Beiträge von Druschii

    Du solltest doch einen Brief vom Kantonalen Steueramt bekommen haben, wo deine Eingruppierung und AHV Nummer draufsteht.
    Das schreiben hatte ich noch vor meinem Arbeitsantritt bekommen...AON bei mir.

    Ich würde das mit dem Firmenwagen verwerfen...Der bürokratische Aufwand für die 3 Monte ist es nicht Wert!
    Zumal, wenn du ihn auch privat nutzen darfst, er in der Schweiz mit 0,8% des Kaufpreises (abzüglich Mehrwertsteuer) versteuert werden muss. Wenn du ihn privat über die Grenze steuern willst, er in der EU eingeführt und verzollt werden muss. Und weil deine Steuerpflicht weiterhin in Deutschland ist, musst du bei privater Nutzung des Fahrzeuges noch 0,2 % nachversteuern, aber vom Bruttolistenpreis und nicht vom Kaufwert (abzüglich Mehrwertsteuer) wie in der Schweiz...


    Du brauchst nur einen Wohnsitz in der Schweiz, wenn der Firmenwagen auf dich zugelassen werden soll. Ansonsten wird das Fahrzeug auf die Firma zugelassen, oder Leasinggesellschaft und du als Fahrer mit deiner deutschen Adresse (bei Grenzgängern) oder deine Schweizer Adresse (Aufenthalter) eingetragen. Bei Aufenthalter mit Status B, muss auch noch der Führerschein getauscht werden.

    Mit meiner Abmeldung in Deutschland müsste ich einiges an vertraglichen Dingen ändern. Und für die Schweizer Seite macht es für mich keinen Unterschied, ob ich G oder B habe, ausser dass ich einmal die Woche aus der Schweiz ausreisen muss. Was ich zur Zeit so oder so tu um meine Familie zu sehen, bis wir alle in die Schweiz gehen.

    SwissExpert...


    Du solltest einmal bitte aufhören von deinen theoretischen Fällen zu schreiben, während wir es parktisch Monat für Monat durchführen...


    Ich habe am 28.03. kurz nach 10 Uhr 5000CHF an Tranferwise von meinem kostenfreien UBS Konto überwiesen. Mit Ausführung am selben Tag...Nix prio oder soetwas...
    Um 10:34 habe ich von Transferwise eine Eingangsbestätigung der Zahlung erhalten.
    Um 10:41 habe ich von Transferwise eine Überweisungsbestätigung auf mein deutsches Commerzbankkonto erhalten.
    Gegen 17 Uhr per Mobilapp die Info erhalten, dass 4451.02 EUR meinem Konto gutgeschrieben worden sind...


    Der ganze Spass hat mich 17 Franken gekostet und hat knapp 7 Stunden gebraucht...Da ich auch noch morgens 2 Stunden gewartet hatte was den Tauschkurs betraff, hab ich für meine Franken noch 15 Euro mehr erhalten als bei Ausführung um 8 Uhr....


    Für mich persönlich funktioniert UBS-Transferwise-Commerzbank am unkompliziertesten und am schnellsten. Kann alles über die MobileApp mit 2 Klicks erledigen.
    Wenn jemand andere Banken nutzt, möglich das andere Konstellationen für ihn besser funktionieren...

    Ich würde einfach bei der Person im FA München anrufen, die letztes Jahr eure Steuererklärung geprüft hat und nach dem Sachverhalt im DBA fragen.
    Denn bei Verheirateten wird in der Regel immer der Lebensmittelpunkt dort sein, wo auch die Familie lebt. Zumindestens nach meinen Recherchen.


    Bei mir ist es recht ähnlich, mit dem Unterschied dass ich nicht verheiratet bin. Wobei dann auch die Auslegung über eine gemeinsame Wohnung ein
    ausschlaggebender Punkt sein kann, für den gemeinsamen Lebensmittelpunkt in D. Zur Zeit rette ich mich einfach mit der Tatsache, dass ich aus
    beruflichen Gründen nicht täglich zurück nach Hause in D kann, da eine Strecke 622km beträgt. Somit nicht zumutbar und daher auch der Grund bei mir
    nur den G-Ausweis zu beantragen und nicht B, mit allem was daran dranhängen kann. Da ich auch noch über der 120k Verdienstschwelle liege, werde ich
    als Grenzgänger genauso wie ein Aufenthalter, was Steuern & Steuererklärung betrifft, behandelt.

    SwissExpert....


    Deine Rechnung geht nur auf, wenn man auch schon Konten bei den richtigen Banken hat...Wer in D oder CH bei anderen Banken ist, wird nicht mal eben so wegen läppischer 60 CHF im Jahr die Konten umschmeissen...
    Ich für meinen Teil kann dies nicht, bin in D an Commerzbank gebunden und habe mich in CH für die UBS entschieden. Hier habe ich ein kostenfreies Konto auch als Ausländer im 1. Jahr, ab dem 2. Jahr durch die Umsatztätigung bei Kartenzahlung und Geldeingang / Einlage.



    Die Überweisung per Transferwise ist für mich die schnellste Möglichkeit, Geld aus CH zu gutem Kurs nach D zu bekommen. Mache ich bis 12 Uhr die Transfwise Überweisung, habe ich noch abends das Geld auf meinem deutschen Konto gutgeschrieben. Und da juckt es mich auch nicht 13 oder 16 Rappen für die Überweisung zu bezahlen...Durch den schwankenden Wechselkurs ist der Verlust oder Gewinn eh grösser, wenn man mal einen halben Tag zu spät oder früh dran ist... Zumindestens bei meinen Summen, die sich die letzten 6 Monate zwischen 3500 und 6000 CHF beliefen....

    Meine Firma hatte im Vorfeld meiner Anstellung in Zürich, dies auch über einen Steuerexperten klären lassen und dort wurde mir von deutschen Homeofficetagen abgeraten. Da ich beruflich auch ausserhalb der Schweiz zu tun habe und diese Tage auch als "schädlich" in Bezug auf das DBA und die 60 Tage Regel gelten, habe ich es mit den Homeofficetagen sein lassen. Ähnlich Shanau...

    Welche Quellsteuer zahlst Du denn? Die volle oder den ermässigten Satz?
    Wenn Du den vollen Satz zahlst, brauchst Du das GRE-3 Formular. Ansonsten solltest Du doch über dein Finanzamt das GRE-1 Formular zur ermässigten Quellsteuerbesteuerung eingereicht haben...

    Wenn ich den B-Schein beantrage, würde ich mich in Deutschland immer abmelden wenn es keinen wichtigen Grund gibt, dies nicht zu tun.


    Ansonsten kann man schauen ob Grenzgänger (G-Schein) und DBA auch eine Option ist, wenn es in Deutschland zu viele Umstände bereitet sich abzumelden.
    Im DBA ist geregelt ab wann man in Deutschland, tortz dortigem Wohnsitz, nicht mehr steuerpflichtig ist. Dann über die Zeit die deutsche Situation klären und auf B-Schein wechseln und abmelden.

    Mir gings in erster Linie einmal darum zu sehen, wie schnell es geht und ob irgendwelche zusätzlichen Gebühren fällig werden. Dass die Grösse des Überweisungbetrages einen Anteil an den zu erwartenden Gebühren hat, war mir bewusst.
    Blöd ist nur, dass ich den Wechselkurs bei der UBS nicht im Vorfeld sehen kann, um abzuschätzen um wie viel er schlechter ist gegenüber Transferwise. Bei Transferwise weiss ich sofort woran ich bin...

    Danke basileus!


    Bei meiner Testüberweisung war es jetzt etwas anders.
    Bei der IBAN Überweisung zwischen UBS (CHF) zur Commerzbank (EUR) kamen von 61.65 CHF genau 53.66 Euro an. Überweisungsdauer 1 Tag.


    Bei Transferwise wären am selben Tag nur 53.35 Euro angekommen.


    Mal schauen wie es bei grösseren Summen ist. Wenn es ähnlich ist, bleibe ich bei der IBAN Direktüberweisung.
    Wenn ich aus Deutschland Geld in die Schweiz überweisen muss, ist es über Transferwise für mich definitiv günstiger.

    Danke Maik.
    Aber bei der Commerzbank kann ich bei SEPA die Währung für das Zielkonto nicht ändern. Will ich das tun, ist es automatisch eine Auslandsüberweisung und kostet gleich 20 Euro extra. Das war ja mein Problem mit der Überweisung aus Deutschland in die Schweiz.

    Ich habe gestern 4200 CHF mit Transferwise nach Deutschland überwiesen und dies hat mich 14 CHF Gebühren gekostet. Ich werde mal die Tage ein Test mit einer SEPA Überweisung, UBS CHF Konto auf Commerzbank EUR Konto tägigen. Mal schauen was da an Gebühren fällig wird, wenn es aus der Schweiz heraus überwiesen wird. Aus Deutschland in die Schweiz, war um Welten teurer als über Transferwise, weil das Empfängerkonto nicht in der selben Währung war und somit Extragebühren fällig wurden....

    Die Quellsteuerbegrenzung greift nur dann, wenn man sie beim deutschen FA auch beantragt und dann beim Quellsteueramt eingereicht hat. (GRE-1 Antrag) Wenn nicht, zahlt man volle Quellsteuer auch wenn man den G-Ausweis hat.

    Wie Bodenseher es schon gesagt hat, am sichersten fährst du mit dem Quellsteueramt des jeweiligen Kantons als Auskunftsstelle.


    Soweit wie ich verstanden habe zählt, solange du noch keinen C-Ausweis hast, für den monatlichen Abzug der Kantonale Quellsteuersatz. Ist der Verdienst aufs Jahr gerechnet höher als 120000CHF und man ist im Besitz des G oder B Ausweises, ist man verpflichtet eine Steuererklärung zu machen und da zählt dann der Gemeinde Quellsteuersatz. Alles bezogen auf den Kanton, die Gemeinde wo man gemeldet ist.

    Also meines Wissens, kann bei deutschen Behörden eine Zweitwohnung nur bei beruflich bedingten Umständen abgesetzt werden. Und bei Dir sehe ich gerade keine berufliche Notwendigkeit, in die Schweiz zu ziehen. Ausser du wirst projektbedingt versetzt von deinem Arbeitgegeber.
    Das alles würde ich mir von einem deutschen Steuerberater schriftlich bestätigen lassen. Vor allem was das Finanzamt von Dir als Nachweis sehen will.