Beiträge von LilaZahnpasta

    Hi @lieberjott


    Ja, also das Profil ist ganz gut, ich kriege positives Feedback und ich aktualisiere diesen auch.


    Die Argumentation war auch, dass es wegen Corona schwierig ist, mich in ein Projekt zu stecken und es gab auch eine Absage von einem potenziellen Kunden, bei dem sie mich unterbekommen wollten.


    Bewerbungen habe ich seit März effektiv gesendet,
    mag sein, dass es auch wegen Corona liegt.


    Ansonsten sind es auch Junior-Stellen, wo ich technologisch die Anforderungen vollumfänglich und darüber hinaus abdecke, allerdings oftmals eine direkte Absage kommt.


    Daher habe ich einfach gedacht, dass man eher als jemand mit guten Berufserfahrung eine Chance hat, bzw. man iwelche Connections haben muss.
    Ich glaube eher, dass die Leute in der Schweiz genug eigener Fachleute haben

    Ich hätte auch eine Frage.
    Ich höre ständig von diesen Größenordnungen von den möglichen Verdiensten und diese ganzen riesendimensionalen Zahlen.


    Was davon ist wirklich wahr?
    Wie könnte man es mit Deutschland vergleichen?
    Beispielsweise, könnte man sagen, dass jemand mit 100k in Schweiz, so ein Leben führt wie jemand in Deutschland mit 60k?
    Also bloß um ein Gefühl zu bekommen.


    Ich kann nämlich nicht glauben, dass es so extrem ist der Unterschied.
    Oder ist es tatsächlich so, dass die Steuern in der Schweiz deutlich geringer sind, aber wie kann das möglich sein?


    Danke

    Interessant deine Erfahrung zu lesen.
    Ich bin auch in der Softwareentwicklung tätig.


    Meine Erfahrung war allerdings eher so, dass ich "Zuhause" gefühlt deutlich mehr Einladungen habe, als bei Bewerbungen in der Schweiz.
    Kann allerdings auch daran liegen, dass ich meine deutsche Adresse angebe.
    Ansonsten eben der Klassiker mit -> Sie haben noch zu wenig Erfahrung :smiling_face:

    Danke für deine Antwort.
    Ich stimme dir zu 100 % zu.


    Ich würde auch davon ausgehen, dass die Projekte haben sollten, ehe der ganze Overhead mit 3-Vorstellungsrunden entsteht.


    Aber naja, das ist von Firma zu Firma unterschiedlich und ich will nicht vom Schlimmsten ausgehen. :smiling_face:


    Aber cool, dass du auch aus der IT-Branche bist.
    Wie läuft es dann bei euch?
    Ist es für einen außerhalb der Schweiz, mit wenig Berufserfahrung auch so schwer reinzukommen?

    @fillg1


    Guter Punkt.
    Was meinst du mit zu bescheiden?


    Ja, vielleicht könnte es daran liegen.
    Allerdings habe ich mich überwiegend in Beratungsfirmen beworben und das Management konnte mich letztendlich nicht einsetzen, weil ihr Kunde kein "Ja" gegeben hat.
    Sie fanden mich vom Profil noch zu unerfahren aufgrund der Berufserfahrung und wollen jemanden der im Senior-Level ist.


    Die können einen super und gut finden, aber das letzte Wort hat am Ende eben der Endkunde.


    Ich glaube auch, dass bei einer Produkt-Firma aufs gleiche hinaus laufen wird (noch nicht ausreichend an Jahren Berufserfahrung gesammelt).

    @jan82


    Danke für deine Nachricht. :smiling_face:


    Ich finde die Idee mit der Adresse ganz gut.
    Allerdings denke ich, dass es zu mehr Problemen und Fragen führen kann, da der potenzielle Arbeitgeber dann sich frägt, wieso man in Deutschland arbeitet und eine Schweizer Adresse angibt.


    Diese Firmen die du erwähnst, die gibt es und die sind auch gut.
    Allerdings ist es wieder eine Frage der Erfahrung.

    Hallo Zusammen,


    ich möchte euch kurz meine Situation schildern und hab schon so gut wie aufgegeben.


    Ich bin ein Young Professional mit etwa 2 Jahren Berufserfahrung in der IT-Branche.
    Ich habe studiert und konnte mir während des Studiums auch gutes Wissen aneignen.


    Meine Freundin lebt in der Schweiz und ich arbeite deutschlandweit von Projekt zu Projekt.
    Das bedeutet, dass ich temporär mich an einem Standort befinde, bis ich dann zu einem anderen Projekt muss.


    Ich bin glücklich damit, ich habe alles, was ich benötige, und kann mich auf meine Leidenschaft konzentrieren -> IT.
    Meine Freundin wünscht sich allerdings, mehr Lokalität zueinander. Bisher war sie diejenige, die zu 80 % der Fälle zu mir nach Deutschland kam zu Besuch.


    Die wünscht sich, dass ich in der Schweiz arbeite und wir dann auch nach einiger Zeit zusammen ziehen.
    Ich bin jemand, der skeptisch in solchen Themen ist, da ich mir gut vorstellen kann, dass es Ausländer generell schwer haben.
    Ich denke, man muss sehr viel und gute Erfahrungen nachweisen, um eine kleine Chance zu haben.


    Meine Partnerin sieht es anders, sie denkt, es kommt auch auf das menschliche an.
    Nach dem Motto, vllt. gefällt dem Arbeitgeber die "Nase" nicht, oder was auch immer.


    Nun, nachdem wir die Diskussion hatten, habe ich mich für mehrere Stellen beworben.
    Zu 80 % waren es direkte Absagen und etwa 20 % waren dann Einladungen zum Gespräch.


    Generell verliefen die meisten Gespräche gut, ich war in der zweiten bis einschließlich der letzten Runde, wo ich nur noch mit dem Management reden müsste,
    um die vertraglichen Bedingungen abzusprechen.
    Allerdings wurde ich nicht genommen, da die Firma während die mir positiv zugesagt hatten, nach Projekten gesucht haben, allerdings mich nirgendwo reinbringen können
    -> zu wenig Erfahrung.


    Ich war auch schon vor Ort wegen Interviews.
    Viele laden einen zum Gespräch ein, trotz des Wissens, das man vllt. nur eine minimale Chance hat.
    Das Problem allerdings ist, dass man selbst die Fahrtkosten dafür übernehmen muss usw. und man keine Erstattung der Reisekosten hat, was ich unfair finde und bloß nur noch online Interviews führen will.



    Mir fällt es schwer, nachzuvollziehen, was sie unter "wenig Erfahrung" meinen.
    Ab wann hätte man "genug" Erfahrung?


    Ich mache die gleiche Arbeit wie die Senioren im Projekt und bringe sogar bessere Ergebnisse und Input als viele andere, die vllt. 10 Jahre Erfahrung haben, aber immer nur das gleiche machen und keine Innovation bringen bzw. Problemlöser sind.





    Heiraten kommt für mich nicht in Frage, da ich davor einen Job haben möchte, mit dem ich Geld verdienen kann und nicht einfach heiraten und dann wieder das gleiche Problem mit der Jobsuche haben.
    Mittlerweile denke ich, dass die Beziehung nicht lange halten wird, weil meine Lösung für das Problem ist aktuell:


    Den "Status quo aufrechthalten, bis man eine Lösung gefunden hat".
    Ich sehe dafür keine Lösung, vllt. ist die Schweiz nicht groß genug das sie ausreichend viele Stellen haben, oder aber, die haben eine riesige Anzahl an Bewerbern weltweit, weshalb es dann umso schwerer ist.


    Vielleicht haben die aber auch genug eigener Fachleute.
    Ich war zuvor in einer Großstadt wegen eines Projekts, da hats meiner Freundin gut gefallen, allerdings wäre für die DE eher keine Option, da sie die Lokalität zu ihrer Familie möchte usw. Und ihre Eltern auch nicht wollen, dass sie weit weg wohnt.


    Habt Ihr Tipps oder einen Rat für mich?
    Würde mich über eure Meinungen freuen, weil ihr könnt euch denken wie es ist.


    Ihr schafft es bis zur letzten Runde und sollt alles vertragliche abklären und dann wird es immer verzögert bis hin zum "Sorry, eigentlich haben wir nichts für dich".
    Wir möchten einen Pool an Leuten haben, damit wir, vielleicht, mit Glück iwie schaffen, jemanden aus dem Pool zu verkaufen und dann die passende Personen zu haben. (Interview - Jobsuche).


    Danke und VG :smiling_face: