Beiträge von TSchmidt

    Hallo basileus. Danke für deine Antwort.


    Aber im Gesetzestext steht doch:

    Zitat

    Anspruch auf Elterngeld hat auch, wer dem deutschen Sozialversicherungsrecht unterliegt oder ...


    Da meine Frau nach wie vor einen deutschen Arbeitgeber hat unterliegt sie doch dem deutschen Sozialversicherungsrecht. Sie ist ja auch noch in Deutschland Krankenversichert (KGV). Oder sehe ich da was falsch?

    Ich habe die folgende Situation:
    - meine Frau und ich haben unseren Wohnsitz in CH
    - ich arbeite in CH
    - meine Frau ist noch in Deutschland angestellt aber das Arbeitsverhältnis ruht wegen Elternzeit


    Wir haben für unseres in CH geborenes Kind für meine Frau Elterngeld beantragt, aber die Elterngeldstelle verlangt eine Wohnsitzbestätigung von Deutschland. Wenn ich den Gesetzestext richtig verstehe, reicht es aus ein Arbeitsverhältnis in Deutschland zu haben um ein Anrecht auf Elterngeld zu haben (wie ja auch Markus Schulz schon geschrieben hat). Sehe ich das richtig?


    Danke für eure Unterstützung.



    https://www.gesetze-im-internet.de/beeg/__1.html

    Zitat


    Anspruch auf Elterngeld hat auch, wer, ohne eine der Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 1 zu erfüllen,
    1.nach § 4 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch dem deutschen Sozialversicherungsrecht unterliegt oder im Rahmen seines in Deutschland bestehenden öffentlich-rechtlichen Dienst- oder Amtsverhältnisses vorübergehend ins Ausland abgeordnet, versetzt oder kommandiert ist,

    Ich habe nun noch einmal eine Antwort von KGV bekommen die eindeutig ist. Vielen Dank auch für die Hilfe hier im Form.



    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Massgebend für Ihr Versicherungspflicht ist das Erwerbsortsprinzip. Sie sind in diesem Land versicherungspflichtig, wo Sie Ihre Erwerbstätigkeit ausüben. Die Elternzeit ist einer Ausübung einer Erwerbstätigkeit gleich zu setzen. Gemäss Ihren Angaben befinden Sie sich momentan in Elternzeit in Deutschland, folglich bleiben Sie mit Umzug in die Schweiz auch in Deutschland versicherungspflichtig und brauchen für die Anmeldung in der Schweiz keine Schweizer Krankenversicherung.
    Ihr Sohn kann jedoch mit Umzug in die Schweiz nicht mit Ihnen in Deutschland krankenversichert bleiben. Für die Versicherungspflicht bei Kindern ist massgebend, ob ein Elternteil eine Erwerbstätigkeit im Wohnland ausübt. Falls ein Elternteil im Wohnland erwerbstätig ist, unabhängig des Arbeitspensum, wird das Kind als nichterwerbstätiges Familienmitglied diesem Elternteil unterstellt. Gemäss Ihren Angaben arbeitet und lebt Ihr Mann in der Schweiz, folglich wird Ihr Sohn mit dem Umzug in die Schweiz auch versicherungspflichtig in der Schweiz und benötigt deshalb eine Schweizer Krankenversicherung.
    Mit freundlichen Grüssen

    Entschuldigung bitte für die falsche Wortwahl. Ich bin zur Zeit schon ca. 1,5 Jahre in Elternzeit und habe bei meinem deutschem Arbeitgeber 3 Jahre Elternzeit angemeldet. In dieser Zeit sind mein Sohn und ich beitragsfrei Krankenversichert.


    Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, dann müsste meine deutsch KV die obligatorische KV in der Schweiz ersetzen können. Ist das richtig?



    Guten Tag zusammen,


    mein Mann hat einen B-Bewilligung und ein festes festes Arbeitsverhältnis in CH. Er ist dort auch Krankenversichert.


    Nun möchte ich und unser gemeinsamer Sohn auch zu ihm ziehen. Wir sind zur Zeit beitragsfrei in Deutschland Krankenversichert, da ich noch in Mutterschutz bin. Die Krankenversicherung hat bestätigt, dass wir auch bei einem Wohnsitz in CH beitragsfrei in der deutschen Krankenversicherung bleiben können.


    Ist es notwendig für eine offizielle Anmeldung in CH eine Schweizer Krankenversicherung zu haben, oder wird die deutsche Krankenversicherung akzeptiert?


    Vielen Dank.

    Hallo Zusammen,


    erst einmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Beiträge hier im Forum! Zu meiner Situation habe ich leider bisher nichts Passendes gefunden.


    Ich werde ab 01.08. in Rorschach anfangen zu arbeiten. Für die Probezeit (3 Monate) habe ich mir ein kleines möbliertes Zimmer in Rorschach genommen und werde meine Wohnung in Deutschland behalten. Ich Plane den Umzug mit all meinen Dingen erst zu machen, wenn die Probezeit vorbei ist und ich eine passende Wohnung in der Gegend gefunden habe. Bis dahin werde ich nur das Nötigste über die Grenze nehmen. Den PKW, den ich für diese Zeit nutzen ist von einem Freud geliehen.


    Ich möchte nur noch mal sicher gehen, dass dieses Vorgehen so zulässig ist. Ich habe mich bereits in der Gemeinde angemeldet und habe dort die Unterlagen für "Gesuch Ausländerbewilligung (B)" eingereicht.


    Freue mich über Eure Antworten.