Beiträge von Martin1897

    Hallo Maik,


    vielen Dank für deine Antwort!
    Hier meine verspätete Rückmeldung hierzu.


    Bezüglich Punkt 1 ist es nach meinen Informationen tatsächlich so, dass ich nur in der Schweiz besteuert werde.
    Das von dir beschriebene Verfahren sollte nur für Grenzgänger gelten, die Grenzgängereigenschaft sollte bei mir aber entfallen und das Einkommen aus dem Schweizer Arbeitsverhältnis in Deutschland steuerfrei (unter Progressionsvorbehalt) sein.


    Beste Grüsse
    Martin

    Die Personalvermittlung dient in erster Linie nicht dazu Stellen leichter zu besetzen, sondern Geld zu verdienen. ;-)
    Damit unterscheidet sich sich aber auch nicht von den meisten anderen Dienstleistungen.
    Ein Personalvermittler kann beispielsweise dann Sinn machen, wenn eine Firma eine Position nicht selbst besetzen kann.


    Und natürlich ist der Personalberater wild auf die Provision und möchte nicht, dass du dich selbst bewirbst.
    Das ist ja sein Job und er lebt davon.
    Die Email ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, denn wie gesagt, kann ein guter Personalberater auch hilfreich sein.
    So wusste ich zum Beispiel genau, was im Vorstellungsgespräch auf mich zukommt.
    Dass nur er dich direkt beim CEO vorstellt, ist natürlich nur heiße Luft und in meinen Augen sehr unseriös.


    Trotzdem gilt: Je leichter die Position zu besetzen ist, desto eher sollte man auf einen Vermittler verzichten.

    Danke :-)
    Was genau hast du denn nicht verstanden?
    Du musst ja immer deine Einverständniserklärung geben, dass deine Unterlagen an eine Firma weitergeleitet werden.
    Dabei versichert man auch, dass man sich bei dieser Firma noch nicht selbst beworben hat, oder von einem anderen Personalberater vorgeschlagen wurde.
    Damit sichert sich der Personalberater die Provision, falls du eingestellt wirst.
    Diese Provision betrug bei mir drei Monatsgehälter.
    Die Firmen können natürlich auch andere Konditionen verhandeln, aber so etwas in dieser Größenordnung ist üblich.


    Viele Personalberater schauen jetzt auf den Websites der Firmen und in Jobbörsen nach ganz regulären, öffentlichen Stellenangeboten und schlagen dir diese vor.
    Du hättest diese Stelle also auch selbst finden können, anstatt dich vermitteln zu lassen.
    Die Firma hätte sich in diesem Fall die Provision gespart.
    Für dich ist die Chance eingestellt zu werden also geringer, da du durch den Vermittler die Provisionshürde aufbaust, die schnell über 20.000 Franken für die Vermittlung beträgt.

    Hallo Tammy!
    Als "chillig" würde ich Hamburger eher nicht bezeichnen. ;-)
    Es gibt in Deutschland doch deutliche Mentalitätsunterschiede, wenn man beispielsweise Hamburg, Köln und München vergleicht.
    Das ist den Deutschen oft gar nicht so bewusst
    Vom Unterschied zwischen Stadt und Provinz ganz zu schweigen. :-)
    Aber überall gibt es natürlich solche und solche Menschen.


    Aus welcher Gegend kommt ihr denn?
    Ich würde bei der Entscheidung eher bedenken, dass man sich an einem Hafen oder Ähnlichem schnell satt gesehen hat.
    Ob in der Firma alle per Du sind hängt ja primär an der Firmenklutur, indirekt also oft an der Größe, Branche und Alterstruktur der Firma.
    Es ist aber sicherlich keinesfalls besonders typisch für Hamburg. :-)

    Ich bin aus der IT-Branche, habe vor kurzem eine Stelle in der Schweiz gefunden und werde demnächst umziehen/zügeln. ;-)
    Bei mir lief es über einen Personalberater, aber ich wurde in zwei Gesprächen darauf hingewiesen, dass man das nicht gerne sieht.
    Einige Personalberater haben exklusive Stellen, viele andere aber kopieren einfach die vorhandenen öffentlichen Stellenanzeigen und bieten den Firmen dann passendes Personal an.
    Dafür wurden bei mir drei Monatsgehälter an Provision für den Arbeitgeber fällig.
    Das fand ich persönlich schon ziemlich heftig und ich kann die Firmen absolut verstehen, dass man das nur als Notlösung sieht.
    Es hat natürlich auch Vorteile, die guten Vermittler kennen die Leute in den Personalabteilungen und wissen, worauf diese Wert legen und was man auf bestimmte Fragen antworten sollte.

    Hallo liebe Foristen,


    mein Name ist Martin und ich trete ab dem nächsten Monat eine neue Stelle in der Schweiz an.Ich möchte meinen Wohnsitz in Deutschland (Hamburg) gerne behalten und wollte daher zuerst als Grenzgänger arbeiten.


    Bei einem Telefonat mit dem Migrationsamt wurde mir gesagt, dass ich dann aber jedes Wochenende nach Hause fahren müsste, war für mich nicht in Frage kommt (jedes Zweite wäre in Ordnung gewesen). Nun habe ich mich also entschieden, eine B-Bewilligung zu beantragen und trotzdem auch meinen Wohnsitz in Deutschland behalten.Ich hoffe jemand kann mir ein paar Fragen beantworten, oder hat sogar selbst Erfahrungen mit dieser Sachlage gemacht.

    • Mein Steuerberater hat mir gesagt, dass mein Einkommen in der Schweiz (Schweizer Firma, Arbeitsplatz in der Schweiz) unter progressionsvorbehalt in Deutschland Steuerfrei ist.Also ich versteure mein Arbeitseinkommen ausschließlich in der Schweiz, für meine Einkünfte in Deutschland ist aber ein höherer Steuersatz fällig.Kann das Jemand von euch bestätigen, oder habt ihr mit dem Finanzamt andere gegenteilige Erfahrungen gemacht.Ich wohne weit genug von der Grenze entfernt, außerdem hat das Steuer- und das Ausländerrecht laut meinem Steuerberater nichts miteinander zu tun.Mit anderen Worten: Das Deutsche Finanzamt interessiert mein Status in der Schweiz (B- bzw. G-Bewilligung nicht.
    • Hat jemand Erfahrungen, wie das mit der Kapitalertragssteuer gehandhabt wird? Ich besitze in Deutschland Wertpapiere und die Steuer wird ja direkt einbehalten. Jetzt muss ich die Gewinne aber natürlich auch in der Schweiz angeben. Wie wird hier eine Doppelbesteuerung vermieden?
    • Wie habt ihr das mit dem KFZ bzw. eurem Führerschein/Führerausweis gemacht?Ich würde mein Auto natürlich gerne in Deutschland und der Schweiz nutzen, aber wie?Habt ihr das Auto in Deutschland angemeldet gelassen, oder in der Schweiz angemeldet?Auch hier wären konkrete Erfahrungen interessant, da es hier nach meinen Recherchen scheinbar rechtlich keine eindeutige Regelung gibt.
    • Beim Umzug/Zügeln in die Schweiz soll ich am Zoll meinen Ausländerausweis vorlegen, welchen ich als EU-Bürger natürlich noch nicht habe. Für mich würde daher nach meinen Informationen gelten, dass ich meinen Arbeitsvertrag und die Abmeldebescheinigung meines alten Wohnorts dabei habe. Aber ich möchte mich ja nicht abmelden… Eine B-Bewilligung kann ich aber wohl auch erst beantragen, nachdem ich umgezogen/gezügelt bin.

    Gibt es vielleicht noch andere Probleme, die ich momentan noch nicht bedacht habe, wenn ich einen Wohnsitz in Deutschland und in der Schweiz habe?Ich bin für jede Hilfe wirklich sehr dankbar! :-):CH: