Beiträge von lmdevos

    Hi MotU,


    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das wäre natürlich schwierig, das mit der Schweiz ist jetzt sehr kurzfristig und das Auto so auslösen kann ich nicht bzw hast du Recht mit deiner Vermutung mit der Bank, gibt sicherlich nicht so viele die das machen.


    Aber wäre dann nicht Formular 15.30 zutreffend, da sich das Auto so faktisch noch nicht 6 Monate in meinem Besitz befindet?


    Es steht auch im Raum erst Grenzgänger (Wochenaufenthalter) zu werden. Wie würde es sich hier verhalten?


    Gibt es noch andere Alternativen die mir jetzt noch ein wenig Zeit lassen bis ich das umfinanzieren und einführen MUSS?


    Vielen Dank euch!


    Louis

    Hi Liebe Auswanderer,


    Wühle mich gerade durch die vielen hilfreichen Beiträge und wollte hier gleich mal einsetzen.


    Habe zwar keinen Leasingwagen aber noch eine Finanzierung laufen (Auto wurde Januar 2019 gekauft - also älter als 6 Monate aber noch 3,5 Jahre Laufzeit), heißt, der Fahrzeugbrief ist bei der Bank. Da ich demnächst in der Schweiz anfange frage ich mich wie ich das Auto einführen soll/kann.


    a) Kann ich mein Auto ohne den Fahrzeugbrief also Übersiedlungsgut 18.44 einführen?
    b) Falls nicht, bekomme ich aufgrund der Fahrzeugbriefproblematik das Formular 15.30?


    Zusatzfrage: Gilt diese 6 Monate Regelung auch für andere Sachgegenstände? Ich habe in Zürich nur ein WG Zimmer angemietet fürs erste. Die paar Möbel würde ich mir kurz vorher noch bei einem Ikea in Deutschland kaufen und mit dem Auto rüberbringen und einführen (alles vermutlich noch in den original Kartons), ist das möglich?


    Vielen Dank für Eure Hilfe!


    LG
    Louis

    Hoi basileus,


    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung, echt top.


    Der Steuerberater hatte mir damals geraten einfach die Bewilligung B zu beantragen und das Migrationsamt (bzw. die Gemeinde) zu informieren, dass ich in Deutschland weiterhin unbeschränkt steuerpflichtig bin und einen Wohnsitz habe. Anscheinend wird in Zürich nicht nach einer Abmeldebestätigung gefragt (habe ich in einem anderen Thread gelesen).


    Bezüglich der Besteuerung meiner Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit wurde es mir so erklärt:
    Quellensteuer Schweiz : diese wird erhoben und direkt vom Lohn abgezogen, da ich in der Schweiz steuerpflichtig bin
    Einkommensteuer Deutschland : mit der Einkommensteuererklärung für 2020 wird erklärt werden, dass ich in der Schweiz als internationaler Wochenaufenthalter arbeite und auch tatsächlich in der Schweiz übernachte (habe einen Untermietervertrag).


    Die Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit werden in Deutschland als steuerfrei erklärt, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt. Für die Steuererklärung benötigt das Finanzamt die Belege für die Übernachtungskosten in der Schweiz.


    Ich muss mal schauen ob das so klappt. Lasst mich wissen ob ihr hier schon grobe Fehler seht bzw Fragezeichen für den Steuerberater denn ich bin was das angeht ein Laie, daher habe ich mir direkt Hilfe geholt.


    LG
    Louis

    Hallo an alle Auswanderer,


    Ein super informatives Forum, bin schon seit Tagen fleißig am Lesen da ich selber am 1. Juli in Zürich einen neuen Job beginnen werde und mich ähnliche Fragen umtreiben.


    Bei mir ist es ähnlich wie bei Simon, interessiert mich sehr was bei dir nun rausgekommen ist?


    Bei mir stellt sich die gleiche Frage, G oder B. Habe meine Partnerin (unverheiratet) noch in Nürnberg wohnen und würde mindestens jedes zweite Wochenende zurückfahren, kann sogar an einem Tag in der Woche Homeoffice von Deutschland aus machen wenn ich möchte. Jetzt hatte ich hier ein Gespräch mit einem Steuerberater und sie meinte ich könne eine Aufenthaltsbewilligung B zu beantragen und hat hier auch von einem Internationalen Wochenaufenthalter gesprochen. Nach vielem Lesen hört es sich an als würde ich hier aber eine Bewilligung G brauchen?


    Habe schon gelesen dass die Hauptvorteile von G die günstigere KV und die nicht notwendige Autoummeldung sind. Rein steuerlich macht aber wohl eine Bewilligung B mehr Sinn und ich habe auch gelesen dass man eine Ausnahme beim Zoll beantragen kann (Formular 15.30) mit der man dann zwei Jahre sein Auto mit deutschem Nummernschild in der Schweiz nutzen kann.


    Es gibt so viele Informationen und Fallbeispiele und das macht die Entscheidung echt schwierig.


    Vielen Dank für eure Hilfe.


    LG
    Louis