Beiträge von Rückzug21

    Hallo, ich nutze einfach mal das bereits bestehende Thema für meine Frage(n).


    Idealerweise können mir Mütter mit ähnlichem oder gleichem Hintergrund von ihren Erfahrungen berichten.
    Ich bin noch in der Schweiz, frisch getrennt vom Kindsvater (auch Deutscher, Trennungsgrund häusliche Gewalt & Verdacht auf Pädophilie, nicht verheiratet). Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, ich will innerhalb der nächsten 12 Monate wieder zurück nach Deutschland mit dem Kind. Ich weiß er muss zustimmen, das wird er aber wohl nicht einfach so machen.
    Nun sind noch diverse Dinge zu klären wie Gerichtsverhandlungen, Unterhaltsvertrag, Besuchsrecht etc.
    Der Mietvertrag der gemeinsamen Wohnung läuft zum 30.04. aus, sie ist zu teuer als dass ich sie allein hätte tragen können. Ich arbeite seit der Geburt des Kindes (3) nicht, da ich mich für die Vollzeitbetreuung entschieden hatte. Habe von meinem Ersparten gezehrt und von der teilweisen Kostenübernahme durch den KV (Miete, Verpflegung).
    Nun gestaltet sich die Wohnungssuche ohne Einkommen extrem schwierig, ich habe aber zu viel Geld auf dem Konto um sozialhilfeberechtigt zu sein.
    Ich suche nun nach der für mich günstigsten (kostenminimalen) Lösung;


    1.) ist es wirtschaftlich besser für mich und das Kind, die max. 12 Monate noch hier in der Schweiz zu verbringen mit den Alimentezahlungen des KV (Lohn ca 6000,- Netto) und ggf. Betreuungsunterhalt?


    2.) oder sollte ich gleich nach DE zurück gehen, vorausgesetzt der KV stimmt dem zu? Dort fällt die Alimente niedriger aus und es gibt auch keinen Betreuungsunterhalt, wobei der hier auch nicht garantiert ist da der KV ja nicht unter sein Existenzminimum zu kommen braucht (Mutter und Kind hingegen schon)


    Ich wollte dem Kindswohl zuliebe gern auf mehrere Umzüge verzichten, wäre also am Liebsten gleich nach DE gegangen. Ich sehe damit aber aufgrund der noch laufenden Verfahren (auch Abklärungsauftrag der KESB bis Mitte April) und der Corona-Situation (Quarantäne) Hindernisse. D.h. Ich werde wohl oder übel bis Ende April eine bezahlbare Wohnung in CH finden müssen (unter 1500,- gibt es aber kaum etwas in unserer Gegend).
    Was mache ich, wenn ich keine Wohnung bekomme??


    Ich weiß dass gern sehr schnell gesagt wird "dann geh doch arbeiten". Das ist aber hier nicht ganz so einfach getan. Die Kinderbetreuung würde jeglichen Verdienst schlucken, zumal das Kind hochsensibel und evtl autistisch ist und nicht einfach so überall klarkommt. Davon abgesehen hat mich die Beziehung dermassen zerstört, dass ich mich jetzt erst einmal flicken muss.


    Ihr seht es ist eine sehr komplexe Situation und ich habe Schwierigkeiten, konkrete Fragen zu verfassen.
    Vielleicht kann mir auch nur jemand jemanden empfehlen (Beratungsstelle), der/ die mir meine Optionen bestmöglich und mit dem nötigen Fachwissen aufzeigen kann? Meine Anwältin kann mir nur sagen was ich in der Schweiz bekomme, aber nicht den Vergleich zu Deutschland aufzeigen. Außerdem ist sie sehr teuer, sodass ich mit ihr nur so kurz wie möglich kommunizieren möchte. Die Opferhilfe ist leider nicht wirklich eine Hilfe.


    Ich hoffe, jemand kann mir Hinweise geben, wohin ich mich wenden kann oder welche Lösungen es für uns gibt.


    Herzlichen Dank vorab!