ReviewerGolden Angehender Auswanderer*in

  • aus Wahlschweiz
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  • Hallo ReviewerGolden


    Ich habe im Forum gelesen, dass Sie Erfahrungen in der Konstellation "Wohnen in CH, Arbeiten in DE" haben und würde mich freuen, wenn Sie mir hierzu vielleicht einen Rat geben könnten. Ich werde nächstes Jahr heiraten und dann zu meinem Mann in die Schweiz ziehen.


    Leider hatte ich bislang wenig Erfolg mit der Arbeitssuche in der Schweiz, daher möchte ich jetzt den Schritt wagen und das Gespräch mit meinem deutschen Arbeitgeber suchen, ob eine Remote-Lösung mit diesem ausgehandelt werden kann. Auch wenn es nicht die beste Lösung ist, fände ich diese Lösung allemal besser, als arbeitslos im Ausland in meine Ehe zu starten.


    Gerne möchte ich proaktiv meinem Arbeitgeber mögliche Lösungswege vorschlagen, doch finde ich im Internet nur wenige Informationen darüber, welche Möglichkeiten es gäbe, um von der Schweiz aus für meinen Arbeitgeber weiter tätig zu sein. Ich arbeite für ein kleines, mittelständisches Unternehmen, d.h. die Gründung einer Niederlassung in der Schweiz durch meinen Arbeitgeber ist eher ausgeschlossen.


    Ich habe gehört, dass die Arbeit als Contractor eine Möglichkeit wäre, soweit ich weiss müsste ich mich hierzu jedoch selbstständig machen, und hier scheitert es mit Anfang 30 bei mir wahrscheinlich an Startkapitel.

    Ich nehme an, die Anerkennung der Selbstständigkeit dürfte ebenfalls schwierig werden, wenn ich nur meinen Arbeitgeber als Kunden präsentieren könnte. Aus diesem Grund möchte ich Sie gerne fragen, welchen Lösungsweg Sie hierfür gegangen sind.


    Wäre ein Payroll Service eine denkbare Lösung oder kommt es hier auf den Berufszweig an (ich arbeite im Onlinemarketing)?


    Für Ihren Rat wäre ich Ihnen sehr verbunden.

    Freundliche Grüsse

    Rose_Echo

    • Hallo Rose_Echo


      Danke für die Nachricht. Leider bin ich hier nur sehr eingeschränkt repräsentativ. Wir haben zuvor bereits grenznah gewohnt und sind wirklich nur "rübergehüpft". Mein Arbeitgeber ist eine halbe Autostunde von unserem Schweizer Zuhause entfernt und somit war es easy für mich, das unter einen Hut zu bringen. Ich bin schlicht ein "umgekehrter Grenzgänger".

      "Remote" ist so eine Sache. Sie wären ab 25% Tätigkeit in der Schweiz auch in der Schweiz sozialversicherungspflichtig (was ich persönlich eine gute Sache fände, der Arbeitgeber aber sehr wahrscheinlich nicht). Covid-bedingt wäre das zwar temporär trotzdem möglich, siehe https://www.s-ge.com/de/articl…7-homeoffice-grenzgaenger , aber mittelfristig müssten Sie sich m.E. einen anderen Weg suchen.

      Ich persönlich würde an Ihrer Stelle schon schauen, dass ich in der Schweiz auch beruflich ankomme. Kennen Sie dieses Portal? https://onlinemarketing-stellen.ch/ Ist eventuell hilfreich.

      Sonst würde ich einfach noch eine Personalvermittlung / head Hunter engagieren, deren Honorar i.d.R. von den suchenden Firmen bezahlt wird. In welche Region ziehen Sie denn?


      Viele Grüsse

      Golden Reviewer

  • 2018 übergesiedelt, arbeite nach wie vor in Deutschland, habe ein bisschen Erfahrung und teile sie gerne