Beiträge von deNice

    Liebe Theodora,


    das freut mich ungemein, dass alles so gut geklappt hat. Super toll :thumbsup::CH:


    Und danke für deine Rückmeldung und für deinen Erfahrungsschatz, den du da mit uns teilst. Sehr interessant.


    Viel Erfolg weiterhin und schöne abendliche Spaziergänge am Rhii, wo sich halb Basel trifft und ratscht und sich den Rhein abwärts treiben lässt. Viel Spass auch...



    Alles Gueäti
    deNice

    @lukas94


    Was bisch du aigentli für än riesägrossä Dotsch, so aine hätt diä Plattform no nit gseh. So äs grässlichs Verhaltä schämmdi...!!!


    Was isch das für äs uhhhuarä gschisses Gschwätz vomänä Möchtegärn-Aalageberoter, no drzue ä junge Trüübel vo Schwob, do cha jede druff verzichte :thumbdown:



    Gang doch grad diräkt and Wallstrett, dört sins viielicht froh um sotigi Giealä wiä du aine bisch.


    Hailandsack, quelle chiée tu parles, vai via, c'est pas vrai quel mélangeur... pfui Daifel


    Mit sottiger Mainig chamä sich au die aigeti Zuekunft verbaue. Alles Gueti aber bitte ohni dSchwiiz...!!! 8o

    Ich meine ganz ehrlich: Wenn es an den im Bankensektor belanglosen Sprachen wie italienisch oder französisch scheitert, dann bleibe ich natürlich in Deutschland.
    Englisch, klar, muss sitzen. Aber alles andere geht zuweit. Ich will ja in der (deutschsprachigen) Schweiz arbeiten und nicht in Italien oder Frankreich.

    @lukas94,
    sorry wollte dich keineswegs angreifen sondern nur sensibilisieren für ein anderes Land und seine Gepflogenheiten.


    In der Schweiz ist die frz. Sprache wichtig, das ist Fakt, ob du es nun brauchst oder nicht ist Nebensache. Der Personaler will es haben. Englisch ist klar und hab ich oben auch geschrieben ist international, sowieso in diesem Segment und da bist du ja fit, also alles super.


    Wenn du in einer Grossbank arbeiten willst, hast du immer Kollegen aus der französischen und italienischen Schweiz am Telefon. Wie schaut das aus, wenn du von einer höheren Position einen Übersetzer holen musst. Da muss jeder Lehrling durch und seine 8-jähriges Schulfranzösisch rauskramen. Also heb dich ab und mach dich in diesen Sprachen fit. Kann ich dir nur raten, wenn du dahin willst.


    lg deNice

    Hallo lukas94,


    mit Interesse habe ich deine Vorstellung und Planung einer Anstellung in der Schweiz gelesen. Mein Eindruck dazu ist, dass du in deinen jungen Jahren etwas naiv an die Sache rangehst.


    Ich war Lehrtochter bei der UBS Basel und danach war ich 5 Jahre an der UBS Genève im Finanzbereich, lange ist es her (40J), und es hat sich bestimmt vieles geändert seither aber was sich im Bankensektor niemals ändert ist das vertrauliche Auftreten. Von ich komme hoch zu Ross und ich habe das und dieses Zertifikat funktioniert nicht, und schon gar nicht als Deutscher.


    Fang etwas unterhalb deiner Qualifikationen an und arbeite dich Schritt für Schritt hoch. Zeige während deiner Arbeit was du drauf hast und punkte. Das bringt dich schneller an dein Ziel als jetzt im Vorfeld für hohe und anspruchsvolle Posten zu bewerben, meine Meinung.


    Wie schaut es aus mit Fremdsprachen? Gerade im Kundenservice sind Fremdsprachen ein Muss. Sprichst du fliessend Französisch? Englisch? Italienisch? Das sind die Schweizer Landessprachen und Englisch ist international, und wenn du die einigermaßen beherrschst dann punktest du bei jedem Vorstellungsgespräch. Also besuche jetzt Sprachkurse, mach da noch irgendwelche Abschlüsse etc., die werden natürlich für eine Anstellung gerne gesehen.


    Viel Erfolg in deinen Vorbereitungen
    deNice

    Hey Theodora,



    oh das tut mir leid für dich, gerade nach so vielen Anstrengungen und Hoch- und Tiefs am Schluss doch nichts zu haben, das ist furchtbar.


    Auch ich empfehle dir die Region Bern wie Bern selber wegen der Sprache eher auszulassen. Dieser Dialekt ist für Deutsche kaum zu verstehen. Auch die Bergregionen wie Zermatt oder ähnliches haben alle ihren eigenen Dialekt, das hat mit Hochdeutsch wenig zu tun.


    Ich war in jungen Jahren AuPair in London und nach einem 1/2 Jahr kam meine Nachfolgerin in diese Familie und die war aus Zermatt. Du glaubst es nicht, ich hab die nicht verstanden, und ich bin in Basel aufgewachsen. Wir unterhielten uns dann auf Englisch, das war echt witzig.


    Von allen Kantonen sind die nahe der deutschen Grenze für Deutsche am Besten zu verstehen, also die sprechen ein klares Schweizer Deutsch. Ich persönlich finde die Basler, die haben am Wenigsten einen Akzent in den Sprachen, auch wenn sie französisch oder englisch sprechen, so eben auch Hochdeutsch.


    Mach das mit dem TV gucken und übe dich darin. Du hast es jetzt erfahren, wie wichtig es ist die Sprache zu verstehen. Das gilt allerdings für jedes Land.


    Mach jetzt das Beste draus und komm zu Kräften. Die brauchst eh für deinen Umzug und für alles Neue was noch so kommt.



    Viel Erfolg und auf bald eine Festanstellung in Region Basel, Aargau, Zürich ev. St. Gallen. (Übrigens fahren ganz viele Basler mit dem Zug, nur 1/2 Std. nach Zürich zur Arbeit, nichts ungewöhnliches)
    lg deNice

    Hallo Theodora,



    um dich im Schwiizerdütsch etwas fitter zu machen, zumindest mal verstehen lernen, gibt es von Mo-Fr die Nachrichten auf Sat3, die 10vor10 Tagesschau. Die ist zu 80% auf Schweizerdeutsch mit deutschem Untertitel, oder aber ein Schweizer spricht auf Hochdeutsch. Dieses musst du auch irgendwie lernen zu verstehen, nicht alle Schweizer können Hochdeutsch für den Deutschsprechenden wirklich verständlich rüberbringen. Also auch darin brauchst du vielleicht Übung.


    Dann zeigt es dir auch die Schweizer Sprachenvielfalt. Da wird in einem Beitrag französisch gesprochen, im nächsten wieder italienisch oder sogar was auf romanisch, letzteres eher selten, natürlich immer mit Übersetzung.


    Und hier im Forum gibt es das Wörterbuch. Es gibt viele Schweizer Ausdrücke die im klassischen Deutsch verdreht verstanden werden und andersrum.
    Ich sag nur "Wischen" und "Fegen" oder "Parkieren" statt "Parken" etc.


    Ich bin Schweizerin und spreche natürlich Schweizerdeutsch, trotzdem hab ich zeitweise Mühe den Sinn der gesprochenen TV-Nachrichten zu kapieren, weil auch ich mich nach 25 Jahren in Deutschland wohnend, an die deutsche Betonung und Satzstellung gewöhnt habe. Also auch da braucht es einfach Übung. Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier :D



    Viel Erfolg beim Lernen
    deNice

    Hoi zäme,


    immernoch auf der Suche nach Lösungen und nach der optimalsten Abwicklung wieder in die Schweiz zurück zu kehren, bin ich auf diese Webseite gestossen. Sie ist eigentlich für Weltenbummler erstellt worden, die sich weltweit das Beste rausholen wollen und eventuell auch staatenlos herumreisen und online ihr Geld verdienen.


    Diese Seite zeigt verschiedene Aspekte, für mich war jetzt die Seite der Mehrwertsteuer im Online-Handel interessant. Es wird aber auch über die Quellensteuer, die Doppelbesteuerung u die Schweizer Unternehmersteuerreform sowie über Banking und Payment etc. geschrieben.


    Was ich nicht wusste ist, wenn du in Deutschland ein Unternehmen hast und in die Schweiz auswanderst, für die nächsten 5 Jahre sowieso doppelt besteuert wirst. Das würde allerdings meine so schwierigen Übergang erklären, vielleicht wurde das deswegen so eingeführt. Man kann ja nicht punktgenau auf ein Datum auswandern, wenn für die Abmeldung ein fertiger Steuerbescheid vorliegen soll... also Fragen über Fragen. Vielleicht hilft dieser Artikel dem eint oder anderen weiter...


    https://www.staatenlos.ch/schweiz-firma/


    Pickt euch einfach das raus was relevant ist und das andere schlicht überlesen :D


    Der Schreiber der Webseite hat auch einen lokalen Treuhänder an der Hand, der nebst Steuerberater selber Unternehmer und Business Angel ist. Er hat damit auch viele andere relevante Bereiche im Blick, die den meisten Steuerverwaltern fehlen.


    Viel Spass dabei
    lg deNice

    Sali Theodora,


    jetzt hab ich den ganzen Thread hier durchgelesen und auch ich bin beeindruckt, wie viel Feedback du erhalten hast.


    Eines will ich noch ergänzen, u.z. unbedingt deinen ultimativen Grund für deine Einwanderung mitteilen. Du bist frisch verheiratet und dein Göttergatte lebt aus beruflichen Gründen in Basel, da ist es doch nur logisch, dass du zu deinem Liebsten ziehen willst.


    Also eine emotionalere Seite in einem Bewerbungsschreiben punktet immer. Wir sind alle Menschen, auch der Personalchef von irgendeiner Firma ist ein Gefühlsmensch normalerweise. Wenn das kein absolut dringender Wunsch von einer frisch verheirateten Frau ist dann weiss ich auch nicht weiter.
    Also ich rate dringend diesen doch einer der emotionalsten Gründe überhaupt unbedingt mitzuteilen.


    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg.
    Lieäbi Griess
    deNIce

    Hallo saitek,

    3. Hat der 2. Punkt iwelche Auswirkungen auf eine etwaige Schenkung bzw Vererbung der Wohnung (Immobilienwert unter 400.000) in der Zukunft? Kann ich auch wenn ich in der Schweiz steuerpflichtig bin, die Wohnung steuerfrei als Schenkung bzw. Erbe empfangen?

    in der Schweiz wurde die Erbschaftssteuer für direkte Verwandte, also an Kinder, Enkel, Urenkel und Adoptiv- wie Pflegekinder abgeschafft, sprich steuerfrei, egal wie hoch das Erbe ist. Dafür müsstest du aber komplett in der Schweiz steuerpflichtig sein, weil sonst kommt Deutschland mit der hohlen Hand, da ist der Wert wie du oben schreibst bis 400.000.


    Trotzdem empfehle ich dir bei der kantonalen Steuerbehörde nachzufragen, wie es sich dort verhält. Weil jeder Kanton darf mit diesem Thema wieder individuell vorgehen. Schau hier kannst deinen Kanton eingeben:
    https://www.ch.ch/de/schenkungssteuer/


    wiehnachtlichi Griess
    deNice

    Lieber Ranxeron,


    deine Fragen beschäftigen mich zurzeit auch, ich bin am selben Punkt, einziger Unterschied ist, dass ich Schweizerin bin aber seit 26 Jahren in D wohne und auch selbständig bin. Ich habe hier sogar 2 Steuernummern, weil das FA unbedingt bei meiner Tätigkeit 2 Firmenanmeldungen haben wollte.


    Jetzt ist auch bei mir die Frage der Abwicklung. Jetzt auf Ende Jahr beide Firmen abmelden, d.h. auch sofort die Steuererklärung fertig machen, weil ohne diese kann ich mich hier auch nicht abmelden. Oder doch alles noch laufen lassen und in der Schweiz neu gründen und das Ganze langsam angehen und quasi 1 Jahr der Überbrückung starten und eben eine Doppelbesteuerung in Kauf nehmen.


    Soviel weiß ich schon, dass wenn du noch Einkünfte in D hast musst du die irgendwie versteuern und somit bist noch in D steuerbar. Also wenn du hier Stammkunden hast, kannst die nicht mit einem Schweizer Unternehmen abrechnen, nehme ich mal an. Ach, ich weiß, ich muss zum Steuerberater, das wäre einfacher und beantwortet bestimmt die eine oder andere Frage.


    Ich hatte schonmal ein Einzelunternehmen in der Schweiz, leider kann ich mich an nichts mehr erinnern, ist einfach zu lange her.


    Lass uns unsere Erfahrungen hier teilen... es gibt bestimmt noch mehr Selbständige mit den gleichen Fragen...


    Bis uff bald
    liebe Grüsse
    deNice

    Hallo mitenand,


    als Schweizer zurück in die Heimat ist gar nicht so einfach. Hat man sich doch so an manches im Ausland gewöhnt, man hat das Ganze schonmal durchgemacht mit den Ämtern, Zoll- und Steuerabgaben, Auto ausgeführt etc. und denkt, buhh jetzt alles zurück und nochmal von vorne anfangen, ist es wirklich das was ich will. Und dann entdecke ich diesen Artikel hier...


    https://www.swissinfo.ch/ger/g…beachten-muessen/43627048


    ...hat mich gerade etwas emotional tiefer sinken lassen, wusste gar nicht, dass es für manche Auslandschweizer so schwierig ist zurück zu kehren. Dass auch manch Flüchtling in der Schweiz besser dastehen kann als ein Zurückkehrer mit Schweizer Pass. Dieser Artikel lässt meine ehemalige und für mich immer mit Stolz getragene Heimat alt aussehen. Hier in Deutschland ist das Thema Flüchtlinge ein weit diskutiertes Thema und mit vielen Ängsten und Fragezeichen, wie es in diesem Land weitergehen soll, besetzt. Jetzt lese ich in diesem Artikel ähnliches und ja, ich muss zugeben ich bin gerade schockiert.


    Auch dass ein in der EU/EFTA-Land arbeitsloser Auslandschweizer die ersten 3-6 Monate vom Auswandererland als Unterstützung Arbeitslosengeld beziehen muss und in dieser Zeit einen Arbeitsplatz finden muss und wenn ihm das nicht gelingt, wieder zurück ins ausgewanderte Land soll, ist für mich unverständlich. So geht man mit den eigenen Landsleuten um! Ich bin entsetzt... ))):


    Diese Sichtweise ist glaube ich weniger bekannt und weniger öffentlich. Oder hat das so jemand schon gehört oder gelesen. Kann das wirklich wahr sein...?


    Gibt es hier auch Schweizer, die mal diesen Weg zurück gegangen sind oder es vorhaben? Eure Erfahrungen würden mich brennend interessieren...


    Liebi Griess no vom Starnberger See
    deNIce

    Hi Koadl,


    Frage: wie ging es dann weiter? Wie hast du dich entschieden?


    Wenn man diesen Beitrag hier verfolgt, würde ich auch den Empfehlungen mehr vertrauen. Ich steh gerade an dem Punkt eine KK auszusuchen und wollte eigentlich in meine alte KK CSS zurück, aber die Kundenbewertungen sind ja alles andere als vielversprechend. Die Sympany in Basel wäre für mich noch eine Option, die Bewertungen sind jedenfalls besser... wenn man denen vertrauen kann, wird ja heutzutage alles gefaked.


    Schreib doch bitte mal deine Erfahrungen mit deiner KK-Wahl, wäre interessant. Danke schonmal.


    Vieli Griessli
    deNice

    Hallo MiaKateandMe,


    ich hab da eben mitgelesen und ein Gedanke zum letzten Satz oben wg höheren Steuern als Übergang... mit dem Status "verheiratet" kommt ihr auch in eine andere Steuerklasse egal in welchem Land, was wieder für weniger Steuerlast spricht, weil ihr ja als Familie veranlagt werdet.


    Viel Erfolg beim Durchblick,
    lg deNIce

    Dieses Unterforum ist super angelegt und wäre eine tolle Informationsquelle, wenn denn was berichtet würde...!
    Ich stehe genau an diesem Punkt und erhoffte mir mehr Imput, vielleicht wurde es von den Mitgliedern noch nicht wirklich entdeckt.
    So nehme ich mir vor, wenn ich dann meine "KFZ-Erfahrungen" erlebt habe, hier zu berichten.
    In diesem Sinne, bis hoffe demnächst, lg deNice

    Hallo Koadl,
    vielen Dank für deine Rückmeldung und für deine detaillierten Angaben.
    Zur Info ich bin Schweizerin und lebe seit 26 Jahre in Deutschland Bayern, und plane konkret meine Rückanmeldung in die Schweiz.
    Eine Filiale habe ich bereits eröffnet, sie ist nur noch nicht aktiv.


    Das mit der deutschen KFZ-Zulassung ist interessant. Bist du voll in der Schweiz angemeldet und in D abgemeldet?


    Sehr gerne würde ich meine Versicherungen, KFZ und Krankenkasse belassen, weil ich ja auch meine Wohnung nicht aufgeben will. Denke aber, dass gerade mit der Abmeldung meiner Aufenthaltsbewilligung in D alle bestehenden Verträge kündigen muss und eben in der Schweiz neu starten. Daher meine Frage zur Zweitwohnsitzregelung. In den Regel hat man erst einen Wohnsitz und dann kommt der zweite. Bei mir wäre es eben umgekehrt.


    Sehr interessant, du hast ein Haus in D und zahlst nur die Grundsteuer, die Autos hast du auch noch angemeldet und zahlst die KFZ Steuer in D. Das ist genau das, was ich stehen lassen will. Am liebsten noch die Krankenkasse, weil ich gesetzlich versichert bin und mein Sohn familienmitversichert ist, wie hast du es da gelöst?


    Lieben Dank nochmal und lg, de Nice :CH:

    Hallo Bernhard,


    seit deinem Beitrag hier ist bereits über ein Jahr vergangen, was hast du für Erfahrungen gemacht?


    Ich bin gerade in ähnlicher Situtation. Seit 26 Jahren in Deutschland, bin auch Unternehmerin und will mich aber wieder in der Schweiz anmelden. Da entstehen einige Fragen wie z.B. Zweitwohnsitzstatus in D wg. Firma aber auch Family, was mach ich mit der Steuernr. und der MwSt. etc. Krankenkasse kommt ja auch noch wie auch Autoversicherung, buhhh das hängt alles zusammen.


    Erzähl mal bitte deine Ergebnisse gerade zur Wohnsituation. Lieben Dank schon mal...


    LG de Nice :)