Beiträge von Lotte

    Hallo liebe Community, nach langer Zeit melde ich mich wieder:

    ich habe jetzt eine Ewigkeit als normaler Grenzgänger in der Schweiz gearbeitet. Nun ändert sich mein Status: ich wohne weiterhin in der Nähe von Freiburg, werde aber im Kanton Solothurn eine neue Stelle anfangen (130km entfernt). Dazu haben sich ganz viele Fragen ergeben, und ich hoffe, dass ihr mir da weiterhelfen könnt. Ich gehe davon aus, dass ich eine G-Bewilligung bekomme.

    Meine Familie lebt weiterhin in Deutschland, meine Mann ist Hausmann, die Kinder sind zwischen 16 und 21 Jahre alt.

    Die Idee war, dass ich montags mit dem Zug an meinen Arbeitsplatz fahre, unter der Woche in einer Pension beziehungsweise Hotel übernachte und am Freitag nach Deutschland zurückkehre.

    Gibt es da eine Uhrzeitvorgabe? Ich würde natürlich am liebsten ausschließlich in der Schweiz besteuert werden. Wäre es dafür egal, wann ich am Montag hinfahre und am Freitag nach Deutschland zurückkomme? Ist entscheidend, dass ich vier Nächte in der Schweiz übernachte oder müssten es fünf sein? Montag bis Freitag sind ja 5 Arbeitstage.

    Muss ich mit einem Wohnsitz in der Schweiz behördlich gemeldet sein, um dort besteuert zu werden oder reicht es, wenn ich die entsprechenden Hotel-Übernachtungen nachweisen kann?

    Ich habe verschiedene Steuerrechner vom Kanton Solothurn und vom Bund ausprobiert, und bezüglich der Kirchensteuer habe ich eine Frage. Mein Mann und ich sind nicht in der Kirche, die Kinder sind aber noch evangelisch. Muss ich dann in der Schweiz für die Kinder Kirchensteuer bezahlen? Das wurde mir beim kantonalen Steuerrechner nämlich so angezeigt.

    Und dann wüsste ich noch gerne, ob ich die Kosten für meine Unterbringung und die Fahrtkosten zur Arbeit (von D nach CH und in CH von meiner Unterkunft zum Arbeitsplatz) in der Schweiz von der schweizer Steuer absetzen kann.

    Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen! Ich danke schon mal ganz herzlich!

    Hallo Pia,
    vielen Dank für Deine Antworten, die bringen auf jeden Fall schon etwas Licht ins Dunkel, wenn ich Dein Posting lese, hattest Du anscheinend mehr Glück mit den kompetenten Mitarbeitern als ich.
    Was die Helsana uns sagte ist, dass sie Rechnungen übernehmen, die von der Deutschen Krankenkasse abgelehnt wurden, wir bräuchten da einen Ablehnungsbescheid.
    Ich hatte mir gedacht, dass der Arzt ja weiss, was Kassenleistung ist und was nicht. Dementsprechend rechnet er den gesetzlichen Teil über die deutsche Chipkarte ab. Für das, was ich ausserhalb der GKV möchte, bekomme ich eine Privatrechnung. Und die schicke ich an die Helsana??
    Wie kommst Du hier in Deutschland an die Leistungen Deiner VVGs?
    Herzlichen Dank!
    Lotte

    Hallo zusammen,ich hoffe auf Eure Hilfe und Erfahrung in Bezug auf den „Alltag“ mit einer Schweizer Krankenversicherung in Deutschland.


    Zur Zeit sind wir als Grenzgänger in der Sympany Mondial versichert, haben also Termine und Rechnungen als Privatpatienten bekommen und abgerechnet.
    Zum Januar werden wir zur Helsana wechseln, in ein „Swiss Package“ mit Basis und den Zusatzversicherungen Completa und Hospital plus.Die Zahnzusatzversicherung bleibt entweder bei der Sympany oder wir nehmen eine deutsche Zusatzversicherung.
    In der Regel gehen wir nur in Deutschland zum Arzt.Wir bekommen ja über das Formular E 106 eine Karte einer deutschen GKV.


    Daher meine Fragen:


    Wie funktionieren dann die Abrechnungen für unsere Zusatzversicherungen? Z.B. Krebsvorsorge beim Frauenarzt: besondere Vorsorgeuntersuchungen (Ultraschall), wird ein Teil der Krebsvorsorge über die Chipkarte abgerechnet und über den Rest bekommen wir eine Privatrechnung, die wir bei der Helsana einreichen?


    Kieferorthopädie – Müssen wir einen Behandlungsplan an die GKV einreichen, obwohl unsere Deckung lt. Helsana 10000CHF pro Jahr beträgt? Vielleicht erfüllt die Zahn - Fehlstellung unseres Jüngsten nicht die Bedingungen der GKV. Wenn die GKV also die Behandlung ablehnt, bekommen wir dann über die gesamte Behandlung Privatrechnungen, die wir einreichen? Falls die Bedingungen erfüllt werden: unser Jüngster wird ein anderes Modell als das Kassengestell bekommen – wie rechnen wir diese Mehrkosten ab?


    Können wir entscheiden, in welches Krankenhaus wir wollen oder muss ein Krankenwagen mit uns das nächstgelegene Krankenhaus ansteuern?
    Wie geht es im Krankenhaus, sollten wir da sagen, dass wir eine private Zusatzversicherung ( für freie Arztwahl und 2Bett-Zimmer) haben, und ein Teil der Behandlung läuft über die GKV, der Rest als Privatrechnung, die wir einreichen?


    Termine beim Arzt waren als Privatpatient ja immer zeitnah – wie sieht das jetzt aus, zählen wir als gesetzlich oder gesetzlich mit Zusatz oder halbprivat?


    Kurz gesagt, wie kommen wir in Deutschland mit einer GKV-Chipkarte an die Leistungen der (Zusatz-)Versicherungen der Helsana?


    Ich wäre sehr froh, endlich Klarheit zu bekommen – es ist mir nach fast täglichen Telefonaten mit der Helsana und auch Deutschen GKVs noch nicht gelungen, dieses System zu verstehen, manche sagen, die Zusatzversicherungen gelten nur für die Schweiz und gar nicht in Deutschland, es gäbe in D Leistungen nur nach der GKV...


    Ich bin gespannt auf Eure Antworten!


    Danke


    Lotte