotern im Altersheim, so eine Überlegung oder wenn ich von einem Pilotprojekt dieser Art höre, das bereitet mir grosse Sorgen!

    Wenn man bedenkt, wie teuer ein Heimplatz ist. In Deutschland so ca. 2500 bis 3000 Euro. In der Schweiz ca. 8000 bis 12000 Franken.


    Dr. Gerald Hüther, ein Hirnforscher hat über die Neue Arbeitswelt einen sehr interessanten Artikel geschrieben "Von einer Angstkultur zu mehr Vertrauen".

    Als Buchautor hat er ebenfalls Sympathiepunkte bei mir gewonnen:

    "Etwas mehr Hirn, bitte" - "Raus aus der Demenzfalle" - "Lieblosigkeit macht krank"

    Hallo eisblume555

    Ich werde mal meinen guten Bekannten, einen Schweizer pensionierten Hausarzt, der in St. Gallen wohnt, fragen wo es sich gut und bezahlbar wohnen lässt.

    Gerne helfe ich weiter und gebe Tipps zur Stellensuche für Deine Partnerin. Ihr könnt mich gerne kontaktieren.


    Ich überlege auch gerade, ob ich beruflich noch einmal neue Wege gehe. Ich mag meinen derzeitigen Job und die Arbeit mit Menschen. Allerdings bin ich zu menschlich und zu gut für diese neue Arbeitswelt.

    Denke über einen Quereinstieg in einer Stiftung nach, in der Menschen mit Beeinträchtigung wohnen und arbeiten.

    Im März beginnt meine Ausbildung zum Life Coach, die gönne ich mir noch. Dann ist Schluss bei mir mit Zertifikaten! Auch wenn man hier grossen Wert drauf legt. Am Ende bin ich zu alt, zu teuer, zu überüberüberqualifiziert...


    Viel Glück und Erfolg wünsche ich Euch :CH:

    Hallo eisblume555


    Als "alte Häsin" begrüsse ich Dich/Euch hier im Forum. Ich denke, dass Ihr zunächst mit Deinem Einkommen und wenn Ihr klein anfangt, über die Runden kommt. Ohne Euch den Neuanfang vermiesen zu wollen, wird Deine Partnerin sicherlich einige Abstriche bei der Jobsuche machen müssen.


    Ich spreche aus eigener Erfahrung, als überqualifizierte Mitte 50igerin, bin ich zwar mit dem Herzen in der Schweiz angekommen, beruflich jedoch immer noch nicht! Nach nun bald 6 Jahren und mit C-Bewilligung.

    Es ist nicht einfach, sich als (alte) Frau alleine durchzubeissen.

    Endlich habe ich meine berufliche Herausforderung in einem Spital gefunden, wo ich seit Jahren darauf hin gearbeitet habe. Der Vertrag geht bis Ende Januar, ich arbeite im Stundenlohn und seit Anfang Dezember nur noch 50% Pensum. Mein Einkommen im Dezember wird gerade meine Fixkosten decken, wenn überhaupt dem Existenzminimum entsprechen... Die Lebenshaltungskosten werde ich vom Ersparten nehmen.

    Ich werde mich wohl wieder beim RAV anmelden. Hoffe jedoch, dass noch ein Wunder geschieht und ich eine Festanstellung in meinem Traumjob bekomme. Die meisten Menschen in meinem privaten Umfeld, fast alles Schweizer*innen wünschen mir von ganzem Herzen, dass ich endlich Fuss fasse und zur Ruhe komme, damit ich mein Neues Leben auch geniessen kann.

    Wie sagt man so schön, aus den Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden (im Moment sind es die, einer deutschen Teamkollegin), kann man etwas schönes bauen oder drauf steigen und die Aussicht geniessen...


    Ich hatte noch nie so viele Arbeitsstellen und bin noch nie so oft umgezogen, wie in der "schönen" Schweiz!

    Ich habe mich mit den vielen Widrigkeiten arrangiert. Lebe hier 1:1 wie in Deutschland. Als DDR Kind, weiss man mit wenig zurecht zu kommen und das Beste daraus zu machen :smiling_face_with_halo:

    Solange die Quellensteuer vom Gehalt abgezogen wird, ist alles noch ok. Wenn man allerdings aufmerksam Monat für Monat Haushaltsbuch führt, merkt man ziemlich schnell, dass das Leben hier nicht viel anders, als in Deutschland oder generell im jeweiligen Heimatland ist.

    Das haben mir schon einige Schweizer Eidgenossen/innen, letztens sogar eine Finnin (dort ist es ähnlich wie in Deutschland, Steuer geht vom Lohn ab) und andere Gastarbeiter*innen aus Italien, Portugal, Tschechien und Polen usw. bestätigt.


    Hier in der Schweiz ist Alles nur etwas hübscher verpackt... Findet es raus!


    In diesem Sinne viel Erfolg beim Neustart :CH:

    Ein weisser Kittel macht auch noch lange keinen Arzt oder eine Pflegekraft... Empathie, die hat man oder hat man nicht...

    Ob die Schweiz wirklich reich ist, die Menschen hier die beste Lebensqualität haben, das lasse ich mal so stehen...

    Auf Statistiken habe ich noch nie viel gegeben.

    Das ist wie beim Wandern, nur wo Du zu Fuss gewesen bist, warst Du wirklich!

    Für mich zählt die Realität, die ich tagtäglich bei der Arbeit, privat erlebe und speziell in der Vorweihnachtszeit erlebt habe. Ich habe Menschen und Institutionen Geld gespendet, obwohl ich selber im Moment finanziell zu knabbern habe. Den Rest kann Roger Federer erledigen.


    In diesem Sinne, lassen wir das Jahr 2021 friedlich ausklingen und sehen gelassen auf die Dinge, die da kommen werden im Jahr 2022:smiling_face_with_halo:

    Hallo Bob

    Also ich habe alle für mich und für eventuell Ärzte wichtigen Befunde in meiner privaten Krankenakte.

    Du hast ein Recht darauf, Dir Deine Patientenakte aushändigen zu lassen. Dabei geht es nur um reine Befunde, wie Labor, OP Berichte usw. Persönliche Notizen vom behandelnden Arzt werden da heraus genommen. So habe ich es in Deutschland einmal gelernt.

    Eine Löschung der gesamten Daten ist glaube ich nicht möglich, da für bestimmte Untersuchungen Aufbewahrungsfristen gelten. Danach werden die Berichte archiviert, für wen/was auch immer.

    lieberjott und all die Andern, welche sich angesprochen fühlen :smiling_face_with_halo:

    Wir haben vor wenigen Wochen die strikte Anweisung vom CEO bekommen, nur im Familien- oder engsten Freundeskreis über den Spitalalltag in diesen speziellen Zeiten zu reden!!!

    Ich habe heute meinen freien Tag, werde noch an die Personalkommission des Spitals schreiben. Im Moment komme ich mir vor, wie Günther Wallraff, der als verdeckter Ermittler/Jouranlist die wahre Arbeitswelt in seinen Büchern beschrieben hat, dafür Buchpreise bekommen hat.

    Ich bekomme schlechte Arbeitszeugnisse oder gar keine, Einstelltage von der Arbeitslosenkasse. Muss mich beim RAV, in Vorstellungsgesprächen und hier im Forum dafür rechtfertigen, dass ich mich eben nicht nur um mich kümmere, sondern für Gerechtigkeit, nicht nur in der Arbeitswelt kämpfe.


    Ich werde auch einen Weihnachtsgruss an das BAG schicken. Mit der Bitte ob die mir weiter helfen können.

    An dieser Stelle werde ich auch andere "Systemrelevante Berufsgruppen" erwähnen. Lehrer, Erzieher, Polizei etc.

    Obwohl ich einen super Job mache im Moment, in dem ich den Patienten das Gefühl gebe, dass sie sich im Spital gut aufgehoben fühlen. Ich arbeite derzeit als überqualifizierte, ungeimpfte "Aushilfe" im Stundenlohn, 100% Pensum, stehe jeden Morgen um 4.00 Uhr auf, bin 17.30 Uhr wieder zuhause. Vorher habe ich 3 Monate als Stationsassistentin "ausgeholfen" befristet für 3 Monate, weil die Stelleninhaberin krank bzw. Schwanger war...

    Seit 17. Mai arbeite ich am Spital und hatte noch keine Fehlzeiten, aufgrund von Krankheit oder Quarantäne!!!

    Möglicherweise werde ich mit meinem Beruf abschliessen, werde ab 1. Februar 2022 keinen Job mehr haben.

    Was ich in den 5.5 Jahren in diesem "sehr guten" Gesundheitssystem erlebt habe, darüber könnte ich wirklich ein Buch schreiben.

    Wie sagte mal einer meiner Chefs in Deutschland, ein Kardiologe zu mir, wenn ich keinen schnellen Termin für Patienten aus dem Ärmel schütteln konnte, "Wir können nicht alle retten!"

    Hier in der Schweiz geht man mit Hals-, Kopf, Bauchschmerzen auch mal in den Notfall, wenn man nicht innerhalb von Tagen einen Termin beim Hausarzt oder Facharzt bekommt...


    Bis kurz vor meiner Auswanderung, habe ich 100% Pensum gearbeitet. Hatte mitunter einen 10h Tag. Bin nach Hause gefahren mit dem Rad, habe meiner Mutter, welche an Parkinson erkrankt ist, bei der Pflege ihrer Mutter geholfen. Als es zuhause nicht mehr ging, bin ich nach der Arbeit, noch im Pflegeheim vorbei gefahren, nur um meiner Oma das Gefühl zu geben, dass wir sie nicht vergessen haben. 4 Wochen vor meiner "Ausreise" ist unsere Oma im 101. Lebensjahr gestorben. Also habe ich mich neben meiner Vorbereitung für die Auswanderung (Umzug planen, Röntgenkurs, Abschiedsfeier etc.), noch um die Beerdigung gekümmert!

    Was ich Dir damit sagen will, lieberjott, Deine Denunzierung hier im Forum von Sabine, welche ihre Aufgabe in der 24h Seniorenbetreuung gefunden hat, finde ich geradezu erschreckend.


    Eine Diplomierte Pflegekraft wohnt bei mir im Haus, 54 Jahre und geimpft, wurde von der Arbeit im Altersheim frei gestellt. Die Leitung war mit ihren Führungsqualitäten nicht mehr einverstanden. Sie ist/war am Boden zerstört.

    Die auf Demenz spezialisierte Pflegekraft hat mir erzählt, dass sie keine Zeit hatte sich um die betroffenen Bewohner zu kümmern. Stattdessen hat sie mehr Zeit damit verbracht Dienstpläne anzupassen, wenn Personal krankheitshalber gefehlt hat. Nicht zu vergessen die ganze Dokumentation des Pflegeprozesses, was enorm viel Zeit frisst, die man sich um die Patienten kümmern könnte.


    Ich bin genauso fassungslos, wie BonjourSuisse.


    @zwergnase

    Ich wäre auch für einen Totalausfall von Internet und Handy, damit die Menschheit sich auf das Wesentliche besinnt! Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit.


    Seit letztes Jahr Weihnachten habe ich meinen TV, Internet, Radio Konsum herunter geschraubt. Dafür einige interessante Bücher gelesen.

    Hier meine Buchtipps:

    Freiheit durch Gold - Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige

    Raus aus der Demenz Falle - Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren

    Der Selbstheilungsnerv - So bringt der VAGUS-NERV Psyche und Körper ins Gleichgewicht

    Wissen war eben doch schon immer Macht!


    Bin ich froh, dass ich Weihnachten mit der Familie bereits im Oktober zelebriert habe, als meine Liebsten mich in der Schweiz besucht haben :smiling_face_with_halo:

    Wenn ich an Weihnachten 2019 denke, als meine Eltern mit dem letzten Direktflug von Leipzig nach Zürich mitten in der Nacht in der Schweiz angekommen sind. Ich dem freundlichen Taxifahrer, welcher uns vom Flughafen bis zu mir nach Hause gebracht hat, noch ein grosszügiges Trinkgeld gegeben habe, weil ich so froh war, meine betagten und nicht ganz gesunden Eltern bei mir zu haben.


    In diesem Sinne wünsche ich Allen einen schönen Nikolaustag.
    Weiterhin besinnliche Vorweihnachtszeit, mit nur den Besten Wünschen für jeden von Euch selbst und seine Familie.

    Du weisst ganz genau, dass der Vorschlag unsinnig ist. Ungelernte Leute sollen einen Job machen, für den man zwei, drei oder fünf Jahre eine Ausbildung machen muss?

    Das ist leider an der Tagesordnung im Spital, im Pflegeheim und der Spitex, immer mehr "Hilfskräfte" sollen dem qualifizierten Personal helfen. Oder noch besser ist die Freiwilligenarbeit, ohne Bezahlung. Den Job hätte ich in einer Rehaklinik machen können, nur davon kann ich meine Miete nicht zahlen.


    Es wäre schön, wenn Du das endlich mal kapieren würdest, lieberjott, was hier Personen schreiben, die wissen was läuft im Gesundheitswesen! Freiwillige werden immer gesucht, als Ausgleich zum Homeoffice vielleicht eine Alternative. Denk mal drüber nach.

    Amadeus

    Danke, ich nehme mittlerweile nichts mehr persönlich, weisst Du!

    Nur, wenn es unfair wird, kann ich sehr ungemütlich werden!

    Wie Du ja weisst, kämpfe ich schon seit ich Embryo bin, um meine Daseinsberechtigung auf dieser Welt.

    Scheinbar muss ich das bis ins hohe Alter immer wieder beweisen, hier in der Schweiz und in meiner Familie.

    Ich bin nicht die "Deutsche Hexe", wie ein Schweizer Eidgenosse aus dem Standortbestimmungskurs 50+ vom RAV mich damals genannt hat, sondern sehe mich heute eher als Pippi Langstrumpf, da passen dann auch die roten Haare besser, wenn auch nur gefärbt :smiling_face_with_halo:


    Ich habe meiner Mutter damals versprochen, dass ich mich um sie kümmern werde, auch wenn ich nicht in ihrer Nähe bin. Die Diagnose, dass sie an Parkinson erkrankt ist, haben wir Dank meines Einsatzes, weil es schnelle Arzttermine nur mit Beziehungen gibt in Deutschland, innerhalb von wenigen Stunden.

    Sie hat mich trotzdem in die Schweiz ziehen lassen, obwohl es ihr nicht leicht gefallen ist.

    Sie und ich kannten die Diagnose schon längst, denn ihr Cousin hatte Parkinson. Mal sehen, wen es in der nächsten Generation trifft. Ich habe mich jedenfalls schon in mehreren Büchern darüber informiert, was uns mit unserer Mutter und der Ehefrau unseres Vaters, mich oder meinen Bruder, falls einer von uns diese Krankheit bekommt erwartet. Auch im Bezug darauf, weiss ich was ich nicht möchte, sobald meine Lebensqualität schwindet, möchte ich selbstbestimmt Abschied nehmen von dieser Welt.

    Vorgestern habe ich einer Patientin davon erzählt, dass meine Mutter Parkinson hat, ihre Antwort war, oh diese Krankheit möchte ich mal nicht bekommen! Diese Frau meinte sogar, das sei schlimmer als Krebs, denn sie hatte vor 30 Jahren Brustkrebs. Vielleicht hat sie auch eine Pollenallergie oder reagiert auf Tierhaare...

    Soviel dazu, vielleicht können mich die Herren jetzt verstehen, dass ich mich etwas im Ton vergriffen habe.

    Anstatt sich darüber zu informieren, ob meine Aussage wahr ist, dass wegen der Erfindung eines Impfstoffes, die Forschung an einem Medikament für Parkinsonkranke eingestellt wurde, informiert Euch mal über Parkinson.

    Diese Krankheit beginnt im Übrigen auch mit Geruchsverlust.

    Mein Vater, mein Bruder und auch mein Sohn, können immer noch nicht mit der Krankheit Parkinson umgehen.

    Ich muss mich eigentlich bei niemanden rechtfertigen, aber ich wollte, dass mal noch los werden.


    Schönen 1. Advent wünsche ich Euch Allen.

    Maik

    Besten Dank für Deinen Hinweis, das wird mein letzter Beitrag in diesem Thread sein.

    Ich werde im Auswandererblog weiter Tagebuch schreiben oder auch nicht.

    Es war nicht mein Anliegen hier im Forum die Massen aufzuhetzen!


    Sondern darum, dass wir uns mit Anstand, Respekt, Toleranz begegnen, gerade in Zeiten wie diesen!


    Amadeus

    DANKE, für das Foto von Deiner Weihnachtsmarktbude. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich fast darüber lachen.


    So wie mit dem alten Mann heute am Busbahnhof in Brugg, mit dem ich mir die Zeit beim Warten vertrieben habe. Ein Urschweizer, er wohnt auch in einem meiner Nachbardörfer. Nee was haben wir gelacht. Schade, dass er schon seit über 50 Jahren vergeben ist :winking_face:


    Ich war heute im Zuge meines persönlichen Spendenmarathons unterwegs! Das hat gut getan :smiling_face_with_halo: Vor allem wusste ich, wem ich mein hart verdientes Geld spende.

    Angefangen habe ich bei meiner Frisörin, weil ich solange nicht bei ihr war... Sie hat sich riesig gefreut, mich zu sehen. Nächste Station war das Geschäft vom Heimgarten, dort werden viele schöne selbstgemachte Dinge von psychisch kranken Frauen hergestellt. Der Abschluss war die Stiftung Domino, dort leben und arbeiten Erwachsene mit Beeinträchtigung. An allen 3 Stellen habe ich etwas mehr oder weniger Geld gespendet und auch Kleinigkeiten eingekauft.

    Morgen hat mich eine ältere Dame, eine Schweizerin, zum Raclette eingeladen. Auf den Weg dorthin gehe ich noch am Zoo Hasel vorbei, spende denen auch noch etwas, nicht nur weil sie Besuchern den Zutritt ohne Zertifikat gewähren. Das sind Einrichtungen, welchen ich gerne etwas abgebe, weil sie für Menschen da sind, die in der Gesellschaft ausgegrenzt, oder nur wenig beachtet werden!

    So wie der Herr Anfang 60, welcher jeden Morgen am Bahnhof auf einer Bank sitzt, als würde er auf den Zug zur Arbeit warten. Mit ihm habe ich schon oft geredet, er fährt nicht zur Arbeit... Auch er bekommt noch sein Weihnachtsgeld.


    "Sozial Schwach sind nicht die Menschen mit wenig Geld."

    Für mich war es gelungener Tag, auch weil ich noch mit meinem Sohn und Enkel per Facetime telefoniert habe, als ich gerade im Wald unterwegs war :smiling_face_with_halo:


    In diesem Sinne wünsche ich Allen einen schönen 1. Advent und vor allem eine friedvolle, besinnliche Vorweihnachtszeit.

    An die Herren hier in der Runde, welche mich hier runterputzen bis zum geht nicht mehr!

    Ohne mich je kennengelernt zu haben, urteilt Ihr über mich, verachtet mich, meint Ihr kennt meinen Charakter, nur weil ich mich nicht impfen lasse!!!

    "Jeder sieht, was Du scheinst, nur wenige wissen, wie Du wirklich bist" Das ist mein WhatsApp Status!


    Entweder seid Ihr frustrierte Ehemänner/ Partner, Frauenhasser, Kinderlos oder Ihr habt bereits einen Kollateralschaden erlitten. Oder es ist ein Deutsch-Deutscher Konflikt unter Auswanderern, welcher hier ausgetragen wird.

    Vielleicht ist es einfach nur die Tatsache, dass hier eine geballte Ladung

    KÜNSTLICHE INTELLIGENZ auf EMOTIONALE INTELLIGENZ und GESUNDEN Menschenverstand trifft.


    Egal wann ich Eure Beiträge lese, vor oder nach der Arbeit, ich finde es einfach respektlos und widerlich. Nicht nur mir sondern allen Frauen gegenüber. Ja nicht mal, Ärzten schenkt Ihr Respekt.

    Ihr lebt scheinbar in Euer eigenen (narzistischen) Welt.


    Falls Ihr Kinder habt, denkt mal drüber nach, was Ihr machen würdet, wenn Eurer Sohn/Tochter aus der Schule käme und erzählt, dass er/sie gemobbt wird!

    Eure Eltern/Mütter scheinen ganze Arbeit geleistet zu haben!


    Meine Mutter hat erst letztens zu mir gesagt, dass sie es nicht glauben kann, was aus mir geworden ist. Sie meinte das rein beruflich gesehen, vom Schaufensterdekorateur zur Arzthelferin. Denke jedoch, dass sie auch mächtig stolz auf mich ist, wie ich mein Leben hier in der Schweiz alleine auf die Reihe bekomme!


    Vor 7 Jahren war ich 5 Wochen alleine in Norwegen, um auszutesten, ob ich als Frau alleine dort zurecht kommen würde. Habe in einer Hütte auf einem Campingplatz gewohnt. Zu dieser Jahreszeit war ich zeitweise alleine dort!

    Nach ungefähr 2 Wochen bekam ich einen heftigen Schwindelanfall, früh am Morgen, im Liegen und im Sitzen, mir war Himmelangst zumute. Ich habe einfach eine Reisetablette und Aspirin genommen, dann ging es besser.

    Danach habe ich das Norwegenprojekt begraben. Habe mich für die Schweiz entschieden.

    Letztes Jahr um diese Zeit habe ich neben meinem 80% Pensum Job noch meinen Umzug gestemmt. Praktisch nur übers Wochenende und 1 Umzugstag, dann war ich wieder arbeiten. Der 5. Umzug in 5 Jahren! Wie immer brauchte ich nur Hilfe beim Umzugsguttransport. Kisten packen und Endreinigung habe ich alles selbst erledigt.

    Mein Umzug in die Schweiz war so ähnlich, bis 2 Tage vorher habe ich noch gearbeitet in einer lebhaften Arztpraxis. 10 Stunden am Tag, ohne Pause! Nach der Arbeit habe ich meine Oma noch im Altersheim besucht, bis sie endlich erlöst wurde, wenige Wochen vor meiner Auswanderung in die Schweiz.

    Meine Oma ist im 101. Lebensjahr gestorben!


    MotU  lieberjott  fillg1 und alle anderen, welche sich angesprochen fühlen


    Danke, für den Tipp einer beruflichen Neuorientierung. Ich bin dran!

    Kompetent - Sympathisch - Beherzt, das Leitbild vom KSB!

    Damit versuche ich mich seit Mai zu identifizieren, weil das auch meine Einstellung zum Beruf als Medizinische Praxisassistentin ist!

    Im Moment kann ich mir keinen anderen Job vorstellen, als Patienten auf Ihre Magen-Darm Spiegelung oder Enddarmuntersuchung mit Einlauf vorzubereiten. Ich habe ca. 15 Minuten Zeit. Für Fragebogenkontrolle und venösen Zugang legen. In dieser kurzen Zeit passiert mitunter soviel mit den Patienten, dass mir manchmal vor mir selbst unheimlich wird.

    Obwohl ich immer dachte, die Kardiologie (Herz-Kreislauf) ist mein Gebiet, bin ich nun auch von der Gastroenterologie (Magen-Darm) sehr angetan. Seit ich weiss, dass im Bauch unser 2. Gehirn ist. Im Darm wimmelt es nur so von Viren und Bakterien und trotzdem sitzt dort unser 2. Gehirn.


    Ich lebe meinen Beruf als Medizinische Praxisassistentin voll aus, UNGEIMPFT, mit HERZ und VERSTAND!

    Bekomme tagtäglich so viele positive Feedbacks von Patienten und meinen Arbeitskollegen, dass es mir schon fast unangenehm ist. Nicht einer fragt, ob ich geimpft bin! Manchmal kann ich es mir nur nicht verkneifen, nach so viel Lob, mich als ungeimpft zu outen. Selbst dann, schlägt die Meinung über mich nicht ins Gegenteil um!

    Nur einige Beispiele meiner Begegnungen während der Arbeit, welche mir zeigen, dass ich doch noch im richtigen Beruf bin.

    Gestern kam eine Junge Frau, 27 Jahre zur Enddarmuntersuchung, sie hatte einen Ordner dabei. Ich dachte, um sich die Zeit zu vertreiben, bis der Einlauf gewirkt hat, nein es war ihre Krankenakte!!! Auf ihre Frage, wie ich/wir gerade die Situation erleben, habe ich ihr gesagt, dass Problem ist nicht Corona, sondern die Gesundheitspolitik. Sie hat mir zugestimmt und erzählt, was in ihrem Freundeskreis von jungen Leuten erzählt wird, welche in der Pflege arbeiten, während sie im Homeoffice arbeiten darf.

    Ich wusste unterdessen nicht, wer mir mehr leid getan hat, die junge so kranke Frau oder die Pflegekraft, von der sie erzählt hat, welche in einem Brandverletzten Zentrum arbeitet. Denn nicht nur ungeimpfte Corona Patienten auf der Intensivstation benötigen einen enormen Aufwand an Pflege, sondern auch Patienten mit schweren Brandverletzungen. Das weiss ich noch von der ehemaligen Freundin meines Sohnes, die in Deutschland auf so einer Station gearbeitet hat.

    An alle Informatiker, wie lange beträgt die Liegezeit eines Patienten mit schweren Brandverletzungen? Ist eigentlich uninteressant, nur für die Krankenkasse von Bedeutung!!!


    Beispiel 2

    Vor ca. 2 Jahren dachte ich ja, endlich meinen festen Arbeitsplatz nun endlich in er Schweiz gefunden zu haben. In einer Gastroenterologischen Praxis. Das war ein Irrtum, wie ich heute weiss. Ich habe damit abgeschlossen. Narzissmus macht auch vor einem Gott in Weiss nicht halt, fertig. Vor ein paar Wochen, hat mich die Vergangenheit im Gastro Ambulatorium am Spital wieder eingeholt. Ich habe einen Patient zu mir in die Vorbereitung geholt und erst viel später, als ich ihm den Zugang fürs Schlafmittel gelegt habe, ist mir klar geworden, dass es der Patient war, wo ich mich schon oft gefragt habe, was er denn heute macht und ob er noch am Leben ist. Ich erinnere mich noch an den Tag damals in der Praxis, ich war eigentlich mit Aufgeboten im Backoffice beschäftigt, nicht am Empfang aber in Sichtweite. Der junge Mann Ende (49) kam zur Magenspiegelung, ging mit der Diagnose Krebs, mit schlechter Prognose... Ich war also erstaunt, dass er noch am Leben ist. In unserem kurzen Gespräch erzählte er, dass er den Tumor und die Metastasen noch hat, er bekommt Chemo und Immuntherapie... Nun gut, seine Entscheidung dachte ich. Ich weiss, dass ich das nicht haben möchte und akzeptiere wenn es Menschen anders machen. Es ist ja schliesslich mein Gewissen, mit dem ich reinen sein möchte und bin. Wenn jemand noch nicht bereit ist von dieser Welt zu gehen, obwohl er unheilbar krank ist, dann ist das so!

    Dann war da noch die Patientin, Dement, Anfang 70, mit Stuhlinkontinenz. Sie hatte Termin zur Darmspiegelung. Das Heim hatte vergessen, sie abzuführen. Ich habe das bereits gerochen, als ich sie zu ihrem Platz geführt habe.

    Anschliessend habe ich 15 Minuten mit ihr auf dem WC verbracht, um sie wieder sauber und frisch zu machen, anstatt sie für die Untersuchung vorzubereiten. Etwas eklig, aber ich mag solche Momente, weil ich viel Dankbarkeit von ihr und ihrem Ehemann zurück bekommen habe.


    Nun ein paar wenige Beispiele aus meiner Zeit als Stationsassistentin, weil medizinisches Personal ja der Schweigepflicht unterliegt. Ich bin morgens um 4 aufgestanden, ab da zählt für mich der Arbeitstag, nicht nur die Zeit auf der Arbeit, sondern vom Wach werden bis zum Schlafen gehen!

    7 Uhr war Arbeitsbeginn auf der Station. An manchen Tagen, wenn ich alleine war, musste ich 10 - 14 Blutentnahmem innerhalb 2 Stunden, am besten jedoch 1 Stunde erledigt haben. Nebenbei noch 2 Stationstelefone bedienen... Das soll mir mal einer vor oder nachmachen von den jungen, dynamischen

    Die Patienten waren teilweise betagt, vor allem waren es Gefässpatienten, mitunter also schlechte Venenverhältnisse in Kombination mit schlechtem Gesamtzustand des Patienten. Ja sogar von einem Sterbenden Mann, sollte ich noch Blut entnehmen... Oft bin ich an meine Grenzen geraten, vor allem ethisch... Ich habe meine Eltern oder meine Oma dort liegen sehen, das war/ist mein Verhängnis.

    Der Krankheitszustand eines Patienten, mit dem ich mich am Anfang noch recht gut unterhalten konnte, zu dem ich den Draht gefunden hatte, nachdem er so schlechte Erfahrungen mit Blutentnahmen gemacht hatte, wurde nicht besser, eher schlechter. Er wurde hin und her verlegt, war schon als Palliativ Patient eingestuft. Er hat durchgehalten, bis August, als sein Enkel geboren wurde, was er höchstwahrscheinlich nicht wirklich miterlebt hat, ist er gestorben.

    Ja und dann war da noch die demente alte Dame, welche den ganzen Tag laut geschrien hat, gegenüber vom Stationsbüro, das Personal sich von ihr genervt und noch über sie lustig gemacht hat... In solchen Momenten wünsche ich den Menschen, nichts Schlechtes...

    Empathie, die hat man oder hat sie nicht, die bekommt man auch nicht, mit mehr Lohn!!!!!!!!


    Aus diesem Grund wünsche ich mir fürs nächste Jahr, dass es doch mit einer Festanstellung im Spital klappt, auf die ich seit 6 Jahren gehofft habe.

    Die Ausbildung zum Life Coach mache ich, um Menschen zu helfen, die nicht so gut mit den Steinen umgehen können, die ihnen in den Weg gelegt werden.

    Ich bin jetzt 55 Jahre alt, fühle mich geistig und körperlich sowas von fit, dass ich mir vorstellen könnte auch nach der Pensionierung weiter zu arbeiten. Nicht um die Rente aufzubessern, sondern etwas Gutes für die Menschheit zu tun. Ich habe mich hier in der Schweiz alleine als Frau durchgebissen, meinen Platz gefunden, gehe hier nicht mehr weg.

    Meine Familie ist in Deutschland zurück geblieben. Mein Sohn ist 34 Jahre, nach der Realschule hat er Mechatroniker gelernt, anschliessend Fachabitur gemacht, Mechatronik studiert, nun ist er Berufsfeuerwehrmann im gehobenen Dienst. Sein absoluter Traumjob. Er ist der 1. und einzige Beamte, den unsere Familie je hatte.

    Mein Enkel Simon wird im nächsten Jahr 4. Er sorgt dafür, dass ich an manchen Tagen, wo alles einfach nur zum .... ist, ich mich an seinem Kinderlachen oder einem Foto von ihm erfreuen kann. Nicht umsonst nenne ich ihn Simon Sonnenschein.


    Wir DDR Frauen ticken anders und das ist auch gut so! Wir waren berufstätig und "nebenbei" noch Hausfrau und Mutter.

    In der Schweiz hat man eine Putzfrau, wenn man Anfang 30 ist, Teilzeit arbeitet und keine Kinder hat...


    Maik

    Ich habe eine Bitte. Würdest Du diesen Thread schliessen?

    Damit das von Dir geschaffene Forum wieder an Niveau gewinnt.

    Es ist schade, dass man von den Leuten, welche damals beim 1. Forumstreffen dabei waren oder von Anfang an dabei waren, nichts mehr liest.


    Stattdessen leben hier offensichtlich Manche ihren Frust aufs Leben in der schönen Schweiz aus, weil sie gemerkt haben, dass hier doch nicht alles Gold ist was glänzt.

    Ihr verlasset Deutschland, weil es Euch dort nicht mehr gefällt, geht in die Schweiz. Sorgt hier dafür, dass es den Schweizern im eigenen Land nicht mehr gefällt.

    Denkt mal drüber nach!


    Ich habe mich mit der schönen "Scheinwelt" Schweiz arrangiert und bleibe hier. Das versteht niemand, ist aber so.

    Ich freue mich über jeden Kontakt mit Urschweizern, welche ich gerne mit uns ehemaligen DDR Bürgern vergleiche. Wir hatten auch eine Demokratie im Sozialismus / Kommunismus. Es war aber auch nicht alles Schlecht.

    Wie sagte der Schweizer Arzt zu mir als ich in die Schweiz gekommen bin, die Schweiz hat vieles von Deutschland übernommen, leider auch das Schlechte.

    Heute würde ich sagen, die Schweiz hätte einiges von der ehemaligen DDR übernehmen sollen.


    In diesem Sinne.

    Ich überlege noch, ob ich mich vom Forum verabschiede.

    DANKE für Euer Verständnis.

    Also versucht weiter gesund zu bleiben, insbesondere die Ungeimpften und steckt niemanden an :winking_face:

    Ich habe 3 negative Testergebnisse, ich stecke die Menschen höchstens mit meiner positiven Lebenseinstellung an!

    Mir ist es eigentlich egal, ob jemand geimpft oder ungeimpft ist, ich frage auch niemanden, weder bei der Arbeit oder im privaten Umfeld. Das muss jeder selber wissen und für sich entscheiden.


    Noch vor ein paar Wochen waren die Genesenen die Retter der Pandemie, wer weiss vielleicht sind es doch die Ungeimpften, wer weiss....

    Eine Arbeitskollegin, mit der ich unmittelbar zusammen gearbeitet hat, hat jetzt Corona!!! 2fach geimpft!!! Ihr Mann und ihre Tochter auch jeweils 2fach geimpft und hatten Corona!!!

    Wir sind 5 im Team, alle geimpft ausser ich. Ich hatte noch keine Fehlzeiten wegen Krankheit! Die anderen schon...

    Deshalb wäre es interessant bei den täglichen Infektionszahlen zu unterscheiden geimpft oder nicht geimpft.


    Bin ich froh, dass ich in einem Systemrelevanten Beruf arbeite, da ist nix mit Homeoffice. Wer ohne Symptome positiv getestet ist, darf weiter arbeiten...


    Passt auf Euch auf, auch die Geimpften auf die Ungeimpften :smiling_face_with_halo:

    Das scheint so eine Art Russisches Roulette zu sein:winking_face:

    @zwergnase

    Ich bin auch für 1G, wie GESUND :smiling_face_with_halo: oder die 3G - GESUND - GESELLIG - GLÜCKLICH

    Gratuliere übrigens zu Deinem Gesunden Menschenverstand und Lebensstil.

    Nun müssten sich nur noch die Personen outen, welche sich eine Fakeimpfung haben geben lassen, die soll es nämlich auch geben.


    Im Sommer war ich mit einer älteren Dame unterwegs. In der Nähe der Barmelweid Rehaklinik hat uns ein junger Mann, 42 Jahre alt von seiner Krankheit erzählt. Pulmonale Hypertonie, sein Vater und seine Schwester sind daran gestorben. Corona hat er überlebt. Jedoch war er stinksauer als an einem Sonntag morgen die Polizei bei ihm Sturm klingelte, um zu kontrollieren, dass er auch ja in Quarantäne ist. Seine Mutter ist Krankenschwester. Er hat die Polizei zum Teufel gejagt. Für so jemanden bezahle ich gerne mehr Krankenkassenprämie. Er bekommt IV Rente und alle 25 Tage ein Medikament, welches mit einer Pumpe verabreicht wird. Das Originalpräparat kostete 45000 Franken, jetzt bekommt er das Generika für 12000 Franken.


    Amadeus

    Das ist ja heftig was da los ist. Stell Dir das mal an einem Spital vor, der ganze Frühdienst in Quarantäne... Dann könnten vielleicht mal die Herren und Damen von der Verwaltung einspringen, falls die nicht auch positiv getestet sind :winking_face: Darfst Du mir verraten, wieviele positiv getestete geimpft sind?

    In meiner Schicht, ist nur 1 Mitarbeiterin in Quarantäne von 4.

    Ich bin immer noch nicht infiziert. Alle Tests negativ, ohne Symptome, Impfung.


    fillg1

    Was bist Du denn für Einer, wer wenn nicht ich, entscheidet ob er sich gesund oder krank fühlt?

    Ich lasse mir doch nicht eine Niere entfernen, wenn beide gesund sind. Es sei denn, ich entscheide mich für eine Lebendorganspende.

    Übrigens habe ich mir jetzt angewöhnt, mich als Ungeimpftes medizinisches Personal zu outen. Bedanke mich für das Verständnis der Geimpften, wenn ich das Gefühl habe, dass sie sich in meinen Händen trotzdem gut aufgehoben gefühlt haben.

    Die meisten sind nicht aus Überzeugung geimpft, sondern weil sie reisen, ins Konzert oder essen gehen wollen.

    Vor allem ihren Job brauchen, so wie wir Alle.


    Und noch einmal für die 3 Herren nicht vom Fach, ich habe 3 Monate als Stationsassistentin auf einer chirurgischen Station gearbeitet, ich weiss was ich gesehen und miterlebt habe. Meine 1. Stelle in einem Spital, vorher habe ich ausschliesslich in Arztpraxen gearbeitet.

    Mich hat nicht einer bei der Einstellung gefragt, ob ich geimpft bin! Testen musste ich mich auch nicht! Erst jetzt wo die sogenannten "Impfdurchbrüche" kommen, mache ich 2x in der Woche einen Spucktest. Das ist für mich in Ordnung. Ansonsten trage ich Maske, trotz Befreiung, um mich vor den Geimpften zu schützen oder ich trainiere mein Immunsystem!


    Ich würde sogar soweit gehen und mal probieren 1 Jahr lang ohne Krankenkasse auszukommen.

    Fakt ist, dass diejenigen, welche eine niedrige Franchise haben, mehr Krankenkassenprämie zahlen, öfter zum Arzt gehen, auch wegen Kleinigkeiten, denn für das Geld, möchte man ja etwas haben... Leider sind das gerade die Leute, welche es nicht so dicke haben. Erkennt Ihr den Fehler im System?

    fillg1

    Es geht hier nicht um Überzeugung, sondern um Aufklärung!


    jan82 und lieberjott

    Würdet Ihr Euch ein gesundes Bein amputieren lassen, um jemanden, der beide Beine verloren hat, zu helfen?

    Oder weil es gerade modern ist? Mit Sicherheit nicht.

    Bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt ist schnelles Handeln gefragt. Wenn der Rettungssanitäter zuerst den Impfstatus des Patienten sucht, bevor er ihn ins Spital bringt oder mit der 1. Hilfe beginnt, ist es vielleicht schon zu spät. Mehr sage ich nicht dazu.

    Die Gesundheitspolitik in der Schweiz ist genauso krank, wie die in Deutschland, wenn nicht noch kranker!

    Muss man mit 90 Jahren noch zur Vorsorge Darmspiegelung???


    Jan hast Du bei Mister Tesla, dem Mann mit Visionen, schon Deine Reise zum Mars gebucht?


    BonjourSuisse

    Danke Du sprichst mir aus vollem Herzen.

    Vielleicht sollte ich nach Schweden weiter ziehen? Ich habe das Gefühl, nicht nur Deutschland schafft sich ab...

    Wir hatten auch Gastarbeiter in der DDR und es war genug Arbeit für alle da!

    lieberjott

    Gerade am Wochenende habe eine Dokumentation angesehen vom Holocaust "Medizinische Experimente in Auschwitz, Clauberg und die Frauen von Block 10"

    Dr. Clauberg, ein Arzt und Familienvater, mit 2 Frauen (weil seine eigene keine Kinder bekommen konnte) und einer Tochter.

    Den jüdischen Frauen wurden Bakterien gespritzt, damit sie eine Eierstockentzündung bekommen, anschliessend möglicherweise unfruchtbar werden oder sterben. Auch Röntgenstrahlung hat er eingesetzt, die Strahlung auf den Unterleib, damit die Eierstöcke verbrennen. Vielleicht kannst Du Dir ungefähr vorstellen, was die Frauen erlebt und aushalten mussten??? Am Ende der Doku wurden Überlebende befragt und im Abspann war zu lesen, wie ihr Leben weiter verlaufen ist. Was mich am meisten fasziniert hat, die Frauen sind alle ziemlich alt geworden, über 90 bis 100 Jahre. Obwohl sie so viel Leid ertragen mussten.

    Ich war schon ergriffen von dem Film...


    Rennrad21

    Was wollen wir denn in Bern :winking_face:

    Ich würde einen Schweigemarsch des gesamten Pflegepersonals vorschlagen. Am Bundeshaus angekommen, einfach alle Klatschen. Das wärs...

    Woran liegt es das Europa mit der Pandemie trotz massivster Einschränkungen und Impfbemühungen nicht klar kommt? Liegt es eventuell am Life-Style? Curry-Wurst mit Pommes ein paar Bierchen dazu und zum Einkaufen blos nicht von der Couch aufstehen. Man kann sich ja alles liefern lassen!?

    Meine Beobachtung ist die, dass sich die meisten Leute nicht aus Ueberzeugung impfen lassen, sondern aus reiner Bequemlichkeit so wie es uns schon seit Jahren antrainiert ist. Wieso Sport machen? Ich kann ja zum Doktor gehen und mir Blutdruck-Medikamente verschreiben lassen. Wieso abnehmen? Lieber weiter fressen und dann eben etwas Insulin spritzen. Heute geht`s mir ja so gut und Prost rein mit dem hochprozentigen. Morgen ist der Spass vorbei also saufen wir heute usw.


    Impfen ja / nein!? Meine Meinung dazu: Mit der Impfung kommen wir niemals raus aus der Pandemie. Es führt nur zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.

    Ich würde noch ergänzend zur Bequemlichkeit hinzufügen, dass Sitzen das neue Rauchen ist, das Darmkrebsrisiko steigt! Zur Gewichtsreduzierung bevorzugt man hier in der Schweiz die Magenbypassoperation. Die Vorbereitung ist langwierig und teuer. Nach 2 Jahren hat man das aber wieder rein, weil die Medikamente für Bluthochdruck usw. eingespart werden. So hat man es uns letzte Woche bei einer Weiterbildung erklärt. Ja klar und wir Gesunden zahlen mehr Krankenkassenprämie, weil die Kosten im Gesundheitswesen explodieren.


    lieberjott

    Corona gibt es nicht erst seit 2019, es gibt Corona schon immer!

    Wir Menschen haben nicht nur ein gut funktionierendes Immunsystem, sondern auch Selbstheilungskräfte.


    Seit ich meinen TV und Radiokonsum minimiert habe, lese ich vermehrt Bücher oder höre wissenschaftliche Beiträge. U.a. vom Göttinger Neurobiologen/Hirnforscher Gerald Hüther. Der gute Mann macht sich schon lange Gedanken über das Bildungssystem oder was Corona mit unseren Kindern macht.

    "Raus aus der Demenzfalle", das Buch ist lesenswert.

    Wir können so viel Eigenverantwortung für unseren Körper übernehmen, dass wir weder Pillen noch Spritzen benötigen.


    Heute habe ich ein Video gesehen von einem Arzt "Es wird Zeit, dass Ärzte ihr Gewissen wieder finden."

    Sehr interessant. Der Mann weiss auch wovon er redet! Das hat mich wieder einmal mehr davon überzeugt, mich nicht impfen zu lassen.

    Dr. Marco Caimi aus Basel, er hat seine Patientenverfügung Corona entsprechend angepasst, so wie ich es auch schon getan habe, als Ungeimpfte! Ich würde sogar noch einen Zettel bei mir tragen, falls ich einen Unfall habe oder mich nicht mehr äussern kann, dass ich auf keinen Fall ins Spital gebracht werden möchte...


    Letzte Woche im Zug hatte ich ein Gespräch mit einem Herrn vom Bau, welcher wie ich zur Arbeit gefahren ist. Ich habe ihm eine Maske gegeben, weil er seine nicht dabei hatte. Sogar dieser Ungeimpfte, der auch schon gekifft hat , hat verstanden, dass wir ein Immunsystem haben.


    Wissen war schon immer Macht!

    Prinzipiell haben wir ja Alle ein intaktes Immunsystem, was auch arbeiten möchte. Manche Menschen haben Spritzen wirklich nicht gerne. Ich habe lange gebraucht mich für die Zeckenimpfung zu entscheiden, weil mein Sohn und Mann nach ihrer Impfung einen Tag flach lagen. Bei mir war das nicht so.

    Für mich stand fest, dass ich mich nicht gegen Corona impfen lasse, als ich im Radio gehört habe, dass dafür die Forschung für ein Parkinson Medikament eingestellt. wurde. Meine Mutter hat Parkinson...

    Es ist jedem selber überlassen was er mit seinem Körper macht, was er zulässt und was nicht.

    Rauchen kann schliesslich auch tödlich sein.


    Finde ich nicht Anja. Es muss schon einen Unterschied geben, ob ich einen Hof kehre, oder pflegebedürftige Menschen behandle, diese "bespiele" "beschäftige". Der Kontakt mit Menschen ist eine ganz andere Hausnummer. Und sobald man einen weißen Kittel an hat berichten die Menschen einem von ihrem Leid, ich wäre sehr stark dafür, dass Krankenhaus und Pflegepersonal so richtig viel Geld verdient, weil, es ist ein echt harter Job.

    Amadeus

    Ja klar bin ich dafür, dass Pflegepersonal angemessen Geld verdient. In meiner Zeit als Stationsassistentin habe ich die Realität erlebt. Deshalb auch meine Patientenverfügung, sogar Coronakonform fertig gemacht. Nicht weil ich die Arbeit der Pflegenden und Ärzte nicht respektiere und wertschätze, sondern weil es in der Gesundheitspolitik nicht mehr um den Menschen geht... Das ist so.

    In einem Zeitungsinterview wurde der CEO gefragt, ob es stimmt, dass er 500 000 Franken Jahreseinkommen hat. Darauf sagte er, er hätte ja schliesslich eine 70 Stunden Woche und die Verantwortung für jede Menge Personal...


    Momentan könnte ich mir keinen besseren Job vorstellen. Ich arbeite wieder als MPA im Ambulatorium. So habe ich mir meinen Beruf vorgestellt. Arrangiere mich mit der Unternehmenskultur des Spitals, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann.

    Das mit dem Hauswart könnte ich mir allerdings wirklich vorstellen. Ich würde nämlich den guten alten Besen nehmen, anstelle einer Benzinbetriebenen lauten Kehrmaschine oder Laubsaugers. Statt Rasenmäher würde ich die Sense nehmen. Schliesslich lebe ich auf dem Land, so schön ruhig.