Beiträge von johanna_jolla

    Hallo fillg1,


    natürlich möchte ich nicht jeden Tag zwischen St. Gallen und Winterthur pendeln. Meine Arbeitsstelle ist in Wil (im Kanton St. Gallen), da ist Winterthur sogar ein wenig näher, als St. Gallen, deshalb schau ich mir dort was an.
    Danke dir für die ermutigenden Worte. Ja, ich glaube eigentlich auch, dass dann alles recht schnell geht - sonst hätte ich mich vermutlich auch früher darum gekümmert und wäre nicht so fatalistisch gewesen.
    Was ist denn der Unterschied zwischen einem Ausländerausweis und einer Aufenthaltsbewilligung? Oder ist das das Gleiche?


    Liebe Grüsse
    Johanna

    Hallo ihr Lieben,


    ich fühle mich gerade ein wenig überfordert. Ich starte einen neuen Job in der Schweiz im Dezember, nun habe ich aber noch keine Wohnung, entsprechend auch noch keine Krankenversicherung und keinen Ausländerausweis. Aktuell nur den Arbeitsvertrag und den leider auch erst seit gestern - das hat sich etwas verzögert.



    Kann mir bitte jemand helfen und sagen, wie denn nun meine nächsten Schritte aussehen?


    Ach, und spielt es eine Rolle, in welchen Kanton ich ziehe? Meine Arbeitsstelle befindet sich im Kanton St. Gallen, ich schaue mir morgen aber auch eine WG in Winterthur an. Kann das irgendwie problematisch werden?


    Ich freue mich auf hilfreiche Antworten!


    Liebe Grüße
    Johanna

    Liebe Leute,


    ich habe ab Dezember eine Stelle in der Schweiz und freue mich sehr :) Dezember ist nun doch schon recht bald und ich bin ein wenig verwirrt und gleichzeitig mittelmässig überfordert.


    Aktuell habe ich noch keine Wohnung. Meine Arbeitgeberin kann mir leider auch keine stellen. Nun habe ich ein Zimmer für "Wochenaufenthalter" gefunden, das recht günstig ist und ich vielleicht nehmen werde. Ich hätte gerne die B-Bewilligung. Kann ich die mit Wochenaufenthalter-Status beantragen, oder bin ich dann Grenzgängerin?
    Mein Arbeitsort ist in Wil im Kanton St. Gallen.


    Grenzgängerin zu sein wäre für mich, da ich an meinem aktuellen Wohnort nicht besonders verwurzelt bin, nicht wirklich erstrebenswert. Außerdem möchte ich mein Einkommen ungern noch in D versteuern. Dennoch würde ich mein WG-Zimmer in D - auch der Sicherheit wegen - für die ersten paar Monate noch behalten. Also den Wohnsitz erstmal noch nicht abmelden, auch wegen Autoversicherung und dem ganzen Bürokratiekram. Kann es da irgendwelche Komplikationen geben?


    Perspektivisch ist der Plan, dass mein Partner nachzieht (so etwa nach drei Monaten) und wir uns dann gemeinsam eine Wohnung suchen, vermutlich in Winterthur.


    Ich freue mich sehr auf Antworten von euch erfahrenen Auswanderer*innen :CH:

    Hallo Hasan,


    Das ist ja wirklich sehr praktisch, als Wirtschaftsjurist bist du wohl eine zuverlässige Quelle.
    Mein Plan sieht so aus, im Januar 2020 in die Schweiz über zu siedeln. Bis dahin schließe ich noch einige Therapien ab, so dass ich meine verbleibenden Patient/innen auf einen Tag legen kann, was vorher noch nicht geht. Na, aber dieser Plan steht noch auf wackligen Beinen, d.h. Ich hab noch keine Stelle in der Schweiz. Die Idee in die Schweiz zu gehen hat sich bei mir erst vor knapp zwei Wochen konkretisiert. Ich hab mich jetzt mal auf zwei Stellen beworben, die thematisch gut passen würden - schließlich will ich ja auch nicht irgendwas machen - und jetzt warte ich mal ab. Ich weiß jetzt auch nicht, wie leicht oder schwer es ist, einen Job in der Schweiz zu finden, aber wenn's passt passt's.
    Wie war das denn bei dir? Magst du deine Geschichte mit mir teilen?

    Hallo Hasan,


    vielen, vielen Dank für deine sehr hilfreiche Antwort! Na, die Unistelle in D werde ich mir in Zukunft sparen, das wäre logistisch nicht mehr wirklich bewältigbar.
    Gut zu wissen, dass die Therapiestunden ebenfalls als unselbstständige Tätigkeit gilt. Sag, woher hast du denn deine Expertise? Gerade im Hinblick auf die Psychotherapieausbildung, bei der es sich ja wirklich um einen ziemlichen Sonderfall handelt, scheint sich oft niemand so wirklich auszukennen...

    Hallo Frank,


    vielen Dank nochmal für deine Antwort! Ich habe meine Steuererklärung selbst gemacht. Na, mit der Ausbildung ist das etwas kompliziert, da es sich dabei um keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit handelt, entsprechend fallen auch keine Beiträge für die Krankenversicherung an. Vielleicht lohnt es sich wirklich, Rat bei einem Steuerberater einzuholen, da die Situation doch etwas speziell ist ;)

    Hoi Frank,


    bisher habe ich noch keinen Arbeitsvertrag unterschrieben, ich habe die "fixe Idee", in die Schweiz auszuwandern erst relativ neu :) In D bin ich zum einen an der Uni angestellt und bei den Therapiestunden für die Ausbildung handelt es sich um eine freiberufliche Tätigkeit, also ich bin gewerblich nicht irgendwie gemeldet. Es ist ja auch keine gewerbliche Tätigkeit. Die beiden Sachen laufen auch relativ unabhängig voneinander ab.

    Hallo liebe Community,


    Ich bin Anfang 30, Psychologin in Weiterbildung zur Psychotherapeutin, wohne relativ grenznah und habe im Laufe der letzten Woche den Plan gefasst, in die Schweiz zu ziehen, um dort zu leben und zu arbeiten.
    Die Idee gibt es schon relativ lange, allerdings eher vage und für mittelfristig gedacht. Nachdem ich nun aber eine Stelle gefunden hätte, die mir vom Profil her vollkommen zusagt, dachte ich mir, warum immer auf später warten. Zugegebenermaßen ist es bisher erst sowas wie ein Traum, eine fixe Idee, zu der ich noch nichts in der Hand habe, aufgrund der Komplexität meiner Lebenssituation jedoch viele Fragen, die sich mir so stellen. Angefangen dabei, wie schwierig oder einfach die ganze Sache ist.
    Irgendwie festigt sich der Wunsch, der Plan, die Idee immer mehr und ich freue mich auf den Austausch hier mit euch und hoffentlich auch auf etwas Ermutigung :)


    Alles Liebe und auf ein baldiges Kennenlernen,
    Johanna

    Hallo ihr Lieben,


    ich wohne in Ravensburg (D) und ziehe in Erwägung, in die Schweiz zu ziehen, bevorzugt nach Basel. Ich bin Psychologin und befinde mich noch in der Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin. Im Rahmen dieser Ausbildung behandle ich sechs ambulante Patient/-innen in einer Praxis in Ravensburg, die Abrechnung mit den Krankenkassen erfolgt über mein Ausbildungsinstitut, das mir wiederum ein Honorar auszahlt, welches ich selbst versteuern muss.
    Nun frage ich mich konkret, ist es möglich, in der Schweiz zu leben und zu arbeiten und dennoch in Deutschland einer sehr kleinen selbstständigen Tätigkeit nachzugehen?
    Einmal pro Woche wäre ich dann hier in Ravensburg. Pro Jahr dürfte ich damit grob geschätzt 9000 € erwirtschaften, abzüglich Ausbildungskosten von 3200 €, also etwa 5800 €, oder eher etwas weniger, wenn ich die Fahrtkosten noch mit abziehe.
    Die Behandlungen sind ohnehin mit Abschluss der Ausbildung vorbei, so dass ich dann ganz in die Schweiz übersiedeln möchte.
    Kennt sich irgendjemand hiermit aus?


    Ich freue mich auf Antworten!


    Liebe Grüße,
    Johanna