Beiträge von riff

    Transferwise (neu Wise) bietet für Überweisungen natürlich CH-IBAN an.

    Hier die Antwort von TransferWise:
    "Du kannst jederzeit Geld von deinem aktivierten Guthaben senden und lokale Bankverbindungen in GBP, EUR, AUD, NZD, SGD und USD abrufen, um Geld lokal zu erhalten.
    Also nur in diese Währungen kannst Geld empfangen, für den Empfang von CHF bieten wir noch leider keine individuelle Bankverbindung an. Diese Guthaben können auch Zahlungen nur in der jeweiligen Währung empfangen."



    Wüsste gerne, wie du an die CH-IBAN gekommen bist...




    Bezüglich der Gebühren muss man schauen. Bei grossen Beträgen kann eine klassische Auslandsüberweisung günstiger sein als ein Transfer mit Wise (Devisenmittelkurs + 0,41% Gebühren) - muss aber nicht.

    Hast du einen Tipp?


    Der bisher am wenigsten schlechten Wechselkurs, den ich jetzt gesehen habe, war der von Postfinance. Die haben allerdings recht hohe Kontoführungsgebühren für Auslandschweizer (wobei das wohl bei allen CH-Banken so ist, die das anbieten). Wir haben eine Schweizer Postadresse - vielleicht geben wir sonst einfach die an. Die Bank wird das ja sicher nicht mit dem Einwohnermeldeamt abgleichen?

    Danke, das las sich für mich nicht so. Ich kontaktiere die morgen mal.


    Ich kann den Notar das Geld also wie eine Inlandsüberweisung auf das Wise-Konto überweisen lassen, ohne, dass weitere Kosten vonseiten seiner Bank veranschlagt werden?

    Wir (Auslandschweizer, wohnhaft in D) haben für einen Immobilienkauf eine größere Summe CHF als Anzahlung in die Schweiz überwiesen (mit ordentlichen Wechselkursgebühren). Nachdem der Kauf nun geplatzt ist und der Kurs gerade ungünstig, möchten wir das Geld erst einmal in der Schweiz belassen.


    Welche Bank nimmt Auslandschweizer als Kunden (zu nicht-ruinösen Konditionen)?


    Was ist mit Transferwise oder der Neonbank - machen die in unserem Fall Sinn? Transferwise scheint keine CH-IBAN anzubieten, damit bleibt mein Problem ja bestehen, dass die überweisende Bank Phantasiegebühren einbehält, wenn ich den Notar das Geld jetzt auf ein Transferwisekonto überweisen lasse?


    Freue mich über hilfreiche Tipps.

    Jetzt bin ich bei meinen Recherchen über die Besteuerung über den Hinweis gestolpert:


    "1.4 Fallstricke und Optimierungsmöglichkeiten
    Die Schuldzinsen werden nach Lage der Aktiven verteilt. Es kann also durchaus sein, dass Schuldzinsen einer Schweizer Hypothek steuerlich anteilig ins Leere fallen. Beim Kauf einer Liegenschaft als Kapitalanlage könnte geprüft werden, ob diese allenfalls via Immobiliengesellschaft erworben werden soll, damit die Schuldzinsen vollständig geltend gemacht werden können."


    https://www.handelskammerjourn…eitender-immobilienbesitz


    Klingt sinnvoll für mich - hat damit jemand Erfahrung?

    Hallo Jan,


    wir haben jetzt eine Bank gefunden, die uns die Wohnung als Zweitwohnsitz finanziert (EK 25 %). Gibt es hier noch irgendetwas, das ich beachten sollte?


    Ich habe mich mit deutschen Ferienhausbesitzern in der Schweiz unterhalten und die Info bekommen, dass sie doppelt Steuern zahlen (in der Schweiz auf alle Einkünfte aus CH und D und in Deutschland auf alle Einkünfte aus CH und D).
    Soll das Doppelbesteuerungabkommen nicht genau das verhindern?

    Schau mal hier:


    "Verlegen Sie Ihren Wohnsitz in die Schweiz, beziehen aber Ihren Lohn ausschliesslich aus dem EU-/EFTA-Ausland?
    Wenn Sie in die Schweiz ziehen, aber weiterhin in einem EU-/EFTA-Land arbeiten, sind Sie aufgrund des Erwerbsortprinzips im Land Ihres Arbeitgebers versicherungspflichtig. Dies gilt grundsätzlich auch für eine selbstständige Erwerbstätigkeit. Der Abschluss einer Krankenversicherung in der Schweiz ist in diesem Fall nicht möglich."


    https://www.helsana.ch/de/priv…sicherung/zugezogene.html


    Daran würde ja auch die Vermietung nichts ändern, nehme ich mal an.

    Tatsächlich? Sie könnten uns zur Umfinanzierung zwingen, selbst wenn wir die Raten pünktlich zahlen?


    Ja, aber das betrifft dann ja nur die Vermietung und nicht mein Einkommen als Selbstständiger.


    Beim Anruf bei der Kommune hieß es, dass eine ausländische KV ginge, sofern sie anerkannt wird und ein Antrag auf Befreiung gestellt würde.

    Was für Probleme könnte uns die Bank konkret machen? (Vielleicht ist das eine blöde Frage, aber ich habe da keine Vorstellung. Und die Bank kann ich ja nun nicht fragen. ;-))


    Steuerrechtliches Problem bei Anmeldung wäre die Vermeidung der Doppelbesteuerung. Da könnte ich als Selbstständiger mit ausschließlich deutschen Kunden usw. doch sicher ganz gut glaubhaft machen, dass ich in D steuerpflichtig bin? (Außer natürlich die Einnahmen aus der Ferienwohnungsvernietung.) Gibt es sonst noch steuerliche Fallstricke bei vorübergehender Anmeldung?


    Oder andere Punkte, die ich nicht bedacht habe?
    KV könnte die in D als äquivalent geltend gemacht werden, denke ich?
    Führerschein müsste erst nach einem Jahr getauscht werden, da wären wir schon längst wieder abgemeldet.
    Sonst etwas?


    Danke fürs Mitdenken.

    Hallo,
    vielleicht kannst du mir noch mal helfen.
    Problem bei der Finanzierung ist nun, dass uns bisher keine Bank einen Renditeobjekt-Kredit mit Aussicht auf Ferienwohnungsvermietung geben will. Die wollen für ein Renditeobjekt zwingend einen bereits bestehenden Jahresmietvertrag sehen - wir müssten also einen Mieter mitkaufen. Da das Objekt jedoch bisher nicht vermietet war, können wir mit diesem nicht dienen.


    Wir überlegen nun, ob wir das Ganze dann als Erstwohnsitz laufen lassen, uns also in der Schweiz anmelden und nach drei Monaten wieder abmelden (dann ziehen wir halt wieder aus).
    Fragen dazu:
    1. Was für Nachweise will die Bank für einen Kredit als Erstwohnsitz sehen? Reicht bereits die formulierte Absicht, in die Schweiz zu ziehen?
    2. Sollten wir uns tatsächlich anmelden (müssen) - habe ich irgendetwas übersehen, was in dieser Hinsicht problematisch werden könnte (natürlich werden keinerlei Leistungen o.ä. beantragen)?


    Guten Rutsch allerseits!

    Und gleich noch eine Frage zur Doppelbesteuerung:


    Die Einnahmen aus der Vermietung muss ich in der Schweiz versteuern, dort werden auch die Ausgaben abgezogen.


    In Deutschland wir dann dieses Plus oder Minus nicht versteuert, aber verändert den Steuersatz, richtig?


    (Wir werden nach dem Kauf auf jeden Fall einen Schweizer Steuerberater konsultieren. Ich brauche die Infos jedoch für mich, um möglichst realistisch rechnen zu können.)

    In meinem Fall sieht es so aus, dass ich eigentlich zu MP gegangen bin, weil ich etwa 50% finanzieren wollte. Eine ganz klare Nummer - dachte ich. Nun habe ich 95% finanziert. 5% habe ich ganz einfach überwiesen. Weitere 15% habe ich Verpfändet (WEF) und ich amortisiere ausschliesslich indirekt. Das heisst, dass meine Hypothek über nun 10 Jahre komplett gleich stehen bleibt. Und nach 10 Jahren werde ich entweder verlängern oder aber sie einfach abbezahlen. Das Geld, dass ich nicht brauchte (also die etwa 45%) habe ich einfach auf ein Depot gepackt. Ich gehe davon aus, dass mir das sowohl den Unterhalt (Erneuerungsfonds) als auch die Zinsen locker finanziert. Vermutlich sind auch noch die Nebenkosten und Versicherung drin.

    Verpfänden kann ich nur Vermögenswerte in der Schweiz, nehmen ich an? Da haben wir aktuell noch gar nichts, nicht mal ein Schweizer Konto. Es handelt sich um eine Ferienwohnung, die wir in unserer Abwesenheit vermieten werden (fällt damit unter "Rendite-Hypothek"). Damit sind wir an die 20% Eigentkapital gebunden, richtig? Außer, wir machen eine indirekte Amortisation, die aber bei uns kaum einen positiven Effekt hätte, da wir außer den Mieteinnahmen aktuell keine weiteren Einnahmen in der Schweiz haben, die durch die Zinszahlungen verringert werden würden. Stimtm soweit, oder?


    Dass wir die Hypothek in zehn Jahren "einfach abbezahlen", sehe ich nicht. Ich würde daher wegen dem aktuellen niedrigen Zinsniveau zu einer möglichst langen Kreditlaufzeit tendieren (20 Jahre).




    Sagen wir mal meine Immobilie hätte ich für 1 Mio gekauft, der Marktwert liegt aber bei 1.2 Mio. Dann kannst du als Grundlage für die Amortisation nach drei Jahren (gilt in jedem Fall für UBS und SoBa) die 1.2 Mio annehmen. Damit steigt auf einmal der Anteil Deiner Eigenmittel von 20% auf 33% (die 200.000 Differenz werden dir zugerechnet) und du müsstest nicht mehr ganz viel amortisieren. Ich rate von dieser Variante übrigens ab, aber: Möglich wäre das.

    Warum würdest du davon abraten?

    Hypothekarvermittler und Bank rechnen dich gemeinsam reich. Die haben beide ein gesteigertes Interesse daran dir so viel Hypothek wie möglich zu verkaufen


    Im Grunde kannst du alles verpfänden was sich zu Geld machen lässt.

    Wir hatten unsere erste Beratung bei MP und wurden nicht "reich gerechnet". Einkommen (Tragbarkeit) passt. Aber beim Eigenkapital wurden konservativ die 25 % gerechnet (was das Projekt gefährden könnte).
    Bin ich an den falschen Berater geraten?


    Kannst du mir das "Verpfänden" erklären? Google konnte mir nicht abschließend helfen.

    Sicherheiten. Damit rechnen sie dich reich. Ich habe einfach nur meine 2. Säule verpfändet, 5% bar gezahlt und 95% finanziert. Das macht bei den aktuellen Zinsen Sinn. Bei deutschen Zinssätzen hätte ich das natürlich nicht gemacht.

    Sehr spannend! "Sie" sind die Hypothekarvermittler?


    Zur Nutzung der 2. Säule und WEF müsste ich ja in der Schweiz berufstätig sein. Das ist derzeit nicht der Fall, darauf werde ich also nicht zurückgreifen können. Wir sind aktuell auch nur in D gemeldet. Gibt es da trotzdem noch Möglichkeiten?



    Such Dir den Steuerberater da wo Du deinen tatsächlichen Lebensmittelpunkt hast. Und bei Fragen musst du Know How im fremden Land "zukaufen".

    Ich hatte mal einen Steuerberater in D - diese Erfahrung war aber so unerquicklich, dass ich nach einem Jahr wieder alles selbst übernommen habe.
    Mit "zukaufen" meinst du, einen Schweizer Steuerberater zusätzlich zu engagieren?


    Herzlichen Dank für deinen Input. Das ist super hilfreich für mich.

    Hallo Jan,


    hab herzlichen Dank für die Tipps.


    Wir sind inzwischen auch zum Ergebnis gekommen, dass eine Finanzierung in der Schweiz besser wäre. Wie ist das Prozedere nach den zehn Jahren Festlegung? Gibt es in der Schweiz ähnliche Möglichkeiten wie in D zur Zinssicherung (z.B. Bausparvertrag)?


    Zitat von jan82

    Und du kannst hier real natürlich deutlich über 80% finanzieren.

    Wie ist das möglich?



    Zitat von jan82

    Wenn du WEF nutzen kannst: Verpfände nur. Indirekt ist das Mittel der Wahl...

    WEF steht für?



    Finanzberater sind immer super. Aber hinterfrage immer alles kritisch. Ein Deutscher Finanzberater tendiert automatisch zu Deutschland (das kennt er) und andersherum natürlich auch. Mit den Steuerberatern/Treuhändern ist's in der Regel noch extremer.

    Das ist der nächste Punkt - wo bekomme ich einen Steuerberater her, der sich mit beiden Ländern auskennt? Wir würden die Wohnung gerne als Ferienwohnung zwischenvermieten - spätestens da wird es spannend, nehme ich an.

    Danke.


    Zur Zweitwohnungsverordnung: "In Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent dürfen grundsätzlich keine neuen Zweitwohnungen mehr bewilligt werden. Im Gegensatz zur Übergangsverordnung stellt das ZWG jedoch nicht ein absolutes Verbot dar. Beispielsweise ist die Erstellung touristisch bewirtschafteter Zweitwohnungen erlaubt." Hier werde ich mich mal schlau machen, ob die zeitweilige Vermietung zu touristischen Zwecken (geplant in unserer Abwesenheit) dies erfüllen würde.
    https://www.are.admin.ch/are/d…recht/zweitwohnungen.html


    Zur Bank - ich wollte mich erst kundig machen und dann gegebenenfalls das Haus in Deutschland unerwähnt lassen... ;-)
    Aber vielleicht starte ich mal eine Anfrage bei einer x-beliebigen Bank, um vorzufühlen. Eine Hausbank haben wir ohnehin noch nicht in der Schweiz.

    Zu 2. - Lex Koller kann nicht zur Anwendung kommen, weil wir Schweizer sind, richtig? Was ist jedoch mit der Zweitwohnungsverordnung von 2013? Würde die Wohnung in der Schweiz bei uns als Zweitwohnung gelten, obwohl wir keinen weiteren Wohnsitz in der Schweiz haben?

    Hallo zusammen,


    wir haben Eigentum (Kredit) in D und wollen nun auch in CH (Kanton Waadt) eine Wohnung kaufen (Kredit). Wir haben die doppelte Staatsbürgerschaft und wollen zwischen den beiden Ländern pendeln.
    Die Schweizer Immobilie soll durch eine Schweizer Bank entsprechend Schweizer Regelung finanziert werden.


    Dazu habe ich zwei Fragen:


    1. Kommen hier die Kreditregeln zum Erstwohnsitz (da bisher keine Immobilie in der Schweiz vorhanden ist) oder zum Zweitwohnsitz (da in D bereits ein Wohnsitz besteht) zum Zuge?


    2. Fällt dadurch, dass wir Schweizer sind, die Problematik mit der Ansässigkeit (Lex-Koller) weg (obwohl wir in D und nicht in CH gemeldet sind)?


    Vielen Dank! U+1F1E8U+1f1ea