Beiträge von KlaasK

    Also die Höhe der Quellensteuer die du zahlen wirst ist leicht ermittelt, geh auf die Homepage vom jeweiligen Kanton und suche nach der Quellensteuertabelle. Dann guckst du Kirche JA/NEIN, Kinder JA/NEIN, wenn JA wieviele und zack solltest du deine Einstufung kennen. Besteht normalerweise aus einem Buchstaben und zwei Zahlen z.B. A02. 21% ist ein sehr hoher Satz da musst du sehr viel verdienen keine Kinder haben und in der Kirche sein UND in einem doofen Kanton sein.


    BVG - kommt auf das Model des Arbeitgebers an
    3. Säule? - wird hier was eingezahlt
    KTG - JA/NEIN, wenn JA zahlt der Arbeitgeber 100%


    Ich schlage mich jetzt als Arbeitgeber mit dem Kram rum, daher ist hier echt viel Spielraum im Schweizer System von Brutto auf Netto. Mit Spesenregelments und anderen Boni wollen wir mal garnicht anfangen.


    Mal ne Frage an den Rest hier; wie sieht es bei euch mit den Pauschalspesen aus?


    Gruß,
    Klaas

    Ha, ich komme Gebürtig aus Stade und Wohne jetzt in der Nähe von Bremerhaven. Ich kenne das leidige Thema als Grenzgänger aus dem FF. Habe bis vor 3 Jahren in Luxemburg gearbeitet mit Wohnsitz in DE, danach für eine Italienische Firma über eine Deutsche Hosting GmbH und jetzt final geht es in die Schweiz mit Wohnsitz in DE. Die Rente wird ein Spass....


    Ich habe mich jetzt auch entschieden es erstmal so aufzusetzen wie ich es mit einem Treuhänder zusammen verstanden habe, sprich 60 Tage Regel (wochenaufhalter)in CH, weniger als 25% Homeoffice in DE. Somit Sozialversicherung und Lohnsteuer in CH. Ich werde die 60 Tage gut dokumentieren, ebenson die Auslandsaufenthalte für die restliche Arbeitszeit und dann fleissig meine Steuererklärung in DE machen und Rücklagen bilden. Ich hoffe nicht das da eine Strafe kommt, weil ich wirklich alles versuche um vom DE FA eine vernünftige Auskunft zu bekommen. Leider ist dies nur sehr schwer möglich.


    PS. werde mir jetzt zusätzlich noch einen Steuerberater in DE suchen um das ganze nochmals abzusichern....

    Moin,


    Also ich bin nur bedingt weiter gekommen mit meinem Sachverhalt....aber ich versuche mal dir zumindest das zu erzählen was ich gelernt habe.


    1. Sozialversicherungspflicht besteht in DE da du 25% oder mehr deiner Arbeitszeit in DE verbringst -- KORREKT. In meinem Fall wird es laut Arbeitsvertrag unter den 25% bleiben, ob die Deutsche SV da mitmacht werden wir sehen. Ich versichere mich jetzt zunächst in der Schweiz als Wochenaufhalter.
    2. 60 Tage Regel - Falls du 60 Berufsbedingte Übernachtungen in der Schweiz hast (muss belegbar sein) bist du Lohnsteuerpflichtig in der Schweiz, was je nach Kanton in dem die Firma liegt eine große oder kleine Ersparnis zur Deutschen LS bedeutet. Wieder in meinem Fall werde ich dafür sorgen das ich mindestens 60 Tage in der Schweiz arbeite, was auch angebracht ist, und wiederum darauf hoffen das DE das auch so sieht.


    Arbeitgeberanteil SV; dies ist in der Schweiz ja nur ein sehr geringer Teil. ca. 6-8% vom Brutto und keine KV daher wird dein Arbeitgeber nicht darüber begeistert sein es zu zahlen und ich bin mir auch nicht sicher ob er dazu verpflichtet werden kann. Ich würde hier das Gespräch mit der KV suchen und den Sachverhalt erläutern. Bei mir war meine KV sehr nett und auskunftsfreudig. Die RV ist da etwas schwieriger.


    Hast du mal darüber nachgedacht das als Freiberufler zu machen? Mit einem langfristigen Vertrag ist das Risiko auch relativ gering im Vergleich zum Kündigungsschutz in CH. Als Freiberufler/Selbstständiger kannst du selber über die Sozialversicherungen entscheiden.



    WEITERES:
    @lieberjott
    @basileus


    Ich habe mir die Mühe gemacht und die Deutsche Steuerbehörde um eine Verbindliche Antwort für meinen Sonderfall gebeten. Dazu sind Sie nämlich laut einer bestimmten Paragraphen verpflichtet.....die Antwort war sehr ausführlich und im Grundsatz stand drin...."wir werden es so kompliziert machen, dass Sie am Ende keine Antwort bekommen und uns damit in Ruhe lassen".....

    Ich glaub 200.- ist den meisten Leuten hier doch etwas zu teuer. Als Firma mag das gehen (wobei mir da inOne KMU mobile GO für 80.- und 20.- für die Gespräche von CH nach EU auch schon teuer genug sind)
    Unlimitiert heisst 100GB bei eurem Tarif (mobile Premium), 40GB beim mobile GO. Dafür gilt der auch in den USA/Kanda und nicht "nur" in Europa.

    Ja fand ich auch recht teuer, aber war nicht meine Entscheidung. Der Premium geht aus in den USA & Kanada. Sogar letztens (vor Corona) in Mexiko hatte ich 1GB und Anrufe für lau

    @basileus
    Danke für die Antwort, habe gesucht aber leider gerade keinen Eintrag/Link zu deinem Steuerberater/Treuhänder gefunden. Generell wäre es interessant einen guten Treuhänder in Widnau oder Umgebung zu finden.


    Ahja, ich bin überrascht das Tage welche weder in DE noch in CH verbracht werden so behandelt werden. Ich dachte es geht lediglich um "Nichtrückkehr" Tage, sprich Tage die man nicht am Wohnort verbringt. Oh mann ich habe langsam keinen Lust mehr auf den ganzen Käse...



    Wichtige Frage: Hast du vor, (viel) im Home Office in Deutschland zu arbeiten, oder wirst du dich, wenn du nicht auf Reisen bist, dann in deiner Wohnung in der Schweiz aufhalten?


    Wenn du mehr als 25% in deinem Wohnsitzstaat arbeitest, dann wärst du in Deutschland sozialversicherungspflichtig, da muss man aufpassen.


    Und je nachdem wärst du schon Grenzgänger. Ein Wohnsitz im Grenzgebiet ist für EU/EFTA-Bürger keine Voraussetzung.
    Auch wenn du mehr als 60 Tage in der Schweiz bist ("60-Tage-Regelung"), kannst du Grenzgänger sein und dann aber sogar in der Schweiz steuerpflichtig, was vorteilhaft wäre. Das ist allerdings ein schwieriges Thema, weil Auslandsreisen "schädliche" Tage im Sinne der Regelung sein könnten.

    @lieberjott; zählt die Aussage auch noch wenn man Selbstständig ist?

    Wir haben uns für unsere Firma bei Swisscom eine international Flatrate gebucht, kostet zwar 200 CHF aber dafür hat man in ganz Europa und auch in vielen anderen Länder eine Telefon und teilweise auch Datenflat.

    Hallo,


    vielen Dank erstmal für die Hilfe, finde ich schonmal super.


    @lieberjott; ja ich werde sicherlich im Homeoffice in DE arbeiten, dass lässt sich heutzutage ja generell nicht verhindern. Ob es 25% sind kann ich noch nicht sagen. Wie sieht es denn mit der 60 Tage Regel aus? Wenn ich mehr als 60 Rückkehrtage habe, muss ich doch "alles" in CH erledigen. Sprich Steuern, Sozialversicherung etc. Es ist echt erschreckend, welche Aussagen man von der KK, dem Finanzamt oder auch der Rentenversicherung bekommt. Das Finanzamt hat mir doch ernsthaft gesagt ich solle mir bitte einen Steuerberater suchen der sich damit auskennt, sie selber wüssten es nicht genau..... 8|


    Was meinst du mit "schädlichen Tagen", dachte die 60 Tage-Regel gilt für nicht(nach DE)rückkehr-tage?


    @basileus; Es gibt noch einen weiteren Geschäftsführer welcher in der Schweiz wohnt.

    Hallo zusammen,


    Ich wühle mich schon seit einiger Zeit durch diverse Homepages und Seiten und versuche folgendes Thema zu klären.


    1. Eine Firma mit Sitz in CH möchte mich gerne einstellen (da freu ich mich ja schonmal)
    2. Ich bin derzeit in DE (weit weg von der Grenze) wohnhaft und habe auch zunächst nicht vor dies zu ändern
    3. Ich würde regelmässig zu wichtigen Meetings etc. zum Hauptsitz der Firma reisen, müsste aber auch international unterwegs sein. Werde also nicht wöchentlich in der Schweiz sein können.


    So nun zu meinen vielen Fragen;


    - Bin ich Grenzgänger? Wohl eher nicht
    - Wenn ich kein Grenzgänger bin und keinen Wohnung in CH habe wie und wo bezahle ich die Sozialabgaben (KV, ALV, etc.)?
    - Würde es etwas bringen mich in der Schweiz zu melden? Eine kleine Wohnung werde ich dort eh unterhalten.



    Gruß,
    Klaas