Beiträge von Herr-Vorragend

    Danke für die ganzen Hinweise.
    Für den Fall Rheinland-Pfalz habe ich gesehen, dass vorgestern eine neue Verordnung erlassen wurde:
    https://corona.rlp.de/fileadmi…ronavirus/13._CoBeLVO.pdf


    So wie ich das sehe gibt es folgende Optionen:

    • Man reist ein, isoliert sich für mindestens 5 Tage und legt dann einen negativen Test vor, bzw. lässt sich testen.
    • Man kommt für 24 Stunden, dann kann man machen was man will. Kommt wahrscheinlich nicht in Frage.
    • Man kommt für 72 Stunden und besucht dabei nur die Eltern.
    • Man kommt mit negativem Corona Test, dann kann man Eltern, Geschwister und Grosseltern besuchen.
    • (Wenn man 1. und 4. kombiniert:) Man kommt mit Corona Test, bleibt 5 Tage lang bei seinen Eltern/Geschwistern/Grosseltern und ist dann nach 5 Tagen "frei", weil man ja ein negatives Ergebnis vorweisen kann. Das heisst man könnte ab dann auch die Familie des Partners besuchen.

    Gerade bei der 5. Option bin ich mir natürlich unsicher, ob das wirklich so geht. Die 5 Tage Minimum Selbstisolation werden einfach ausgetauscht durch den Familienbesuch.


    Bzgl. Schnelltest habe ich gestern bei einer Apotheke in Zürich angerufen. Der Chef meinte, dass der Corona-Schnelltest (Firma Abbott) den geforderten Spezifitätwert vom RKI nicht einhalten kann und er kennt auch keinen Schnelltest, der das könnte. Dennoch wären bei ihm schon sehr viele Deutsche gewesen, die den Test für genau den Fall benutzt haben. Aber kann aber natürlich nichts garantieren.

    Vielen Dank, das hilft mir auf jeden Fall weiter. Die Bearbeitungsgebühr, die ich erwähnt habe, fällt auf jeden Fall auf Postsendungen an. Aber ich schätze mal, dass das von der Post und nicht vom Zoll erhoben wird.


    in der Schweiz finde ich die Sachen nicht viel teurer, gerade was Elektrosachen angeht.Wenn man dann noch die Wartezeiten am Zoll usw.berechnet. Ich will das alles nicht mehr.Man kann sich echt auch kaputt sparen.Man unterstützt auch das Land in dem man lebt.
    SOLLTE ETWAS MIT DER MASCHINE SEIN DANN FRÖHLICHES HIN UND HER FAHREN.


    Schaut auch, das der Stecker für die Dose funktioniert.Meine Stecker für Deutschland passten in der Schweiz teilweise nicht.

    Da hast du natürlich recht, und in der Regel versuchen wir auch stets Schweizer Händler zu unterstützen. In dem Fall jedoch liegt der Preisunterschied bei etwa 700 Franken. Wie gesagt, es ist eine etwas grössere Anschaffung. Aber stimmt schon, wenn wirklich etwas an der Maschine sein sollte (in der Garantiezeit) wird es stressiger. Ich hoffe einfach mal darauf, dass die Dinger wie versprochen weit mehr als 10 Jahre halten. Den regelmässigen Service würden wir eh in der Schweiz machen lassen.

    Hallo zusammen!


    Wir planen uns eine etwas teurere Espressomaschine in Deutschland anzuschaffen und selbstständig in die Schweiz einzuführen. Da der Wert weit über 300 Franken liegt, müssen wir also Schweizer Mehrwertsteuer nachzahlen. Ich habe gesehen, dass es hierfür die neue App vom Schweizer Zoll gibt, das hört sich sehr praktisch an!


    Der deutsche Händler hat uns angeboten, die deutsche Mehrwertsteuer zu erstatten, sobald wir nachweisen können, dass die Maschine in die Schweiz importiert wurde. Nun stellen sich für mich ein paar Fragen, vielleicht war ja schon mal jemand in der Situation:

    • Geht es wirklich darum, den Import in die Schweiz nachzuweisen, oder eher den Export aus Deutschland? Also geht es um den Stempel, den man auch auf Einkaufszettel bekommt?
    • Müsste der Händler in dem Fall dann nicht auch einen gesonderten Ausfuhrschein mitschicken?
    • Was macht man eigentlich, wenn der Zoll schon geschlossen hat?
    • Muss man an der Schweizer Grenze überhaupt nochmal anhalten, wenn man es vorher angemeldet hat?
    • Sehe ich es richtig, dass man bei selbstständiger Einfuhr nur die 7.7% MwST zahlt und nicht noch zusätzliche 3% Bearbeitungsgebühr?


    Ich frage auf jeden Fall auch dort nochmal nach, aber würde gerne auch eure Erfahrungen hören, was es sonst noch zu beachten gibt.


    Danke und Gruss
    Michael

    Hi Durrer,


    wo hast du denn die Aussage mit der 72h Regel gefunden?
    Wir sind in genau der gleichen Situation, aber auf der Coronaseite von Rheinland-Pfalz finde ich nichts dergleichen - lediglich eine Sonderregel, wenn man weniger als 72h in der Schweiz war:
    https://corona.rlp.de/de/theme…arantaeneregeln-und-mehr/


    Weiss ausserdem jemand, ob man auch ohne Quarantänepflicht einreisen kann, wenn man einen Schnelltest gemacht hat und keinen PCR Test? Das Problem mit dem PCR Test ist einerseits, dass er sehr teuer ist. Andererseits dauert das Ergebnis aber auch bis zu 48 Stunden (und vor Weihnachten wird sowieso viel los sein) und bei der Einreise darf das Ergebnis ja aber auch nicht älter als 48h sein. Das wäre eine ganz schön knappe Nummer.


    Viele Grüsse
    Michael

    Hallo zusammen!


    Ich lebe nun seit mittlerweile einem Jahr und 3 Monaten in Zürich und habe eine B-Bewilligung.
    Kürzlich habe ich mich mit einem Schweizer Kollegen über das Thema Steuern unterhalten. Er hat mir von den ganzen Dingen erzählt, die er von der Steuer absetzt, beispielsweise eine Velopauschale, Verpflegungspauschale, ÖV-Ticket und natürlich Säule 3a.
    Nun habe ich mich im Internet etwas schlau gemacht und dieses Formular gefunden, über welches man offenbar eine Rückerstattung der Quellensteuer einfordern kann:
    https://www.steueramt.zh.ch/da…N_Neuveranlagung_2018.pdf


    Auf dem Formular sehe ich nun aber lediglich einen Punkt zur Säule 3a. Ist es als Quellensteuerzahler überhaupt möglich, die oben genannten Dinge abzusetzen, oder ist das Schweizern bzw. C-Bewilligungsleuten vorbehalten?


    Dank und Gruss!

    Hallo Beate,


    vielen Dank für den Hinweis! Das war mir nicht bewusst. Dann werde ich ihn wohl umschreiben lassen müssen. Ich habe weiterhin vor, mal hier und da ein Auto zu mieten oder in Deutschland mit dem Auto von Verwandten zu fahren.


    Viele Grüße

    Bezüglich Punkt 1 bin ich nun schon mal schlauer, nachdem ich mit 4 Stellen telefoniert habe:


    Offiziell ist das Auto nun ein schweizerisches Gut und kein EU-Gut.
    Seitens des Schweizer Zolls ist das kein großes Problem, man muss lediglich bei der Ausfuhr den originalen Einfuhrschein mitbringen.
    Seitens des deutschen Zolls ist es theoretisch ein Problem, d.h. man müsste eigentlich das Auto teuer verzollen. Es gibt allerdings eine Sonderregelung, dass man Güter innerhalb von 3 Jahren zollfrei wieder rück-einführen kann.


    Zu Punkt 2 würde mich weiterhin eure Meinung interessieren :-)

    Hallo an alle,


    ich bin vor etwa einem halben Jahr nach Zürich gezogen. Mein Auto habe ich drei Monate später am Zoll eingeführt, bisher aber noch nicht in der Schweiz angemeldet.


    Mittlerweile stelle ich fest, dass ich das Auto eigentlich überhaupt nicht mehr brauche und ich es in den letzten 3 Monaten nur 2 Mal überhaupt benutzt habe. Der ÖPNV ist in Zürich einfach zu gut :-) Im Moment zahle ich einfach nur unnötig Versicherung, Parkplatz und das Auto verliert an Wert. Deshalb habe ich vor das Auto zu verkaufen.


    Hier meine Frage:

    • Nach meinem Verständnis bin ich nun in einer besonderen Situation. Einerseits ist das Auto noch deutsch und ich kann es problemlos in Deutschland verkaufen. Andererseits habe ich aber auch das Recht, das Auto in der Schweiz anzumelden und dort zu verkaufen. Stimmt das überhaupt oder bin ich nun gezwungen das Auto in der Schweiz anzumelden, da es schon eingeführt wurde?
    • Angenommen ich habe oben genannte Freiheiten...wo ist es eurer Meinung nach besser (= profitabler) das Auto zu verkaufen? Es handelt sich lediglich um einen 5 Jahre alten Opel Astra, allerdings mit der besten Ausstattung, besserem Motor und Ledersitzen etc. Zwar ist in der Schweiz die Zahlungsbereitschaft vielleicht generell höher, aber ein Opel Astra liegt vielleicht auch nicht im Beuteschema.

    In Deutschland ist es zwar umständlicher das Auto zu verkaufen, da ich nicht mehr hier wohne. Jedoch muss ich hier nur noch den TÜV nachholen und nicht den komplizierten Schweizer Anmeldeweg gehen - neue Versicherung suchen, Untersuchung durchgehen, Nummernschild anfordern, Führerschein abgeben, neuen Führerschein anfordern. Und das alles nur, um es direkt wieder zu verkaufen.


    Bin auf eure Meinungen gespannt.


    Viele Grüße!

    Hi,


    ich bin - wie in einem anderen Thread bereits erwähnt - Mitte Oktober erfolgreich in die Schweiz umgezogen. Das Auto wurde damals als nachträgliche Teileinfuhr deklariert und wir haben vor, dieses morgen offiziell einzuführen. Dazu habe ich nun drei Fragen:

    • Wie läuft das genau ab? Kommt da ein Zöllner mit ans Auto oder muss man nur Formulare abgeben? Angenommen, ich hätte das Auto vollbepackt mit Weihnachtsgeschenkenk, wäre das dann ein eher ungeschickter Zeitpunkt... :D
    • Welche Papiere braucht man dazu? Ich habe das ursprüngliche Zollformular und den Fahrzeugschein dabei, aber benötige ich auch eine Rechnung für das Auto oder den Fahrzeugbrief? Dann hätte sich das eh erst mal erledigt.
    • Wie gesagt bin ich Mitte Oktober umgezogen. Wie lange habe ich denn noch Zeit für die nachträgliche Einfuhr des Autos?

    Danke und viele Grüße

    Hallo an alle,


    bei mir ist es übermorgen soweit: Ein gebuchtes Umzugsunternehmen fährt meine Sachen in die Schweiz und kümmert sich um den Zoll. Ich fahre mit meinem Auto unabhängig ebenfalls in die Schweiz, sobald das Unternehmen mit der Verladung fertig ist.
    Nun muss ich früher oder später auch mein Auto als Umzugsgut deklarieren, wobei mein Hausrat ja aber komplett unabhängig über den Zoll gebracht wird. Deshalb meine Fragen:

    • Muss ich in dem Formular, welches ich dem Umzugsunternehmen übergebe, auch das Auto vermerken? Oder muss ich ein gesondertes Exemplar vom Formular 18.44 anfertigen, bei dem nur das Auto auf der Liste steht?
    • Muss man sich dann in die lange Lastwagen-Schlange einreihen oder gibt es für PKW gesonderte Spuren?
    • Kann ich das Auto auch später einführen? Muss ich dann übermorgen am Zoll schon etwas angeben?

    Danke und viele Grüße

    Hallo Nicole,


    ich habe die Erfahrung gemacht (bei insgesamt 3 Vorstellungsgesprächen), dass die Unternehmen einem da entgegenkommen.


    Ich hatte beispielsweise ein Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmen, welches normalerweise nach einer anfänglichen Telefonrunde noch zwei Vor-Ort-Runden ansetzt. In meinem besonderen Fall wurde dann allerdings die erste Vor-Ort-Runde durch eine Skype-Runde ersetzt.


    Generell wird aber irgendwann der Punkt kommen, an dem sie dich zum Vorstellungsgespräch einladen. Der Flug war in meinem Fall den meisten zu teuer; stattdessen wurden aber die Bahn-Kosten (2 x 4h30 Fahrt) von allen übernommen und in einem Fall auch eine Hotelübernachtung.


    Viele Grüße

    Hallo Maik,


    vielen Dank für deine Antwort. Du hast Recht, da sollten wir nichts riskieren und wir werden jetzt auch den ganz offiziellen Weg gehen.


    Nur nochmal zum Verständnis:

    • Für die ersten drei Monate gilt sie quasi als Touristin und benötigt keine Aufenthaltsbewilligung, richtig?
    • Muss sie sich trotzdem in Zürich irgendwo melden?
    • Danach benötigt sie dann eine Aufenthaltsbewilligung, die sie nach 3 Monaten dann wohl beantragen muss, richtig?
    • Ist das dann eine L-Bewilligung?
    • Man liest, dass sie dafür (und auch für eine Verlängerung) ausreichend finanzielle Mittel vorweisen muss. Gibt es da Richtwerte, um welche Summe es sich da handelt? Kann ich gegebenenfalls für sie bürgen?

    Nochmals danke und viele Grüße

    Hallo Mimi,


    vielen Dank für deine Antwort, das hilft uns schonmal ein gutes Stück weiter.


    Du hast vielleicht Recht, zumindest unser Wohnungsstil mag etwas aufwändiger sein. Uns war es beiden von Vornherein wichtig, in einer modernen renovierten Wohnung relativ zentral zu wohnen. Wir haben uns jetzt auf eine Wohnung in Kreis 6 für etwa 3000 CHF plus 150 CHF für einen Stellplatz geeinigt.


    Dennoch macht mir dein Beitrag Mut, dass wir mit den verbleibenden knapp 3000 Franken gut hinkommen werden!


    Bzgl. der Krankenkasse sprichst du ein gutes Thema an, das war irgendwie für uns beide von Vornherein klar. Ich hab das Problem hier in einem neuen Thema zusammengefasst:
    Auswandern in die Schweiz - Freundin noch auf Jobsuche


    Danke und viele Grüße

    Hallo an alle!


    Eine Frage wie diese wurde hier glaube ich schon öfters gestellt, aber nicht in dieser Form :-)


    Kurz zur Situation:
    Ich habe vor kurzer Zeit eine Stelle in Zürich angenommen, weshalb meine Freundin und ich nun in zwei Wochen in die Schweiz auswandern.


    Ich bekomme ja problemlos eine Aufenthaltsgenehmigung B und kann mich für die nächsten 5 Jahre in der Schweiz aufhalten. Der "Standard-Weg" für meine Freundin ist wohl, dass sie eine Aufenthaltsgenehmigung für 3 Monate beantragt und diese dann notfalls nochmals um 3 Monate verlängert, richtig?


    Dieser Standard-Weg ist für uns etwas problematisch, zumindest aus zwei Gründen:

    • Einerseits ist es steuerrechtlich etwas günstiger für ihre alleinstehende Mutter, wenn meine Freundin offiziell noch eine Weile in Deutschland wohnt (sie kann finanzielle Hilfeleistungen steuerlich absetzen).
    • Andererseits haben wir etwas Sorgen, dass es in den insgesamt 6 Monaten nicht mit einer Anstellung in Zürich für sie hinhaut. Bei mir hat es letztlich auch viel länger gedauert als geplant. Was wäre nach Ablauf der 6 Monate? Müssten wir dann unsere Auswanderung schon wieder aufgeben oder schnell noch heiraten?

    Um das alles zu umgehen, war unser bisheriger Plan so, dass sie offiziell in Deutschland bleibt, also den Wohnsitz nicht ändert. Zusätzlich bezahlen wir für die deutsche Krankenversicherung und schließen eine langfristige Auslandskrankenversicherung ab, falls ihr in der Schweiz etwas passieren sollte. Bei ihr wird es eh in der Anfangsphase eher so sein, dass sie öfters mal zwischen Deutschland und der Schweiz hin und her pendelt.


    Uns ist klar, dass das nicht der vorgesehene Weg ist und sicherlich auch am Rande der Legalität liegt. Aber gibt es hier irgendwelche Hürden, die wir übersehen? Wenn sie tatsächlich in einer Personenkontrolle geraten sollte, dann ist sie eben gerade zu Besuch da und zufällig heute Morgen mit dem Auto gefahren gekommen...an der Grenze gibt es ja schließlich keinen Stempel in den Reisepass oder ähnlich.


    Freue mich auf eure Antworten!


    Danke und viele Grüße

    Hallo an alle,


    wir sind vor kurzem auf dieses Forum gestoßen, weil ich eine Stelle in Zürich angenommen habe und wir nun sehr bald in die Schweiz auswandern. Super Arbeit hier, macht weiter so!


    Die Situation ist die, dass ich eine Stelle mit einem Jahresgehalt von 110K CHF (plus evt. Boni) angenommen habe. Meine Freundin ist nun ebenfalls auf der Suche nach einer Anstellung in Zürich - aber wer weiß, wie lange das dauern wird. Somit bin ich für den Anfang der Alleinverdiener.


    Das Einstiegsgehalt klingt natürlich erst mal gut für einen Deutschen, jedoch wird man schnell auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt, spätestens sobald man die Mietpreise in Zürich sieht. Wir haben nun bereits einige Wohnungen besichtigt und überlegen nun, was wir uns denn überhaupt leisten können.


    Von meinem Bruttogehalt habe ich die folgenden Positionen abgezogen (die entsprechenden Kosten habe ich im Internet recherchiert):

    • 1. Säule, 2. Säule, ALV, NBU, KTG, Quellensteuer
    • Krankenkasse in der Schweiz für mich, Krankenkasse in Deutschland für meine Freundin (plus Auslandskrankenversicherung)
    • Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung
    • Autoversicherung, KFZ-Steuer, Parkausweis
    • Monatskarten für den ÖPNV
    • Internet, TV, Billag, Handytarif für uns beide
    • Strom

    Meine erste Frage: Haben wir hier einen wichtigen Posten vergessen oder sind das die wesentlichen Fixkosten, die auf uns zukommen?


    Bei der Wohnung sind wir uns einig, dass wir gerne zentral wohnen würden, da wir beide noch jung sind und ein Großstadtleben erfahren wollen. Andererseits würden wir auch gerne einen gewissen Wohnungsstandard aufrechterhalten, zumal meine Freundin ja auch auf absehbare Zeit ordentlich mitverdienen wird. Unsere Favoritenwohnung kostet deswegen auch satte 3500 CHF Bruttomiete - uff!


    Wenn ich diese 3500 CHF von den obigen Fixkosten abziehe, dann bleiben noch rund 2600 CHF übrig, die wir "zum leben" haben.

    Dies führt mich zur Hauptfrage: Wie sind eure Erfahrungen oder Einschätzungen? Meint ihr, mit den 2600 CHF kommt man zu zweit in Zürich gut hin? Ich würde sagen wir haben keinen sonderlich extravaganten Lebensstil, aber würden schon gerne ein mal in der Woche essen gehen, hier und da ins Kino und öfters mal einen Kaffee oder ein Bier trinken. Da wir ein Auto haben (und eh noch viele Freunde hier in Deutschland haben), könnten wir auch öfters mal nach Deutschland einkaufen fahren.


    Ich weiß, es gibt keine klare Antwort auf die Frage, da das alles sehr subjektiv ist. Dennoch würden mich eure Erfahrungen oder Einschätzungen interessieren. Uns fehlen hier die Erfahrungswerte. Da wir mit diesem Gehalt wie gesagt nur auf absehbare Zeit auskommen müssen, ist es nicht schlimm, wenn am Monatsende nicht viel übrig bleibt. Aber wir wollen auch nicht jeden Franken doppelt umdrehen oder unser Erspartes anzapfen müssen.


    Viele Grüße!