Beiträge von Böschi

    Hallo, ihr Lieben,


    vielen Dank Mina für deinen Beitrag und den Link. Habe mir beides zu Gemüte geführt.


    Ich sauge solche Dinge förmlich in mir auf, denn nichts liegt mir ferner als anzuecken, unangenehm aufzufallen, auch wenn es sich als Ausländer in der Schweiz, sicherlich hie und da nicht vermeiden lässt. Aber ich möchte so gut wie möglich vorbereitet sein und das heißt für mich, Bücher zu lesen über die Schweiz und die Schweizer, Foren, wie z. B. dieses hier zu besuchen, mich mit Schweizern austauschen (meine Brieffreunde) und natürlich nicht zuletzt mit meiner Tante und meinem Onkel und meiner Freundin, die alle 3 in der Schweiz leben.


    Ich habe meine Kindheit und Jugend in jeden Ferien in der Schweiz verbracht. Ich habe Land und Leute sofort kennen und lieben gelernt. Meine Familie ist mit mir dort viel gereist und so habe ich sowohl die deutschsprachige, als auch die französische und italienische Schweiz kennengelernt. Damals, als ich dort war (1984 bis 1990 und spätere Urlaube) fiel mir sofort die Freundlichkeit der Schweizer auf. Überall ein Grüezi oder Salü. Was ich so aus Deutschland gar nicht kannte. Ich war begeistert, schon bei meinem allerersten Besuch als 12jährige. Es folgten unzählige Wochen, die zu Monaten wurden und je älter ich wurde, um so mehr reifte in mir der Wuinsch, dass ich Schweizerin werden wollte. Ja, Schweizerin. Ich habe mich im Laufe der Jahre einfach so stark mit der Schweiz, den Schweizern und der politischen Gesinnung identifiziert, dass ich mich nie wirklich in Deutschland als Deutsche wohl gefühlt habe, seit ich die Schweiz kenne. Das mag sich verstörend anhören, aber so ist es nunmal. Ich spreche nicht schlecht über Deutschland. Ich bin Deutsche, aber mein Herz gehört seit meiner Kindheit den Schweizern und der Schweiz. Dort fühle ich mich heimisch. Dort fühle ich mich angekommen. Dort möchte ich den Rest meines Lebens verbringen.


    Und deshalb beschäftige ich mich ganz stark mit der Schweiz. Lerne alles, was mir möglich ist, denn ich möchte, wenn ich auswandere, nicht allzu oft unangenehm auffallen. Mein Hochdeutsch wird mich eh ständig verraten, aber ich bitte schon jetzt meine Familie, wenn sie mir schreiben oder ich mit ihnen spreche, ihren Dialekt zu sprechen und kein Hochdeutsch.


    Und ich finde, dass sich jeder, der in ein anderes Land auswandert, auch mit den Sitten und Gewohnheiten und der dortigen Sprache auseinandersetzen sollte und zwar vorher und nicht erst, wenn man eingereist ist!


    Liebe Grüße, Böschi

    Hallo ihr Zwei,


    dankeschön, für eure Antworten.


    Inzwischen sind ja schon einige Tage ins Land gezogen und in meinem Kopf hat es rotiert.
    Ich werde es auf jeden Fall so machen, dass ich mir zuerst die Wohnung besorge. Ich denke auch, dass das ein Muss und der richtige Weg ist.
    Ich mache mich gerade im zweiten Standbein nochmal selbstständig mit einem Onlinebusiness (Coaching, Kurse, etc.) mit einem Ernährungsthema.
    Ich bin ja sehr erfahren in Sachen Selbstständigkeit, weil ich ja schon seit 2002 meine HuSchu habe. Und wenn das jetzt auch so läuft, dann werde ich mit genau dieser neuen Selbstständigkeit in die Schweiz umsiedeln, denn da es ein Onlinebusiness ist, kann ich es von überall aus machen und auch Geld lückenlos verdienen und dann parallel die anderen Möglichkeiten prüfen und erweitern.


    Es wird eine aufregende Zeit.
    Danke auch für den Link, den schaue ich mir jetzt an.


    Liebe Grüße von Böschi


    EDIT: Der Budgetplaner ist ja wohl mal grandios. DAS nenne ich eine wirkliche Hilfe. Vielen Dank. Sowas habe ich gesucht. :thumbsup::CH:

    Hallo, ihr Lieben,


    ich bin in einer echten Zwickmühle.


    Ich habe seit 2002 eine Hundeschule und bin Selbständig.
    In dem Kanton, in den ich ziehen möchte (Zug), sind bereits vier, z. T. langjährige Hundeschulen.
    Da ich mobil arbeite, könnte ich dort auf eine Marktlücke treffen, aber trotzdem bleiben vier ansässige HuSchus.
    Ich erwäge nun, zurück in einen meiner Ausbildungsberufe zu gehen (Büroassistentin und Call Center Agent)


    Da stellt sich mir jetzt eine Frage. Wie geht man das am besten an.
    Sucht man sich erst eine Arbeit und unterschreibt den Vertrag und dann die Wohnung?
    Aber was mache ich, wenn ich so schnell keine Wohnung finde?


    Ich bin momentan etwas überfordert...


    Vielleich habt ihr Ideen?!


    Liebe Grüße, Böschi

    Hallo Sandro,


    Willkommen hier.


    In welchen Kanton zieht es dich denn, oder machst du das vom Job abhängig?
    Was hast du denn gelernt?


    Liebe Grüße, Böschi

    Hallo Maik,


    denkschön für das liebe Willkommen.


    Ja, Zug und vor allen Dingen Oberägeri ist schon preislich hoch angesiedelt.
    Eine Wohnung, wie wir sie gerne hätten, kostet schon über 2500 Franken.
    Aber ich liebe den Ort einfach und möchte gern dort leben.
    Da wir das alles mit Sinn und Verstand angehen, denke ich, kriegen wir das irgendwie hin.
    Vielleicht ziehen wir auch erstmal woanders hin und siedeln dann später nach Zug über.


    Liebe Grüße, Böschi

    Hallo ihr Lieben,


    ich möchte mich kurz vorstellen.


    Ich bin die Tanja, 44 und wohne in Deutschland.
    Ich bin als Kind und Jugendliche in jeden Ferien bei meiner Patentante in der Schweiz gewesen, im Kanton Zug in Oberägeri.
    Von Kindesbeinen an kenne und liebe ich Land und Leute inniglich.
    Mein Traum war es immer in Zug zu leben.
    Nun ist meine Tante tot und mein Mann und ich erwägen eine Auswanderung.
    Und da ich mich immer gern vorab über alles informiere, anstatt hinterher böse Überraschungen zu erleben, bin ich hier gelandet.
    Auf ein schönes Miteinander.


    Liebe Grüße, Böschi :CH:

    Hallo ihr Lieben,


    ich hätte gern gewusst, was "ausreichende finanzielle Mittel" heißt, wenn man als Selbständiger in die Schweiz auswandern möchte.


    Reserven für ein paar Monate? Wieviel Franken sollten es sein?


    Dann noch eine zweite Frage.


    Hier in Deutschland ist ein Abschluss an der IHK (Industrie und Handelskammer) ein anerkannter Beruf und gern gesehen.
    Wo kann ich erfahren, ob mein Abschluss in der Schweiz anerkannt ist. In meinem Fall wäre das: Fachberaterin für Rohkost-Ernährung(s)umstellung.


    Ich würde mich über eine Antwort freuen.


    Liebe Grüße, Böschi