Beiträge von Rob

    ich hätte naturlich auch noch keinen Kaufvertrag gehabt wenn das so "intern" verkauft wird.


    Du kannst grundsätzlich jeden Betrag in den Vertrag schreiben - aber wie oben geschrieben kann der Zoll den Zeitwert selbst festlegen wenn es Ihm zu spanisch vorkommt.


    Die Preise auf den Portalen sind Marktwerte, das heisst Du kannst sogar in Richtung Inzahlungsnahmepreis gehen und der liegt ja darunter.


    Damit Du was auf der Hand hast macht am Besten eine Online Bewertung bei DAT / Schwacke kostet um die 15 Euro meine ich und nimmst den Preis ohne Mwst.

    @Aria ja Du hast das Grundsätzliche richtig verstanden, allerdings das mit dem Präferenznachweis für die Zollbefreiung klappt bei einem Gebrauchten in der Regel nicht mehr das ist aber der kleineste Kostenpunkt.


    Neben den Zollabgaben hast Du noch Kosten für die MFK (TÜV) Prüfung & Reinigung und die Zulassung.


    Idealer wäre in deinem Fall sobald Du den Wohnsitz in der Schweiz gemeldet hast, ein Fahrzeug in Deutschland zu kaufen bei dem die Mehrwersteuer ausweisbar ist, das geht auch bei Gebrauchten - je nach Angebot einfach.


    Natürlich kann auch ein Kauf eines Autos in der Schweiz interessant sein.

    Hi Tommes,


    wenn Dir deine Partnerin das Auto abgekauft hat, muss es ja auch was "gekostet" haben :-) Das heisst, der Kaufpreis ist die Berechnungsgrundlage für den Zoll und die Mehrwersteuer kannst Du hier leider nicht mehr raus rechnen.


    Das heisst Ihr braucht einen Kaufvertrag in dem der Kaufpreis definiert ist - sollte der Zoll hier bedenken haben was die Höhe angeht wird er das Fahrzeug selbst bewerten und den Kaufpreis festlegen.


    Der Kaufpreis ist jetzt rein Brutto, die 19% sind nicht mehr anrechenbar.


    Du hast noch die 4% Automobilsteuer vergessen die ebenfalls bezahlt werden muss und bei deiner Darstellung hast Du CHF und Euro irgendwie durcheinander gebracht, den Kaufpreis musst in CHF umrechnen und dann die Abgaben davon berechnen.


    Du kannst auch den Rechner hier benutzen: https://www.easyautoimport.ch/import-rechner/


    Neben den erwähnten Unterlagen ist dann also ein Kaufvertrag unerlässlich. Die Deutschen Schilder können dran bleiben, die Abmeldung erledigt dann das Schweizer Stva.

    Nehmt das Auto einfach mit rüber wenn deine Frau kommt und schaut dass Ihr es so schnell wie möglich in der Schweiz zugelassen bekommt. Dann braucht man sich die Versicherungsfragen nicht lange stellen .-)


    Formular 18.44 Umzugsgut bekommt Ihr Online oder direkt beim Zoll

    @PeterErnst Du kannst ganz einfach das Auto wenn es noch nicht in der Schweiz MFK-geprüft oder eingelöst ist wieder in D verkaufen, musst aber einfach dem Zoll Bescheid geben dass es nicht in die Schweiz kommt.


    (Sofern das Auto als Umzugsgut dort registriert wurde)


    Natürlich nimmt auch ein Schweizer Händler das Auto ab bei entsprechendem wie die Vorredner hier geschireben haben - Gegengeschäft entgegen.


    Bei einem 25 Jahre alten Auto solange nicht Oldtimer Zustand wird es auch nicht mehr soviel zu gewinnen geben :-)

    Der Kauf von einem neuen Auto (Neuwagen, Jahreswagen etc.) in Deutschland kann sich immer noch ziemlich lohnen wenn man bereits den Schweizer Wohnsitz hat - man muss es nur gut planen, auch die Co2-Strafabgabe für Neuwagen ist z.B. legal reduzier- oder ausschliessbar.


    Ein gewisser Aufwand steht klar dahinter aber dafür gibt es ja auch Dienstleister

    Noch eine Info zu den MFK-Terminen:


    In kleinen Kantonen ist es durchaus möglich, dass man schneller einen Termin bekommt.


    In Zürich, Basel oder St. Gallen dauert das in der Regel schon immer einige Wochen, oft länger als Exportkennzeichen gültig sind.


    Aus meiner Erfahrung ist die MFK wesentlich strenger als der Deutsche TÜV - oftmals bemängelt die MFK Fahrzeuge, die gerade erst frisch von der Deutschen Hauptuntersuchung kommen und dann heisst es - nächste Runde :-)

    Hallo zusammen!


    sehr spannender Beitrag hier - zu einigen unbeantworteten scheinbar immer wieder kehrenden Fragen habe ich ein paar passende Antworten aus meinem Arbeitsalltag, ich erledige die Auto-Ummeldungen für unsere Kunden:


    - batschy hat Recht, das Auto muss beim Umzugsgut gar nicht angemeldet werden wenn man es sowieso zeitnah verkaufen möchte und nie beabsichtigt, es langfristig mit in die Schweiz zu nehmen


    - bei in D finanzierten Autos gibt es im Prinzip 3 Möglichkeiten:


    • Kredit wird innerhalb des einen Jahres Übergangsfrist abbezahlt, Brief von der Bank ausgehändigt / Zulassung CH erledigt
    • Die Bank sagt eine Mitnahme ins Ausland ist bei uns ein NoGo - keine Chance den Wagen mitzunehmen
    • Die Bank ist flexibel, schickt den Brief ans Strassenverkehrsamt für die Ummeldung und in den Fahrzeugausweis kommt ein Sperrvermerk wie bei Leasingfahrzeugen "Halterwechsel verboten"

    Was die Banken angeht gibt es solche und solche, das müsst Ihr im Einzelfall klären und einfach nachfragen


    - Ohne die Original-Fahrzeugpapiere ist keine MFK möglich, egal in welchem Kanton, der Brief ist mit das Wichtigste Dokument überhaupt!


    Zur Frage von Flexo: Wenn ein noch in Deutschland zugelassenes Auto bereits als Umzugsgut angemeldet war in der Schweiz, dann aber wieder in D verkauft wird bevor es die Schweizer Zulassung erhält, spielt das für die Zulassung in D absolut keine Rolle.


    Dann muss lediglich das Auto am Zoll wieder abgemeldet werden, aber die Zulassung / die Kaufwabwicklung in D stört das nicht. Diese "Abmeldung" ist auch kostenfrei.


    Ist aber das Auto bereits mit CH-Kennzeichen versehen und Du willst es dann in ein paar Jahren irgendwann nach D zurück verkaufen, fallen die kompletten Abgaben (19% Mwst. / ggf. 10% Zoll.) etc. an

    Hi celher,


    Du kannst das Auto vorerst ganz normal als Umzugsgut beim Zoll mit dem Formular 1844 als Umzugsgut anmelden, wenn Du dich innerhalb der 1-jährigen Übergangsfrist entscheidest den Wagen doch in D zu verkaufen, meldest Du das Auto einfach beim Zoll wieder ab, dann wissen die dass das Auto nicht rüber geht.


    In dem einen Jahr kann der Wagen ganz normal in Deutschland zugelassen bleiben, klären musst Du das Ganze einfach mit der Versicherung in D wie die das sehen wenn evtl. der Wohnsitz komplett aufgegeben wird.


    Wenn Du natürlich weiterhin nur pendelst und dein Hauptwohnsitz in D bleibt, dafür muss das Auto nicht umgemeldet werden.