Hallo Marc,
ich habe ebenfalls an der DHBW studiert und arbeite derzeit als Assistenz der Geschäftsleitung in Deutschland. Da mein Freund in Zürich lebt, lag es auf der Hand, dass ich früher oder später "nachzügeln" werde. Aus früher oder später wurde dann früher weil mein (befristeter) Vertrag nicht verlängert wurde. Freunde aus der Schweiz haben zu mir gemeint, dass man als Deutsche zu Corona-Zeiten keine Chance hätte, schon gar nicht in Zürich und auf gaaar keinen Fall in diesem Bereich. Das war wirklich entmutigend und zusammen mit meinen unzähligen Absagen auf meine Bewerbungen wurde ich nur bestätigt.
ABER:
Ich fange ab dem 01.03. eine Position in einem sehr angesehenen Unternehmen in Zürich an, bei welchem ich mir nicht mal erträumt hätte eine Chance zu haben.
Also, nicht aufgeben!
Hier aber noch ein paar TIPPS, die mich weitergebracht haben in meiner Bewerbungsphase:
- stelle sicher dass du die schweizer Schreibweise annimmst (kein ß, kein Komma nach der Grussformel, usw. --> hierzu gibt es Links bei Google
- Habt ihr schon einen schweizer Wohnsitz? Ich habe zusätzlich die Züricher Adresse meines Freundes (mit seinem Namen) mit angegeben
- bewerbt euch auch auf Stellen, bei denen ihr euch keine Chancen errechnet. Wenn eine Absage kommt, ist dies nur eine von vielen. Solle es aber eine Einladung zum Gespräch sein -->
und @jan82: Ich kann mir kein Urteil anmassen, da ich mich im Bereich HR nicht auskenne, aber was ich die letzten Monate von Bewerberseite aus gesehen habe gibt es schon Personalvermittler, jedoch waren über 50% der Stellen nur über eine Direktbewerbung möglich. Meiner (nicht professionellen) Einschätzung nach ist es nicht mehr oder weniger als in Deutschland.
Ich drück euch die Daumen!
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