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Beiträge von Krauti73

  • Zurück nach DE für Partnersuche / Sozialkreis?

    • Krauti73
    • 31. Oktober 2024 um 14:53
    Zitat von lieberjott

    Auch ein Teil der Schweizer empfindet, auch durch den konstanten Zuzug von Deutschen, eine Situation der Massenmigration.

    Im Jahr 2023 wanderten rund 263.000 Personen in die Schweiz ein.

    Nicht umsonst gibt's ja von SVP eine Initiative: https://www.svp.ch/aktuell/kampag…its-initiative/

    Das was du also dem deutschen Staat vorwirfst, verursachst du nun selbst in einem anderen Land. Finde ich ein wenig bigott. Was ist denn der Unterschied zwischen dir und jemandem aus dem Ausland, der nach Deutschland kommt. Warum ist deine Migration besser oder gerechtfertigter?

    Der gravierende unterschied besteht in der unkontrollierten Migration von Arabern aus einem kulturfremden Kreis und der sich daraus ergebenden Schwierigkeiten wie Massenvergewaltigungen, Messerübergriffe usw. Anfangs erst in Grossstädten, mittlerweile in jeder Stadt zu sehen und zu erleben. 90% der genannten Personen-Schaft zieht direkt in das Sozialsystem Deutschlands, was in der CH für mich nicht möglich ist. Ausserdem fliege ich aus dem Land wenn ich dem Schweizer Staat zu lange auf der Tasche liege. In Deutschland sind ausreisepflichtige noch nach Jahren im Land unterwegs.

    Der Unterscheid sollte schon auffallen :winking_face:

  • Leben CH aber Arbeit in DE

    • Krauti73
    • 31. Oktober 2024 um 14:42

    Aufgrund des Freizügigkeitsabkommens ist das den Ag recht egal.
    Den Link mit den Steuern und Versicherungen geb ich gerne mal weiter, danke.

    Die Lebenshaltungskosten sind nicht viel höher als auf der deutschen Seite der Grenze. Habe aktuell den direkten Vergleich, fahre im Monat sogar um 70€ günstiger. Dazu kommt das ich beim Grosseinkauf die Mwst. zurück bekomme.

  • Zurück nach DE für Partnersuche / Sozialkreis?

    • Krauti73
    • 28. Oktober 2024 um 09:23
    Zitat von leandroxxxxxxx

    Was sind eure Meinungen? Erfahrungen? Gibt es Leute, die diesen Schritt gegangen sind?

    Salli Leandro

    Was ich hier schreiben werde, wird dem Ein oder Anderen gleich nicht schmecken. :winking_face_with_tongue:
    Ich bin Deutscher, geboren und aufgewachsen in DE, direkt an der Schweizer Grenze und ja, es ist so dass die Grenze in den Köpfen besteht. Diese kann man aber ganz leicht überwinden, wenn man denn will.

    DENN es ist halt so, dass "der Deutsche" fast nirgends mit offenen Armen empfangen wird. In CH ganz besonders, denn simmer mal ehrlich, wenn hier wer unangenehm auffällt ist das n Deutscher.

    Du beklagst dich über Statusdenken und sagst aber auch das Du dich als gutaussehend empfindest und aus gutem Hause kommst.

    Deutschland geht nicht nur "gefühlsmässig" den Bach runter, schau Dir die offiziellen zahlen und die Politlandschaft/Medien an, die gehen den Bach runter.
    Ich bin wegen der Ampel und der Probleme der Massenmigration in DE nun 5km von DE nach Stein am Rhein in die Schweiz gezogen.
    Innerhalb von 4 Wochen hatte ich einen kleinen Freundeskreis aufgebaut, der kontinuierlich wächst. Um ehrlich zu sein, aktiv Daten muss ich kaum, denn die Schweizer Frauen sind deutlich lockerer als die deutschen Frauen und halt auch nicht so leicht zu haben. Man lernt viele tolle Frauen kennen, die an einem Daten interessiert sind. Allerdings brauch man hier Charme und Witz, da sind halt viele Deutsche einfach raus.

    Mich besuchen auch immer wieder Kollegen von der deutschen Seite hier, denn das Weggehen ist hier nicht zwangsläufig teurer als in Deutschland. Und auch meine Kollegen empfinden die Menschen anfänglich zwar als etwas reservierter, klar weil von 'nem Deutschen erwartet man erstmal nix gutes, aber wenn man etwas offen auf die Menschen zugeht, geht das ganz schnell.
    Das "zünden" am Anfang muss man einfach gewohnt sein und darf auch gerne Kontra geben, ist sogar gewünscht.

    Also deine Erfahrungen kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Evtl. wäre es ja was als Grenzgänger zu wechseln und ins grenznahe Gebiet in DE zu ziehen um in CH weiterhin zu arbeiten. Die Öffis in CH funktionieren sehr gut und von z.B. Gottmadingen/Rielasingen/Singen etc. nach ZH kannst mit der SBB zu Arbeit.

    Grundsätzlich gilt für mich halt immer die Devise "Liebe das Land in dem Du lebst oder geh in das Land das Du liebst". Solltest Du also weiterhin Schwierigkeiten haben und für dich Deutschland (oder sonst wo) als passender empfinden, dann würde ich empfehlen wieder zu gehen.

    Beste Grüsse
    Krauti

  • Leben CH aber Arbeit in DE

    • Krauti73
    • 28. Oktober 2024 um 08:47

    Hoi zusammen

    Als Grenzgänger und Auswanderer in die Schweiz im Grenznahen Bereich am Bodensee kenne ich mich recht gut aus, was das Thema Arbeiten in CH und Grenzgänger / Wochenaufenthalter und nun komplett ausgewandert nach Stein am Rhein angeht.

    Eine gute Freundin die eben auch Grenznah lebt würde gerne in die Schweiz auswandern. Sie hat aber in Deutschland einen guten Job den sie nicht unbedingt aufgeben möchte.
    Da bin ich dann leider raus. Steuerpflicht, Versicherungspflicht usw. kann ich nur Wenig sagen.

    Gibt es hier jemanden der sich mit sowas verlässlich auskennt oder gar Erfahrungen hat?


    Merci schonmal für die Antworten

    LG Krauti

  • Grenzgänger Besteuerung

    • Krauti73
    • 13. April 2023 um 16:46
    Zitat von MNL

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten und das Teilen der eigenen Erfahrungen, das hilft enorm weiter! :grinning_face:

    Ich habe das Ganze mal ein wenig versucht in der Richtlinie des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Schweiz nachzuvollziehen und bin zu folgendem Schluss gekommen:
    - Ansässig in D, Arbeitnehmertätigkeit in CH --> Artikel 4 DBA

    - Es greift Artikel 15 Abs. 1 DBA

    - Verweis auf Artikel 15a DBA für Grenzgänger

    - Ausschluss durch Artikel 15a Abs. 2 DBA (60 Tage Regel)

    - Es greift wieder Artikel 15 Abs. 1 DBA

    Zitat 15 Abs. 1 DBA

    (1) Vorbehaltlich der Artikel 15a bis 19 können Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, die eine in einem Vertragsstaat (D) ansässige Person aus unselbständiger Arbeit bezieht, nur in diesem Staat (D) besteuert werden, es sei denn, daß die Arbeit in dem anderen Vertragsstaat (CH) ausgeübt wird. Wird die Arbeit dort (CH) ausgeübt, so können die dafür bezogenen Vergütungen in dem anderen Staat (CH) besteuert werden.

    Folglich würde dies bedeuten, dass Präsenztage in CH nach schweizer Recht und Homeoffice Tage nach deutschem Recht besteuert werden.

    Seht ihr das auch so und kann mir dies jemand bestätigen, das dies genauso besteuert wird?

    Weiterhin frage ich mich, wie dies kontrolliert wird, wie viele Tage im Homeoffice und wie viele Tage von CH aus gearbeitet wird?

    Hat hierzu jemand Erfahrungen gemacht?

    Grüße

    MNL

    Alles anzeigen

    Wie bereits geschildert war ich dank Corona fast das komplette 2021 im HO. An meinen Steuern hat sich hierbei nichts geändert,
    ABER das HO wurde intern abgesprochen. Gestempelt wurde "normal" über den PC also es wurde nirgends notiert wann ich wie im HO war.
    Dies war auch im Sinne meines AG weil er einfach weniger Aufwand hatte.

    Auch meine 60 Tagesregeleng hat niemanden interessiert. Weder bei mir noch bei den mehrere Hundert anderen beschäftigten, allein in unserem Unternehmen. Egal ob aus FR, DE, AT usw. stammend.

  • Verschiedene Fragen

    • Krauti73
    • 13. April 2023 um 13:53
    Zitat von lieberjott

    Dass der Franken in den letzten 15 Jahren um ca. 60 bis 70% stärker geworden ist, ging vermutlich komplett an dir vorbei? Denn der Kursanstieg sorgt natürlich für ein höheres Einkommen, welches zu versteuern ist. Und nebenbei wirst du ja ja hoffentlich auch reguläre Lohnerhöhungen bekommen haben.
    Die musst die Vorauszahlungen immer in Relation zum Lohn sehen - das Finanzamt würfelt ja nicht.

    PS: Ich wäre froh, wenn ich nur 1800 Euro im Monat an Vorauszahlungen zahlen müssten :winking_face:

    Achja: Warum Regierung in Anführungszeichen?

    Zurück zum Thema: Je nachdem, wie du es mit deiner ETW löst, wärst du in der Schweiz ja wieder für fünf Jahre quellenbesteuert (dein Einkommen ist anscheinend nicht hoch genug für die nachträgliche ordentliche Veranlagung), womit das Thema Kantons- und Gemeindesteuer erstmal keine Rolle spielen würde.

    Freut mich das Du soviel mehr verdienst :winking_face: ich möchte ungern mein Geld verschenken.
    Diese Ausführungszeichen stehen für "keine" Regierung, aber das gehört hier nicht her.
    Ok, dann muss ich doch mal n Termin bei nem CH Steuerbüro machen. Ich bin unsicher ob ich Whg. behalte und vermiete oder sie direkt verkaufe.
    Danke

    Zitat von Ester66

    Die Wohnung MUSST du angeben (wenn nicht ist das Steuerhinterziehnung in der Schweiz) Die Wohnung wird in der Schweiz nicht versteuert aber kommt zu deinem Vermögen ( Vermögenssteuer ) EInkommen durch die Wohnung =Steuer in Deutschland Schweiz Keine Steuer.

    Tip: Die Wohnung zu verschweigen bringt nichts , die erfahren das durch den Datenaustausch.Lieber die Vermögenssteuer zahlen die ist ja nicht so hoch.

    Wieso verschweigen? Das ist dann deine Interpretation. Meine Frage bezog sich nicht auf "Verschweigen" etc. sondern ob mir steuerlich ein Nachteil entstehen könnte und wie der aussieht. Dies hat aber lieberjott schon gut beantwortet.

  • Grenzgänger Besteuerung

    • Krauti73
    • 13. April 2023 um 13:47

    - Ich sage eigentlich nichts Anderes. Steuerpflicht besteht in D aber abgegeben wird in CH.
    - Ob man sich dauerhaft auf die HO-Regelung verlassen kann, will und kann ich nicht mutmassen :winking_face: Es ist die IST Situation. Ich war in BL für eine Schweizer Niederlassung eines D Unternehmen angestellt. Mit der zeitweisen Aussetzung der 60 Tagesregelung und Homeoffice für Ausländische Angestellte gab es nie ein Problem etc. Hängt aber sicher auch von der Kretivität des AG ab :winking_face:

    - Das mit der Steuerregelung nach 5 Jahren muss ich nochmal genau nachlesen. Ich war 4.5 Jahre in BL und das habe ich als einziges nicht selbst durchgearbeitet.

  • Grenzgänger Besteuerung

    • Krauti73
    • 13. April 2023 um 08:57
    Zitat von MNL

    Hallo liebe Community,

    ich arbeite seit Oktober 2022 in der Schweiz als Grenzgänger. Aktuell werde ich in CH und DE nach dem Doppelbesteuerungsabkommen besteuert.

    Welche Kriterien müssen erfüllt sein, dass ich weiterhin mit Grenzgänger-Status künftig ausschließlich in CH besteuert werde und somit von der deutschen Einkommenssteuer befreit werde?

    Danke im Voraus für eure Antworten.

    Grüße

    MNL

    Alles anzeigen

    Salli

    Ich war Grenzgänger mit Wochenaufenthalter Status die letzten Jahre.

    Wenn die Entfernung von Arbeitsort (Einsatzort) und Wohnort in D müssen mehr als 110km sein (hin und zurück) und(oder wenn der Fahrweg länger als 3 Std. (hin & zurück) .
    Dazu musst Du einen Wohnsitz in Ch vorweisen, dann bist Du in D zwar noch Abgabepflichtig für 5 Jahre (Bilaterales Abkommen) aber Du zahlst nur in CH die Steuer, D erhebt Steuer mehr, nach 5 Jahren entfällt die Steuerpflicht in D und in CH werden die Steuern für dich noch etwas günstiger.

    Als Grenzgänger mit Wochenaufenthalterstatus zahlst DU in CH dann mehr steuern, weil Quellensteuer etc. dafür aber in D nichts.
    Somit hast Du eine Wohnung in D die Du zahlst, eine Whg. in CH die Du zahlst, Steuern in CH zzgl. Quellensteuer und den Weg (Sprit/Bahn etc.)
    Somit kommt es nun drauf an ob DU eine günstige Wohnung als Zweitwohnsitz in CH findest, denn wenn die auch noch dementsprechend kostet ist das recht schnell kein kostengünstiger Weg mehr.
    Ausserdem kannst Du als Wochenaufenthalter nicht durch den Ausfuhrschein Mwst. zurück holen.

    Ich war teils Monate nicht nicht an meinem Zweitwohnsitz. Da kontrolliert im Normfall niemand und selbst wenn, keiner weiss wann Du zuletzt da warst.
    Durch Corona ist es ja auch mit Homeoffice möglich die Regelung aufrecht zu halten etc.

    Solltest Du also eine günstige Zweitwhg. in CH finden und die Rahmenbedingungen erfüllen, viel Erfolg :winking_face:

    In diesem Sinne.
    Heiko

  • Verschiedene Fragen

    • Krauti73
    • 13. April 2023 um 08:43

    Salli zämme

    Ich war die letzten Jahre Wochenaufenthalter. Wohnhaft in D und Steuerabgabe ausschliesslich in CH.
    Nun bin ich wieder Grenzgänger. Habe ich vor 15 Jahren als Grenzgänger noch rund 1000€ im Monat an den Fiskus in D für sein Unvermögen abgedrückt, will ermittlerweile 1800€ im Monat.
    Daher und weil ich mit der aktuellen "Regierung" so Garnichts mehr anfangen kann werde ich auswandern.

    Fragen:
    - Steuer in CH
    Ist ja in D schon so n Thema, aber in CH mit Kantons- und Gemeindesteuer werd ich echt unsicher.
    Ich habe verschiedenste Rechner gefunden, auch hier im Forum aber keiner zeigt mir wirklich an was ich denn nun tatsächlich zahlen darf.
    Jeder Rechner zeigt ein anderes Ergebnis. Habt Ihr nen Rechner der bei euch einen annähernd richtigen Betrag auswirft?

    - KFZ allgemein
    Zum einen ist mein KFZ in D finanziert (VW Bank) Hat jemand trotz Finanzierung in D sein KFZ nach CH mitnehmen können und die Finanzierung weiter laufen lassen?
    Die Versicherung des KFZ läuft noch auf meine Ex-Frau, so habe ich keine SF die ich der CH Versicherung vorweisen könnte. Weiss da jemand Rat?
       
    - Handyvertrag
    CH hat ja echt gute Verträge, weiss jemand ob mich die Telekomiker ohne weiteres aus nem Vertrag lassen bei Umzug ins nicht EU Ausland?

    - Eigentum in D
    Ich bin unsicher ob ich meine Eigentumswhg. behalten soll. Aktuell kann ich echt viel Geld dafür bekommen, da die Whg. direkt am See liegt wird sie auch nie an Wert verlieren.
    Muss ich die in CH angeben etc.?
    Sollte ich die Whg. vermieten, habe ich dadurch dann in CH "Einkommen" das ich versteuern muss?


    Beste Grüsse und Danke vorab
    Heiko

  • Hoi zusammen

    • Krauti73
    • 12. April 2023 um 07:57

    Bin neu im Forum hier um mich mit dem Thema Auswanderung besser zu beschäftigen.
    Ich komme direkt von der Grenze nach CH (Stein am Rhein ca.4 km) noch auf der deutschen Seite, arbeite wie fast alle bei uns eh schon seit Jahren in CH als Grenzgänger.

    Freue mich auf interessante Themen.

    Beste Grüsse von der Höri
    Heiko

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